DE3147553C2 - Vorrichtung zum Aufzwicken eines Schuhschaftes im Gelenkbereich - Google Patents

Vorrichtung zum Aufzwicken eines Schuhschaftes im Gelenkbereich

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DE3147553C2
DE3147553C2 DE19813147553 DE3147553A DE3147553C2 DE 3147553 C2 DE3147553 C2 DE 3147553C2 DE 19813147553 DE19813147553 DE 19813147553 DE 3147553 A DE3147553 A DE 3147553A DE 3147553 C2 DE3147553 C2 DE 3147553C2
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DE19813147553
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DE3147553A1 (de
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Jiři Dipl.-Ing Steif
Václav Dipl.-Ing. Gottwaldov Stratil
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Tovarny Strojirenske Techniky
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Tovarny Strojirenske Techniky
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43DMACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
    • A43D31/00Machines for making or inserting shank stiffeners
    • A43D31/04Machines for inserting shank stiffeners

Landscapes

  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)
  • Holders For Apparel And Elements Relating To Apparel (AREA)
  • Sliding-Contact Bearings (AREA)

Abstract

Es handelt sich um eine Vorrichtung zum Aufzwicken des Gelenkstückes von Schuhwerk an Aufzwickmaschinen, bestehend aus Schiebefingern (16), die mit Überschiebern (17) und Spannriemen (18) versehen und an mit Kolbenstangen (13) von hydraulischen, in Tragsegmenten (12) gelagerten Kraftzylindern verbundenen Tragstangen (15) gehalten sind. Um die Schiebefinger dieser Vorrichtung nach der durch das Gelenkstück des Schuhwerkes gebildeten Kurve noch vor dem Anfahren an den Zwickanschlag einzustellen, ist jedes Tragsegment (12) mit seinem Unterteil in einer Längsführung gelagert, die durch eine Leiste (10) gebildet ist, die den Horizontalteil eines Parallelogramms darstellt, wobei jeder der beiden Arme des Parallelogramms - der Hinterarm (8) und der Vorderarm (9) - mit dem einen Ende auf der Leiste (10) und mit dem zweiten Ende auf einem Träger (7) gelagert sind, der mit einem Ende um einen in einer der Konsole (3) des Rahmens (1) befestigten Tragzapfen (6) schwenkbar gelagert und mit dem anderen, den Schiebefingern (16) zugekehrten Ende mit dem im Rahmen (1) schwenkbar angeordneten Kraftzylinder (25) gelenkig verbunden ist, und daß auf dem Oberteil des Tragsegments (12) eine Tragstange (15) mit einem Hilfsträger (34) umstellbar gelagert ist, in dessen Lager (20) ein zweiarmiger Indikationshebel (22) vorgesehen ist, dessen einer Arm oberhalb des Aufzwickschaftes des Schuhwerks (29) einen Fühler (23) und dessen zweiter Arm eine Lagestellschraube (24) trägt.

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Aufzwicken eines Schuhschaftes im Gelenkbereich gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruchs.
  • Aus der DE-AS 21 03 721 ist ene Klebezwickmaschine, insbesondere für das Gelenk- bzw. Seitenteil von Schuhen, bekannt, die aus Schiebefingern, die mit Überschiebern und Spannriemen versehen sind, besteht. Die Schiebefinger sind jeweils an Tragstangen gehalten. Diese Tragstangen sind mit Kolbenstangen von hydraulischen in Tragsegmenten gelagerten Kraftzylindern verbunden.
  • Nachteilig bei dieser Aufzwickmaschine ist es, daß die Einstellung der Schiebefinger in senkrechter wie auch horizontaler Richtung auf eine neue Schuhgröße und/oder Schuhform durch jeweils eine Einstellschraube von Hand vorgenommen werden muß. Von der Genauigkeit der Einstellung hängt dann die Höhe der zum Aufzwicken des Zwickeinschlags erforderlichen Kraft ab. Die Qualität der durch diese Maschine hergestellten Schuhe hängt somit in hohem Maße von der Qualifikation der Bedienungsperson ab.
  • Die vorliegende Erfindung soll die oben erwähnten Nachteile des Standes der Technik überwinden. Ihr liegt deshalb die Aufgabe zugrunde, eine einfach arbeitende Vorrichtung zum Aufzwicken eines Schuhschaftes im Gelenkbereich zu schaffen, die es ermöglicht, die Schiebefinger nach der durch den Gelenkbereich des Schuhwerks gebildeten Kurve weitgehend automatisch einzustellen.
  • Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe bei einer gattungsgem. Vorrichtung durch die kennzeichnenden Merkmale des Patentanspruchs gelöst.
  • Beim Anfahren der Aufzwickwerkzeuge an den Aufzwickschaft des Schuhwerks stößt der Fühler gegen den Schaft und die gesamte Vorrichtung zum Aufzwicken des Gelenkstückes eines Schuhwerkes wird mittels einer Parallelogrammanordnung in die erforderliche optimale Lage eingestellt. Die durch die Schiebefinger gebildete Kurve stimmt in jedem Fall und automatisch mit der durch das Gelenkstück des aufzuzwickenden Schuhwerkes gebildeten Kurve überein.
  • Ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Vorrichtung wird anhand der schematischen Zeichnung näher erläutert. Dabei zeigt
  • Fig. 1 eine Seitenansicht - teilweise im Längsschnitt - der Vorrichtung, und
  • Fig. 2 eine Draufsicht der Vorrichtung.
  • Wie aus der Zeichnung erkennbar, weist die Vorrichtung einen Rahmen 1 auf, der aus zwei miteinander durch zwei Stützen - eine obere und eine mittlere Stütze 5 bzw. 4 - verbundenen Seitenwänden 2 und aus einer Konsole 3 besteht. Um einen an der Konsole 3 festgehaltenen Tragzapfen 6 ist mit dem einen Ende ein Träger 7 schwenkbar gelagert. Das zweite, Schiebefingern 16 zugekehrte Ende des Trägers 7 ist mit einer im Rahmen 1 schwenkbar gelagerten Kolben-Zylinder-Anordnung ("Kraftzylinder") 25 gelenkartig gekoppelt. Auf dem Träger 7 sind mit dem einen Ende ein Arm 8 und ein Arm 9 schwenkbar gelagert. Die zweiten Enden dieser Arme 8 und 9 sind mit einer Leiste 10 schwenkbar verbunden. Der Arm 8 und der Arm 9 bilden zusammen mit der Leiste 10 ein Parallelogramm, wobei die Leiste 10 eine Horizontalseite darstellt. In einer in der Leiste 10 vorgesehenen Führung ist ein Tragsegment 12 mit seinem Unterteil verschiebbar angeordnet. Der Träger 7 trägt mehrere nebeneinander angeordnete Tragsegmente 12 samt Parallelogrammen, deren Anzahl - zusammen mit allen auf ihnen befindlichen Aufzwickmitteln - durch die vorausgesetzte Breite des Gelenkstückes des aufzuzwickenden Schuhwerkes gegeben ist. Das veranschaulichte Ausführungsbeispiel zeigt sieben Tragsegmente 12. Die Lageumstellung des Tragsegments 12 ist durch eine in der Leiste 10 nicht verschiebbar gelagerte Lagestellschraube 28 möglich. In dem Tragsegment 12ist ein hydraulischer Zylinder vorgesehen, dessen Kolbenstange 13 mittels eines Mitnehmers 14 mit einer Tragstange 15 für mit Überschiebern 17 samt Spannriemen 18 versehenen Schiebefingern 16 verbunden ist. Die einen Enden der Spannriemen 18 sind an den Überschiebern 17 festgehalten und die zweiten Enden derselben an Zugfedern 19 angehängt. Die Zugfedern 19 sind an umstellbaren, auf einem Hilfshalter 31 gelagerten Gehängen 30 befestigt. Der Hilfshalter 31 ist mit dem Träger 7 fest verbunden. Auf dem Hilfshalter 31 ist ferner ein Gehänge 32 zum Festhalten des einen Endes einer, mit ihrem zweiten Ende auf dem Arm 9 des Parallelogramms aufgehängten Lagestellfeder 27 angeordnet. Die Spannriemen 18 sind über eine Hilfsstütze 33 geführt. Die Grundstellung des Parallelogramms ist mit Hilfe einer in einem Gewindeloch in der Leiste 10 gegenüber dem Arm 9 des Parallelogramms eingeschraubten Anschlagschraube 11 einstellbar. Die Tragstangen 15 sind in Längsrichtung durch im Oberteil des Tragsegments 12 vorgesehene Führungsöffnungen hindurchgeführt und tragen darauf aufgesetzte Hilfsträger 34 mit Lagern 20, in denen zweiarmige Abtasthebel 22 um Ankerzapfen 21 gelagert sind. Auf dem einen Arm des jeweiligen zweiarmigen Abtasthebels 22 ist oberhalb des Aufzwickschaftes des aufzuzwickenden Schuhwerks 29 ein Fühler 23 angebracht und auf dem zweiten Arm eine Lagestellschraube 24 in einem Gewindeloch gegenüber dem Hilfsträger 34 eingeschraubt.
  • Die beschriebene Vorrichtung arbeitet folgendermaßen:
  • In der Ruhelage befindet sich der Träger 7 zusammen mit allen Schiebefingern 16 in der oberen Lage. In dieser oberen Lage wird die Vorrichtung durch den Kraftzylinder 25 gehalten. Nach dem Einlegen des aufzuzwickenden Schuhwerkes 29 mit dem Leisten in die Maschine wird der Träger 7 in die Grundstellung abgesenkt und stützt sich dabei gegen einen Anschlag 26 an der mittleren Stütze 4 ab. Die einzelnen Parallelogramme werden hingegen nicht bis in die untere Grundstellung abgesenkt, sondern verbleiben in einer bestimmten, durch den gegen den Aufzwickschaft anliegenden Fühler 23 gegebenen Lage. Dadurch werden die Überschieber 17 in die erforderliche Lage eingestellt, und zwar bevor sie an den Zwickanschlag des aufzuzwickenden Schuhwerkes 29 anfahren. Die Leiste 10 der Parallelogramme wird von den Lagestellfedern 27 nach unten gezogen. In dieser Lage kommt es zum Überschieben des Zwickanschlags. Die Lage der Tragsegmente 12 auf der Leiste 10 ist mit Hilfe der Lagestellschrauben 28 einstellbar, wodurch die Fühler 23 in die richtige Lage in Horizontalebene eingestellt werden. Die Lagestellschrauben 24 dienen zur Einstellung der Fühler 23 in Vertikalrichtung.

Claims (1)

  1. Vorrichtung zum Aufzwicken eines Schuhschaftes im Gelenkbereich, bestehend aus Schiebefingern (16), die mit Überschiebern (17) und Spannriemen (18) versehen und an mit Kolbenstangen (13) von hydraulischen, in Tragsegmenten (12) gelagerten Kolben-Zylinder-Anordnungen verbundenen Tragstangen (15) gehalten sind, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Tragsegment (12) mit seinem Unterteil in einer Längsführung gelagert ist, die durch eine Leiste (10) gebildet ist, die eine Horizontalseite eines Parallelogramms darstellt, das des weiteren aus zueinander parallel geführten Armen (8, 9) und einem der Leiste (10) gegengeordneten Träger (7) besteht, wobei der Träger (7) mit einem Ende um einen in einer Konsole (3) des Rahmens (1) befestigten Tragzapfen (6) schwenkbar gelagert und mit dem anderen, den Schiebefingern (16) zugekehrten Ende mit einer im Rahmen (1 ) schwenkbar angeordneten Kolben-Zylinder-Anordnung (25) gelenkartig verbunden ist, und daß auf dem Oberteil eines Tragsegments (12) eine Tragstange ( 15) mit einem Hilfsträger (34) verschieblich gelagert ist, in dessen Lager (20) ein zweiarmiger Abtasthebel (22) vorgesehen ist, dessen einer Arm oberhalb des Zwickrandes des Schuhschaftes (29) einen Fühler (23 ) und dessen zweiter Arm eine Lagerstellschraube (24) trägt.
DE19813147553 1980-12-22 1981-12-01 Vorrichtung zum Aufzwicken eines Schuhschaftes im Gelenkbereich Expired DE3147553C2 (de)

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CS914280A CS218328B1 (en) 1980-12-22 1980-12-22 Device for stretching the shank part of the footwear on the stretching shoemaker machines

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Publication Number Publication Date
DE3147553A1 DE3147553A1 (de) 1982-08-05
DE3147553C2 true DE3147553C2 (de) 1987-04-09

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JPS5798143A (en) * 1980-12-05 1982-06-18 Victor Co Of Japan Ltd Base body of detection type for variation in electrostatic capacity value

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CS218328B1 (en) 1983-02-25
DE3147553A1 (de) 1982-08-05
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