DE807602C - Maschine zum Befestigen eines mit einer Laengsrippe versehenen Bandes mit einer Sohle - Google Patents

Maschine zum Befestigen eines mit einer Laengsrippe versehenen Bandes mit einer Sohle

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DE807602C
DE807602C DEP19840A DEP0019840A DE807602C DE 807602 C DE807602 C DE 807602C DE P19840 A DEP19840 A DE P19840A DE P0019840 A DEP0019840 A DE P0019840A DE 807602 C DE807602 C DE 807602C
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DE
Germany
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arm
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crank
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Expired
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DEP19840A
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English (en)
Inventor
Frederic Eli Bertrand
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United Shoe Machinery Corp
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United Shoe Machinery Corp
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Expired legal-status Critical Current

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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43DMACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
    • A43D43/00Machines for making stitch lips, or other preparatory treatment of soles or insoles before fixing same
    • A43D43/06Machines for making stitch lips, or other preparatory treatment of soles or insoles before fixing same for applying reinforcing materials to insoles; Attachment of ornamental tapes or ribs, e.g. sewing ribs, on soles, or the like

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Maschine, die ein Band mit Längsrippe zum Bilden einer Nählippe auf eine Sohle aufbringt und hierzu mit einem Vorschubfuß, einem Werkstückträger, sich gegen die Flansche des Bandes zum Verkleben des Bandes mit der Sohle anlegende Werkzeuge und einem Messer zum Dmrchschneiden des Bandes am Ende des Arbeitsvorganges versehen ist. Insbesondere bezweckt die Erfindung, eine schnell laufende Maschine vorzusehen, die das Band sowohl schnell wie auch tadellos mit der Sohle verbindet, wozu der Vorschubfuß infolge seines neuartigen Antriebes besonders beiträgt.
Gemäß der Erfindung wird der Vorschubfuß über Verbindungsteile so durch eine Kurbel betätigt, daß er durch die senkrechte Bewegung der Kurbel senkrecht bewegt und durch die waagerechte Bewegung der Kurbel waagerecht bewegt wird, wobei er sich in einer geschlossenen, ungefähr viereckigen Bahn bewegt. Kniehebel in den Verbindungsteilen zwischen der Kurbel und dem Vorschubfuß werden während jedes Kreislaufes des Vorschubfußes in ihre und aus ihren Strecklagen bewegt, so daß die senkrechten Komponenten der waagerechten Bewegungen der Kurbel während ihrer waagerechten Bewegungen und die waagerechten Komponenten der senkrechten Bewegungen der Kurbel während ihrer senkrechten Bewegungen aufgehoben werden. Gemäß der Erfindung sind ferner zusätzliche Verbindungsteile zwischen der Kurbel und dem Vorschubfuß vorgesehen und verlängern die außer Eingriff mit dem Werkstück ausgeführte
waagerechte Bewegung des Vorschubfußes, so daß das Band mehr als die Sohle vorgeschoben wird.
Die Schneide des Messers zum Abschneiden des Bandes bildet gemäß der Erfindung einen stumpfen Winkel, dessen Spitze sich in der Ebene der Sohlenoberfläche bewegt, wobei eine Kupplung in dem Messerantrieb durch ein Gesperre in ausgeschalteter Lage gehalten wird und nur durch Abschalten einer Steuerung für die Vorrichtung zum Aufbringen des
ίο Bandes auf die Sohle freigegeben werden kann. Dieses Gesperre wird auch durch eine Steuerung des Messerantriebes eingeschaltet und verhindert während des Schneidvorganges ein Einschalten der Steuerung der Vorrichtung zum Aufbringen des Bandes auf die Sohle. Eine Sicherheitsvorrichtung wird erfindungsgemäß so durch den Messerantrieb gesteuert, daß derselbe nur eingeschaltet werden kann, wenn der Vorschubfuß und ein mit dem Innenflansch des Bandes in Eingriff tretendes Werkzeug auseinandergeschwungen sind. Der Antrieb dieses Werkzeuges wird durch das Getriebe zum senkrechten Bewegen des Vorschubfußes betätigt und bewegt das Werkzeug auf und ab, wobei die Bewegung des Werkzeuges eine rückwärtige Komponente nach der Rippe des Bandes und in den Winkel zwischen der Rippe und dem Flansch hat. Der Werkstückträger wird erfindungsgemäß zum Andrücken des Werkstückes gegen das vorerwähnte Werkzeug und ein sich gegen den Außenflansch des Bandes anlegendes Werkzeug durch eine Feder aufwärts bewegt, wobei das letzterwähnte Werkzeug gegen den Druck seiner Feder nach oben nachgibt und diese Aufwärtsbewegung durch einen Anschlag begrenzt wird. Die Feder dieses Werkzeuges bewegt dasselbe abwärts, wenn der Vorschubfuß den Werkstückträger vor dem Vorschieben des Werkstückes nach unten bewegt, um das Werkzeug während des Werkstückvorschubes leicht gegen das Werkstück anzudrücken, wobei die Abwärtsbewegung des Werkzeuges durch einen Anschlag begrenzt wird.
Das Messer zum Abschneiden des Bandes wird erfindungsgemäß von einer Stange getragen, die zum Betätigen des Messers in ihrer Längsrichtung in einem Block bewegbar ist, wobei der Block an einem Arm senkrecht verstellbar ist, der das sich gegen den Außenflansch anlegende Werkzeug trägt.
In den Zeichnungen ist eine Ausführungsform
der Erfindung beispielsweise dargestellt.
Fig. ι ist eine Perspektivansicht der Maschine; Fig. 2 ist eine schematische Darstellung der Bewegungsbahn des Vorschubfußes;
Fig. 3 ist eine Perspektivansicht des Getriebes, das dem Vorschubfuß senkrechte Bewegungen erteilt;
Fig. 4 ist eine Perspektivansicht des Getriebes, das dem Vorschubfuß waagerechte Bewegungen erteilt;
Fig. 5 ist ein Querschnitt des mit der Brandsohle verklebten Bandes;
Fig. 6 ist eine Perspektivansicht des Getriebes, das dem Vorschubfuß in seiner Hochlage eine zusätzliche Bewegung erteilt;
Fig. 7 ist eine Perspektivansicht des Getriebes zum Betätigen des einen Drückerfußes und des Messers;
Fig. 8 ist eine vergrößerte Einzelansicht der in Fig. 7 dargestellten Teile;
Fig. 9 ist eine Seitenansicht einer Steuerkupplung für die Hauptwelle teilweise im Schnitt;
Fig. 10 ist eine Rückansicht der in Fig. 9 dargestellten Teile teilweise im Schnitt;
Fig. 11 ist eine Schnittansicht einer Kupplung in dem Messerantrieb;
Fig. 12 ist eine linke Seitenansicht des Werk-Stückträgers teilweise im Schnitt, und
Fig. 13 ist eine schematische Darstellung der zum Betätigen der Maschinenwerkzeuge dienenden Teile von vorn der Maschine gesehen.
Die Maschine dient zum Verbinden eines Rippenbandes S mit einer Brandsohle / (Fig. 7) und hat eine Haupttreibwelle 58 (Fig. 9), die durch einen elektrischen Motor über geeignete Verbindungsteile einschließlich einer Welle 28 (Fig. 11) eines Riemens 54 (Fig. 9) und einer Riemenscheibe 56 gedreht wird. Die Welle 58 ist in einem Trägerteil drehbar gelagert, der an einem bezüglich des Maschinenuntergestelles senkrecht verstellbaren Maschinenkopf teil 62 befestigt ist. Die Brandsohle wird von einem Drehtisch 80 (Fig. 12) getragen, wobei ein Bolzen 81 an dem Tisch in einem Träger 82 drehbar ist. Der Träger 82 ist in einem Lager j 86 senkrecht bewegbar, das in einem mit dem Kopfteil 62 verbundenen Träger 87 ausgebildet ist. In dem hohlen Träger 82 ist eine Druckfeder 88 eingesetzt, die den Drehtisch zum Andrücken der Brandsohle gegen die Werkzeuge der Maschine hochschiebt, wobei die Spannung der Feder 88 und somit der von dem Tisch 80 ausgeübte Druck verändert werden können. Die Aufwärtsbewegung des Tisches 80 wird durch eine Schraube begrenzt, die j in dem Träger 82 verstellbar ist und an dem Lager 86 angreift.
j Der Tisch 80 wird durch einen Trethebel 102 j (Fig. 1) abwärts bewegt, der um eine nicht dargestellte Welle schwingt und durch eine verstellbare Stange 104 mit einem Hebel 106 verbunden ist. Der ; Hebel 106 ist mit dem Maschinengestell verzapft und steht mit einer Rolle 110 (Fig. 12) im Eingriff, die mit dem Träger 82 verbunden ist. Durch Herabziehen des Trethebels 102 gegen den Druck einer Feder 118 (Fig. 1) wird der Tisch 80 abwärts bewegt, so daß eine Brandsohle auf den Tisch in Arbeitslage gegen eine verstellbare Lehre 120 gelegt werden kann.
Das Band 5" ist vorzugsweise auf einen Haspel aufgewickelt, der auf einem mit dem Kopfteil 62 verbundenen Träger 126 (Fig. 1) aufsitzt. Das Band wird von dem Haspel her durch eine Führung 128 an dem Träger 126 nach einem Vorschubfuß 130 (Fig. 3, 4 und 6) geleitet, der auf einem Hebel 132 gelagert ist. Der Vorschubfuß 130 besteht aus einem sich unter dem Band her erstreckenden Unterteil 134, der eine an der Sohle angreifende Verzahnung 133 (Fig. 13) hat, und aus einem gabelförmigen, über den beiden Flanschen des Bandes
liegenden Teil 135. Mit dem Vorschubfuß sind zwei Vorschubfinger 138, 139 verzapft, die je über den Flanschen F, F' liegen und durch Federn 140 im Gegenuhrzeigersinn (Fig. 13) geschwungen werden. Die Finger gleiten bei der Bewegung des Vorschubfußes nach rechts auf dem Band her; bei der Bewegung des Vorschubfußes nach links jedoch • erfassen die Finger das Band und erteilen demselben eine Vorschubbewegung.
Die Bewegungsbahn des Vorschubfußes 130 ist in Fig. 2 schematisch dargestellt. Der Vorschubfuß bewegt sich von A senkrecht abwärts nach B, dann in waagerechter Richtung von B bis C, um das Werkstück vorzuschieben, dann senkrecht aufwärts von C bis D und darauf in waagerechter Richtung über A hinaus nach E und nach A zurück. Die Linie B-C stellt die Vorschubbewegung der Brandsohle dar. Die Diagonale C-A zusammen mit der Linie A-E stellt die Vorschubbewegung des Bandes 51 dar, die länger als die Vorschubbewegung der Brandsohle ist. Da das Band eine längere Vorschubbewegung als die Brandsohle erhält, wird das Band nicht unter einer übermäßigen Spannung, die zu einem Verzerren der Brandsohle führen könnte, mit der Brandsohle verbunden. Die Länge der zusätzlichen Vorschubbewegung A-E des Bandes ist veränderlich.
Das Getriebe zum senkrechten Bewegen des Vorschubfußes ist in Fig. 3 und ferner schematisch in Fig. 13 mit ausgezogenen Linien dargestellt. Fig. 13 zeigt dabei die Relativgrößen der Teile und ihre Relativlagen wie von vorn der Maschine gesehen, mit der Ausnahme zweier Teile jedoch, die, da sie durch davorliegende Teile verdeckt sind, als schräg . 35 zu den davorliegenden Teilen verlaufend dargestellt sind. Auf der Welle 58 (Fig. 3) ist eine Kurbel 150 vorgesehen, die durch eine Stange 152 mit einem Arm 156 auf einer Welle 158 gelenkig verbunden ist. Ein Arm 162 auf der Welle 158 hat dieselbe Länge wie der Arm 156 und ist schwingbar mit einem Lenker 164 verbunden, der mit einem auf einer Welle 170 schwingbaren Lenker 168 verzapft ist. Ein Lenker 172 ist mit den Lenkern 164 und 168 schwingbar verbunden. Der Arm 162 und der Lenker 164 bilden einen Kniehebel, der beim Schwingen des Armes 156 durch die Kurbel 150 in seine Knick- und Strecklage bewegt wird, wodurch der Lenker 168 um die Welle 170 geschwungen wird und den Lenker 172, der mit dem Lenker 168 einen Kniehebel bildet, auf und ab bewegt. Der Lenker 172 ist an einem Arm 176 eines Schwinghebels 178 angelenkt, der auf einer Welle 180 gelagert ist. Der Arm 176 ist ferner schwingbar mit einem Lenker 182 verbunden, der mit einem Arm 184 verzapft ist. Der Arm 184 ist mit einer Muffe 188 auf einer Welle 190 verbunden. Auf der Muffe 188 ist ein Arm 192 befestigt. In einer Nut des Armes 192 ist ein Schlitten 194 gelagert, der durch eine mit dem Arm 192 verbundene Platte 196 in der Nut gehalten wird. Der Hebel 132 ist bei 199 mit dem Schlitten 194 verzapft, und sein oberes Ende wird durch eine Zugfeder 200 (Fig. 13) in seiner linken oder Innenlage gehalten Die Feder 200 ist mit dem Hebel 132 und einem festen Träger 204 verbunden. Bei der Auf- und Abwärtsbewegung des Lenkers 172 wird der Arm 192 über den Hebel 178 und den Arm 184 zum Auf- und Abbewegen des Drehzapfens 199 und infolgedessen des Vorschubfußes 130 hin und her geschwungen.
Wenn die Kurbel 150 sich durch das erste Kreissegment ihres Kreislaufes (von ο bis 900, s. Fig. 13) bewegt, werden der Kniehebel 162,164 in seine Knicklage und die Kniehebel 168, 172 und 176, 182 in ihre Strecklagen bewegt, wodurch der Hebel 184, 192 im Uhrzeigersinn um die Welle 190 geschwungen wird. Der Kniebolzen 199 wird infolgedessen nach unten und der Vorschubfuß von A bis B (Fig. 2) abwärts bewegt. Wenn nun die Kurbel sich von 180 bis 2700 (Fig. 13) durch ihr drittes Kreissegment bewegt, werden der Kniehebel 162, 164 in seine Strecklage und die beiden anderen Kniehebel in ihre Knicklagen bewegt, so daß der Vorschubfuß sich von C bis D (Fig. 2) aufwärts bewegt.
Das Getriebe zum Bewegen des Vorschubfußes 130 in waagerechter Richtung ist in Fig. 4 und schematisch mit kurzgestrichelten Linien in Fig. 13 dargestellt. Die Kurbel 150 ist durch eine Stange 220 (Fig. 4) mit einem Arm 224 verbunden, der ein Ganzes mit einer Muffe 226 bildet. Die Muffe 226 ist auf der Welle 158 frei drehbar und ist ferner mit einem Arm 228 versehen, mit dem ein Arm 230 verbunden ist, so daß die Arme 228, 230 zusammen dieselbe Länge wie der Arm 224 haben. Der Arm 230 ist mit einem Lenker 236 schwingbar verbunden, der mit einem Arm 240 auf einer Welle 242 verzapft ist. Ein Arm 244 auf der Welle 242 bildet einen Winkelhebel mit dem Arm 240 und ist schwingbar mit einem Lenker 248 verbunden, der an einem Arm 252 'angelenkt ist. Der Arm 252 ist auf der Welle 190 befestigt, die einen Arm 254 trägt. Der Arm ist gelenkig mit einem Ende eines Lenkers 260 verbunden. Das andere, flache Ende des Lenkers 260 führt sich in einer Nut eines Blockes 261, der an dem Kopfteil 62 befestigt ist. Ein gabelförmiger Teil 266 des Lenkers 260 umfaßt den Hebel 132 und ist bei 268 mit demselben verzapft.
Bei der Bewegung der Kurbel 150 durch ihr zweites Kreissegment von 90 bis i8o° bewegt die Stange 220 den Kniehebel 228, 236 in Knicklage, wodurch der Winkelhebel 240,244 im Gegenuhrzeigersinn geschwungen und der Kniehebel 244, 248 in seine Strecklage bewegt wird. Hierdurch wird der Arm 254 nach links bewegt, so daß der Lenker 260 den Hebel 132 um den Knickbolzen 199 schwingt und dem Vorschubfuß 130 seine Vorschubbewegung B-C (Fig. 2) erteilt. Während der Bewegung der Kurbel durch ihr viertes Kreissegment von 270 bis 0° werden die beschriebenen Bewegungen in umgekehrter Reihenfolge ausgeführt und der Vorschubfuß von D nach A zurückbewegt. Ferner kann das Verhältnis der Getriebe zum senkrechten und zum waagerechten Bewegen des Vorschubfußes zueinander aus Fig. 13 leicht ersehen werden. Während der Bewegung der Kurbel um 900 aus ihrer Nullage zum Abwärtsbewegen
des Vorschubfußes wird ihre waagerechte Bewegung, die dem Abstand des Mittelpunktes der Sehne eines Bogens von 900 von dem Bogen entspricht, durch Bewegen des Kniebolzens des Kniehebels 228, 236 um eine diesem Abstand entsprechende Strecke ausgeglichen, wodurch die Länge des sich ungefähr in Strecklage befindenden Kniehebels nicht weiter verändert wird. Bei der Abwärtsbewegung der Kurbel 150 von 180 bis 2700 befindet sich der Kniehebel 244, 248 in seiner Strecklage, und die waagerechte Bewegung der Kurbel wird durch eine entsprechende Bewegung des Kniebolzens dieses Kniehebels ausgeglichen. Bei der Bewegung der Kurbel von 90 bis i8o° zum Vorschieben des Vorschubfußes 130:1st der Kniehebel 162,164 in seiner Knicklage und die Kniehebel 168, 172 und 176, 182 sind in ihrer Strecklage, und die senkrechte Bewegung der Kurbel wird durch eine entsprechend lange Bewegung der Kniebolzen der Kniehebel 168, 172 und 176, 182 aufgenommen. Die senkrechte Bewegung der Kurbel während ihrer Bewegung von 270 bis o° wird durch eine entsprechend lange Bewegung des Kniebolzens des Kniehebels 160, 164 ausgeglichen.
Das in Fig. 6 dargestellte Getriebe erteilt dem Vorschubfuß die zusätzliche Bewegung A-E (Fig. 2), so daß das Band eine längere Vorschubbewegung als die Sohle erhält. Auf der Welle 158 ist ein Arm 300 (Fig. 6) befestigt, der durch einen Lenker 304 schwingbar mit einem Arm 306 auf der Welle 170 verbunden ist. Eine aus einem Segment bestehende Kurvenscheibe 312 mit einer Führungsnut ist auf der Welle 170 befestigt. In die Nut greift eine Rolle
314 an einem Arm 316 eines Winkelhebels ein, der um eine Welle 318 schwingt. Der andere Arm 320 des Winkelhebels hat einen Schlitz, in dem sich eine Rolle 324 führt. Der Tragbolzen 326 der Rolle ist in einem Schlitz in einem Arm 330 eines Hebels verstellbar, der um eine Welle 332 schwingt und dessen anderer Arm 334 eine Längsbohrung hat, in die ein Bolzen 336 an einem Block 338 eingreift. Ein mit dem Schlitten 194 verbundener Bolzen 340 erstreckt sich durch einen Schlitz des Armes 192 und greift in ein quer zur Längsbohrung des Blockes 338 verlaufendes Loch des Blockes ein. Beim Schwingen des Armes 334' wird der Schlitten 194 längs- des Armes 192 bewegt, wobei der Schwingungsausschlag des Armes 334 durch Verschieben des Bolzens 336 in dem Arm ausgeglichen wird.
Das Getriebe, das dem Vorschubfuß die zusätzliche Bewegung erteilt, ist in Fig. 13 schematisch mit langgestrichelten Linien dargestellt. Bei der Bewegung der Kurbel 150 durch ihr viertes Kreissegment (von 270 bis o°), zum Bewegen des Vorschubfußes von D nach A, wird die Stange 152 etwas senkrecht verschoben und der Arm 300 infolgedessen etwas nach rechts und wieder zurück bewegt. Dabei schwingt der Arm 300 den Arm 306 und die Kurvenscheibe 312 über den Lenker 304, so daß die Rolle 314 in einen ausgebogenen Teil
315 der Nut und wieder aus dem Teil 315 herausbewegt wird. Der Schlitten 194 wird hierdurch über die Teile 316, 320, 330, 334 weit genug verschoben, so daß der Vorschubfuß 130 um den Drehzapfen 268 nach E und dann nach A zurückbewegt wird. Durch Verstellen der Rolle 324 in dem Schlitz in dem Arm 320 kann die Länge der Bewegungsstrecke A-E verändert werden.
Der Innenflansch F des Bandes S wird auf folgende Weise gegen die Sohleigedrückt. Der Schwinghebel 178 (Fig. 7) hat einen Arm 370, der an einen Lenker 374 angelenkt ist. Der Lenker 374 ist ferner mit einem Arm 378 verzapft, der auf einer Welle 380 befestigt ist. Mit der Welle 380 ist ein Arm 382 verstellbar verbunden, der durch einen Lenker 388 mit einem Arm 384 verbunden ist. Der Ann 384 ist auf einer Welle 386 schwingbar gelagert, die von dem Kopfteil 62 getragen wird, und wird durch den Lenker 388 um die Welle 386 geschwungen. Ein Ansatz 394 des Armes 384 trägt ein verstellbares Werkzeug 400. Die Unterfläche des Werkzeuges (s. Fig. 8) drückt den Innenflansch F gegen die Brandsohle /, und die Hinterkante des Werkzeuges greift in den Winkel zwischen der Rippe R und dem Flansch F ein. Da das Werkzeug sich in einem von der Welle 386 bestimmten Kreisbogen bewegt, hat seine Auf- und Abwärtsbewegung eine Rückkomponente nach der Rippe und dem Winkel zwischen der Rippe und dem Flansch F hin. Das Werkzeug 400 wird kraftschlüssig während der Aufwärtsbewegung des Vorschubfußes betätigt, und da seine Arbeitslage gegebenenfalls verändert werden soll, ist der Arm 382 bezüglich der Welle 380 verstellbar.
Das in Fig. 7 und 12 dargestellte Werkzeug 420, das mit dem Außenflansch F' in Eingriff tritt, ist verstellbar an einem Arm 422 befestigt, der einen Teil eines mit dem Maschinenkopfteil 62 verzapften Bügels 424 bildet. Das Werkzeug 420 liegt gegen die Oberfläche des Flansches F' und die Außenseite
; der Rippe R an, und der gebogene Oberteil des Werkzeuges dient als Führung für die Rippe.
Damit das Werkzeug 420 etwas nach oben nachgeben kann, ist mit dem Arm 422 eine Stange 434 verbunden, die sich nach unten durch ein Loch in dem Träger 87 erstreckt. Auf der Stange sitzt eine Druckfeder 440 auf, die schwächer als die Feder 88 des Drehtisches 80 ist. Auf der Stange ist ferner eine Muffe 441 befestigt, die sich zwischen der Stange und der Feder 440 erstreckt und kürzer als
j die Feder ist, so daß das Werkzeug 420 etwas nach oben nachgeben kann. Wenn der Vorschubfuß 130 den Tisch 80 abwärts bewegt hat und das Werkstück vorschiebt, hält die Feder 440 das Werkzeug 420 unter leichtem Druck gegen den Flansch F'. Bei dem Abwärtsbewegen des Drehtisches 80 zum Entfernen des Werkstückes aus der Maschine wird die Abwärtsbewegung des Werkzeuges 420 durch Anschlagen von Muttern 443 auf der Stange 434 gegen den Träger 87 begrenzt, und bei der Aufwärtsbewegung des Tisches durch die Feder 88 zum Andrücken des Werkstückes gegen die Werkzeuge begrenzt die Muffe 441 durch Anschlagen gegen den Träger 87 die Aufwärtsbewegung des Werkzeuges 420. Die Arbeitslage des Werkzeuges 400 ist durch Verstellen des Armes 382 bezüglich der Welle 380
so auf die Arbeitslage des Werkzeuges 420 abgestimmt, daß der Druck der Feder 88 und somit des Drehtisches gegen beide Werkzeuge 400, 420 gleich stark ist und das Band infolgedessen nach Wunsch mit der Sohle verklebt wird.
Die Hauptwelle 58 (Fig. 9) trägt ein Handrad 450 und wird durch eine bekannte Kupplung mit der getriebenen Riemenscheibe 56 verbunden. Die Kupplung besteht aus Scheiben 452, die mit der Nabe der Riemenscheibe verbunden sind, und auf der Welle 58 befestigten Scheiben 456, wobei eine mit der Welle verkeilte und längs derselben bewegbare Muffe 458 zum Ein- und Ausschalten der Kupplung dient. Die Muffe dient ferner dazu, eine bekannte, aus den Scheiben 452, 456 entsprechenden Scheiben bestehende Bremse ein- und auszuschalten, so daß durch die Bewegung der Muffe nach links der Fig. 9 die Kupplung zum Drehen der Welle 58 eingeschaltet und durch Bewegen der Muffe nach rechts die Bremse zum Anhalten der Welle eingeschaltet wird. Zum Steuern der Muffe dient ein Trethebel 480 (Fig. 1), der durch eine verstellbare Stange 484 mit einem Arm 488 (Fig. 10) eines Winkelhebels verbunden ist. Der Winkelhebel ist
as mit dem Kopfteil 62 verzapft und hat einen Arm 492, an dem ein Block schwingbar befestigt ist. Der Block bewegt sich in senkrechter Richtung zwischen Ansätzen 496 eines Bügels 498, der mit einer in dem Kopfteil gelagerten Welle 502 verkeilt ist und sich längs derselben bewegt.
Der Bügel 498 hat einen Arm 504, der eine Rolle 506 trägt. Die Rolle 506 liegt gegen eine Nocke 508 auf der Welle 58 an. Ein auf der Welle 502 befestigter Arm 512 ist durch einen verstellbaren Lenker 514 (Fig. 9) mit einem Arm 516 eines mit dem Kopfteil verzapften Hebels verbunden. An einem gabelförmigen Arm 520 des Hebels sind Blöcke 524 schwingbar befestigt, die sich in einer Ringnut 526 der Muffe 458 führen. Wenn der hohe Teil der Nocke 508 mit der Rolle 506 in Eingriff tritt, wird die Muffe 458 über die Hebel 504, 512, die Stange 514 und den Hebel 516, 520 nach rechts bewegt, um die Bremse einzuschalten und die Kupplung 452, 456 auszuschalten.
Zum Einschalten der Kupplung 452, 456 trägt die Stange 484 eine Rolle 530 (Fig. 10), die zwischen zwei Blöcken 532, 533 gelagert ist. Die Blöcke sind verstellbar mit einem Arm 536 (Fig. 9) eines Winkelhebels verbunden, der mit dem Kopfteil 62 verzapft ist und ferner einen-Arm 540 hat. Der Arm 540 steht mit einer Rolle 542 an dem Arm 512 im Eingriff. Beim Herabziehen des Trethebels 480 wird zunächst der Hebel 488, 492 (Fig. 10) über die Stange 484 im Uhrzeigergegensinn bewegt. Der Bügel 498 wird infolgedessen auf der Welle 502 nach links verschoben und die Rolle 506 von der Nocke 508 hinwegbewegt, so daß die Bremse freigegeben wird. Bei der fortgesetzten Abwärtsbewegung des Trethebels wird die Muffe 458 über den Hebel 536,540 und den Lenker 514 nach links (Fig. 9) verschoben, so daß die Kupplung eingeschaltet und die Welle 58 gedreht wird.
Das Band 5" erstreckt sich von der Absatzfrontlinie an der einen Seite der Brandsohle um den Sohlenvorderteil herum bis zur Absatzfrontlinie an der anderen Sohlenseite, wo es durch ein kraftgetriebenes Messer 550 abgeschnitten wird. Der Alesserantrieb wird von dem Arbeiter eingeschaltet und kann nur eingeschaltet werden, wenn der Vorschubfuß 130 und das Werkzeug 400 auseinanderbewegt sind, so daß sich das Messer zum Durchschneiden des Bandes zwischen diesen Werkzeugen herbewegen kann. Das Messer 550 (Fig. 7 und 12) hat eine Schneide, die längs der Unterseite des Messers und dann in einem stumpfen Winkel zur Unterseite aufwärts bis zum Oberende der Rippe R verläuft. Da die Unterseite oder -kante des Messers sich in einem Winkel von ungefähr 2° zur Waagerechten erstreckt, wird der durch die Spitze ihres stumpfen Winkels gebildete Teil der Messerschneide hauptsächlich zum Durchschneiden des Bandes verwendet. Das Messer 550 ist mit einer Stange 554 verbunden, die in einer Längsbohrung eines Blockes 556 (Fig. 7) verschiebbar ist. Der Block 556 ist auf dem Arm 422 verstellbar gelagert, wobei eine senkrechte Rippe 558 des Blockes sich in einer entsprechenden Nut des Armes 422 führt. Die Messerschneide erstreckt sich durch einen Schlitz etwas über die Unterfläche des Blockes 556 hinaus. Der Block 556 wird in der Höhenrichtung so eingestellt, daß die Spitze des stumpfen Winkels der Messerschneide sich in einer waagerechten Ebene bewegt, die in einer der Dicke des Flansches F' entsprechenden Entfernung unterhalb der Unterfläche des Werkzeuges 420 liegt, so daß das Messer 550 bei seinem Schneidhub das Band durchschneidet, ohne in die Brandsohle einzuschneiden. Eine Feinverstellung des Messers in senkrechter Richtung kann durch einen Exzenterbolzen 564 herbeigeführt werden, der von dem Arm 422 getragen wird und in einen waagerechten Schlitz 563 (Fig. 12) des Blockes 556 eingreift.
Zum Betätigen des Messers ist die Stange 554 durch einen verstellbaren Lenker 566 mit einem Arm 567 eines Winkelhebels verbunden, der mit dem Kopfteil 62 verzapft ist. Der andere Arm 570 des Winkelhebels ist mit einer Stange 572, 576 verbunden, die an einem Arm 578 angelenkt ist. Der Arm 578 ist auf einer in dem Maschinengestell drehbaren Welle 580 befestigt. Ein ebenfalls mit der Welle 580 verbundener Arm 582 ist mit einer Stange 584 verzapft, die durch ein Universalgelenk mit einer Kurbel 586 (Fig. 11) verbunden ist. Die Kurbel 586 sitzt an einem Zylinder 588, der in einer an dem Maschinengestell befestigten Platte 590 gelagert ist. Der Zylinder 588 trägt eine Nockenscheibe 594, die durch federbelastete Kolben 598 auf dem Zylinder verschoben werden kann. In dem Zylinder 588 und dem Maschinengestell ist eine Welle 602 drehbar, auf der ein Schneckenrad 604 befestigt ist. Das Schneckenrad 604, das zusammen mit der Scheibe 594 eine Kupplung bildet, wird durch ein Schneckenrad 606 auf der Welle 28 gedreht. Die Kupplung 594, 604 wird gewöhnlich durch einen Bolzen 610 ausgeschaltet gehalten, der gegen die Scheibe 594 anliegt. Beim Anheben des
Bolzens wird die Kupplung durch die Kolben 598 eingeschaltet.
Der Bolzen 610 wird wie folgt in dem Maschinengestell senkrecht bewegt. Eine Rolle 626 an einem Hebel 628 greift in eine Nut 624 im Kopfteil des Bolzens 610 ein. Der Hebel 628 ist mit dem Maschinengestell verzapft und ferner mit einer verstellbaren Stange 632 schwingbar verbunden. Die Stange 632 ist an einem Arm 634 (Fig. 12) auf einer Welle 636 angelenkt. Auf der Welle 636 sind ferner zwei Arme 638, 640 (Fig. 10) befestigt. Eine Torsionsfeder 641 auf der Welle 636 hält die Arme 638, 640 und den Arm 634 gewöhnlich in ihrer dargestellten Ausgangslage. Der Arm 638 ist in der Bewegungsbahn einer Schraube 642 eingestellt, die durch einen Arm 644 eines mit dem Maschinenkopfteil verzapften Winkelhebels geschraubt ist. Der andere Arm 646 (Fig. 1) des Winkelhebels trägt ein verstellbares Kissen 650, das durch das Knie des Arbeiters zum Einschalten des Messerantriebes bewegt wird. Beim Bewegen des Kissens 650 gegen den Zug einer Feder 652 (Fig. 9) wird der Arm 638 durch die Schraube 642 abwärts bewegt und dreht die Welle636 im Gegenuhrzeigersinn (Fig. 10), so daß der Bolzen 610 über den Arm 634, die Stange 632 und den Hebel 628 (Fig. 11) aufwärts bewegt wird, worauf die freigegebene Scheibe 594 durch die Kolben 598 in ihre Kupplungseinschaltlage bewegt wird. Gewöhnlich wird das Kissen 650 sofort freigegeben, so daß der Bolzen 610 sich dann wieder abwärts bewegt, um die Kupplung durch Verschieben der Nockenscheibe 594 nach rechts in der Fig. 11 nach einer Drehbewegung auszuschalten. Ein Betätigen des Messers während des Werk-Stückvorschubes wird auf folgende Weise verhindert. Die Stange 484 erstreckt sich durch ein öhr, das mit einem Arm 654 (Fig. 10) eines mit einem Träger 657 verzapften Hebels schwingbar verbunden ist. Kragen 660 auf der Stange 484 liegen gegen die Ober- und Unterfläche des Öhrs an. Der andere Arm 658 des Hebels wird beim Herabziehen der Stange 484 zum Aufbringen des Bandes 5" auf eine Sohle im Uhrzeigersinn in seine Sperrlage in der Bewegungsbahn des Armes 640 bewegt, so daß die Welle 636 nicht während des Werkstückvorschubes zum Einschalten des Messerantriebes gedreht werden kann.
Ferner ist es unerwünscht, den Antrieb des Vorschubfußes 130 während des Schneidhubes des Messers einzuschalten. Der Arm 640 wird infolgedessen, wie mit gestrichelten Linien in Fig. 10 dargestellt, beim Einschalten des Messerantriebes in Sperrlage über dem Arm 658 und in dessen Bewegungsbahn eingestellt, so daß die Trethebelstange 484 nicht zum Einschalten des Antriebes für den Vorschubfuß herabgezogen werden kann.
Beim Einschalten der Bremse und Ausschalten der Kupplung der Welle 58 oder beim Handverstellen der Welle läuft dieselbe gegebenenfalls etwas über, so daß der Vorschubfuß 130 und das Werkzeug 400 fast nebeneinander eingestellt sind. Um nun zu verhindern, daß das Messer bei dieser Einstellung der Werkzeuge 130, 400 betätigt wird, hat das Handrad 450 (Fig. 9) eine bogenförmige Nut, und zwar nimmt die Nut ihre Arbeitslage nur während des Teiles der Wellenumdrehung ein, in welcher der Vorschubfuß 130 und das Werkzeug auseinanderbewegt sind. Ein Taster 666 wird in seiner Längsrichtung in dem Kopfteil 62 durch einen Arm 670 eines auf der Welle 518 schwingbaren Winkelhebels hin und her bewegt. Der andere Arm 672 des Winkelhebels ist durch einen Lenker mit dem Arm 638 verbunden. Sind nun die Werkzeuge 130, 400 beim Anhalten der Maschine auseinanderbewegt, so kann der Taster 666 sich in die Nut 664 hineinbewegen und der Hebel 664 zum Betätigen des Messers eingeschaltet werden. Liegen diese Werkzeuge jedoch nahe beieinander, so schlägt der Taster gegen das Handrad, und der Hebel 646 kann nicht zum Einschalten des Messerantriebes bewegt werden.

Claims (11)

Patentansprüche:
1. Maschine zum Verbinden eines mit einer Längsrippe versehenen Bandes mit einer Sohle, mit einem Werkstückträger und einem Vorschubfuß, dadurch gekennzeichnet, daß der Vorschubfuß so über Verbindungsteile (152, 178, 192; 226, 240, 260) durch eine Kurbel (150) betätigt wird, daß der Vorschubfuß (130) durch die senkrechte Bewegung der Kurbel senkrecht bewegt und durch die waagerechte Bewegung der Kurbel waagerecht bewegt wird, wobei der Vorschubfuß sich in einer geschlossenen, ungefähr viereckigen Bahn bewegt.
2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß Kniehebel (162, 164; 168, 172; 176, 182 und 228, 236; 244, 248) in den Verbindungsteilen zwischen der Kurbel (150) und dem Vorschubfuß (130) eingeschaltet sind und während jedes Kreislaufes des Vorschubfußes in ihre und aus ihren Strecklagen bewegt werden, so daß die senkrechten Komponenten der waagerechten Bewegungen der Kurbel während ihrer waagerechten Bewegungen und die waagerechten Komponenten der senkrechten Bewegungen der Kurbel während ihrer senkrechten Bewegungen aufgehoben werden.
3. Maschine nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch zusätzliche Verbindungsteile (300, 312, 320, 194) zwischen der Kurbel (150) und dem Vorschubfuß (130), wobei die Verbindungsteile die Länge der außer Eingriff mit dem Werkstück ausgeführten waagerechten Bewegung des Vorschubfußes (130) vergrößern, so daß das Band mehr als die Sohle vorgeschoben wird.
4. Maschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß zu den zusätzlichen Verbindungsteilen ein Schlitten (194) gehört, der mit einem den Vorschubfuß (130) tragenden Hebel (132) verzapft und in einem Arm (192) der Verbindungsteile zum senkrechten Bewegen des Vorschubfußes bewegbar ist, so daß eine Relativbewegung des Schlittens zum Arm (192) durch den Antrieb (300, 312, 320) dem Vorschub-
fuß (130) seine zusätzliche Bewegung und ein Bewegen des Armes (192) durch seinen Antrieb (150, 152, 178) dem Vorschubfuß über den Schlitten (194) seine senkrechte Bewegung erteilen.
5. Maschine nach Anspruch 1, mit einem Messer zum Abschneiden des Bandes, dadurcli gekennzeichnet, daß die Schneide des Messers (550) einen stumpfen Winkel bildet, dessen Spitze sich in der Ebene der Sohlenoberfläche bewegt, wobei eine Kupplung (594, 604) in dem Messerantrieb (28, 638, 650, 554, 598, 610) in ausgeschalteter Lage durch ein Gesperre (640, 658) gehalten wird und nur durch Abschalten einer Steuerung (484) der Vorrichtung (130,
400) zum Aufbringen des Bandes auf die Sohle freigegeben werden kann.
6. Maschine nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Gesperre (640, 658) auch
ao durch eine Steuerung (646) des Messerantriebes eingeschaltet wird, so daß ein Einschalten der Steuerung (484) für die Vorrichtung zum Aufbringen des Bandes während des Schneidvorganges verhindert wird.
7. Maschine nach Anspruch 5, gekennzeichnet durch eine Sicherheitsvorrichtung (664, 666), die so durch den Messerantrieb gesteuert wird, daß der Messerantrieb nur eingeschaltet werden kann, wenn der Vorschubfuß (130) und ein mit dem Innenflansch des Bandes in Eingriff tretendes Werkzeug (400) auseinandergeschwungen sind.
8. Maschine nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Antrieb (178, 382, 384)
3$ des Werkzeuges (400) durch das Getriebe (152, 162, 164, 172) zum senkrechten Bewegen des Vorschubfußes (130) betätigt wird und das Werkzeug (400) auf und ab bewegt, wobei die Bewegung des Werkzeuges eine rückwärtige Komponente nach der Rippe des Bandes und in den Winkel zwischen der Rippe und dem Flansch des Bandes hat.
9. Maschine nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Werkstückträger (80) zum Andrücken des Werkstückes gegen das Werkzeug (400) und gegen ein sich gegen den Außenflansch des Bandes anlegendes Werkzeug (420) durch eine Feder (88) aufwärts bewegt wird, wobei das zuletzt genannte Werkzeug (420) gegen den Druck seiner Feder (440) nach oben nachgibt und diese Aufwärtsbewegung des Werkzeuges (420) durch einen Anschlag (443) begrenzt wird.
10. Maschine nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Vorschubfuß (130) den Werkstückträger (80) nach unten gegen den Druck der Feder (88) vor dem Verschieben des Werkstückes bewegt und die Feder (440) dabei das sich gegen den Außenflansch des Bandes anlegende Werkzeug (420) abwärts bewegt, um während des Werkstückvorschubes das Werkzeug (420) leicht gegen das Werkstück anzudrücken, wobei die Abwärtsbewegung des Werkzeuges (420) durch einen Anschlag (441) begrenzt wird.
11. Maschine nach Anspruchs, dadurch gekennzeichnet, daß das Messer (550) von einer Stange (554) getragen wird, die zum Betätigen des Messers in ihrer Längsrichtung in einem Block (556) bewegbar ist, wobei der Block an einem das Werkzeug (420) tragenden Arm (422) senkrecht verstellbar ist.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
© 664 6.
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