DE806364C - Reissverschluss - Google Patents

Reissverschluss

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Publication number
DE806364C
DE806364C DEB994A DEB0000994A DE806364C DE 806364 C DE806364 C DE 806364C DE B994 A DEB994 A DE B994A DE B0000994 A DEB0000994 A DE B0000994A DE 806364 C DE806364 C DE 806364C
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DE
Germany
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Expired
Application number
DEB994A
Other languages
English (en)
Inventor
Jean Bodros
Original Assignee
Jean Bodros
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Jean Bodros filed Critical Jean Bodros
Priority to DEB994A priority Critical patent/DE806364C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE806364C publication Critical patent/DE806364C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A44HABERDASHERY; JEWELLERY
    • A44BBUTTONS, PINS, BUCKLES, SLIDE FASTENERS, OR THE LIKE
    • A44B19/00Slide fasteners
    • A44B19/02Slide fasteners with a series of separate interlocking members secured to each stringer tape
    • A44B19/04Stringers arranged edge-to-edge when fastened, e.g. abutting stringers

Description

  • Reißverschluß Es sind Reißverschlüsse bekannt, bei denen zwei Reihen von Klammern, die jeweils an den einander gegenüberliegenden Rändern aus Gewebe oder einem sonstigen Stoff befestigt sind, durch die Einwirkung eines Schiebers gegenseitig ein- oder ausgehängt werden, der die beiden Reihen umfaßt und auf diesen derLänge nach gleitet. Bei den bekannten Reißverschlüssen dieser Art greifen die als Reiter ausgebildeten Klammern über die beiden Seiten des Gewebes, so daß deren Schenkel auf jeder Seite des Gewebes in der ganzen Länge des Verschlusses eine sichtbare Reihe bilden.
  • Den Gegenstand der Erfindung bildet ein Reißverschluß dieser Art, bei dem die Klammern nur auf der Rückseite sichtbar sind, wogegen die Vorderseite bei eingehängten Reihen dasAussehen einer einfachen Naht hat. Zu diesem Zweck bestehen die Klammern aus Reitern, deren Schenkel in der einen Reihe den Schenkeln der anderen Reihe zugerichtet sind, wobei der obere Schenkel, der nach der Vorderseite zu gerichtet ist, von dem entsprechenden zurückgebogenen Rand des Gewebes o.dgl. derart eingehüllt ist, daß dieses Gewebe die äußere Kante des oberen Schenkels der Reiter verdeckt, wogegen der untere Schenkel der Reiter, der nach der Rückseite gerichtet ist, die Zapfen und Aussparungen aufweist, die durch die Bewegung eines Schiebers gegenseitig in und außer Eingriff gebracht werden. Der Schieber besteht dabei aus einer oberen Platte, die gegen das die oberen Schenkel der Reiter verdeckende Gewebe gedrückt wird, und aus einer unteren, U-förmigen Führung, welche die beiden Klammerreiben umfaßt und deren Seitenwände mit einem die Platte und die Führung vereinigenden Stift derart zusammen arbeiten, daß die beiden Reihen zusammen- oder auseinandergerückt und dadurch ein- oder ausgehängt werden.
  • Durch diese Anordnung erhält die Vorderseite des Verschlusses das Aussehen einer einfachen Naht, und es ist nur die obere Platte des Schiebers sichtbar, wogegen die Klammern und die U-förmige Führung des Schiebers sich auf der Rückseite befinden.
  • Die unteren Schenkel der Reiter können jeweils mit einem Zapfen und einer Aussparung versehen sein, die wie bei bekannten Verschlüssen auf zwei entgegengesetzten Seiten liegen.
  • Bei einer anderen Ausführung des Erfindungsgegenstandes besitzen die unteren Schenkel der Reiter am Ende einen Zapfen und daneben eine Aussparung, wobei die Zapfen der einen Reihe in die Aussparungen der anderen Reihe eingreifen sollen. Durch diese Anordnung wird eine größere Berührungsfläche zwischen den einander folgenden Klammern und demgemäß eine Verstärkung des ganzen Verschlusses erzielt.
  • Ein Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Verschlusses ist auf der Zeichnung dargestellt. Fig. i ist eine Draufsicht einer Klammer der einen Reihe; Fig. 2 ist eine Seitenansicht dieser Klammer; Fig. 3 ist eine Draufsicht einer Klammer der anderen Reihe; Fig. 4 ist eine Seitenansicht dieser letzteren Klammer; Fig. 5 ist eine Draufsicht des Schiebers; Fig. 6 ist ein Schnitt durch diesen Schieber gemäß der Linie VI-VI der Fig. 5; Fig. 7 ist ein Querschnitt durch den Verschluß; Fig.8 ist eine'Ansicht auf die Vorderseite des Verschlusses; Fig. 9 ist eine Ansicht auf die Rückseite des Verschlusses.
  • An den beiden miteinander zu verbindenden Rändern des Gewebes oder eines sonstigen Stoffes sind in gleichmäßigen Abständen Klammern befestigt, die als Reiter i (Fig. i und 2) oder 2 (Fig. 3 und 4) ausgebildet sind. Die Reiter der beiden Reihen sind symmetrisch zueinander angeordnet, wie dies aus den Fig. i und 3 zu ersehen ist, wobei die Reiter i am linken Rand 3 (Fig. 7) und die Reiter 2 am rechten Rand 4 des Gewebes befestigt sind.
  • Zwischen den Schenkeln der Reiter i und 2 ist eine Aussparung 5 oder 6 vorgesehen, und die Öffnung der Aussparungen der einen Reihe ist der anderen Reihe zu gerichtet.
  • Die oberen Schenkel 7 und 8 der Reiter, die der Vorderseite des Verschlusses zu gerichtet sind, sind in den entsprechenden Rand 3 oder 4 des Gewebes eingehüllt, welcher derart über den oberen Schenkel umgeschlagen ist, daß das Gewebe die Außenseite dieses Schenkels verdeckt. Der an der Längskante des Gewebes gebildete Wulst 9 oder io ist in die Aussparung 5 oder 6 zwischen den oberen Schenkeln 7, 8 und den unteren Schenkeln i i, 12 der Reiter festgeklemmt. Die unteren Schenkel it, 12 der Reiter, die der Rückseite des Verschlusses zu gerichtet sind, tragen jeweils am freien Ende einen Zapfen 13, 14 und besitzen unmittelbar neben diesem Zapfen eine Kerbe 15, 16.
  • Ein Schieber 17 (Fig. 5 und 6) besteht aus einem oberen Plättchen 18, das durch einen Steg i9 mit einer unteren Führung 2o von U-förmigem Querschnitt verbunden ist. Die seitlichen Flanschen 21 und 22 der Führung sind der Länge nach nach der Innenseite hin gewölbt (Fig. 5) und umfassen die beiden Reihen der Reiter (Fig. 7), die an den mit-,einander zu verbindenden Gewebekanten festsitzen. Das obere Plättchen 18 legt sich gegen die Außenseite der Gewebekanten 3 und 4.
  • Ein Stift 23 verbindet das Plättchen 18 mit der Führung 20 und arbeitet mit den Flanschen 21 und 22 in der üblichen Weise derart zusammen, daß die Reiter i der einen Reihe in die Reiter 2 der anderen Reihe eingehängt werden. Wird im vorliegenden Fall der Schieber auf den beiden Reihen verschoben, so wirken der Stift 23 und die Flanschen 21 und 22 auf die Reiter derart ein, daß sie gegenseitig ineinandergreifen, d. h. daß die Zapfen der einen Reihe in die Kerben der anderen Reihe eingreifen.
  • Beim dargestellten Beispiel sind die Kerben neben den Zapfen vorgesehen. Wie bei bekannten Verschlüssen dieser Art könnte aber auch jeder Reiter auf der einen Seite mit einem Zapfen und auf der genau gegenüberliegenden Seite mit einer Aussparung versehen sein.
  • Der Stift 23 kann über das Plättchen 18 hinaus verlängert sein und dort eine Öse 24 bilden, die zur Aufnahme eines Zuggriffes 25 dient, der die Betätigung des Schiebers erleichtern soll.
  • Selbstverständlich soll die beschriebene-Ausführung mit ihren Einzelanordnungen nur als Beispiel dienen. Ohne vom Wesen der Erfindung abzuweichen, kann man in deren Rahmen fallende sinngemäße Änderungen treffen.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Reißverschluß mit einem Schieber zur Führung zweier Klammerreihen, die jeweils an den einander gegenüberliegenden Rändern eines Gewebes o. dgl. festsitzen, die miteinander verbunden werden sollen, wobei die Klammern des einen Geweberandes in die Klammern des anderen Geweberandes eingreifen sollen, dadurch gekennzeichnet, daß die Klammern aus Reitern bestehen, deren Schenkel in jeder Reihe der anderen Reihe zugekehrt sind, wobei der obere, der Vorderseite des Verschlusses zu gerichtete Schenkel von dem entsprechenden Rand des Gewebes o. dgl. eingehüllt ist, welcher derart über diesen Schenkel umgelegt ist, daß dessen Außenseite davon verdeckt wird, wogegen der untere, nach der Rückseite des Verschlusses zu gerichtete Schenkel die Zapfen und Aussparungen aufweist, die bei der Verschiebung des Schiebers ineinandergreifen sollen, wobei dieser Schieber aus einem oberen, auf dem die oberen Schenkel verdeckenden Gewebe liegenden Plättchen und einer unteren, U-förmigen Führung besteht, welche die beiden Reiterreihen umfaßt, und deren Seitenwände mit dem das Plättchen und die Führung vereinigenden Stift derart zusammen arbeiten, daß die Reiter der beiden Reihen jeweils zusammen- oder auseinandergerückt und dadurch in oder außer Eingriff gebracht werden.
  2. 2. Reißverschluß nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die unteren Schenkel der Reiter am Ende einen Zapfen tragen und daneben eine Kerbe aufweisen, wobei die Zapfen der einen Reihe in die Kerben der anderen Reihe eingreifen sollen.
DEB994A 1949-12-06 1949-12-06 Reissverschluss Expired DE806364C (de)

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DE806364C true DE806364C (de) 1951-06-14

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ID=6952102

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Cited By (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2888727A (en) * 1951-12-29 1959-06-02 Heimberger Helmut Sliding clasp fasteners
DE1259625B (de) * 1960-07-13 1968-01-25 Opti Werk G M B H & Co Abgedichteter Reissverschluss
DE1292429B (de) * 1965-12-22 1969-04-10 Spindler Siegfried W Verdeckter Reissverschluss
DE1807717B1 (de) * 1968-11-08 1970-01-02 Opti Holding Ag Schieber fuer einen Reissverschluss
DE1610380B1 (de) * 1967-01-21 1971-02-25 Opti Holding Ag Schieber fuer einen Bettwaesche-Reissverschluss

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