DE596654C - Haken-und-OEsen-Verschluss - Google Patents

Haken-und-OEsen-Verschluss

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DE596654C
DE596654C DEW90487D DEW0090487D DE596654C DE 596654 C DE596654 C DE 596654C DE W90487 D DEW90487 D DE W90487D DE W0090487 D DEW0090487 D DE W0090487D DE 596654 C DE596654 C DE 596654C
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DEW90487D
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Waldes & Co
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Waldes & Co
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A44HABERDASHERY; JEWELLERY
    • A44BBUTTONS, PINS, BUCKLES, SLIDE FASTENERS, OR THE LIKE
    • A44B13/00Hook or eye fasteners
    • A44B13/0005Hook or eye fasteners characterised by their material
    • A44B13/0011Hook or eye fasteners characterised by their material made of wire

Description

Bibüotheek
Bur. Ind. Eigendom ·
19 JUN. 1934
AUSGEGEBEN AM
14. JVIAI1934
Es ist ein Haken-und-Ö sen-Verschluß bekanntgeworden, bei welchem der durch die öse tretende Hakenteil in eine Tasche eintritt, die durch den Grundstreifen, einen auf ihm liegenden Teil des ösenträgers und einen über diesen Teil gelegten Deckstreifen gebildet wird. Durch diese Anordnung soll verhütet werden, daß die zusammentretenden metallischen Teile von Haken und ösen mit anderen Bekleidungsstücken oder mit der Körper- ; haut in Berührung kommen, gegenüber den bekannten Haken-und-Ösen-Verschlüssen, bei denen die eigentlichen Verschlußteile über den Rand der Annähstreifen vorragen und selbst dann das Ziel nicht erreicht wird, wenn man unter die Verschlußstelle eine Decklasche legt. Wenn dagegen die Verschlußteile in einer Tasche untergebracht.werden, scheint dieser Übelstand behoben, doch greift hier der Haken von außen um den ösenkörper herum, der auf dem Grundstreifen befestigt ist. Das verhindert nicht, daß der ösenkörper aus der Zugebene kippen kann. Selbst wenn im Bereiche der Verbindungsstelle ein Deckstreifen aufgenäht wird, kann dieser die Verschwenkung des ösenkörpers um den Annährand nicht verhindern. Der Übelstand wird im besonderen bei längerem Gebrauch des Kleidungsstückes auftreten, wobei das Ende des Hakenteiles den Deckstreifen an der betreffenden Stelle - zunächst einfach hochdrückt oder durchscheuert.
Demgegenüber besteht die Erfindung darin, daß die öse als mittlere Brücke des abgekehrt vom Haken am Grundstreifen befestigten ösenträgers ausgebildet, ist und die seitliche Begrenzung der Tasche mit Hilfe'von besonderen, nach dem Hakenteil zu hinausragenden Fortsätzen des Ösenträgers gebildet wird.
Bei dieser \ferschlußart kann ein Herausschwenken des Ösenkörpers aus der Zugebene nicht stattfinden, weil die Fortsätze des ösenträgers dies verhindern; vielmehr ist die Lage des ösenträgers fest bestimmt."
Diese Anordnung weist überdies noch den Vorteil auf, daß der Haken leicht eingehängt werden kann durch leichten Druck auf den ösenteil im Bereiche der Vernähungsstellen der öse.
Zweckmäßig bilden die Fortsätze des ösenteiles einen geschlossenen Bügel, wobei der wirksame ösenteil zum leichteren Einführen des Hakens. aus der Grundebene seines Befestigungs- und Fortsatzteiles nach oben- herausgebogen ist.
Auch kann man die Anordnung so treffen, daß der Befestigungs- und Fortsatzteil eine Gabel mit zwei parallelen Schenkeln bildet, wobei die Öse durch einen nach oben aufgebogenen, die Schenkel verbindenden Mittelsteg gebildet wird.
Auf der Zeichnung sind zunächst in den Abb. ι und 2 im senkrechten Querschnitt (Linie H-II der Abb. 2) und in einer Ansicht von oben ein bekannter Haken- und ösenverschluß dargestellt. An einem Grundstreifen i, der der größeren Haltbarkeit halber in drei Lagen auseinandergefaltet ist, ist durch eine "
Xaht 2 ein Deckstreifen 3 befestigt. In der Naht 2 sind die bekannten Durchtrittsichlitze4 für die ösen 5 ausgespart, die sich mit ihren Schultern 6 gegen die durch Quer-S stiche 7 verstärkten Schlitzränder legen. In die öse 5 ist eingeführt der Haken 17, der an einem Grundstreifen 8 angeordnet ist, der ebenfalls durch zweifache Faltung in drei Lagen entstanden ist. An diesem Grundstreifen ist durch die Naht 8' der Deckstreifen 9 befestigt, wobei wiederum die Naht 8' Durchtrittsschlitze für den Haken 17 frei läßt, deren Enden, durch Ouerstiche 10 verriegelt sind. Gegen diese verstärkten Schlitzenden legt sich der Haken 17 mit seinen Schulterteilen 11.
Bei ordnungsgemäßer Lage aller Teile nimmt der Teil des Grundstreifens 1, auf welcl'.em die öse 5 aufliegt, die in Abb. 1 durch gestrichelte Linien gekennzeichnete Stellung ein. Hier wird also durch diesen Teil des Grundstreifens die Öse und der Haken 17 gegen den Stoff des Bekleidungsstückes bzw. gegen die Haut des Trägers· abgedeckt. Erfahrungsgemäß kommt es aber beim Gebrauch sehr leicht vor, daß sich der Rand des Deckstreifens umlegt, wie das aus Abb. 1 durch ausgezogene Linien kenntlich gemacht ist. In einem solchen Falle liegt aber die öse 5 mit dem Haken 17 frei da, so daß diese Teile auf dem Stoff scheuern können bzw. mit der Haut des Trägers unmittelbar in Berührung kommen, was unter allen Umständen zu vermeiden ist.
Demgegenüber stellen die weiteren Abb. 3 bis 7 einige Ausführungsformen des Verschlusses nach der vorliegenden Erfindung dar.
Eine Ausführungsform ist in den Abb. 3 und 4 im senkrechten Querschnitt (nach der Linie IH-III der Abb. 4) in einer Ansicht von oben dargestellt.
Eine zweite Machart ist in Abb. 5 und 6 im senkrechten Querschnitt (nach der Linie V-V der Abb. 6) und in einer Ansicht von oben dargestellt.
Abb. 7 schließlich zeigt in einer Ansicht von oben eine dritte Machart.
Bei der Machart nach Abb. 3 ist an dem Grundstreifen 1 durch Vernähung 2 ein Deckstreifen 3 befestigt. Die Naht weist einen Durchtrittsschlitz 4 mit durch Ouerstiche 7 verriegelten Schlitzenden auf. So wird also in bekannter Weise durch Deckstreifen ι und Grundstreifen 2 eine Tasche zum Einstecken des ösenkörpers gebildet. Dieser Ösenkörper besteht aus einem Grundrahmen 6, in dessen Mitte sich die eigentliche Üse 5 als ein aus dem Grundrahmen nach oben ausgebogener Quersteg befindet. Der Rahmen 6 steckt mit seinem rechts (in bezug auf die Abbildungen) vom Quersteg 7 liegenden Teile 18 in der Tasche und legt sich mit den seitlich vorragenden Schultern 19 in an sich bekannter Weise gegen die verstärkten Schlitzenden. Der andere Teil 10 des Rahmens ragt über die Querstegöse 5 nach links vor und tritt unter den umgeschlagenen Randlappen 11 des Grundstreifens i. Dieser umgeschlagene Randlappen 11 ist mit dem Grundstreifen b^w. beim Ausführungsbeispiel mit einem besonderen Einlegestreifen 12 durch eine Naht 13 verbunden. In dieser Naht befinden sich Unterbrechungen, um einen Schlitz 14 für den Durchtritt des ösenfortsatzes 10 zu bilden.
Wenn nun der Haken 17 in die aufgebogene öse 5 eingesteckt wird, dann tritt er, wie das durch strichpunktierte Linien in Abb. 4 angedeutet ist, in die Stofftasche ein, welche nach dem Rahmenfortsatz 10 hin bereitet ist.
Man könne daran denken, die Stofftasche genau in der geschilderten Weise, aber unter Fortlassung des ösenfortsatzes 10, zu bilden. Auch dann könnte man erreichen, daß der Haken 17 in die Stofftasche eintritt. Ist das geschehen, dann würde der Rand des Grundstreifens i, auf dem die öse aufliegt, nicht mehr umkippen können. Aber vorher, also vor Einführen des Hakens, würde ein Umkippen möglich und wahrscheinlich sein, ganz abgesehen davon, daß der Haken für das Eingleiten in die Tasche keine gute Führung finden würde. Sobald man aber erfindungsgemäß den ösenfortsatz anbringt, wird der über die Öse vorstehende Teil des Grundstreifens r am Umkippen und Zurückschlagen vollkommen verhindert, und es wird gleichzeitig für das Eingleiten des Hakens in die Tasche eine sichere Führung gebildet. Man könnte natürlich den ösenteil auch an seinem Grundstreifen durch Vernieten befestigen.
Bei der Machart nach den Abb. 5 und 6 handelt es sich um eine öse, die sich in ihrer Ausführung der bekannten öse, wie sie beispielsweise in den Abb. 1 und 2 dargestellt ist, nähert. Die aus Draht gefertigte öse S legt sich mit ihrer Schulter 6 gegen die durch Ouerstiche 7 verstärkten Enden des Durchtrittsschlitzes 4, der am Grundstreifen 1 im Zusammenwirken mit dem Deckstreif err 3 und no der Naht 2 gebildet ist.
Hier sind nun die Drahtenden, von den Schultern 6 kommend, so gebogen, daß sie über die wirksamen ösenteile S hinausragende Fortsätze 10 bilden. Auch hier· treten diese Fortsätze unter den umgeschlagenen Lappen π des Grundstreifens 1, der bis auf den Durchtrittsschlitz 14 durch eine Naht 13 mit dem Grandstreifen bzw. einem besonders eingelegten Streifen 12 verbunden ist. ·
Auch hier ist die öse 5 aus der Grundebene des Drahtrahmens nach oben herausgebogen,
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um ein leichteres Einführen des Hakens 17 zu ermöglichen. .
Hinsichtlich der Machart nach Abb. 7 ist nur zu erwähnen, daß sie sich von der Machart nach den Abb. 3 und 4 dadurch unterscheidet,, daß der Rahmen nicht geschlossen ist, sondern aus zwei parallelen Schenkeln 16 besteht, die in der Mitte den nach oben aufgebogenen Quersteg 5 aufweisen, der die öse bildet, wobei an dem einen Ende der Schenkel 16/die Schultern 19 angeordnet sind.
Diese Machart, die besonders einfach herzustellen ist,- ist aber für die Fälle nicht empfehlenswert, wo es sich um die Anwendung zarter Gewebe handelt, weil hier die frei stehenden Enden der Schenkel 16 leicht durch den Stoff, hindurchtreten können, da die Haken- und ösenteile bekanntlich vorzugsweise aus Metall gefertigt werden.

Claims (4)

  1. Patentansprüche:
    • i. Haken-und-ösen-Verschluß, bei welchem der durch die öse tretende Hakenteil in eine Tasche eintritt, die durch den Grundstreifen, einen auf ihm liegenden Teil des Ösenträgers und einen über diesen Teil gelegten Deckstreifen gebildet wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Üse als mittlere Brücke (5) des abgekehrt vom Haken am Grundstreifen (1) befestigten ösenträgers (6) ausgebildet ist und die seitliche Begrenzung der Tasche mit Hilfe von besonderen, nach dem Hakenteil zu hinausragenden Fortsätzen (10) des ösenträgers gebildet ist.
  2. 2. Verschluß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Fortsätze (10) des ösenteiles einen geschlossenen Bügel bilden.
  3. 3. Verschluß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der wirksame ösenteil (5, 6) aus der Grundebene seines Befestigungs- und Fortsatzteiles nach oben herausgebogen ist. «5
  4. 4. Verschluß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Befestigung^- und Fortsatzteil eine Gabel mit zwei parallelen Schenkeln (16) bildet, wobei die öse durch einen nach oben aufgebogenen, die 5" Schenkel verbindenden Mittelsteg (5) gebildet wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEW90487D 1932-12-01 1932-12-01 Haken-und-OEsen-Verschluss Expired DE596654C (de)

Priority Applications (1)

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DEW90487D DE596654C (de) 1932-12-01 1932-12-01 Haken-und-OEsen-Verschluss

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DE (1) DE596654C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE913098C (de) * 1950-06-13 1954-06-08 Erwin Kuhfuss Anordnung von Stecknadeln zum Befestigen von Schonbezuegen u. dgl.
US3528140A (en) * 1969-01-22 1970-09-15 Waldes Kohinoor Inc Hook-and-eye fasteners

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE913098C (de) * 1950-06-13 1954-06-08 Erwin Kuhfuss Anordnung von Stecknadeln zum Befestigen von Schonbezuegen u. dgl.
US3528140A (en) * 1969-01-22 1970-09-15 Waldes Kohinoor Inc Hook-and-eye fasteners

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