DE856582C - Schlafsack - Google Patents

Schlafsack

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Publication number
DE856582C
DE856582C DEH7948A DEH0007948A DE856582C DE 856582 C DE856582 C DE 856582C DE H7948 A DEH7948 A DE H7948A DE H0007948 A DEH0007948 A DE H0007948A DE 856582 C DE856582 C DE 856582C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
sleeping bag
parts
zipper
sleeping
foot side
Prior art date
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Expired
Application number
DEH7948A
Other languages
English (en)
Inventor
Heinrich Hartmann
Original Assignee
Heinrich Hartmann
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Filing date
Publication date
Application filed by Heinrich Hartmann filed Critical Heinrich Hartmann
Priority to DEH7948A priority Critical patent/DE856582C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE856582C publication Critical patent/DE856582C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47GHOUSEHOLD OR TABLE EQUIPMENT
    • A47G9/00Bed-covers; Counterpanes; Travelling rugs; Sleeping rugs; Sleeping bags; Pillows
    • A47G9/08Sleeping bags
    • A47G9/086Sleeping bags for outdoor sleeping

Description

  • Schlafsack Die Erfindung bezieht sich auf einen Schlafsack, insbesondere auf die Ausbildung eines Schlafsackes aus Teilen mit vielseitiger Verwendungsmöglichkeit.
  • Die bisherigen Schlafsäcke mit einer elastischen Füllung, z. B. aus Wildseide, Daunen, Wollflaum u. dgl., sind teilweise so gearbeitet, daß sie an drei Seiten geschlossen sind und man lediglich an der Kopfseite in .den Schlafsack einschlüpfen kann. Zur Erleichterung des Einschlüpfens ist der Schlafsack in der Mitte ein Stück geschlitzt. Der Schlitz kann geschlossen werden z. B. mit Hilfe von Knöpfen oder auch durch einen fortlaufend schließenden Verschluß, z. B. Reißverschluß. Man kennt auch schon Schlafsäcke, die so aufgeschlagen werden können, daß sie eine flache Decke ergeben. Bei den bisherigen Ausführungen ist der Schlafsack nur für einen vorher bestimmten Zweck verwendbar, d. h. entweder für eine Person oder in entsprechend großer Gestaltung für zwei Personen.
  • Die Erfindung .hat einen Schlafsack zum Gegenstand, der aus Teilen zusammengesetzt wird, die für vielfache Zwecke verwendet werden können. Dieser Teil, aus dem der Schlafsack entweder für eine oder für zwei Personen hergestellt wird, zeichnet sich dadurch aus, daß die Schl,afsackteile völlig voneinander trennbar sind und deren Verbindungsteile, z. B. Reißverschlüsse oder auch Knöpfe und Knopflöcher u.,dgl., mit Unterbrechung an einer Stelle und wechselseitig sich ergänzend angeordnet sind. Der Schlafsackteil selbst weist ,die Größe eines Ober- oder Unterteiles für ,einen Z:weimannschlafsack auf und die Unterbrechung der Verbindungsteile wird in der Mitte der Fußseite vorgesehen. Der Schlafsackteil gemäß der Erfindung dient in gleicher Weise zur Schaffung eines Einer- wie auch eines Zweierschlafsackes.
  • Als Verbindungsmittel der erfindungsgemäßen Schlafsackteile werden vorzugsweise teilbare Reißverschluß,bä'nder verwendet, .die so angeordnet sind, daß sie mit den lösbaren Endstücken in der Mitte der Fußseite beginnen und je :bis zum oberen Ende führen und daß die Seiten der Schlafsackteile wechselseitig mit sich ergänzenden Reißverschlußendstiicken versehen sind. Auf diese Weise ist es möglich, aus einem Schlafsackteil ,gemäß der Erfindung einen geschlossenen Schlafsack für eine Person und bei Verwendung von zwei Teilen einen geschlossenen Schlafsack zur Aufnahme von zwei Personen herzustellen, wobei der geschlossene Schlafsack an .den Längsseiten von oben beginnend getrennt wenden :kann. Man kann die Anordnung auch so treffen, daß die lösebaren Endstücke der Reißverschlußbänder Sam oberen Ende beginnen und je bis zur Mitte der Fußseite führen, wodurch der Reißverschluß von der Fußseite aufziehbar isst.
  • Die erfindungsgemäße Ausbildung des Schlafsackes aus einem Einheitsteil hat den Vorteil einer universellen Verwendungsmöglichkeit. Außerdem wind die Herstellung verbilligt, da sowohl für den Einer- als auch für :den Zweierschlafsack dasselbe Einheitsstück verwendet werden kann. jeder Schlafsackteil kann ferner mit einer üblichen Kapuze oder einem Kopfkissen versehen wenden. Hierbei ist es vorteilhaft, .die Anbringungsmöglichkeit so vorzusehen, ,daß die Kapuze oder das Kissen an beiden Hälften jedes Schlafsackteiles wahlweise befestigt werden kann. Dadurch ist die weitere Möglichkeit gegeben, :daß jeder Schlafisackteil und jede Hälfte dieses Teiles wahlweise als Unter- oder als Oberteil verwendbar ist.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel dies Erfindungsgegenstandes veranschaulicht.
  • Fig. i zeigt einen Schlafsack für zwei Personen, bestehend aus den erfindungsgemäßen Schlafsackteilen, in Fig.2 ist die Ausbildung des Einerschlaf@sackes aus dem erfindungsgemäßen Sclilafslackteil veranschaulicht.
  • Zur Herstellung der erfindungsgemäßen Schlafsäcke werden Schlafsackteile,i bzw. 2 verwendet, die etwa die Größe eines :Ober- oder Unterteiles eines Schlafsackes aufweisen und für einen Zweierschlafsack unmittelbar Ober- und Unterteile bilden. Diese Teile i und 2 erhalten teilbare Reißverschlüsse in der Weise, daß zwei unabhängige Reißverschlußbänder längs der Lälugs,seiten 3 und 4 und der Fußseite 5 verlaufen, bis sie sich in der :Mitte bei 6 treffen. An dieser Stelle ist .die Verbindung unterbrochen. Hier beginnen die teilbaren Verschlußenden, und zwar in wechselseitiger Umkehrung, d. h. an dem Teil i zur Seite 3 hin der Schieber 7 mit Zugschlaufe, während an demselben oberen Teil i zur Seite 4 :hin sich das Endglied 8 des anderen Reißverschlusses befindet. Umgekehrt ist der untere Teil z zur Seite 3 hin mit dem lösbaren Endglied 9 versehen, wogegen an den unteren Teil 2 zur Seite 4 hin der Schiaber io vorhanden ist. Nach Zusammensetzen der Reißverschlußenden 7 und '9 bzw. 8 und io kann man die Fußseite 5 und danach die Seite 3 bzw. 4 bis zu den oberen Enden i i bzw. 12 schließen. Dadurch erhält man einen Schlafsack zur Aufnahme von zwei Personen, der an den Enden m und 12 geöffnet werden kann.
  • Auf Grund der erfindungsgemäßen Anordnung mit Aufteilung der teilbaren Verscblußbänder kann jeder Teil i oder 2 für sich als Einerschlafsack verwendet werden. Ein solcher ist in der Fig. 2 dargestellt. Der Einerschlafsack der aus dem Teil 2 gebildet isst, ist in üblicher Weise um die !Mitte:r3 umgeschlagen, so daß :diese Seite geschlossen ist. Alsdann werden nie an sich zu verschiedenen Verschlußbändern .gehörenden Verschlußteile 9 und io ineinandergesteckt und :die Seiten 14 und 15 miteinander geschlossen. In gleicher Weise kann mit dem Schlafsackteil i verfahren werden.
  • Es ist ferner möglich, die Schieberenden 6, 8 bzw. 9, io gegen die Enden i i und 12 zu vertauschen, so :diaß die lösbaren Scahieberendstücke der Rei-ßverschl,uß:lyänder sich an .den oberen Enden i i und i2 des Schlafsackes befinden. Statt der Benutzung von fortlaufend schließenden Verschlüssen, wie z. B. Reißverschlüssen, kann man auch andere geeignete Verschlußarten anwenden. Bei Benutzung einer fortlaufenden Reihe von Knöpfen bzw. Knopflöchern :sind :die Reihen der Versc'hlußteile an einer Stelle unterbrochen und ergänzen sich wechselseitig, d. h. wenn :beispielsweise an der Seite 4 :des Oberteil@es i Knöpfe vorhanden sind, die bis zur Stelle 6 reichen, ist die andere Seite 3 des Oberteiles i mit Knopflöchern versehen. Umgekehrt besitzt die Seite 4 ,des Unterteiles 2 die Knopflöcher, während die andere Seite 3 des Unterteiles 2 fortlaufend mit Knöpfen versehen ist.
  • Wenn eine Kapuze oder ein @Kissen 1,6 an dem Schlafsackteil erwünscht ist, wird sie erfindungsgemäß vorteilhaft so angeordnet, daß der Teil 16 zweimal nebeneinander, wie in der Fig. i dargestellt ist, an :dem Sch-lafsackteil i oder 2 angebracht werden kann. Auf diese Weise ist die Möglichkeit @gegeben, bei einem Schlafsack die Teile i oder 2 als Unter- oder Oberteil oder bei einem Einerschlafsack die Hälften der Teile i oder 2 wahlweise als Unter- oder Oberteil mit befestigter Kapuze oder einem Kissen verwenden zu können.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Schlafsack zur Aufnahme von einer oder zwei Personen, dadurch gekennzeichnet, daß :der Schlafsack :aus mindestens zwei als Ober- und Unterteil dienenden Teilen (1; 2) besteht, :die völlig voneinander trennbar sind-und deren Verbindungsteile, z. B. Reißverschlüsse, Knöpfe:und Knopflöcher u. dgl., mit Unterbrechung ran einer Stelle und wechselseitig sich :ergänzend angeordnet sind. 2. Schlafsack nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Schlafsackteile in der Grüße zur Aufnahme von zwei Personen gehalten sind und die Unterbrechung in der Mitte der Fußseite vorgesehen ist. 3. Schlafsack nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß teilbare Reißverschlußbänder verwendet werden, die mit den läsbaren Endstücken in der Mitte der Fußseite beginnen und je bis zum oberen Ende führen, und daß die Seiten der Sc'hlafsackteile (1, 2) wechselseitig mit sich ergänzenden Reißverschlußendstücken versehen sind. 4. Schlafsack nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die lösbaren Endstücke der Reißverschlußbänder am oberen Ende beginnen und je bis zur Mitte der Fußseite führen. Schlafsack nach den Ansprüchen i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Schlafsackteil mit einerdoppelten Anordnung der Kapuze ausgerüstet ist."
DEH7948A 1951-03-23 1951-03-23 Schlafsack Expired DE856582C (de)

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DE (1) DE856582C (de)

Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1063998B (de) * 1955-08-13 1959-08-27 Christian Reuleaux Dr Schlafsack
DE3328076A1 (de) * 1983-08-03 1985-02-21 Salewa Sportgeräte GmbH, 8000 München Schlafsack
DE3929498A1 (de) * 1988-10-29 1990-05-03 Martin Bato Schlafsack mit einer, mit einem klettverschluss loesbar befestigten kapuze
FR2641176A1 (fr) * 1989-01-05 1990-07-06 Decathlon Production Perfectionnements aux sacs de couchage du type reversible

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FR2641176A1 (fr) * 1989-01-05 1990-07-06 Decathlon Production Perfectionnements aux sacs de couchage du type reversible
EP0377383A1 (de) * 1989-01-05 1990-07-11 Decathlon Production Wendeschlafsack

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