DE1812082C3 - Flachschieber für Reißverschlüsse - Google Patents

Flachschieber für Reißverschlüsse

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DE1812082C3
DE1812082C3 DE19681812082 DE1812082A DE1812082C3 DE 1812082 C3 DE1812082 C3 DE 1812082C3 DE 19681812082 DE19681812082 DE 19681812082 DE 1812082 A DE1812082 A DE 1812082A DE 1812082 C3 DE1812082 C3 DE 1812082C3
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leaf spring
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DE19681812082
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Inventor
Friedrich 5190 Stolberg Glindmeyer
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WILLIAM PRYM-WERKE KG 5190 STOLBERG DE
Original Assignee
WILLIAM PRYM-WERKE KG 5190 STOLBERG DE
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A44HABERDASHERY; JEWELLERY
    • A44BBUTTONS, PINS, BUCKLES, SLIDE FASTENERS, OR THE LIKE
    • A44B19/00Slide fasteners
    • A44B19/24Details
    • A44B19/26Sliders
    • A44B19/30Sliders with means for locking in position
    • A44B19/305Sliders with means for locking in position in the form of a locking prong protuding from the pull member

Description

Die Erfindung bezieht sich auf einen Flachschieber für Reißverschlüsse, bestehend aus durch einen Schieberkeil miteinander verbundenem Ober- und Unterschild und einem auf dem Oberschild angeordneten Lagerauge mit einer Einführöffnung für einen darin drehgelagerten Zapfen des Griffes, welcher im Bereich des Lagerauges eine mit einer darunterliegenden Blattfeder zusammenwirkende Nase sowie einen entfernt von dem Lagerauge angeordneten Sperrzahn aufweist, wobei die Blattfeder einseitig am Oberschild angeformt ist und ihr freies Ende sich über einer Aussparung befindet, welche im Bereich des Schieberkeils angeordnet ist.
Bei einem bekannten Flachschieber dieser Gattung •(GB-PS 10 66 874) ist jeder Lagerauge mit einer vertikalen Schlitzung versehen, die als Einführöffnung für den zur Drehlagerung dienenden Zapfen des Griffes verwendet wird. Bei einer abgewandelten Ausführung dieses bekannten Flachschiebers sind die Lageraugen ungeschlitzt, neben dem einen Lagerauge ist jedoch eine Vertiefung vorgesehen, die einen zahnförmigen Übergang zum Lagerauge aufweist und mit einem balligen Ende des einen Drehzapfens zusammenwirkt. Der Zusammenbau von Griff und Schieberkörper ist kompliziert, weil er mehrere Arbeitsgänge umfaßt, die in der richtigen Reihenfolge ausgeführt werden müssen. Zunächst muß der Griff geeignet verkantet werden, um den anderen Lagerzapfen in das zugehörige Lagerauge einstecken zu können. Dadurch gelangt der erwähnte ballige Drehzapfen in die Vertiefung. Danach wird der Griff aus seiner Verkantungsposition in die ordnungsgemäße Längslage verschwenkt, bis der Drehzapfen aufgrund von Werkstoffverformungen den zahnförmigen Übergang überwunden hat und über diesen hinweg in sein Lagerauge einschnappt. Die Vertiefung mit dem zahnförmigen Übergang bringt eine schwierige Herstellbarkeit des Schieberkörpers.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen einfach herstellbaren Flachschieber der eingangs genannten Art zu entwickeln, der einen vereinfachten Zusammenbau von Griff und Schieberkörper gewährleistet
> Dies wird erfindungsgemäß bei dem gattungsgemäßen Flachschieber dadurch erreicht, daß das Lagerauge zur Blattfeder hin offen ist, daß die Einführöffnung für jeden Zapfen aus einem im Bereich der Blattfeder und zu dieser parallel verlaufenden Kanal besteht und daß ίο die Blattfeder die öffnung des Lagerauges verschließt
Bei der Erfindung hat die Blattfeder zwei Funktionen zu erfüllen. Zunächst wirkt die Blattfeder mit der Nase des Giffs zusammen, um den Sperrzahn in Abhängigkeit von der Winkelstellung des Griffs in der gewünschten η wirksamen oder unwirksamen Position zu sichern. Darüber hinaus dient die Blattfeder bei der Erfindung zugleich dazu, die Einführöffnung für die beiden Zapfen des Griffes zu verschließen, was durch den Verlauf der Blattfeder im Bereich des Kanals erreicht wird, der zur Einführung des Griffes verwendet wird. Beim Einführen wird die Blattfeder mit ihrem freien Ende so weit aus dem Kanal herausgeschwenkt, daß die Zapfen an der Blattfeder vorbei in das Lagerauge gelangen können. Nach dem Einführen des Griffes verschließt die 2"> Blattfeder wieder den Kanal, so daß eine rückläufige Bewegung nicht möglich ist, die den Griff vom Schieberkörper trennt.
Damit ist die Montage des Griffs vereinfacht und ein unbeabsichtigtes Ablösen des Griffes verhindert. Im i» Einführkanal könnten im übrigen auch noch Verengungen angeordnet sein.
Aus Gründen weiterer Sicherheit ist es möglich, die Blattfeder in mehrere Teilzungen zu gliedern, zwischen denen die Lageraugen für den Griff angeordnet sind.
In der Zeichnung ist die Erfindung in zwei Ausführungsbeispielen dargestellt. Es zeigt
F i g. 1 einen Längsschnitt durch einen Flachschieber mit in Sperrlage befindlichem Griff,
F i g. 2 eine Draufsicht auf den Schieberkörper von Fig. 1, worin der Griff entfernt ist,
Fig.3 die Unteransicht auf das lagerseitige Ende eines Griffes, der im Schieberkörper von F i g. 2 verwendbar ist,
Fig.4 einen Längsschnitt durch den Schieberkörper von F i g. 2 längs der Schnittlinie IV-IV von F i g. 2,
F i g. 5 die Draufsicht auf einen weiteren Schieberkörper und
F i g. 6 einen für den Schieberkörper von F i g. 5 verwendbaren Griff in Draufsicht, von dem nur das so lagerseitige Endstück gezeigt ist.
Der in den Fig. 1,2 und 4 gezeigte Schieberkörper 10 ist, wie auch derjenige von F i g. 5 und 6, einstückig aus Kunststoff hergestellt. Sein Oberschild 11 ist zusammen mit seinem Unterschild 12 und dem Schieberkeil 13 gemeinsam erzeugt. Auf der Oberseite 15 des Oberschilds 11 befinden sich Lageraugen 14 aus hochgewölbten Anformungen. Zur Führung von Reißverschlußgliedern besitzt das Unterschild 12 innenseitig einen hochgezogenen Rand 17, der bedarfsweise auch am Oberschild 11 angeordnet sein könnte.
Ein zur Handhabung des Schieberkörpers 10 dienender Griff 16 besitzt an seinem in Fig. 1 und 3 gezeigten unteren Ende Zapfen 18, die in den erwähnten Lageraugen 14 im Montagezustand drehgelagert sind. Im Lagerbereich besitzt der Griff 16 eine Nase 19 und, im Abstand davon, einen Sperrzahn 20 auf seiner Unterseite. In umgelegter Lage des Griffes 16, die in F i g. 1 gezeigt ist, greift der Sperrzahn 20 durch eine
Öffnung 21 des Oberschildes 11 in den Schließkanal im Innern des Schiebers und gelangt dort in Eingriff mit den Lücken von Reißverschlußgliedern.
Auf der Oberseite 15 besitzt das Oberschild 11 eine stufenförmige Aussparung 22 im Bereich des Schieberkeils 13, die zwischen den beiden Lageraugen 14 angeordnet ist. In der Aussparung 22 befindet sich, in einem Abstand 26 zum Aussparungsgrund, eine Blattfeder 23. Die Blattfeder 23 ist mit ihrem einen Ende 24 am Oberschild 11 angeformt, während ihr gegenüberliegendes ioses Ende 25 frei herausragt Die Blattfeder 23 wirkt, im Montagezustand von Fig. 1, mit der Nase 19 des Griffes 16 zusammen und hält ihn in dieser Grifflage an den Scbieberkörper 10 angeklappt, wo sich der Sperrzahn 20 in seiner wirksamen Sperrlage befindet.
Um den Griff 16 in seine Aufklapplage zu bringen, wo der Sperrzahn 20 aus der Öffnung 21 herausgelangt ist und die Kuppelglieder freigibt, wird die Blattfeder 23 bei dieser Klappbewegung von der Nase 19 heruntergedrückt. Dadurch spannt sich die Blattfeder 23, bis die Spitze der Nase 19 eine Todpunktlage unterhalb des Lagerauges 14 überwunden hat. Von da ab nimmt die Spannung der Blattfeder 23 allmählich wieder ab, was durch das exzentrische Profil der Nase 19 bestimmt ist. Die voll aufgeklappte Lage des Griffes 16 wird durch einen Andruck der Blattfeder 23 an der Nase 19 gesichert. Für diese Bewegungen der Blattfeder 23 sind Schlitze 27 gegenüber den die Lageraugen 14 aufweisenden Anformungen vorgesehen.
Der Griff besitzt, wie F i g. 3 zeigt, einen endscitig verlaufenden Spalt 28, der zwei Gabelteile 29 entstehen läßt, die jeweils einen nach außen gekehrten Zapfen 18 tragen.
Wie am besten aus Fig.4 hervorgeht, besitzt das Lagerauge 14 eine gegen die Blattfeder 23 gerichtete Einführöffnung 30. In seitlicher Verlängerung ist ein Kanal 31 am Lagerauge 14 angeformt, der als Zugang für den Zapfen 18 des Griffes 16 dient Der Kanal 31 verläuft etwa parallel zur Blattfeder 23 und geht dann rechtwinklig in das Lagerauge 14 über. Durch die Blattfeder 23 wird normalerweise der Zugang zum Lagerauge 14 versperrt. Beim Einführen eines Griffes 16 stößt dieser gegen das freie Ende 25 der Blattfeder 23 und biegt diese nach abwärts, so daß der Kanal 31 für den Zapfen 18 freigegeben ist und dieser bis zum
in Lagerauge 14 hindurchgelar.gen kann, !st dies geschehen, so bewegt sich die Blattfeder 23 wieder in ihre Ausgangslage zurück, in der sie die Einführöffnung 30 so weit verengt, daß ein Austritt der Zapfen 18 aus ihren Lageraugen 14 ausgeschlossen ist. Auch bei bestimmungsgemäßer Betätigung des Griffes 16 wird die Blattfeder 23 durch die Nase 19 nicht mehr so weit abwärts bewegt, daß die Zapfen 18 aus den Lageraugen 14 herausgelangen könnten.
Im Ausführungsbeispiel von F i g. 5 und 6 ist ein ebenfalls mit Gabelteilen 57 versehener Griff 56 gezeigt, bei dem entsprechende Zapfen 58 innerseitig, aufeinander zuweisend, angeordnet sind. Der zugehörige Schieberkörper SO besitzt eine Anformung 53 in längsmittiger Anordnung, die ein durchgehendes Lagerauge 59 für die beiden Zapfen 58 des Griffes 56 aufweist. Beidseitig der Anformung 53 sind Aussparungen 52 vorgesehen, über welche, ähnlich wie im vorausgehenden Ausführunsbeispiel, je eine Teilzunge 54, 55 angeordnet ist, die in der bereits geschilderten Weise
jo mit der Nase 60 des Griffes 56 zusammenwirkt. Das Oberschild 51 ist auch hier mit einer öffnung 62 für einen Sperrzahn 61 des Griffes 56 ausgerüstet. Zur Vereinfachung der Montage des Griffes 56 mit dem Schieberkörper 50 ist die Anformung 53 beidseitig mit
J5 den erfindungsgemäßen nicht näher gezeigten Kanälen versehen, die in das gemeinsame Lagerauge 59 auf beiden Seiten einmünden.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Flachschieber für Reißverschlüsse, bestehend aus durch einen Schieberkeil miteinander verbundenem Ober- und Unterschild und einem auf dem Oberschild angeordneten Lagerauge mit einer Einführöffnung für einen darin drehgelagerten Zapfen des Griffes, welcher im Bereich des Lagerauges eine mit einer darunterliegenden Blattfeder zusammenwirkende Nase sowie einen entfernt von dem Lagerauge angeordneten Sperrzahn aufweist, wobei die Blattfeder einseitig am Oberschild angeformt ist iind ihr freies Ende sich über einer Aussparung befindet, welche im Bereich des Schieberkeils angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Lagerauge (14, 59) zur Blattfeder (23) hin offen ist, daß die Einführöffnung für jeden Zapfen (18, 58) aus einem im Bereich der Blattfeder (23) und zu dieser parallel verlaufenden Kanal (31) besteht und daß die Blattfeder (23) die öffnung des Lagerauges (14) verschließt.
2. Flachschieber nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Blattfeder in mehrere Teilzungen (54,55) gegliedert ist, zwischen denen ein Lagerauge (59) für die Zapfen (58) des Griffs (56) angeordnet ist.
DE19681812082 1968-12-02 1968-12-02 Flachschieber für Reißverschlüsse Expired DE1812082C3 (de)

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DE1812082B2 DE1812082B2 (de) 1977-04-28
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DE1812082B2 (de) 1977-04-28
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