DE80013C - - Google Patents

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DE80013C
DE80013C DENDAT80013D DE80013DA DE80013C DE 80013 C DE80013 C DE 80013C DE NDAT80013 D DENDAT80013 D DE NDAT80013D DE 80013D A DE80013D A DE 80013DA DE 80013 C DE80013 C DE 80013C
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Germany
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cutting
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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C13SUGAR INDUSTRY
    • C13BPRODUCTION OF SUCROSE; APPARATUS SPECIALLY ADAPTED THEREFOR
    • C13B5/00Reducing the size of material from which sugar is to be extracted
    • C13B5/06Slicing sugar beet

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Biochemistry (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Apparatuses For Bulk Treatment Of Fruits And Vegetables And Apparatuses For Preparing Feeds (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Beim Zerkleinern von Feldfrüchten, namentlich von Rüben und Zuckerrohr in der Zuckerfabrikation, werden die Messer der Schneidbezw. Schnitzelmaschinen durch Kraut, Fasern, Stroh, Steinchen u. dergl. leicht versetzt, so dafs sie nicht mehr schneiden und auch bald ihren Schnitt verlieren.
Bei bekannten Einrichtungen findet ein Reinigen nur periodisch statt, nachdem die Messer vollständig versetzt sind und während die Maschine stillsteht. Beispielsweise wird nach Patentschrift Nr. 29356 eine Bürste gegen Drehung um ihre Achse festgestellt und dann die Schnitzelscheibe mittelst besonderer Riemscheibe entgegengesetzt in Drehung versetzt, so dafs die Schnitzelmesser rückwärts gegen die feststehende Bürste laufen, während die Maschine dann Schnitzel natürlich nicht schneiden kann.
Nach dem vorliegenden Verfahren erfolgt demgegenüber das Reinhalten und Schleifen der Messer durch eine während des Betriebes beständig laufende Walzenbürste mit der Mafsgabe, dafs diese Bürste schneller rotiren mufs, als die im Betrieb befindliche Schnitzelscheibe und in gleicher Drehungsrichtung wie diese. Durch das Reinigen und Schleifen der Messer erleidet also das Schneiden der Schnitzel keine Unterbrechung. .
Fig. ι bis 3 zeigen eine zur Ausübung des Verfahrens passende Vorrichtung als Beispiel bei einer Rübenschnitzelmaschine in Seitenansicht und Schnitt bezw. Oberansicht bezw. Endansicht.
Die Walzenbürste A ist in ihren verstellbaren Lagern α so gestellt, dafs ihr Umfang die Schneidscheibe B berührt. Der Antrieb der Walzenbürste A erfolgt von der Antriebswelle C der Spindel der Schneidscheibe B aus. Auf diese Antriebswelle ist eine Scheibe D aufgesetzt, die mittelst Schnur oder Riemens die Walzenbürste A, auf deren Welle eine Antriebsscheibe E sitzt, in der gewünschten Uebersetzung dreht.
Die schnell rotirende Walzenbürste A zerreifst zum Theil die zwischen die Messer der Schneidscheibe gelangenden faserigen und holzigen Bestandtheile, so dafs dieselben zwischen den Messern hindurchgelangen können, oder nimmt dieselben, ebenso wie die Steinchen, ganz auf, schleudert sie in ein gegebenenfalls vorzulegendes Gehäuse oder streicht dieselben (bei langsamerer Drehung) auf einen vorgehaltenen Kamm oder eine der Walzenbürste entgegenrotirende Bürste ab.
Diese Walzenbürsten verschiedener Querschnitte, kreisrund, wie dargestellt, vieleckig oder zackig, können von verschiedener Form sein, sowohl cylindrisch, wie dargestellt, als auch kegelförmig. Letztere Form ist für Schneidscheiben gröfserer Durchmesser mit Rücksicht auf die gröfsere Geschwindigkeit empfehlenswerth, welche die weiter von der Drehachse oder Spindel entfernt liegenden Theile der
Messer haben, damit die Wirkung der Walzenbürste auf der ganzen Schneidfläche gleichmäfsig wird. Das dünnere Ende des Kegelstumpfes liegt in solchem Falle der Drehachse der Schneidmaschine zunächst. Falls die Drehachse der Walzenbürste mit der Spindel der Schneidmaschine keinen rechten Winkel bildet oder die Walzenbürste nicht in derselben senkrechten Ebene wie die Antriebswelle der Schneidscheibe liegt, sind Leitrollen oder Winkeltriebe nöthig, sofern nicht der Antrieb durch kleine Vorgelege oder dergleichen von der Spindel abgeleitet wird.
Als geeignete Stelle für die Wirkung dieser Walzenbürsten ist bei gewöhnlichen Schnitzelmaschinen die von Rüben nicht besetzte Fläche, an welcher die Auswechselung der Messer erfolgt, zu nennen, während bei Maschinen mit voller Schneidfläche die Stelle vor oder hinter den Vorlagen zum Festhalten der Rüben sich eignet, die dann ausgespart und überdacht werden kann.
Der Antrieb dieser Schärf- und Reinigungswalzen ist den Verhältnissen anzupassen. Derselbe kann von der Antriebswelle der Schneidmaschine oder von der stehenden Spindel oder auch durch Reibung von der Schneidscheibe aus erfolgen. Die Walzenbürsten sind bei Abnutzung tiefer stellbar und zum leichten Auswechseln und Ersatz durch andere eingerichtet.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    ι. Verfahren, die Messer von Schneidmaschinen für Zuckerrüben, Zuckerrohr und Feldfrüchte aller Art während des Betriebes beständig zu schleifen und zu reinigen, darin bestehend, dafs man eine oder mehrere Walzenbürsten aus Metalldraht, Borsten oder dergleichen in Anlage an den Messern in gleicher Drehungsrichtung und vortheilhaft.zu ihrer Schneidkante parallel, schneller als die Messer um ihre Achse rotiren läfst.
  2. 2. Eine Vorrichtung zur Ausführung des zu i. bezeichneten Verfahrens, bei welcher die Walzenbürste (A) mittelst verstellbarer Lager (a) fest auf die Messer der Schneidscheibe (B) aufgelegt ist, während die schnellere Drehung der Walzenbürste von der Antriebswelle (C) der Spindel der Schneidscheibe (B) abgeleitet wird, deren Scheibe (D) durch Schnur oder Riemen die Walzenbürste (A) mittelst einer Antriebsscheibe (E) dreht, die auf der Bürstenwelle befestigt ist.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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