DE79833C - - Google Patents

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DE79833C
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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21CMINING OR QUARRYING
    • E21C25/00Cutting machines, i.e. for making slits approximately parallel or perpendicular to the seam
    • E21C25/06Machines slitting solely by one or more cutting rods or cutting drums which rotate, move through the seam, and may or may not reciprocate
    • E21C25/08Mountings for the rods or drums

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.\%
. Λ
Vorliegende Erfindung betrifft eine Abänderung an der unter Nr. 67797 patentirten Maschine zum Schrämen von Kohle, Gestein u. dergl. Nach diesem Patent wird das äufsere Ende der Messerstange bezw. des walzenförmigen Schrämers in einem Lager getragen, welches durch, einen von dem Schlitten oder Wagen ausgehenden Bügel gehalten wird. Zweck der vorliegenden Erfindung ist, die Einrichtung derart zu treffen, dafs" der Bügel mit dem Schrämer und Antrieb herumgelegt werden kann, um die Messerstange während der Arbeit abnehmen, erneuern oder nachsehen zu können. . Zu diesem Zwecke wird die Messerstange in Lagern des Bügels untergebracht, und es erfolgt die Befestigung des letzteren an dem Wagen durch einstellbare Bolzen, so dafs durch Lösen eines oder mehrerer dieser Bolzen der Bügel mit der Messerstange und dem Getriebe um einen anderen Stehbolzen als Drehmitte nach aufsen geschwungen werden kann.
Zu diesem Zwecke können an dem Bügel mit radialen Schlitzen versehene Träger vorgesehen werden, welche über den oder die Bolzen oder Löcher gebracht werden können, und es kann die Messerstange in einzelne Stücke getheilt und zusammengekuppelt sein, so dafs sie erforderlichenfalls abgenommen werden kann. In solchem Falle kann die Räumerkette sehr zweckmäfsig unter dem Bügel angeordnet werden, wodurch die ganze Einrichtung auch eine gedrängte wird.
Auf beiliegender Zeichnung ist:
Fig. ι eine Oberansicht der ganzen Maschine, Fig. 2 eine Endansicht derselben; beide. Figuren zeigen den Wagen sowie den Bügel oder Träger für die Messerstange und den Antrieb für dieselbe;
Fig. 3 ist eine Endansicht des Trägers,
Fig. 4 ein Schnitt nach der Linie w-x-,
Fig. 5 ein solcher nach der Linie y- χ von Fig. 6; .
Fig. 6 stellt den Träger und den damit ausschwingbaren Antrieb in Oberansicht getrennt dar.
Die Messerstange α ist in Lagern a[ a1 des Trägers B gelagert. Ein Kegelrad W auf der Messerstange steht mit einem Kegelrad W1 auf einer Spindel S in Eingriff, die auf dem Schlitten oder Wagen T in geeigneter Weise gelagert ist. Das von einer Kraftquelle angetriebene Zahnrad O kämmt mit dem Rad O1, um den Antrieb der Messerstange und der dargestellten Vorrichtung zu vollziehen. Ein Rad O2 auf der Welle S steht mit dem Rad O3 in Eingriff, das in einem stellbaren Lagertheil O4 auf dem Träger vorgesehen ist und die Scheiben bezw. Räder der Räumerkette treibt.
Das Lager K am äufseren Ende der Messerstange entspricht dem in dem Patent Nr. 6yjgj dargestellten Lager. Ebenso ist die Vorrichtung um die Messerstange hin- und herzubewegen, diesem Patent entsprechend, nur sind die Excenter R R1 auf der Messerstange ange-
bracht, dafs sie mit derselben umlaufen (Fig. 6) und gegen einen festen Bolzen wirken, der an einem am Träger B befestigten Tragstück angebracht ist.
Der Träger B ist an dem Wagen um einen Bolzen P drehbar angebracht, so dafs dieser Träger mit dem Getriebe um diesen Bolzen schwingende Bewegung ausführen kann.
Bei N und N"1 sind mit radialen Schlitzen versehene Knaggen auf dem Träger vorgesehen, welche die Bestimmung haben, die T-Köpfe von Bolzen L aufzunehmen, welche dazu dienen, den Träger -B mit dem Wagen zu verbinden; iV2 ist ein Vorsteckbolzen, welcher die Feststellung vollzieht.
Unmittelbar unter dem Träger und hinter der Messerstange ist die endlose Kette des Kohlenkleinräumers vorgesehen; die Antriebscheiben sind bei M gelagert und werden in der angegebenen Weise bewegt. Diese Anbringungsweise der Räumerkette ist sehr bequem, denn obwohl die Kette in der Schrämrinne läuft, können die herabfallenden Kohlenstücke nicht unmittelbar auf die Räumer unter dem Träger treffen, so dafs die Gefahr des Bruches der Räumerkette wesentlich vermindert wird.
Wenn aus irgend einem Grunde die Messer und die Messerstange und die damit verbundenen Einrichtungen während der Arbeitseinstellung der Maschine nachgesehen werden sollen, so ist nur nöthig, den Vorsteckbolzen 2V2 herauszunehmen und die Muttern der Bolzen L entsprechend zu lösen, worauf der ganze Träger mit seinen Theilen (einschliefslich Messerstange, Antrieb für dieselbe, Kohlenkleinräumer und Antrieb, sowie Vorrichtung zur Hin- und Herbewegung der Messerstange) um den Bolzen P herausgeschwungen werden kann. Ebenso erfolgt das Rückschwingen des Trägers, worauf nur der Vorsteckbolzen N2 eingebracht und die Bolzen L wieder angezogen zu werden brauchen.
Auf diese Weise wird an Zeit und Arbeit gegenüber der Einrichtung gespart, die eine Lösung der Verbindung zwischen Messerstange und Träger oder der Verbindung beider mit dem Wagen erheischte, wenn eine Besichtigung der arbeitenden Theile nothwendig war.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Schrämmaschine, dadurch gekennzeichnet, dafs der walzenförmige Schrämer von einem Träger (B) gehalten wird, der zusammen mit den weiteren Vorrichtungen (Räumer, Vorrichtung zur Hin- und Herbewegung des Schrämers und Antrieb) um. einen Gelenkbolzen (P) des Wagens nach Lösen eines Vorsteckbolzens (N'2) und Lockern von Bolzen (L) zwecks Nachsehens, Auswechselns u. dergl. herausgeschwungen werden kann.
2. Ausführungsform der unter i. genannten Schrämmaschine, bei welcher die Räumerkette unmittelbar unter dem Träger (B) angebracht ist. -
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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