DE79413C - Viertelstunden- und Stundenschlagwerk mit erhöhtem Zahngrund des Viertelstundenrechens - Google Patents
Viertelstunden- und Stundenschlagwerk mit erhöhtem Zahngrund des ViertelstundenrechensInfo
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- DE79413C DE79413C DENDAT79413D DE79413DA DE79413C DE 79413 C DE79413 C DE 79413C DE NDAT79413 D DENDAT79413 D DE NDAT79413D DE 79413D A DE79413D A DE 79413DA DE 79413 C DE79413 C DE 79413C
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G04—HOROLOGY
- G04B—MECHANICALLY-DRIVEN CLOCKS OR WATCHES; MECHANICAL PARTS OF CLOCKS OR WATCHES IN GENERAL; TIME PIECES USING THE POSITION OF THE SUN, MOON OR STARS
- G04B21/00—Indicating the time by acoustic means
- G04B21/02—Regular striking mechanisms giving the full hour, half hour or quarter hour
- G04B21/022—Regular striking mechanisms giving the full hour, half hour or quarter hour with saw mechanism
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 83: Uhren.
Das die vorliegende Erfindung bildende Schlagwerk ist in beiliegender Zeichnung zur
Darstellung gebracht.
. Fig. ι zeigt eine Vorderansicht desselben im Ruhestande.
Fig. 2 zeigt eine Seitenansicht, Fig. 2a ist
ein Grundrifs und Fig. 2 b ist eine Einzeldarstellung, welche die Befestigung des weiter
unten näher beschriebenen Winkels s auf einem Klöbchen u veranschaulicht.
Fig. 3 zeigt eine Rückansicht des Schlagwerkes mit Hammerbewegungsmechanismus und
Glocken y und \.
Das Schlagwerk functionirt in folgender Weise:
Vorausgesetzt ist, dafs das Werk volle Stunden schlagen soll (wie in der Zeichnung abgebildet).
Der entsprechende Stift U1 von den auf der
unteren Seite des Wechselrades A angebrachten vier Auslösungsstiften hebt den unteren Schenkel
k, wodurch der ganze Winkelhebel k i gehoben und das Schlagwerk ausgelöst wird.
Bevor dieses geschehen ist, hat der auf der Oberfläche des Wechselrades A befindliche
Stift λ2 den Hebel g so gehoben, dafs der
Stundenrechen c frei fallen kann (Pfeilrichtung).
Durch den Stift a3 des Winkelhebels i k wird
die Einfalle dx gehoben; letztere hebt wieder durch einen Stift a4 die Einfalle C1 aus den Rechenzähnen,
und es werden somit die Viertel- dy und Stundenrecheneinfalle C1 ausgehoben. Nachdem
nun die Rechen c und d freigegeben sind, fallen sie durch den Druck der Federn Cn
und Cl11 so weit nach hinten zurück (Pfeilrichtung)
, als es die Viertelstaffel α und die Stundenstaffel b, auf welche die unteren Schenkel
der gleichnamigen Rechen fallen,, gestatten. Beim Fall des Viertelrechens d wird ein Winkel
5 freigegeben, der nun, dem Zuge der Feder t folgend, sich nach hinten bewegt und
die Welle w, auf deren hinteres Ende ein Hebelarm w, mit einem Stift H3 gesteckt ist, so weit
verschiebt, dafs ηΆ unter den Viertelhammer w
greift. Der Winkel s hat nämlich am äufsersten Ende einen Stift Ji1, welcher nach unten führt
und in die Rolle p, welche sich auf der Welle η
befindet, greift. Dadurch ist dem Winkel s bei seinen Bewegungen die Führung der Schlagwelle
η gesichert. Sobald nun beim Abfallen des Doppelhebels i k das angelaufene Schlagwerk
freigegeben wird, setzt es sich in Bewegung. Der Viertelrechen d fällt (da wir
vorausgesetzt haben, dafs eine volle Stunde schlagen soll) um vier Zähne zurück, während
der Stundenrechen c um so viel Zähne zurückfällt, wie viel Stunden abgelaufen sind, was
durch die Staffel b bestimmt ist. Der Schöpfer e hat hinten einen gröfseren Zahn als vorn.
Der hintere Zahn (Fig. Schöpfer) ex greift in
den Viertelrechen d und der vordere et, in den
Stundenrechen c. Der Grund der Zähne des Viertelrechens liegt höher als die Ausfeilung in
demselben, worin die Einfalle d1 in der Ruhe
liegt. Letztgenannte Einfalle dv welche in den
vorgesprungenen Viertelrechen wieder eingreift, kann sich infolge der veränderten Lage nicht
tiefer senken, als es die Zahnlücken des Viertelrechens gestatten. Hierdurch ist nun, sobald
der Schöpfer c seine Drehungen (welche durch dessen Theile O1 und e,, die Verschiebung der
beiden Rechen bewirken sollen) macht, dem Viertelrechen einestheils die Verschiebung durch
die Einfalle ^1 gesichert und anderentheils wird
durch die höhere Stellung der Einfalle ^1, die
durch einen Stift <z4 die Einfalle C1 so hoch
über die Stundenrechenzähne hebt, bewirkt, dafs eine Verschiebung· des Stundenrechens
durch den Schöpfer e so lange unterbleibt, bis die Viertel ausgeschlagen und somit die Einfalle
dj wieder ihren niederen Stand erreicht hat, wodurch der Einfalle C1 wieder die Wirkung
auf den Stundenrechen gesichert wird. Damit nun der Schöpfer, sobald das vierte Viertel geschlagen ist, den Viertelrechen nicht
mehr verschieben kann, sind dessen zwei letzten Zähne um so viel kürzer, dafs der Schöpfer
während des Schiagens der Stunden nicht in den Viertelrechen eingreift. Der Viertelrechen
fällt bei voller Stunde um vier Zähne, wie schon erwähnt, zurück, was vier Umdrehungen
des Schöpfers bedingt, und ebenso oft drehen die Hebestifte χ die Schlagwelle«, und diese
hebt den Viertelhammer w, wodurch der Vierviertelschlag ausgeübt wird. Sobald das vierte
Viertel vollendet ist, zieht der Viertelrechen durch den Winkel s die Schlagwelle η in ihre
alte Stellung zurück' und stellt den Hebel nx
mit seinem Haupttheil n^ unter den Stundenhammer
v, so dafs die nun folgenden Stundenschläge durch den Stundenhammer ausgeübt
werden. Schlägt nun die Uhr die nächste Viertelstunde, so wird, da inzwischen der
Stift a2 auf dem Wechselrad A nicht mehr auf
den Arm g hebend einwirkt, der Stundenrechen von demselben festgehalten, dafs er nicht
zurückfallen kann, und die Uhr schlägt nur die Viertel. Dieses Zurückhalten wird durch
einen Ausschnitt f des Hebels g und durch den Stift j am Stundenrechen c bewirkt. Will
man jedoch beim ersten, zweiten und dritten Viertel eine Wiederholung der verflossenen
Stunde haben, so wird der Arm h umgedreht, bis er an den Stift m trifft. Der Drehungspunkt dieses Armes oder Hebels It befindet sich
an dem Hebel g. Da nun der unten flache Theil H1 des Hebels /; auf dem Wechselradkloben
B liegt, so kommt infolge der Umdrehung des Hebels h die Ecke h/, an den
Kloben B zu liegen, wodurch bewirkt wird, dafs der Drehpunkt des Hebels h gehoben wird.
Da aber derselbe mit dem Hebel g in fester Verbindung steht, so wird dadurch auch der
Hebel g gehoben, und zwar so viel, dafs der Stift j freigegeben wird.
Ferner sind an dem Werk für die Viertelstunden Doppelschläge vorgesehen, und zwar
ist für diesen Zweck eine Welle r parallel der Schlagwelle η angebracht, die mit einer Scheibe o,
Fig. 2 a, in die Rolle ρ greift, wodurch die Welle r gezwungen ist, die Verschiebungen der
Schlagwelle η mitzumachen. Der an der Welle r befindliche kleine Arm rn schiebt sich,
sobald es Viertel schlagen soll, mit in den Bereich der Hebestifte x, hebt mittelst des
ArmesV1 den Stundenhammer, wodurch vermöge
der verschiedenen Länge und Abfallszeit der Aermchen nfl und rlt die beiden Schlagarme
W1 und T1 und ebenso die zwei gehobenen
Hämmer kurz hinter einander abfallen und die Doppelschläge erzeugen. Sind die Viertel zu
Ende, so wird bei dem Zurückgehen der Schlagwelle η die Schlagwelle r bezw. deren
Arm rn aus dem Bereiche der Hebestifte gebracht.
Zur Bezeichnung einiger Theile, welche noch nicht genannt sind, bemerke ich: vlt und W11
sind Abfangefedern für die Hämmer, ν ist der Stunden- und n>
der Viertelhammer, y und \ sind die Glocken; V1 und W1 sind die Cadraturstifte,
auf welchen sich die bezüglichen Hämmer bewegen.
Claims (3)
- Pa te nt-Ansprüche:ι . Ein Viertelstunden- und Stundenschlagwerk mit zwei Staffeln, zwei Rechen und zwei einander beeinflussenden Einfallschnallen, dadurch gekennzeichnet, dafs der Zahngrund des Viertelstundenrechens d höher liegt als die Lücke, in die die Einfallschnalle dx nach Ablauf der Viertelschläge einfällt, und dafs hierdurch die Einfallschnalle C1 während der Viertelstundenschläge am Einfallen in den Stundenrechen c gehindert wird, so dafs der Schöpfer den mit dem Viertelstundenrechen gleichzeitig gefallenen Stundenrechen zwar anhebt, aber bis zum Ablauf der Viertelschläge jedesmal wieder zurückfallen läfst.
- 2. Ein Schlagwerk der unter i. gekennzeichneten Art, bei dem ein Winkelhebel s mit einem Stift Jp1 beim Fallen des Viertelrechens durch eine Feder die Schlagwelle η mit ihrem Hebestift W3 unter den Viertelstundenhammer w schiebt, um mit diesem die Viertelschläge auszuführen, dann aber durch den zurückgehenden Viertelrechen d in seine alte Lage zurückbewegt wird und die Schlagwelle η mit dem Ansatz M4 unter den Stundenhammer ν stellt, so dafs die nun folgenden, vom Stundenrechen c bemessenen Schläge durch den Stundenhammer ausgeführt werden.
- 3. Ein Schlagwerk der unter 1. gekennzeichneten Art, bei dem der Stundenrechen c durch einen zur Zeit der vollen Stunde ausgehobenen Hebel g gesperrt wird, den man aber durch einen stellbarenArm h dauernd auslösen kann, um die Wiederholung der Stundenschläge nach Belieben auf die volle Stunde zu beschränken oder für jede Viertelstunde zu gestatten.
Eine Ausführungsform des unter i. und 3. gekennzeichneten Schlagwerkes, bei dem für die Viertelstunden dadurch Doppelschläge erzielt werden, dafs der Viertelstundenrechen beim Abfallen bezw. der freigegebene Winkel s gleichzeitig mit der bekannten verschieblichen Schlagwelle η noch eine zweite durch Scheiben ρ ο mit η verbundene Schlagwelle r in den Bereich des Hebnägelrades schiebt.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE79413C true DE79413C (de) |
Family
ID=352053
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT79413D Expired - Lifetime DE79413C (de) | Viertelstunden- und Stundenschlagwerk mit erhöhtem Zahngrund des Viertelstundenrechens |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE79413C (de) |
-
0
- DE DENDAT79413D patent/DE79413C/de not_active Expired - Lifetime
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