DE72728C - Schlagradkupplung für Uhren mit vom Gehwerk betriebenem Schlagwerk - Google Patents
Schlagradkupplung für Uhren mit vom Gehwerk betriebenem SchlagwerkInfo
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- DE72728C DE72728C DENDAT72728D DE72728DA DE72728C DE 72728 C DE72728 C DE 72728C DE NDAT72728 D DENDAT72728 D DE NDAT72728D DE 72728D A DE72728D A DE 72728DA DE 72728 C DE72728 C DE 72728C
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- G—PHYSICS
- G04—HOROLOGY
- G04B—MECHANICALLY-DRIVEN CLOCKS OR WATCHES; MECHANICAL PARTS OF CLOCKS OR WATCHES IN GENERAL; TIME PIECES USING THE POSITION OF THE SUN, MOON OR STARS
- G04B21/00—Indicating the time by acoustic means
- G04B21/02—Regular striking mechanisms giving the full hour, half hour or quarter hour
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- General Physics & Mathematics (AREA)
- Electromechanical Clocks (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT
KLASSE 83: Uhren.
in SAN SEVERINO (Italien).
Um durch die Zeitwerkfeder auch das Schlagwerk zu treiben, wird bei vorliegendem
Schlagwerk vor jedem Viertelstundenschlag das Schlagrad vermittelst eines. Klinkwerkes mit der
Scheibe einer von der Minutenzeigerachse getriebenen Achse gekuppelt.
Fig. ι zeigt die Vorderansicht eines gewöhnlichen Federuhrwerkes mit einem solchen Schlagwerk,
Fig. 2 einen Grundrifs im Schnitt, Fig. 3 einen Schnitt nach Linie 3 - 3 , Fig. 2; Fig. 4
bis 9 zeigen Einzelheiten; Fig. 10 ist die Ansicht eines Theiles des Schlagwerkes und
Fig. 11 die Seitenansicht hiervon, in welcher
auch die sä'mmtliche Theile tragende Platte im Schnitt sichtbar ist, und Fig. 12 eine der Fig. 10
ähnliche Ansicht/ welche die Wirkungsweise des Schlagwerkes veranschaulicht.
Das Uhrwerk, getrieben vom Federhaus b, ist in der bekannten Weise zwischen zwei Platten
gelagert. Auf der Minutenzeigerachse b\ Fig. 2, ist die Hülse b'2 angeordnet, welche den Stundenzeiger
trägt. Die zweite Achse c wird von dem Rad c1 der Achse b1 getrieben und trägt
das Rad c2, welches eine dritte Achse d treibt.
Eine besondere Achse e, die das Schlagrad f trägt, steht mit dem Rad c2 der Achse c in
Eingriff. Das Schlagrad ist auf der Achse e lose drehbar und mit einer Klinke y1, Fig. 4, versehen,
die durch eine Feder f% beeinflufst wird
und mit einer auf Achse e sitzenden gezahnten Scheibe el in und aufser Eingriff kommt.
Wenn die Klinke f1 sich im Eingriff mit der
Scheibe e1 befindet, dreht sich das Rad f mit Achse e; ist sie jedoch aus der Scheibe ausgerückt,
so bleibt das Rad f stehen, während die Achse und das Sperrrad sich drehen.
Auf der einen Seite des Schlagrades f sind zwölf Schlagstifte g (Fig. .4, 5 und in der Abwickelung
Fig. 6) angebracht, die auf einen mit dem Hammer g2 verbundenen Schlaghebel
g1 wirken und die Stunden schlagen. Der Hebel g λ ist auf einer Achse gs, Fig. 7,
drehbar. Wenn die Uhr auch das Viertel in der vollen Stunde schlagen soll, so sind vier
Stifte erforderlich. Diese Viertelstundenschlagstifte wirken auf einen Hebel h1 und bewegen
einen Hammer h'2 , der an eine Glocke anschlägt.
Der Hebel hλ und der Hammer /z2
sind auf der Achse /j3, Fig. 7, drehbar.
Der Hebel gl des Stundenhammers g2 wird
von Zeit zu Zeit verschoben, damit er der zu schlagenden Stunde entsprechend von einem,
zwei, drei oder mehreren der verschieden langen Schlagstifte g erfafst wird.
Zu diesem Zweck ist auf der Hülse b2 die
Staffelscheibe i angeordnet. Diese Scheibe macht in 12 Stunden eine Umdrehung und
wirkt dabei auf einen Armz'1, welcher an der
Hammerwelle befestigt ist. Wie die Abwickelung (Fig. 8) erkennen läfst, ist die Staffelscheibe
i mit zwölf Staffeln versehen. Der den Viertelstundenschlag bewirkende Hebel h1 gelangt
in den Bereich der Schlagstifte h durch einen Arm j l und eine an der Minutenachse b1
angebrachte Staffelscheibe j, deren Abwickelung Fig. 9 zeigt, und welche mit drei den drei
Schlagstiften h entsprechenden Staffeln versehen ist. Die Arme i lj J werden an ihren Staffel-
scheiben durch Federn Pj2 in Anlage gehalten,
die auf den Achsen gz und /z3 angeordnet
sind.
Angenommen, es sei ι Uhr und die Staffelscheibe
i sei auf der Hülse Z?2 des Stundenzeigers
in solcher Stellung, dafs der Arm i1 auf der untersten Staffel dieser Scheibe sich
befindet, so wird der Hebel g1 des Hammers g2
so weit von dem Schlagrad / entfernt sein,, dafs nur der längste Stift g auf den Hebel
trifft und dadurch bei der Drehung des Rades/ die Stunde schlägt. Um 2 Uhr wird der Arm i1 auf der nächsten Staffel der Scheibe ζ
liegen, so dafs zwei Schlagstifte g auf den Hebel gl treffen u. s. f., bis um 12 Uhr die
höchste Staffel der Scheibe i am Arm ix anliegt,
so dafs alle zwölf Schlagstifte g des Schlagrades / auf den | Hebel g l einwirken,
den Hammer bewegen und die Glocke anschlagen.
Die Wirkungsweise der Staffelscheibe j ist ähnlich der der Staffelscheibe i, nur trifft keiner
der Schlagstifte h auf den Hebel h\ wenn der Arm j1 auf der niedrigsten Staffel liegt; dies
ist die Stellung, wenn der Minutenzeiger die Stunde anzeigt. Hat sich die Staffelscheibe j
so bewegt, dafs der Arm j1 auf der zweiten
Staffel sich befindet, so trifft ein Schlagstift/2 auf den Hebel h1, und das erste Viertel wird
geschlagen. Liegt der Arm j[ auf der dritten
Staffel, so werden zwei Schlagstifte, und liegt er auf der vierten, drei Stifte getroffen. Wenn
die Viertel in der vollen Stunde geschlagen werden sollen, sind natürlich vier Schlagstifte h
anzuwenden, von denen der längste wirkt, wenn sich der Arm j1 auf der untersten Staffel
des Rades j befindet.
Damit die Schaltklinke f\ mittelst welcher dem Schlagrade / Bewegung ertheilt wird,
aufser Eingriff mit der Scheibe e1 bleibt, ausgenommen,
wenn die Uhr schlagen soll, ist ein Stift k, Fig. 4 und 10, an der Klinke angebracht,
der für gewöhnlich in der Rast A:1
eines Zapfens Zi2 liegt. Letzterer befindet sich an einem um &4 drehbaren Gewichtshebel kB,
welcher die Klinke fl für gewöhnlich aufser
Eingriff mit dem Schaltrad e1 hält.
Um das Ausrücken dieses Stiftes k aus der Rast des Zapfens A:2 zu gestatten, ist der
Hebel A:3 derart angeordnet, dafs er den Stift k
freigiebt, wobei die Klinke f1, Fig. 4, in die
Scheibe e1 einfällt. Der Gewichtshebel ka wird
durch die Uhr in folgender Weise bewegt.
■ An der Vorderplatte α ist bei Z1, Fig. 10, der Ausrückhebel / drehbar, der einen gegen die Unterseite des Gewichtshebels A:3 drückenden Stift Z2 trägt. Ein zweiter, von einer Feder ml beeinflufster Hebel m, Fig. 1, ist bei m2 an der Platte α drehbar, und an demselben ist ein dritter Hebel n, der sogenannte Schöpfer, drehbar, welcher an einem Ende mit Gewicht n1 versehen ist. Der Schöpfer η trägt einen Stift w2, der, wenn das Schlagwerk in Ruhe ist, in einer Rast nB des Ausrückhebels Z liegt. Letzterer befindet sich in einer solchen Stellung, dafs der Zapfen &2 des Gewichtshebels k3 mit dem Stift k der Schaltklinke f1 des Schlagrades/in Eingriff ist und die Klinke aufser Eingriff mit Scheibe el gehalten wird.
■ An der Vorderplatte α ist bei Z1, Fig. 10, der Ausrückhebel / drehbar, der einen gegen die Unterseite des Gewichtshebels A:3 drückenden Stift Z2 trägt. Ein zweiter, von einer Feder ml beeinflufster Hebel m, Fig. 1, ist bei m2 an der Platte α drehbar, und an demselben ist ein dritter Hebel n, der sogenannte Schöpfer, drehbar, welcher an einem Ende mit Gewicht n1 versehen ist. Der Schöpfer η trägt einen Stift w2, der, wenn das Schlagwerk in Ruhe ist, in einer Rast nB des Ausrückhebels Z liegt. Letzterer befindet sich in einer solchen Stellung, dafs der Zapfen &2 des Gewichtshebels k3 mit dem Stift k der Schaltklinke f1 des Schlagrades/in Eingriff ist und die Klinke aufser Eingriff mit Scheibe el gehalten wird.
Auf Achse bx ist eine Scheibe 0 angeordnet,
die mit vier gleich weit von einander entfernten Stiften o1 versehen ist. Der eine dieser
Stifte beginnt vor jedem Viertelstundenschlag auf den Schöpfer η zu wirken und hebt dessen
Stift η 2 in der Rast η 3 des Ausrückhebels Z
hoch. Dann wirkt der betreffende Stift o1 auf das Ende eines Armes ρ des Federhebels m,
wodurch letzterer dem Druck der Feder mx
entgegen bewegt wird und . gleichzeitig der Schöpfer η mit seinem Stift n2 aus der Rast ra3
des Ausrückhebels Z gehoben und dann gesenkt wird. .
In dem Augenblick, wo die Uhr schlagen mufs, hat sich der Stift o1 auf Scheibe ο so
weit bewegt, dafs er von dem Arm ρ des Federhebels m frei wird, worauf sich der Federhebel
unter dem Druck seiner Feder vorwärtsbewegt und hierbei den Schöpfer η vorwärtsschiebt,
so dafs dessen Stift n2 gegen die Kante des Ausrückhebels Z gerade unter der Rast n%
trifft, wie Fig. 12 zeigt, die eine der Fig. 10 ähnliche Ansicht nur mit veränderter Stellung
der Theile wiedergiebt. Dadurch wird der Hebel Z und mittelst dessen Stiftes Z2 der Gewichtshebel
ks bewegt, wodurch der Zapfen A;2
aufser Eingriff mit dem Stift k der Schaltklinke/1 kommt, so dafs diese unter dem Druck
ihrer Feder in die Scheibe e : eingreift und dadurch
die Drehung des Schlagrades/ veranlafst.
Da die Drehung der Scheibe ο fortdauert, so stöfst bald der nächstfolgende Stift o1 gegen
die Unterseite des Schöpfers η und hebt ihn, so dafs sich der Hebel Z unter der Wirkung
des Gewichtshebels &3 aus der in Fig. 12 in
vollen Linien dargestellen Lage in die punktirt gezeichnete bewegen kann, „wobei der Gewichtshebel
Ä3 in eine solche Stellung gebracht wird, dafs der Stift k der Klinke/1 in die
Rast k1 eintritt und die Klinke aus Scheibe e1
ausgerückt wird.
Damit nach vollendetem Schlagen der Stift k richtig in die Rast k1 tritt, ist auf der Vorderseite
des Gewichtshebels A·3 ein Vorsprung # gebildet, auf welchen der längste Viertelstundenstift
h trifft. Der Heber wird dadurch so bewegt, dafs der Stift k in eine Stellung unmittelbar
über den Zapfen &2 gelangt und dann losgerissen wird, so dafs der Zapfen k2 hochgehen
und den Stift k heben kann.
Um das Repetiren der Uhr zu irgend einer Zeit zu ermöglichen, ist ein Handhebel r vor-
gesehen, der, wenn er in die in Fig. ι ο punktirt
gezeichnete Stellung r1 bewegt wird, auf einen Stift des Ausrückhebels Z trifft, wodurch der
Ausrückhebel / unabhängig von der Feder und dem Schöpfer bewegt wird und der Gewichtshebel Ä3 den Zapfen k'2 aus dem Stift k auslöst.
Um das Schlagwerk ganz auszurücken, bewegt man den Handhebel r in die punktirt
angedeutete Stellung r3, Fig. io, in welcher er
auf einen Stift r4 des Schöpfers η trifft, wodurch
der letztere den Hebel m, dem Druck seiner Feder m1 entgegen, so weit zurückschiebt,
dafs der Stift n'2 aus der Rast n3 und
der Arm ρ aus dem Bereich der Stifte o1 der
Scheibe ο tritt. Hierbei hält der Schöpfer η den Hebel Z in seiner Normalstellung, indem
er an der unteren Kante einer oben am Hebel Z angebrachten Platte /* anliegt.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Eine Schlagradkupplung für Uhren, dadurch gekennzeichnet, dafs das Schlagrad ff) vor jedem Viertelstundenschlag mittelst seiner Klinke ff 1J mit der Scheibe (e1) der von der Minutenzeigerachse (bl) getriebenen Achse (e) dadurch gekuppelt wird, dafs einer der vier Stifte (a1) der auf Achse (bl) sitzenden Scheibe (i) zuna'chst auf den Schöpfer (n) und dann auf den Hebel fm) und durch diesen auf den die Klinke ff1) stützenden Gewichtshebel (k 3J wirkt, so dafs die Klinke einfallen kann und durch die das Zeitwerk bewegende Feder auch das Schlagwerk getrieben wird.Hierzu t Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE72728C true DE72728C (de) |
Family
ID=345929
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT72728D Expired - Lifetime DE72728C (de) | Schlagradkupplung für Uhren mit vom Gehwerk betriebenem Schlagwerk |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE72728C (de) |
-
0
- DE DENDAT72728D patent/DE72728C/de not_active Expired - Lifetime
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