DE406355C - Elektrisches Schlagwerk - Google Patents

Elektrisches Schlagwerk

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Publication number
DE406355C
DE406355C DEJ23436D DEJ0023436D DE406355C DE 406355 C DE406355 C DE 406355C DE J23436 D DEJ23436 D DE J23436D DE J0023436 D DEJ0023436 D DE J0023436D DE 406355 C DE406355 C DE 406355C
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DE
Germany
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pawl
disc
wheel
ratchet
hammer
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Expired
Application number
DEJ23436D
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English (en)
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FREDRIK JOHAN POULSEN
Original Assignee
FREDRIK JOHAN POULSEN
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Publication date
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Classifications

    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04CELECTROMECHANICAL CLOCKS OR WATCHES
    • G04C21/00Producing acoustic time signals by electrical means
    • G04C21/04Indicating the time of the day
    • G04C21/06Indicating the time of the day by striking mechanism

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromechanical Clocks (AREA)

Description

  • Elektrisches Schlagwerk. Gegenstand vorliegender Erfindung ist ein r,lektrisches Sschlagwerk für elektrisch betriebene Uhren. Es sind bereits elektrische Schlagwerke bekannt, welche zentrisch gelagerte Schalträder besitzen, die durch eine gemeinsame Klinke weiterbewegt werden und in Verbindung mit Hubscheiben und Kontaktscheiben die Angabe der Schläge auf elektrischem Wege bewirken. Vorliegende Erfindung kennzeichnet sich im besonderen darin, daß keine Zahnradübertragung stattfindet. Die Antriebskraft besteht aus einem gewöhnlichen Trockenelement. Die Erfindung ist durch die Zeichnung veranschaulicht, und zwar zeigt: Abb. i die zum Ausführen der vollen Glokkenschläge bestimmte Klinkenvorrichtung, Abb.2 eine für die Reglung der Anzahl der Schläge bestimmte urrunde Scheibe, Abb.3 eine Kontaktvorrichtung zum Ausführen der Viertelstundenschläge, Abb. q. eine Ansicht der Kontakte von oben, Abb. 5 ein Schaubild des Uhrwerkes mit eingezeichnetem Schlagwerk für die vollen Schläge.
  • In den Zeichnungen bezeichnet 2 eine Platte, welche in üblicher Weise durch Bolzen mit einer zweiten zusammengehalten wird. 8 ist eine drehbar gelagerte Welle, auf welcher ein Klinkenarm 9 mit Pendelschaltklinke 10 sitzt.
  • Auf der Platte 2 ist ferner die Welle i i gelagert. Auf der Welle i i sitzt lose ein Klinkenrad i g, das Klinkenrad 1 4. und das Klinkenrad 16. i 9 ist das Sekundenrad, 14 das Minutenrad und 16 das Stundenrad. Auf dem Umfang der Klinkenräder sind Vertiefungen vorhanden, die in bekannter Weise mit der Klinke io zusammenarbeiten.
  • Für das Schlagwerk ist ein weiteres Klinkenrad 38 auf der Welle i i vorgesehen. Dieses Rad 38 ist von derselben Größe wie das Sekundenrad i9. Dieses Klinkenrad 38 hat eine bzw. zwei tiefe Kerben 50 und 51, Abb. i, von denen die Kerbe 51 von derselben Größe wie die Kerbe des Sekundenrades ist, während die Kerbe 50 um einen Zahn breiter ist. Auf diesem Rade 38, daß auf der Welle i i lose läuft, sitzt eine unrunde, mit Zähnen 39 versehene Scheibe 4o.
  • Die Glocke und der Hammer sind in der Zeichnung nicht dargestellt. Der Hammer sitzt auf einer Welle ¢ 1 (Abb. i ), die zugleich einen Kurbelzapfen 42 hat. Dieser ist mit einer Klinke 43 gelenkig verbunden, deren freies Ende einen Zahn 44 besitzt, der mit den Zähmen 39 der Scheibe 40 zusammenwirkt.
  • Mit der Klinke 43 arbeitet eine andere, um einen festen Zapfen 45 lose drehbare Klinke 46 zusammen. Deren freies Ende ruht auf einer Scheibe 40 und hat eine derartige Form, daß die Klinke 43, wenn sie in Richtung des Pfeiles 47 bewegt wird, über das Ende der Klinke 46 geschoben wird. Dadurch kommt der Zahn 44 von den Zähnen 39 frei. Der Kurbelzapfen 42 geht in seine ursprüngliche Lage zurück: dies veranlaßt den Hammer, gegen die Glocke zu schlagen.
  • An der dem Minutenrad 14 zugekehrten Seite des Stundenrades 16 sitzt an diesem befestigt eine unrunde Scheibe 48. Mit dem Umfang der Scheibe 48 arbeitet ein Seitendaumen 49 der Klinke 43.
  • Diese Anordnung wirkt in folgender Weise: Im allgemeinen wird die Klinke i o während ihrer Bewegung in der Scharte 5o hin-und zurückwandern, ohne daß das Rad 38 bewegt wird. Bei jeder vollen Stunde wird aber ein Daumen 52 am Minutenrad 14 (Abb. 5) auf einen entsprechenden Daumen 53 am Rad 38 drücken und dieses um einen Zahn drehen; dadurch wird das Rad 38 einmal in zwei Minuten gedreht, vorausgesetzt, daß ein Sekundenpendel angewendet ist.
  • Sobald das Rad 38 sich zu drehen anfängt, wird der erste der Zähne 39 der Scheibe 40 die Klinke 43 in der Richtung des Pfeiles 47 ziehen. Der Zahn 44 der Klinke 43 wird aber, indem er gleichzeitig über das schräge Ende der Sperrklinke 46 geschoben wird, den Zahn 39 freigeben. Dadurch fällt die Klinke 43 zurück und der Hammer trifft die Glocke. Inzwischen wird der nächste der Zähne 39 wieder die Klinke 43 nach rechts führen, und in dieser Weise wird die Klinke wechselweise hin- und zurückgeführt, indem bei jeder Zurückbewegung der Hammer einen Schlag ausführt. " Um die Anzahl der Schläge zu begrenzen, wird die am Stundenrad festgemachte unrunde Scheibe 48 (Abb.2) angewendet. Da auch die Scheibe 4o unrund ist, so kommen die elf Zähne in eine immer mehr abnehmende Entfernung zum Mittelpunkt der Scheibe zu liegen. Es werden daher auch die Klinke 43 und die Klinke 46 bei jedem Schlag mehr nach dem Mittelpunkt sinken, bis schließlich der Seitendaumen 49 den Umfang der Scheibe 48 trifft. Dadurch kommt der Zahn 44 der Klinke 43 außer Eingriff mit dem Rest der Zähne 39, denn inzwischen setzt das Rad 38, das ein Sekundenrad ist, seine Drehung fort. Durch das fortgesetzte Drehen der Scheibe 4o hebt der wieder schnell wachsende Halbmesser der Scheibe die Klinke 43 in ihre Anfangslage zurück. Dabei gleitet der Zahn 44 über die schlichte Oberfläche der Scheibe 40.
  • Wenn das Rad 38 nach einem Verlaufe von zwei Minuten eine ganze Umdrehung ausgeführt hat, wird die Klinke wieder den Zwischenraum 5o treffen. Dadurch kommt das Rad zum Stillstand, bis es bei der nächsten vollen Stunde wieder einen Stoß erhält. Die Uhr kann auch für Viertelstundenschläge angewendet werden. Es wird dann die folgende Anordnung getroffen.
  • Auf der Welle i i sitzt ein anderes Sekundenrad 54, welches sechzig Zähne und vier große Kerben 5o hat; an diesem Rad ist eine Trommel 55 festgemacht, die mit einem isolierenden Stoff 56 belegt ist. Am Umkreis der Trommel befinden sich teils einige mit der Trommel selbst leitend verbundene Stifte 57, die je einem Zahnzwischenraum gegenübersitzen, teils einige isolierte Stifte 58, die je einem Zahn gegenübersitzen.
  • Vber die Trommel können einige voneinander isolierte Kontaktfedern 59, 6o, 61, 62 gleiten. Für jeden Ring von Stiften an der Trommel ist eine Kontaktfeder vorhanden. Diese Kontaktfedern sind je mit ihrem elektrisch betätigten Hammer derart leitend verbunden, daß ein Hammer eine Glocke treffen wird jedesmal, wenn ein Stromkreis über ein Element, die Trommel 55, einen Stift 57, die Kontaktfeder 59 oder 6o oder 6 i oder 62 geschlossen wird. In dieser Woche erhält man einen Schlag auf die Glocke für jede Schwingung des Pendels. Da vorausgesetzt war, daß das hier beschriebene Pendel ein Sekundenpendel ist, so wird nur ein Schlag alle zwei Sekunden eintreten. Da die Viertelstundenschläge schneller nacheinander folgen müssen, sind auf der Belegung 56 der Trommel 55 noch die isolierten Stifte 58 für jeden Zahn ange: bracht. Diese Stifte heben nach und nach die Kontaktfedern 59 bis 62.
  • Am Klinkenarm 9 sitzt eine breite Kontaktfeder 63, welche über die genannten Kontaktfedern streicht und so diejenige Feder berührt, welche durch einen der Stifte 58 ;gehoben ist.
  • Beim Vorwärtsschwingen des Pendels wird keine der Federn 59 bis 62 gehoben sein, aber beim Zurückschwingen des Pendels wird eine der Kontaktfedern 59 bis 62 durch einen Stift gehoben sein, und ein zweiter Stromkreis wird dann zu dem Glockenhammer über die Kontaktfeder 63 geschlossen sein. Hierdurch erhält man jede Sekunde einen Schlag auf die Glocke. Während des Arbeitsschlages, d. h. dem Vorwärtsschwingen des Pendels, geht also ein Stromkreis über einen der Stifte 57 und die Kontaktfedern 59 bis 62 und während des Rückschwingens ein anderer Stromkreis durch die Kontaktfedern 59 bis 62 und die Kontaktfedern 63. Die Bewegungsspule des Hammers ist dabei in beide Stromkreise eingeschaltet.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Elektrisches Schlagwerk mit zentrisch gelagerten Schalträdern, die durch eine gemeinsame Klinke weiterbewegt werden und in Verbindung mit Hubscheiben und Kontaktscheiben die Angabe der Schläge auf elektrischem Wege bewirken, gekennzeichnet durch ein auf der Welle (ii) lose umlaufendes, mit zwei tiefen Scharten (50 und 5 i ? versehenes, mit der Pendelschaltklinke (i o ! zusammenwirkendes Klinkenrad (38) und eine auf diesem Rad festgemachte unrunde, mit Zähnen (39) versehene Scheibe (40), deren Umfang mit einem mit dem Zahn (,14) und dem Seitendaumen (49) versehenen Arm (43) zusammenwirkt, der auf dem auf der Welle (4i) des Glockenhammers sitzenden Kurbelzapfen (42@ sitzt, wobei eine mit einer schrägen Kante versehene Sperrklinke (46) veranlaßt, daß die . Klinke (43.), wenn sie von der Scheibe (38) gedreht wird. nach oben geschoben wird, so daß der Zahn (44l von den Zähnen (39) freikommt, wodurch der Hammer auf eine Glocke schlägt.
  2. 2. Elektrisches Schlagwerk nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Schlagwerksklinke (43) von der Scheibe (40) ausgelöst wird, nachdem sie die im voraus bestimmte Anzahl Schläge geschlagen hat, indem der Daumen (49) mit einer auf der Welle (i i) angebrachten, am Zahnrad (i6) festgemachten unrunden Scheibe (48) derart zusammenwirkt, daß der Klinkenarm (43), wenn er durch die vom Sekundenrad -(38) verursachte Drehung der Scheibe (40) so weit nach unten gesunken ist, daß der Daumen (49) die Nachbarscheibe (48) trifft, verhindert wird, mehr Schläge auszuführen, wobei die fortgesetzte Drehung der Scheibe (40) den Klinkenarm (43) wieder in die ursprüngliche Lage hebt.
  3. 3. Elektrisches Schlagwerk nach Anspruch i und 2, bei welchem das Abzählen der Schläge durch Kontaktwalzen oder Scheiben erfolgt, gekennzeichnet durch eine Anordnung zum Ausführen von Viertelstundenschlägen, bestehend aus einem auf der Welle (i i) lose drehbar angebrachten, mit vier tiefen Zahnzwischenräumen (5o) versehenen Klinkenrad (54) und aus einer besonderen, auf dem Klinkenarm (9) angebrachten und mit dem Klinkenrad (54) zusammenwirkenden Kontaktfeder (63), wobei das Klinkenrad mit einer mit isolierender Bekleidung (56) versehenen Trommel (55) verbunden ist, in welcher Reihen von leitenden Stiften (57) und Reihen voll nichtleitenden Stiften (58) angebracht sind, die mit Kontaktfedern (59 bis 62) derart zusammenwirken, daß eine von diesen Kontaktfedern unter dem Arbeitsschlag der Klinke einen Strom schließt, wenn sie einen der Stifte (57) bei Drehung der Trommel berührt und so den Elektromagneten eines Glockenhammers betätigt, während einer der nichtleitenden Stifte (58), indem er bei Drehung der Trommel (56) eine der Kontaktfedern (59 bis 62) hebt, die Klinke bei ihrem Rückschlag veranlaßt, einen Stromkreis über den Bewegungselektromagneten eines Glockenhammers durch die Kontaktfeder (63) und eine der vier genannten Kontaktfedern (59 bis 62) zu schließen.
DEJ23436D 1923-02-13 1923-02-13 Elektrisches Schlagwerk Expired DE406355C (de)

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DE (1) DE406355C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1237959B (de) * 1960-11-04 1967-03-30 Pierre Eveling Uhrschlagsteuervorrichtung

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DE1237959B (de) * 1960-11-04 1967-03-30 Pierre Eveling Uhrschlagsteuervorrichtung

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