DE79116C - Ein Sperrwerk für selbstkassirende ! Stuhlverleiher - Google Patents

Ein Sperrwerk für selbstkassirende ! Stuhlverleiher

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DE79116C
DE79116C DENDAT79116D DE79116DA DE79116C DE 79116 C DE79116 C DE 79116C DE NDAT79116 D DENDAT79116 D DE NDAT79116D DE 79116D A DE79116D A DE 79116DA DE 79116 C DE79116 C DE 79116C
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DE
Germany
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hook
chair
coin
barrier
self
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT79116D
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English (en)
Original Assignee
C. SCHULZ, Berlin S., Hasenheide 9
Publication of DE79116C publication Critical patent/DE79116C/de
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • GPHYSICS
    • G07CHECKING-DEVICES
    • G07FCOIN-FREED OR LIKE APPARATUS
    • G07F17/00Coin-freed apparatus for hiring articles; Coin-freed facilities or services
    • G07F17/08Coin-freed apparatus for hiring articles; Coin-freed facilities or services for seats or footstools
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47CCHAIRS; SOFAS; BEDS
    • A47C1/00Chairs adapted for special purposes
    • A47C1/12Theatre, auditorium or similar chairs
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  • Chair Legs, Seat Parts, And Backrests (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 42: Instrumente.
■■■'> Der den Gegenstand vorliegender Erfindung bildende selbstkassirende Stuhlverleiher trägt auf der Unterseite seines drehbaren Sitzes eine Sperrvorrichtung, welche den Stuhlsitz in der senkrechten Stellung erhält und welcher nach Einwurf eines passenden Geldstückes, beispielsweise ■ eines Zehnpfennigstückes, dadurch ausgelöst wird, dafs beim Ueberführen des Sitzes aus der senkrechten in die waagerechte Lage, ;d. h. in die Gebrauchsstellupg, das Geldstück einen Hebel bildet, welcher für die Auslösung der Sperrvorrichtung nutzbar': gemacht wird. Dabei führt die in dem Geldbehälter eingeschlossene Sperrvorrichtung nach erfolgter Benutzung des Stuhles durch ihrEigengewicht die Sitzplatte wieder in die senkrechte Stellung zurück und legt sie in dieser Lage fest.
Der Stuhl A trägt an der hinteren Kante seines drehbaren Sitzes A das Sperrwerk B. Bei Freigabe des Sitzes α bringt das Sperrwerk B durch sein Eigengewicht den Sitz a, der um eine Achse oder einen Zapfen b schwingt, in die durch Fig. 1 gezeigte senkrechte Lage und sichert diese Stellung des Sitzes, indem sich bei dessen Herunterschlagen eine innerhalb des Sperrwerkes B angeordnete bewegliche Winkelöse c, Fig. 4, über einen an der Stuhlleiste d befestigten Haken e legt. Um den Sitz α in die Gebrauchsstellung (Fig. 1 punktirt) überzuführen, führt man ein -passendes Geldstück C, Fig. 4 und 5, durch einen Schlitz in das Gehäuse f und in eine im Gehäuse, also auch am Stuhlsitz, beweglich angeordnete Rinne g ein. Die Rinne g ist unten offen und so über dem an der vorderen Stuhlleiste d befestigten Haken e angeordnet, dafs sich das in sie eingeführte Geldstück C auf den nach hinten verlängerten und zu einem zweiten Haken oder Anschlag h ausgebildeten Haken e derart aufsetzt, dafs bei Herunterschlagen des Stuhlsitzes α in die Gebrauchsstellung sich das Geldstück C gegen den Ansatz h legt und gewissermafsen den Hebel zum Zurückdrücken der von der Achse i, Fig. 4 bis 6, gehaltenen Rinne g bildet. Die Achse i steht unter Einwirkung einer Feder k, welche, sobald das Geldstück C an dem Anschlag h vorbeigekommen ist, das Führungsgehäuse g bezw. die Achse i in die Anfangsstellung (Fig. 4) zurückführt. Da nun die Hakenöse c auf der Vorderseite der Rinne g befestigt ist, so mufs sich dieselbe unter Vermittelung des Geldstückes C und des Anschlages h, Fig. 5, von der Nase oder dem Haken e abheben und den Stuhlsitz α zur Benutzung freigeben. Hat nun bei weiterem Herunterschlagen des Stuhlsitzes a das Geldstück C den Anschlag h hinter sich, so schnellt die Feder k in ihre Anfangsstellung (Fig. 4) zurück, so dafs nunmehr das Führungsgehäuse g wieder unmittelbar unter den Geldeinwurf g·1 des Gehäuses f zu stehen kommt.
Wird der Stuhlsitz α freigegeben, so richtet derselbe sich durch das Gewicht des Sperrwerks B selbstthätig wieder auf und tritt hierbei das nach oben abgebogene Ende c1 der Hakeriöse c, wie in Fig. 6 gezeigt, über den Haken e und sichert die senkrechte Lage des Stuhlsitzes α, indem sie sich nach Vorbeikommen an dem Haken e um letzteren legt.
Das Eigengewicht des Sperrwerks B wird durch die in dasselbe eingeführten Geldstücke fortwährend vermehrt, indem diese aus ihrer Führungshülse g in den Behälter/ fallen.
Der an der Stuhlleiste d befestigte Haken e bezw. h ist, wie in Fig. 7 veranschaulicht, unterhalb des Führungsgehäuses g derart an-
geordnet, dafs bei Verwendung kleinerer, den Miethsbetrag nicht darstellender Geldstücke letztere seitlich vom Haken e in. den Behälter/ abgleiten, ohne eine Auslösung des Sperrhakens c bei Herunterdrücken des Stuhlsitzes a herbeizuführen.
Um nun eine Ueberwachung über die in das Sperrwerk B eingeführten wirksamen Geldstücke zu ermöglichen, ist das Sperrwerk B mit einem Zählwerk D verbunden. Dieses besteht aus einer auf der Achse i in Böcken Z gelagerten und unter Einwirkung einer Feder m stehenden Sperrklappe w, die sich gegen die Zähne ο eines auf einer Gewindeachse q gehaltenen Sperrrades ρ stützt, wobei q in Böcken r am Boden des Behälters / gelagert ist. Die Achse i des Sperrwerks A ist verlängert und trägt eine mit Papierstreifen belegte Walze s aus elastischem Material. Die Zähne ο des Sperrrades ρ drücken sich nach jedesmaliger Bethätigung des Sperrwerks bezw. erneuter Benutzung des Stuhls nach einander in den auf Walze s angeordneten Papierstreifen t, wobei das Sperrrad ρ entsprechend der Steigung der Schraube q mit seiner schrittweisen Drehung durch Sperrklappe η auch schrittweise seitlich fortbewegt wird, so dafs, wie in Fig. 7 veranschaulicht, auf Walze 5 bezw. in dem diese umfassenden Papierstreifen t sich Punkte u in Schraubenlinie auf einander folgend zeigen, welche die Anzahl der in den Apparat B eingeführten wirksamen Geldstücke ergeben.
Die Zähl- oder Markirvorrichtung D wird gleichfalls vom Gehäuse/ umschlossen und ist von aufsen nicht zugängig.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Ein Sperrwerk (B) für selbstkassirende Stuhlverleiher und dergl., dadurch gekennzeichnet, dafs über einem an ' der Stuhlleiste (d) befestigten Doppelhaken (e h) eine um eine Achse (i) schwingende Führungsrinne (g) mit Winkelöse (c) angeordnet ist, so dafs bei Verschlufssteilung die Winkelöse (c) den oberen Sperrhaken (e) umfafst und ein in das Führungsgehäuse (g) eingebrachtes Geldstück (C) sich hinter dem Auslösehaken (h) derart auf den Körper des Sperrhakens (e) aufsetzt, dafs bei Herunterschlagen des Stuhlsitzes (a) von Hand der Winkelhaken (c) vom Sperrhaken (e) unter Vermittelung des aus dem Führungsgehäuse (g) herausragenden Geldstückes (C) abgehoben wird, welches, sich gegen die Kante des Auslösehakens (h) stützend, seine Führungshülse (g) zunächst festhält, und wenn es an dem Haken (h). vorbeigekommen und in den Behälter (f) abgeglitten ist, die Führungsrinne (g) durch Einwirkung einer Feder (k) in ihre Anfangsstellung zur erneuten Sicherung des wieder in die senkrechte Lage zurückgeführten Stuhlsitzes (a) an Sperrhaken (e) zurückgleiten läfst.
    Ein Sperrwerk nach Anspruch 1. für selbstkassirende Stuhlverleiher und dergl. mit einem Zählwerk (D), welches aus einer auf der Schwingungsachse (i) des Sperrwerks (B) befestigten, mit Markirblättern (t) belegten elastischen Walze (s) besteht, gegen welche die Zähne (0) eines Zahnrades (p) wirken, das von einer unter Federdruck stehenden, von der Schwingwalze (i) bethätigten Sperrklappe (m) beeinflufst wird und auf einer Gewindewalze (q) derart gehalten wird, dafs bei jeder Ausschwingung des durch ein Geldstück (C) ausgelösten Winkelhakens (c) nacheinander Punkte in das Markirblatt (t) eingedrückt werden.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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