DE165602C - - Google Patents

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DE165602C
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03DWOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
    • D03D51/00Driving, starting, or stopping arrangements; Automatic stop motions
    • D03D51/18Automatic stop motions
    • D03D51/20Warp stop motions

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Looms (AREA)

Description

hinaetüat bei S ολ ^ vrvilviM π
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die bisher benutzten Vorrichtungen zum selbsttätigen Ausrücken des Webstuhles bei Kettenfadenbruch waren teils nicht einfach genug, um immer zuverlässig zu wirken, teils ließen sie sich nicht leicht an alten Webstühlen anbringen. Vielfach wurden empfindliche Maschinenteile verwendet, welche die Stöße, die beim Bruche eines Kettenfadens durch das plötzliche Hemmen schwingender Teile durch
ίο einen herabfallenden Teil bezw. durch das plötzliche Bewegen sonst ruhender Teile auftreten, auf die Dauer nicht aushalten können. Der allen bisher bekannten Einrichtungen zugrunde liegende Gedanke, die hin- und hergehende Bewegung eines Teiles des Webstuhles durch einen an dem Kettenfaden befestigten, also bei Bruch desselben herabfallenden Teil zu hemmen und durch die somit herbeigeführte Verstellung eines Teiles einen Angriffspunkt für das selbsttätige Ausrücken des Stuhles zu gewinnen, ist auch bei der vorliegenden Erfindung angewendet. Eine Einrichtung nach vorliegender Erfindung ist in der beiliegenden Zeichnung dargestellt, und zwar zeigen Fig. 1 und 2 zwei teilweise Ansichten eines mit dem Kettenfadenwächter ausgerüsteten Webstuhles bei zwei verschiedenen Stellungen der Lade. In Fig. 3 sind einzelne Teile in Oberansicht dargestellt.
Die bekannte schwingende Bewegung einer Welle d mit der an einem Kurbelarm η angebrachten Wächterschiene 0 wird durch ein mit dem Ladenbeine α verbundenes Winkeleisen b mittels einer pendelnden Stange e erhalten, welche am Zapfen c der auf der Welle d befestigten Kurbel w aufgehängt ist und mit dem freien Gabelende in einen Schlitz des Eisens b eingreift. Durch diese verschiebbare Verbindung wird der Vorteil erzielt, daß die Teile e, c und w nur angehoben zu werden brauchen und durch ihr Eigengewicht von selbst in die alte Lage zurückfallen. Auf dem Kurbelzapfen c ist ferner eine Schubstange f gelagert. Diese hebt und senkt beim Schwingen der Lade eine Klinke h mit der Nase g. Beim regelrechten Betriebe findet somit ein gleichmäßiges Schwingen der Teile c und h statt, so daß die Nase g von dem an der Lade in der Nähe des Schützenkastens angebrachten Anschlage m bei regelrechtem Gange nicht erfaßt werden kann. Der Drehpunkt des Armes h ist an einem zweiarmigen, um k drehbaren Hebel i gelagert, welcher durch die an seinem anderen Ende angebrachte Stange I für gewöhnlich in senkrechter Lage erhalten bleibt. Diese Stange / ist an dem gebogenen Hebel y mittels des Bolzens ^ drehbar befestigt. Die Tragarme η der Wächterschiene 0 sind auf der Welle d drehbar angebracht und werden so eingestellt, daß sich die Wächterschiene an der Unterkante der vorderen Gleitplatte ρ vorbei bis dicht an die hintere Gleitplatte q bewegen kann. Tritt nun ein Kettenfadenbruch ein (Fig. 2 punktierte Linien), so fällt die betreffende Litze von bekannter Form herab. Die Wächterschiene 0 trifft gegen
die Litze, hält die Welle d fest und verhindert das Herabfallen der Teile e, f, c. Mithin trifft beim Zurückschwingen der Lade der Ansatz m an die Nase g und dreht den Hebel i aus seiner senkrechten Lage. Dabei wird durch die Stange / der Hebel y vorgedrückt. Dieser stößt gegen den Ausrückhebel I, welcher das Ausrücken des Stuhles veranlaßt. In gleicher Weise spielt sich der
ίο Vorgang ab, wenn die hintere Litze s fällt. Nur wird dann durch die Schiene ο die Nase g so gehalten, daß sie an einen der unteren Absätze von m antrifft.
Zur Einstellung der Teile und Anbringung an einem alten Stuhle dienen die Winkel u und v.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Kettenfadenwächter, dadurch gekennzeichnet, daß an dem einen Ende eines zweiarmigen Hebels (i) eine Klinke (h, g) drehbar gelagert ist, welche zugleich mit der Wächterschiene (0) durch die Ladebewegung zum Ausschwingen gebracht wird und bei der Sperrung der Wächterschiene durch eine herabgefallene Wächterplatine im Bereich eines Anschlages (in) an der Lade stehen bleibt, so daß beim Zurückschwingen der letzteren die Klinke (g, h) zurückgestoßen, der Hebel (i) gedreht und unter Vermittelung von Übertragungsteilen (I, y) der Ausrückhebel (.1) aus seiner Rast gelöst wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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