DE78989C - Hackmaschine oder Rübenheber mit festem Scharbalken und Steuerung der Räder - Google Patents
Hackmaschine oder Rübenheber mit festem Scharbalken und Steuerung der RäderInfo
- Publication number
- DE78989C DE78989C DENDAT78989D DE78989DA DE78989C DE 78989 C DE78989 C DE 78989C DE NDAT78989 D DENDAT78989 D DE NDAT78989D DE 78989D A DE78989D A DE 78989DA DE 78989 C DE78989 C DE 78989C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- wheels
- control
- coulters
- coulter bar
- frame
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired - Lifetime
Links
- 235000016068 Berberis vulgaris Nutrition 0.000 title claims description 3
- 241000335053 Beta vulgaris Species 0.000 title claims description 3
- 241001465754 Metazoa Species 0.000 claims description 5
- 238000006073 displacement reaction Methods 0.000 claims description 2
- 230000007246 mechanism Effects 0.000 description 3
- 244000144992 flock Species 0.000 description 2
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 1
- 230000001617 migratory effect Effects 0.000 description 1
- 201000009032 substance abuse Diseases 0.000 description 1
- 238000003971 tillage Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01B—SOIL WORKING IN AGRICULTURE OR FORESTRY; PARTS, DETAILS, OR ACCESSORIES OF AGRICULTURAL MACHINES OR IMPLEMENTS, IN GENERAL
- A01B69/00—Steering of agricultural machines or implements; Guiding agricultural machines or implements on a desired track
- A01B69/003—Steering or guiding of machines or implements pushed or pulled by or mounted on agricultural vehicles such as tractors, e.g. by lateral shifting of the towing connection
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Soil Sciences (AREA)
- Environmental Sciences (AREA)
- Guiding Agricultural Machines (AREA)
- Handcart (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Vorliegende Erfindung bezieht sich auf Neuerungen an Hackmaschinen, Rübenhebern
und ähnlichen landwirtschaftlichen Bodenbearbeitungsmaschinen für Reihencultur und
Bezweckt vor allem, ein leichtes Steuern solcher Maschinen derartig zu ermöglichen, dafs die
Schare genau in den Zwischenräumen der einzelnen Saatreihen verbleiben.
Die Hackmaschinen der bisherigen Art kann man in solche unterscheiden, bei welchen der
Scharbalken bezw. die Schare selbst fest mit dem Gestell verbunden sind, und in solche,
bei welchen die Schare seitlich zur Fahrrichtung verschiebbar sind. Maschinen der ersteren Art
liefern deswegen in ihrer bisherigen Anordnung unbrauchbare Resultate, weil es überhaupt nicht
möglich ist, das Zugthier so genau zu lenken, dafs die Schare genau zwischen den Saatreihen
laufen. Man versuchte diesen Uebelstand dadurch zu beseitigen, dafs man den Wagen
auf sich selbst einstellende Laufräder montirte und den den Scharbalken tragenden Wagen
durch einen nachlaufenden Arbeiter regieren liefs (D. R. P. Nr. 56762). Hierbei mufste dieser ·
Arbeiter nicht nur die zum seitlichen Verstellen des Scharbalkens nöthige Arbeit leisten, die
beim Tiefgang der Schare sehr bedeutend ist, sondern er hatte auch noch sämmtliche auf
den Scharbalken wirkende, durch Unebenheiten, Steine und dergl. verursachte Erschütterungen
auszuhalten, was einen ungeheueren Kraftaufwand erforderte, so dafs der Arbeiter
es nicht verhindern konnte, dafs selbst bei ganz langsamem Gang des Zugthieres die Schare
sehr oft in die Saatreihen liefen.
Diese Uebelstände wollte man schon früher dadurch vermeiden, dafs man den Scharbalken
seitlich in dem Gestell beweglich machte. In diesem Falle kommen aber augenscheinlich die
eben gerügten Uebelstände in noch schärferer Weise zur Geltung, da bei dem fest mit dem
Gestell verbundenen Scharbalken wenigstens die auf die Schare ausgeübten Seitenstöfse ganz
oder theilweise von den Rädern aufgenommen wurden, was nun nicht mehr der Fall ist. In der
Verkennung der Gründe, welche die schlechte Wirkung solcher Maschinen bedingten, suchte
man die Fehler dadurch zu beseitigen, dafs man besondere, unabhängig vom Zugthiere zu
bethätigende Steuerungen in Verbindung mit Maschinen mit beweglichen Scharen brachte
(D. R. P. Nr. 5203g und 47092), oder das Vordergestell durch ein direct lenkbares Vorderrad,
ersetzte. Es ist klar, dafs die Anordnung der erstgenannten Art den Fehler nur vergröfserte,
da die Steuerung zwei unabhängig von einander arbeitenden Personen oder Mechanismen
übertragen ist, während die letztgenannte Maschine nicht anders wirkt als eine Maschine mit beweglichem Vordergestell, welches
die ihr übertragene Drehung erst allmälig auf das Hintergestell und somit auf den Scharbalken
überträgt. Erfinder vorliegender Neuerung sucht die erwähnten Uebelstände dadurch
zu beseitigen, dafs er die Schare wieder, fest mit dem Gestell verbindet und nun die den
Scharbalken tragenden Räder (bei Maschinen mit Vorderwagen also das hintere Räderpaar)
direct steuert, und zwar werden diese Räder um eine durch den Unterstützungspunkt oder
wenigstens annähernd durch diesen Punkt gehende Verticalachse gleichzeitig und gleichsinnig
gedreht. Es ist klar, dafs durch eine derartige Anordnung der Lauf der Schare augenblicklich geändert werden kann, und dafs
zu diesem Steuern, da einerseits die Räder dabei nicht gleiten, sondern sich um ihren
Unterstützungspunkt drehen,, und andererseits das seitliche Verschieben der Schare in dem
Erdboden erst durch das Fortbewegen der Maschine erfolgt, die beim Steuern von dem
Arbeiter zu leistende Arbeit eine äufserst geringe sein wird, und dafs das seitliche Verschieben
der Schare durch die Zugkraft des Thieres bewirkt wird. Weiter aber wird auch sofort klar, dafs die Schare fest in der durch
die Räder bestimmten Stellung gehalten werden und dafs Bodenunebenheiten, Steine u. s. w.
die Schare nicht verstellen können, da derartige Verschiebungen durch das auf dem
Boden gegen seitliche Verschiebungen durch das Maschinengewicht gesicherte Räderpaar unmöglich
gemacht werden.
Eine Maschine der neuen Art ist auf beiliegender Zeichnung in Fig. ι .in Draufsicht
und Fig. 2 in einem Verlicalschnitt dargestellt.
Die Maschine hat einen lenkbaren Vorderwagen.
Die Räder A A1 sitzen auf kurzen, um die
Drehzapfen α α1 drehbaren Achsen b hl. Mit
diesen Achsen sind die gleich langen Hebel cc1 fest verbunden , deren Enden durch eine
Stange d mit einander gelenkig verbunden sind. • Die Stange d trägt in ihrer Mitte eine Zahnstange
e, in welche das vom Führersitz mittelst Handgriffes g zu drehende Zahnrad f eingreift.
Beim Bewegen des Handgriffes verschiebt sich die Stange d und bewirkt unter Vermittelung
der Hebel c c\ dafs beide Räder sich gleichzeitig und gleichsinnig um ihren Unterstützungspunkt
drehen und somit ein Ausweichen der Schare nach der gewünschten Richtung erzielt ist. Der die Schare tragende
Scharbalken m ist mit den abwechselnd nach beiden Seiten schrägen Streben η fest verbunden;
die Streben η hängen in am Gestell in einer geraden Linie angeordneten, genau passenden
Oesen ο und sind darin in der Fahrrichtung drehbar. Es ist damit erreicht, dafs die Schare
vermittelst eines mit einem Handgriff versehenen Hebelmechanismus ρ in den Erdboden eingelassen
und ausgehoben werden können. Die einzelnen Schare können bequem vermittelst
Parallelogrammhebel von einander unabhängig den Bodenvertiefungen entsprechend in verticaler
Richtung beweglich sein. In der Zeichnung sind die Schare einfach fest am Scharbalken
angebracht. An dem Gestell oder Scharbalken ist ein in der Fahrrichtung verlaufender
Zeiger h angeordnet, der dem Führer den jeweiligen Stand der Schare in Bezug auf
die Saatreihen erkennen läfst.
Eine andere Ausführungsform ist in Fig. 3 dargestellt; hier sind die Räder in Gabeln k gelagert,
welche um eine oberhalb der Räder angeordnete Verticalachse drehbar sind; die gleichzeitige und gleichsinnige Verdrehung der
Räder kann auch hier durch den in Fig. 1 und 2 dargestellten Mechanismus erfolgen.
Claims (2)
1. Eine Hackmaschine oder ein Rübenheber, bei welchen der Scharbalken fest mit dem
Gestell verbunden ist . und die Schare gegen seitliche Verschiebung gesichert sind,
sofern eine Steuerung benutzt wird, durch welche die das Gestell tragenden Räder
(bei Maschinen mit Vorderwagen'das hintere Räderpaar) gleichzeitig und gleichsinnig um
die durch den Unterstützungspunkt der Räder oder nahezu durch diesen Punkt gehenden Verticalachsen gedreht werden
können, um die auf den Scharbalken wirkenden seitlichen Stöfse durch das
Räderpaar aufzunehmen und die durch das Steuern bewirkte Seitwärtsbewegung der Schare sofort und durch die Kraft der Zugthiere
zu erzielen.
2. Eine Ausführungsform einer in dem Anspruch i. gekennzeichneten Maschine, bei
der die Steuerung, und zwar vortheilhaft von dem Steuermannssitze aus, durch Drehen eines in eine Stange e eingreifenden
Rades/ erfolgt, welche Stange e die das Drehen der Fahrräder bewirkenden Hebel
c c1 gelenkig mit einander verbindet, wobei ein vom Sitz aus sichtbarer, in der Fahrrichtung
verlaufender Zeiger den jeweiligen Lauf der Schare angiebt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE78989C true DE78989C (de) |
Family
ID=351668
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT78989D Expired - Lifetime DE78989C (de) | Hackmaschine oder Rübenheber mit festem Scharbalken und Steuerung der Räder |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE78989C (de) |
-
0
- DE DENDAT78989D patent/DE78989C/de not_active Expired - Lifetime
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE78989C (de) | Hackmaschine oder Rübenheber mit festem Scharbalken und Steuerung der Räder | |
| DE19753C (de) | Neuerungen an mehrscharigen Kehrpflügen | |
| DE226267C (de) | ||
| DE420886C (de) | Hack- und Harkmaschine fuer landwirtschaftliche Zwecke | |
| DE884707C (de) | Scheibenschwenkpflug | |
| DE538034C (de) | Kultivator mit in zwei Reihen angeordneten ausschwingbaren Zinken | |
| DE201390C (de) | ||
| DE108999C (de) | ||
| DE508610C (de) | Jaet- und Haeufelgeraet mit einem Paar Jaetmessern | |
| DE533382C (de) | Schlepper fuer Ackerbauzwecke | |
| DE80627C (de) | ||
| DE442798C (de) | Hebel- oder Parallelogrammhackmaschine | |
| DE67370C (de) | Steuervorrichtung für Drillmaschinen und andere landwirtschaftliche Masphinen | |
| DE95594C (de) | ||
| DE440815C (de) | Selbstfuehrungspflug mit Vorderkarre fuer ansteigenden Boden | |
| DE526573C (de) | Pflanzlochmaschine mit Furchenziehschar und dahinter angeordnetem Pflanzlochstern | |
| DE1903781U (de) | Ruebenerntemaschine. | |
| DE509989C (de) | Hackmaschine, bei der die Spannung der an den Parallelogrammen oder Schlepphebeln angeordneten Belastungsfedern regel- und einstellbar ist | |
| DE212631C (de) | ||
| DE93299C (de) | ||
| DE355260C (de) | Einrichtung zum Heben und Senken der Pflugkoerper von rahmenlosen Pfluegen mit gekroepften Radachsen | |
| DE210893C (de) | ||
| DE550201C (de) | Durch Seilzug bedienbare Verstellvorrichtung fuer von Schwinghebeln getragene Werkzeuge an Bodenbearbeitungsmaschinen | |
| DE681549C (de) | Kartoffelerntemaschine mit Zapfwellenantrieb fuer mindestens zwei Rodeeinheiten | |
| DE321793C (de) | Gesteuertes Stuetzrad fuer von Hand gesteuerte, aber durch Zugtiere gezogene Gefaehrte |