DE93299C - - Google Patents

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DE93299C
DE93299C DE189693299D DE93299DD DE93299C DE 93299 C DE93299 C DE 93299C DE 189693299 D DE189693299 D DE 189693299D DE 93299D D DE93299D D DE 93299DD DE 93299 C DE93299 C DE 93299C
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coulter
frames
plants
frame
parallelogram
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DE189693299D
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01BSOIL WORKING IN AGRICULTURE OR FORESTRY; PARTS, DETAILS, OR ACCESSORIES OF AGRICULTURAL MACHINES OR IMPLEMENTS, IN GENERAL
    • A01B35/00Other machines for working soil not specially adapted for working soil on which crops are growing
    • A01B35/02Other machines for working soil not specially adapted for working soil on which crops are growing with non-rotating tools
    • A01B35/04Other machines for working soil not specially adapted for working soil on which crops are growing with non-rotating tools drawn by animal or tractor or man-power
    • A01B35/06Other machines for working soil not specially adapted for working soil on which crops are growing with non-rotating tools drawn by animal or tractor or man-power with spring tools or with resiliently- or flexibly-attached rigid tools

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Zoology (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Soil Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Soil Working Implements (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
Jätmaschinen oder Exstirpatoren haben bekanntlich den Zweck, das die angebauten Pflanzen umwuchernde Unkraut zu entfernen; doch haben die bisher zur Verwendung kommenden Bauarten solcher Maschinen den Nachtheil, dafs oft eine Unterbrechung des Betriebes nöthig wird.
Die den Gegenstand . vorliegender Erfindung bildende Jätmaschine hat den besonderen Vortheil, dafs nicht nur wie- bei den bisherigen Maschinen alle Scharenrahmen auf einmal verstellt werden können, sondern auch jeder für sich, was besonders beim Jäten von Rübenfeldern praktisch ist, wenn die Reihen der jungen Pflänzchen nicht in gleich weiter Entfernung von einander stehen.
In beiliegender Zeichnung ist die Erfindung dargestellt, und zwar zeigt:
Fig. ι einen Grundrifs mit theilweisein Schnitt, Fig. 2 eine Seitenansicht,
Fig; 3 die Vorrichtung zum Verstellen des Scharrahmens im Schnitt,
Fig. 4 zeigt die Verbindung des Maschinengestelles mit der Nabe des Laufrades in Ansicht, Fig. 5 im Schnitt.
Die Jätmaschine besteht aus einem fahrbaren Gestell G, welches sich aus einzelnen entsprechend geformten, mit einander durch Nieten oder Schrauben verbundenen Schienen α zusammensetzt und mittelst Schrauben b und eines Verbindungsstückes c mit den Naben der Laufräder L zusammenhängt. Die Achse d der letzteren ist, wie allgemein üblich, in der Mitte zu einer Zahnstange ausgebildet, welche nach bekannter Art mittelst eines Zahnradsegmentes von Hand bewegt wird, um eine einheitliche Verschiebung der mit der Achse d zusammenhängenden Scharrahmen zu bewirken. Zur Verschiebung der einzelnen Scharrahmen A ist nun folgende Einrichtung getroffen.
Der Deutlichkeit halber sind in der Zeichnung nur die seitlichen Rahmen A gezeichnet, und der mittlere Scharrahmen ausgelassen.
Auf die Achse d der Laufräder L wird, wie aus Fig. 3 ersichtlich, eine kurze Hülse e lose aufgeschoben, auf welche zwei an ihrer einen Seite gabelförmig ausgebildete Ringe e1 aufgeschraubt werden. Diese sind mit der den Scharrahmen tragenden Gabel- fest verbunden. Der dem Ende der Achse d zugekehrte Arm der Gabel f wird mit dem entsprechenden Ring e1 durch einen Bolzen verbunden, welcher das cylindrische Ende einer Schraubenspindel h bildet. Letztere ist in einen auf der Achse d festgekeilten Führungsring i eingesetzt und mit einer Kurbel k versehen. Durch Drehen derselben ist es leicht möglich, die Schare längs der Welle d zu verschieben, indem sich die Hülsen e längs der Achse d bewegen. Der Vortheil, den diese Einrichtung gewährt, besteht darin, dafs die Entfernungen der Scharrahmen von einander geändert werden können, wenn die einzelnen Reihen der Rüben nicht gleich weit von einander entfernt stehen. Durch diese Einrichtung können die Schare stets sofort durch einfache Kurbeldrehung in die nothwendige Entfernung von einander eingestellt werden.
Diesem Umstände wird auch noch durch die Einrichtung des Scharrahmens A Rechnung ge-
tragen. Derselbe ist in Fig. 6 bis 8 in vergröfsertem Malsstabe dargestellt, und zwar zeigt:
Fig. 6 einen Grundrifs entsprechend der Schnittlinie y-y aus Fig. 7,
Fig. 7 einen Schnitt nach x-x (Fig. 6), und Fig. 8 eine Ansicht des Stellhebels 0.
Der Scharrahmen A besteht, wie ersichtlich, aus einem von den Querschienen q und den mit den Scharen verbundenen Längsschienen m gebildeten Parallelogramm, dessen Seiten gelenkig mit einander verbunden sind. Die Querschienen q sind an einer Mittelschiene / drehbar befestigt, wodurch es möglich ist, durch Verstellen der Querschienen die Höhe des Parallelogrammes zu ändern, und den Scharrahmen A der jeweiligen Entfernung zweier Pflanzenreihen entsprechend einzustellen.
Um ein bequemes Verschieben des Parallelogrammes von Hand zu erzielen, ist die Mittelschiene I an ihrem äufseren, nach oben abgebogenen Ende zu einem Zahnbogen ll ausgebildet. Die Mittelschiene / trägt ferner einen Bolzen η für einen Stellhebel 0, in dessen Ringen o1 sich ein von der Feder o'2 beständig nach abwärts gedrückter Riegel o3 führt. Das obere Ende desselben ist mit einem Schenkel des um den Bolzen o4 drehbaren Winkelhebels o5 fest verbunden, welcher durch die Feder oe von dem oberen Ende des Hebels 0 abgedrückt wird.
Das untere Ende des Hebels ο ist mit einer Zugstange ρ verbunden, deren freies Ende durch Einstecken eines Bolzens p1 in entsprechende Löcher ^1 der Querschiene q an letzterer befestigt wird.
Wie aus Fig. 6 ersichtlich, ist bei der gezeichneten Stellung des Scharrahmens die Höhe des Parallelogrammes am gröfsten, d. h. der Scharrahmen A ist für die gröfste Entfernung zweier Pflanzenreihen eingestellt. Soll nun die Jätmaschine zwischen zwei weniger weit von einander entfernten Reihen arbeiten, so hebt man den Riegel o3 durch Andrücken des freien Schenkels des Winkelhebels o5 an das obere Ende des Hebels ο aus der Zahnlücke heraus und dreht letzteren z. B. in die durch die punktirte Linie (Fig. 7) angedeutete Lage, welche durch Loslassen des Winkelhebels o5 und dadurch bedingtes Eingreifen des Riegels o3 in eine Zahnlücke festgestellt wird.
Beim Drehen des Hebels 0 hat die Zugstange ρ die Querschiene q um die Mittelschiene / gedreht, wodurch der Scharrahmen die in Fig. 6 punktirt gezeichnete Lage einnimmt.
Nunmehr kann der Scharrahmen zwischen zwei näher liegenden Pfianzenreihen arbeiten, ohne die Pflanzen zu beschädigen. Um verschiedene Anfangslagen des Scharrahmens einstellen zu können, ist die Schiene q mit mehreren Löchern ^1 ausgestattet.

Claims (2)

Pa tent-Ansprüche:
1. Ein Hack- oder Jätgeräth mit mehreren Scharrahmen, dadurch gekennzeichnet, dafs die äufseren Scharrahmen an Hülsen (e) befestigt sind, welche auf einer Achse (d) mittelst Schraubenspindel (h) verschoben werden können, um die Entfernung der Scharrahmen von einander der Reihenentfernung der Pflanzen entsprechend einzustellen.
2. Eine Ausführungsform des Geräthes nach Anspruch 1, bei welcher der Scharrahmen aus einem gelenkigen Parallelogramm (q m) besteht, dessen Querseiten (q) an einer Mittelschiene (I) drehbar und feststellbar sind, zum Zwecke, durch Verschieben des Parallelogrammes die Entfernung der äufseren Schare eines Rahmens entsprechend dem Zwischenraum zweier Pflanzenreihen einstellen zu können.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE189693299D 1896-11-28 1896-11-28 Expired DE93299C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE93299T 1896-11-28

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE93299C true DE93299C (de) 1897-08-18

Family

ID=34558656

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE189693299D Expired DE93299C (de) 1896-11-28 1896-11-28

Country Status (1)

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DE (1) DE93299C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO1988004401A1 (en) * 1986-12-09 1988-06-16 Renishaw Plc Contact-sensing probe

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO1988004401A1 (en) * 1986-12-09 1988-06-16 Renishaw Plc Contact-sensing probe

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