DE15486C - Maschine zum Zerschlagen der Schollen - Google Patents

Maschine zum Zerschlagen der Schollen

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DE15486C
DE15486C DE188115486D DE15486DD DE15486C DE 15486 C DE15486 C DE 15486C DE 188115486 D DE188115486 D DE 188115486D DE 15486D D DE15486D D DE 15486DD DE 15486 C DE15486 C DE 15486C
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DE
Germany
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hammers
machine
roller
clods
breaking
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Expired
Application number
DE188115486D
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English (en)
Original Assignee
C. GERASCH in Cottbus
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01BSOIL WORKING IN AGRICULTURE OR FORESTRY; PARTS, DETAILS, OR ACCESSORIES OF AGRICULTURAL MACHINES OR IMPLEMENTS, IN GENERAL
    • A01B27/00Clod-crushers

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Soil Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Soil Working Implements (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 45: Landwirtschaftliche Geräthe.
CARL GERASCH in COTTBUS. Maschine zum Zerschlagen der Schollen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 8. März 1881 ab.
Unter den landwirthschaftlichen Maschinen, welche den Zweck haben, den gepflügten Boden weiter zu bearbeiten und saatfähig zu machen, sind Ringwalzen verschiedener Construction gebräuchlich und bei leichten Bodenarten auch durchaus zweckentsprechend. Bei schwerem Boden kommt es aber häufig vor, dafs die Schollen und Erdklöfse nicht gehörig gebrochen werden, sondern sich vor den Walzen stauen.
Diesem Uebelstande soll durch die auf beiliegender Zeichnung dargestellten neuen Schollenbrecher abgeholfen werden.
Fig. ι ist die Seitenansicht des Schollenbrechers,
Fig. 2 ist die hintere Ansicht desselben.
Der Schollenbrecher besteht aus einem einfachen, vierrädrigen Wagengestell W W, welches von zwei Pferden gezogen wird. An dem hinteren Laufrade L sitzt fest an dessen Nabe das Stirnrad a, welches mit dem darunterliegenden Stirnrad b im Eingriff steht. Auf der Welle von b ist die Walze c mit den Daumen d festgekeilt. Letztere stehen scheibenförmig auf dem Umfang von c, ähnlich wie bei der Daumenwelle eines gewöhnlichen Stampfwerkes.
Die Daumen wirken bei f auf die am hinteren Theil des Wagens angeordneten Hämmer fg h bezw. fg A1. Sämmtliche Hämmer haben in g ihre gemeinsame Drehaxe, auf welcher sie lose sitzen. Die kürzeren Hämmer/^ A1 bestreichen den Raum, der zwischen den langen Hämmern fg A frei bleibt (s. Fig. 2).
Ueber jedem Hammer ist eine Blattfeder η angebracht, zu deren Befestigung die gemeinsame Querschiene ο dient. Wenn nun das Hebelende / bei der Drehung der Daumenwalze abwärts geht, so werden die Hämmer gegen die Federn η gedrückt und prallen von dort zurück, wodurch die Fallwirkung der Hämmer noch verstärkt wird.
Der an zwei Spiralfedern / hängende Querbaum i, welcher in der ganzen Breite des Wagengestelles durchgeht, hat den Zweck, die Hämmer aufzufangen, wenn sie zufällig auf eine Vertiefung im Boden treffen und sichert somit den regulären Anhub bei /. Durch die Stellschrauben χ x, welche in dem Quersteg ζ ihr Muttergewinde haben, kann die an ζ befestigte Spiralfeder nöthigenfalls nachgespannt werden. Zur Vermeidung von Seitenschwankungen sind für jeden Hammerstiel zwei Führungsschienen q angebracht, welche in Fig. 2 fortgelassen sind, um die Deutlichkeit der Zeichnung nicht zu beeinträchtigen.
Zum Ausrücken der Hämmer dient die kleine eiserne Walze k, welche an zwei Schienen ν beidseitig aufgehängt ist und um den Drehpunkt g schwingt. Vermittelst der Windetrommel m und zweier Ketten wird diese Walze nebst sämmtlichen Hämmern hochgezogen und durch das Sperrrad s und die Klinke t festgehalten. Durch die Stellschraube r, welche nur auf einer Seite des Wagens angeordnet ist, kann die Daumenwalze c mit dem Stirnrad b ein- und ausgerückt werden. Auf der anderen Seite hat das Lager so viel Spielraum, als die geringe Neigung der ausgerückten Welle erfordert.
Für jeden Hammer sind am Umfang der Walze c drei Daumen angebracht. An der vorderen Seite der Daumenwalze ist ein analoges System von Hämmern gnfn A11 angeordnet,.
welches sich von dem oben beschriebenen nur dadurch unterscheidet, dafs die Hämmer hier als einarmige Hebel wirken und bei fn angehoben werden. Auch ist hier nur eine Reihe von Hämmern vorhanden, und zwar gegenüber den Hämmern fg h. Die Hämmer htl arbeiten also den Hämmern h vor. Jeder Hammerklotz ist mit zwei Spitzen, ähnlich den Zähnen einer Egge, armirt. Diese Spitzen sind an der Hammerbahn einseitig abgesetzt, im Klotz cylindrisch und werden oben mit Muttern festgeschraubt. Man kann sie also behufs Schärfung leicht herausnehmen.
Zur Bedienung der Maschine genügt ein Arbeiter.
Sämmtliche bei Benutzung der Maschine vorkommenden Handgriffe sind an der Sattelseite des Wagens zu verrichten, so dafs der Arbeiter nicht nöthig hat, um den Wagen herumzugehen.

Claims (1)

  1. PATENT- AnSprüche:
    i. Die durch eine Daumenwalze betriebenen und gegen die Prellfedern η schlagenden Hammer fg h mit eingesetzten Spitzen in ihrer Verwendung bei der Bearbeitung gepflügten Ackerbodens.
    z. Der als Fangholz wirkende Querbaum i mit den stellbaren Spiralfedern /.
    3. Die Ausrückwalze k mit den Hängeschienen v.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE188115486D 1881-03-08 1881-03-08 Maschine zum Zerschlagen der Schollen Expired DE15486C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE15486T 1881-03-08

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DE15486C true DE15486C (de) 1881-10-08

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ID=34608217

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