DE78628C - Kehrgetriebe mit schwingender Welle - Google Patents

Kehrgetriebe mit schwingender Welle

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DE78628C
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DE
Germany
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shaft
pawl
oscillating shaft
gear
rotation
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT78628D
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English (en)
Original Assignee
E. REIN, i. F. DROOP & REIN, Bielefeld
Publication of DE78628C publication Critical patent/DE78628C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H37/00Combinations of mechanical gearings, not provided for in groups F16H1/00 - F16H35/00
    • F16H37/12Gearings comprising primarily toothed or friction gearing, links or levers, and cams, or members of at least two of these types

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 47: Maschinenelemente.
Patentirt im Deutschen Reiche vom la. Juli 1893 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf einen Mechanismus zum zeitweiligen Vor- und Rückwärtsschwingen einer Welle von einer abwechselnd rechts und links laufenden Welle aus, und zwar findet die Schwingung nur beim Beginn der jedesmaligen Bewegungsumkehr der Antriebswelle statt, so dafs die letztere alsdann beliebig lange ganz unabhängig von der geschwungenen Welle in gleicher Richtung sich weiter drehen kann. Eine Rückwärtsschwingung der getriebenen Welle tritt erst beim Beginn der rückläufigen Drehung der Antriebswelle ein.
Auf der Zeichnung ist diese Vorrichtung durch die Fig. 1 und 2 in Vorder- und Seitenansicht dargestellt; Fig. 3 ist der Grundrifs eines Theiles der Vorrichtung und Fig. 4 zeigt eine kleine Ausführungsabänderung in der Uebertragung der Bewegung auf die getriebene Welle.
In der Fig. 1 und 2 ist a die abwechselnd rechts und links gedrehte Antriebswelle, mit welcher eine Gewindehülse b fest verbunden ist, oder auf die auch das Gewinde unmittelbar geschnitten sein kann. Auf dem Gewinde sitzt lose der Muttermuff c, welcher mit einem gezahnten Rand d versehen ist. In diesen gezahnten Rand d greift die Doppelsperrklinke e ein, welche durch geeignete Hülfsmittel, wie Hebel, Räder oder dergl., je nach der Drehungsrichtung der Antriebswelle α abwechselnd in die gezeichnete oder in die punktirt angegebene Lage gebracht wird. Dieser Stellungswechsel findet jedesmal bei dem Wechsel des Drehungssinnes der Antriebswelle α statt und es wird so beim jedesmaligen Beginn der Umkehr der Muttermuff c gehindert, an der Drehung der Antriebsspindel α Theil zu nehmen. Infolge dessen wird der Muttermuff c durch das Gewinde in der Längsrichtung so weit fortgeschraubt, bis der gezahnte Rand d aufser Eingriff mit der Sperrklinke e gekommen ist. Wie aus Fig. 3 ersichtlich, stehen gegen beide Auslaufenden der Klinke e die gegenüberliegenden Hälften etwas vor, so dafs beim Umschalten der Sperrklinke e der Eingriff zwischen dieser und dem Zahnrad d direct hergestellt ist. Die Längsbewegung des Muttermuffs c kann in der durch die Fig. 1 und 2 veranschaulichten Weise mittels eingedrehter Ringzähne auf das Zahnrad g und damit auf die Welle h übertragen werden, und je nach der Bewegung des Muttermuffs bezw. dem Durchmesser des Zahnrades g kann eine Schwingung bis zum vollen Kreis und mehr erreicht werden. Fig. 4 zeigt eine andere Art der Bewegungsübertragung, indem der Muttermuff c durch ein Verbindungsstück i, welches die freie Drehung des Muttermuffs c gestattet, einen Hebel k und mittels desselben die Welle h schwingt. Das Kehrgetriebe wird mit Vortheil bei selbstthätig arbeitenden Maschinen zur vorübergehenden Ausführung bestimmt begrenzter Bewegungen zu verwenden sein.
Fig. 5 zeigt die Anwendung zur Bewirkung der Fortschaltung des Werkzeuges an einer Hobelmaschine.
In der bekannten Weise wird bei diesen Maschinen der Tisch 1 mit dem Arbeitstisch durch Zahnräder 2 oder Schraubenspindeln vor- und rückwärts bewegt. Die Aenderung der Bewegungsrichtung geschieht dabei meist
durch Riemen 3a und 3b von verschiedener Umlaufsrichtung, welche abwechselnd die Triebscheibe 4 antreiben und dadurch die Antriebswelle 5 vor- und rückwärts drehen. Die Veränderung der Riemenstellungen erfolgt durch Riemenführer 6a und 6b, welche, an einer Stange 7 sitzend, mit dieser von am Tisch verstellbaren Anschlägen 8 verschoben werden. Mit dieser den Vor- und Rückgang des Tisches einleitenden Bewegung steht die Umschaltung der Sperrklinke des Triebwerkes in Verbindung. Der Antrieb des Kehrgetriebes selbst ist durch konische Räder 9 und 10 unmittelbar von der Riemscheibenwelle 5 aus gedacht und es würde also das getriebene konische Rad 10 mit der Welle α des Getriebes (Fig. 1 und 2) fest verbunden sein. Das Rad 11 mit Welle 1 2, welche den schwingenden Theilen g bezw. /2, Fig. ι und 2, entsprechen, übertragen die Schwingung auf die Schlitzscheibe 13, welche durch eine Zugstange das Schaltwerk 14 am Quersupport 15 der Hobelmaschine in Bewegung setzt. Wie aus der voraufgegangenen Beschreibung hervorgeht, erfolgt diese Bewegung nur bei der jedesmaligen Tischumkehr, und zwar vor dem Beginn des Werkzeugangriffes, welcher erst nach dem vollendeten Schalten beginnt und je nach der Länge der zu bearbeitenden Fläche beliebig lange dauert, während welcher Zeit der Schaltmechanismus stillsteht. Die Anwendung bei den verschiedenen Maschinen wird eine grofse Verschiedenheit der Constructionstheile sowohl für den Antrieb der Welle α als auch für die Verbindung der schwingenden Welle g mit dem Schaltmechanismus bedingen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Vorrichtung zum zeitweiligen Vor- und Rückwärtsschwingen einer Welle von einer abwechselnd rechts und links laufenden Welle a aus in der Weise, dafs ein mit der zu schwingenden Welle in Verbindung stehender, auf dem Gewindestück b der Welle α sitzender Muttermuff c beim Beginn der jedesmaligen Bewegungsumkehr durch eine einfallende Klinke e an der Drehung gehemmt und so weit in seiner Achsenrichtung fortgeschraubt wird, bis er die Länge der hemmenden Klinke überschritten hat.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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