DE78111C - Antriebsvorrichtung für Schleudermaschinen - Google Patents

Antriebsvorrichtung für Schleudermaschinen

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DE78111C
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Germany
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prevents
ring
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R. A. lister, Victoria Iron Works, u. m. pedersen, Dursley, County of Gloucester, ! Engl
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B04CENTRIFUGAL APPARATUS OR MACHINES FOR CARRYING-OUT PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES
    • B04BCENTRIFUGES
    • B04B9/00Drives specially designed for centrifuges; Arrangement or disposition of transmission gearing; Suspending or balancing rotary bowls
    • B04B9/12Suspending rotary bowls ; Bearings; Packings for bearings

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  • Emergency Lowering Means (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die vorliegende Einrichtung für Schleudermaschinen zeichnet sich dadurch vortheilhaft aus, dafs die einzelnen Theile ohne Schwierigkeiten aus einander genommen werden können und der Schleudertrommel ein ruhiger und sicherer Gang gewährleistet wird.
Bei dieser Vorrichtung besteht die stehende Welle aus zwei Theilen oder Längen, von denen das untere Ende des oberen längeren Theiles kegelförmig gestaltet ist und in eine entsprechend gestaltete Ausbohrung des oberen Endes des unteren Wellentheiles pafst, welcher letztgenannte Theil den Trieb zum Antreiben der Welle trägt.
Vorzugsweise erhält das untere Ende des unteren Wellentheiles eine Aushöhlung, in welche sich eine Kugel einlegen kann, auf der die Welle ruht. Diese Kugel lastet auf einer Walze im Fufslager. Letzteres wird in einem abgerundeten Ende einer die Welle umschliefsenden Hülse getragen. In der Hülse ist eine Aussparung vorgesehen, welche es dem Trieb ermöglicht, mit dem zugehörigen Zahnrade im Eingriff zu stehen und dem unteren Theil der Welle nebst Trieb und Fufslager abgenommen zu werden. Das Haupt- oder Halslager der Welle befindet sich im oberen Theil der Hülse, welche zur Aufnahme eines Gummiringes mit zwei Bunden versehen ist, so dafs die Welle eine gewisse Nachgiebigkeit erlangt.
Fig. ι der Zeichnung zeigt das Gestell einer Schleuder, bei welchem die Vorrichtung im Schnitt dargestellt ist. Fig. 2 zeigt den Schnitt einer Einzelheit in gröfserem Mafsstabe.
Die Schleudertrommel c ruht auf einer lothrecht angeordneten Welle, die aus zwei Theilen d und d1 zusammengesetzt ist.
Der längere Theil d dieser Welle hat oben einen halbkugelförmigen Kopf, welcher die Schleudertrommel c unmittelbar trägt. Das untere Ende dieses Theiles ist kegelförmig gestaltet und pafst in eine entsprechend geformte Ausbohrung des unteren kürzeren Theiles d1 der Welle, wie in Fig. 2 ersichtlich ist. Der Wellentheil dl ist mit Zähnen versehen, so dafs derselbe als Trieb dienen kann. Die gegenseitige Verdrehung beider Wellentheile wird dadurch verhindert, dafs in dem kegelförmigen Theil der Welle d eine Nuth vorgesehen ist, in welche ein in dem Wellentheil d1 angeordneter Stift ds eingreift. Stift und Nuth können auch an diesen Wellentheilen mit einander vertauscht sein.
Man ersieht, dafs, wenngleich die beiden Theile während des Betriebes fest mit einander verbunden sind, der obere Theil mit Leichtigkeit gelöst und abgehoben werden kann. Die stehende Welle wird von einer Hülse e umschlossen, welche oben das Halslager el trägt, während das untere Ende e2 dieser Hülse in eine Kugel ausläuft, wie besonders aus Fig. 2 ersichtlich ist. Die Kugel e2 hat ein centrales Loch, welches als Fufslager für die Welle dient und zu diesem Zweck mit einer Lagerschale e3 ausgerüstet ist, welche unten durch die, Kugel e 2 hindurchragt. An einer Seite hat die Hülse e wie bei e4 einen Ausschnitt, durch welchen ein mit den Zähnen d2 des

Claims (2)

  1. Wellentheiles d1 im Eingriff stehendes Zahnrad hindurchgreift. Die Hülse e wird unten von einer Schale^/ getragen, welche an dem Gestell a vorgesehen ist und einen der Kugel e2 entsprechenden Sitz hat, und zwar derart, dafs eine geringe seitliche Bewegung der Hülse möglich ist. Ein an der Hülse e vorgesehener Ansatz e5 greift in eine am Gestell α befindliche Nuth ein und verhindert die Hülse, sich zu drehen. Zwischen zwei Bunden gl umschliefst ein Ring g aus Gummi oder ähnlich nachgiebigem Material die 'Hülse in der Nähe ihres oberen Endes, welcher Ring gleichzeitig zu einer oben am Gestell vorgesehenen Oeffnung g2 pafst. Hierdurch wird der Welle eine kleine seitliche Bewegung ermöglicht. Das Gewicht von der Welle e innerhalb der Hülse wird auf eine kleine Walze h übertragen, welche durch das unten hervorragende Ende der Lagerschale e3 hindurchgreift. Zwischen der Walze h und dem Fufsende des unteren Wellentheiles d1 ist eine Kugel h1 eingeschaltet, zu welchem Zweck das Fufsende der Welle eine entsprechende Vertiefung besitzt, wie aus Fig. 2 ersichtlich ist.
    Die Zähne d2 der Welle dJ stehen mit den Zähnen eines auf der Welle χ angeordneten Rades u im Eingriff. Die Welle χ kann in beliebiger Weise angetrieben werden.
    Durch die Verbindung des nachgiebigen Lagers am oberen Ende der Hülse e und des jede Drehung der Hülse verhindernden Ansatzes e5 ist der Vortheil geschaffen, dafs das Material des ersteren in keiner Weise leidet. Ein Bestreben der Drehung der Welle d, sich auf den Ring g zu übertragen, kann niemals stattfinden, so dafs letzterer stets seine Elasticität beibehält und den Wellenkopf mit Sicherheit geführt hält.
    Pate ν τ-Ansprüche:
    ι . Antriebsvorrichtung für Schleudermaschinen, bestehend aus einer zweitheiligen Welle (ddl) und einer dieselbe umschliefsenden Hülse (e), welche das Fufslager und das Hauptlager für die Welle trägt und unten einen Ausschnitt zum Durchlafs des mit dem als Trieb ausgebildeten unteren WTellentheil (dl) im Eingriff stehenden Rades u besitzt, wobei der letztgenannte kürzere Wellentheil (dl) leicht auswechselbar ist.
  2. 2. Bei einer Vorrichtung der unter Anspruch i. gekennzeichneten Art ein nachgiebiges Halslager für die die Welle umgebende Hülse, welch letztere unten ein abgerundetes Ende (e'2) besitzt, in einem entsprechend runden Sitz ruht und einen Ansatz fe5) trägt, welcher ihre Drehung verhindert.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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