DE554823C - Naehmaschine mit zweiteiligem, aus Blech gepresstem Gehaeuse - Google Patents

Naehmaschine mit zweiteiligem, aus Blech gepresstem Gehaeuse

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DE554823C
DE554823C DEG76174D DEG0076174D DE554823C DE 554823 C DE554823 C DE 554823C DE G76174 D DEG76174 D DE G76174D DE G0076174 D DEG0076174 D DE G0076174D DE 554823 C DE554823 C DE 554823C
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Germany
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sewing machine
sheet metal
housing
machine
part housing
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05BSEWING
    • D05B73/00Casings
    • D05B73/02Upper casings
    • DTEXTILES; PAPER
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    • D05BSEWING
    • D05B27/00Work-feeding means
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    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05BSEWING
    • D05B27/00Work-feeding means
    • D05B27/22Work-feeding means with means for setting length of stitch

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description

  • Nähmaschine mit zweiteiligem, aus Blech gepreßtem Gehäuse Die Erfindung bezieht sich auf eine Nähmaschine, deren zweiteiliges Gehäuse und Tisch aus gepreßtem Blech besteht, und -verfolgt den Zweck, eine solche Maschine noch zu vereinfachen und ihre Herstellungskosten zu vermindern, ohne jedoch die Widerstandsfähigkeit und Brauchbarkeit herabzusetzen. Zu diesem Behufe werden statt des üblichen außenliegenden Schwungrades die für den gleichmäßigen Gang der Maschine erforderderlichen Schwungmassen im Inneren der Maschine auf der Hauptwelle zu den Lagern gleichmäßig verteilt angeordnet, wodurch sich überdies die Möglichkeit ergibt, einzelne Teile der gleichmäßig verteilten Schwungmassen als Teile des Innentriebwerks (Kupplung mit der Hauptantriebsscheibe, Antriebsexzenter für den Stoffschieber und den Greifer) auszubilden. Durch diese Anordnung wird nebst der Herabsetzung des Gewichtes und der Gestehungskosten der Maschine auch eine gleichmäßigere Beanspruchung der im Gehäuseinneren befindlichen Lager für die Hauptwelle erzielt.
  • Die Zeichnungen zeigen eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes, und zwar zeigt Abb. i eine Vorderansicht der Maschine, teilweise im Schnitt, mit teil-«-eise fortgeschrittener vorderer Gehäusewand, Abb. 2 einen Schnitt nach der Linie 2-a, Abb. 3 einen Schnitt nach der Linie 3-3 der Abb. i, Abb. 4 einen Schnitt nach der Linie 4-4 der Abb. i, Abb. 5 und 6 einen Gestängeteil in zwei Ansichten. Wie die Abb. i und 2 zeigen, besteht das Gehäuse 3 der Nähmaschine aus zwei Teilen, dem Vorderteil i und dem Hinterteil 2, die im wesentlichen symmetrisch und aus Blech gepreßt sind. An dem Tisch 4 wird das Gehäuse mittels eines Ringes 5 befestigt, der mit dem Tisch z. B. durch die Schrauben 6 fest verbunden ist. An diesem Ring, der sich in seiner Form an den Fuß des Gehäuses anschmiegt, ist der Hinterteile des Gehäuses durch Schweißung, der Vorderteil i leicht lösbar durch die Schraube 7 befestigt. Die Verbindung der Gehäuseteile miteinander erfolgt durch die I-förmigen Schienen 9, die entsprechend dem Verlauf der Kanten der Gehäuseteile geformt sind und in deren Nuten diese Kanten eingesetzt werden. Zweckmäßig werden die Schienen 9 mit dem festen Gehäuseteil 2 z. B. durch Schweißung fest verbunden.
  • Auch die Tischplatte 4 sowie die in üblicher Weise angeordneten Lagerkörper io für das Betätigungsgestänge der Spule und des Stoffschiebers sowie die Lagerkörper 7o für die Spule und den Stoffschieber selbst bestehen aus gepreßtem Blech und sind durch Schweißung miteinander verbunden.
  • Durch die zweiteilige Ausbildung des Ge= häuses ist es möglich, die Hauptwelle ä der Maschine wiederholt in Kugellagern zu lagern, von denen die Lager i i und 14 gezeichnet sind. Diese Lager werden in Ringe i2 eingesetzt; die mit dem festen Gehäuseteil 2 fest verbunden sind. Der abnehmbare Gehäuseteil i ist mit Unterstützungsflächen versehen, auf denen die Ringe i2 lose aufruhen. Einer oder mehrere dieser Ringe 12 können Schrauben 13 tragen, die zum Befestigen des abnehmbaren Gehäuseteiles dienen.
  • Statt ein außenliegendes Schwungrad zu verwenden, ordnet man mehrere Schwunginassen im Inneren des Gehäuses an, die möglichst symmetrisch zu den Lagern liegen, die dadurch sehr geschont werden. Zwischen den Lagern i i und 14 trägt die Welle 8 die Scheibe 15, an der die Nocke 16 (Abb. ¢) zur Betätigung des Stoffschieberhebels 17 befestigt ist, und die Scheibe 18, an welcher das Exzenter i 9 für die Exzenterstange 2o zum Antrieb der Spule sitzt. Zwischen der Scheibe 18 und dem Lager 14 liegt noch die ebenfalls als Schwungmasse wirkende Kupplung 21. Außerhalb der Lager i i und 14 liegen die Griffscheibe 22 und das Gegengewicht 23. Die Griffscheibe 22 sowie die Schwungscheibe 15 sitzen unmittelbar auf der Gehäusewand bzw. auf dem Lager i i auf und halten dadurch die Welle 8 in ihrer richtigen axialen Lage.
  • Auf der Nabe 24 der Kupplung 21 sitzt drehbar die Kupplungsscheibe 25 und verschiebbar aufgekeilt die Muffe 26. Zur Verschiebung der Muffe dient der bei 27 in der rückwärtigen Gehäusewand drehbar gelagerte Ring 28, der in die umlaufende NTUt 29 der Muffe eingreift. Der Ring trägt einen Handgriff 3o, der durch einen Schlitz 31 der vorderen Gehäusewand hindurchgeht. Zur Fixierung der beiden Endstellungen des Ringes 28 dient eine Feder 32, die in entsprechende Ausnehmungen des Schlitzes 31 eintritt. Der Eingriff der Muffe 26 mit der Scheibe -25 wird durch in der Muffe sitzende achsenparallele Zapfen 33 bewirkt, die in Löcher 34 der Scheibe eintreten. Die Lagerung der Teile 25 und 26 auf der Nabe 21 erfolgt durch Kugeln 35 und 36, ebenso sind zwischen Muffe und Ring 28 Kugeln 37 angeordnet, die in im Ring drehbaren Zwischenstücken 38 sitzen.
  • Die Kupplungsscheibe 25 dient gleichzeitig zum Antrieb der Welle 8 und ist zu diesem Zweck mit einer Rille 39 versehen; die äußere Wand 4o dieser Rille. ist mit dem Scheibenkörper lösbar verschraubt, um -in die Rille Einsatzstücke 41 aus Leder o. dgl. zur Erhöhung der Reibung des Antriebsorgans einzusetzen. Die Einsatzstücke haben die Gestalt von Ringsegmenten und werden in der Rille 39 aneinandergereiht. Auf ihrer Außenseite weisen sie eine Rille 42 auf, in welche das zum Antrieb verwendete Drahtseil 43 eingelegt wird, das vorteilhafter ist als der allgemein zum Antrieb verwendete Lederriemen. Dieses Drahtseil geht durch Löcher 44 (Abb. 3) eines Einsatzstückes 45 hindurch, das in einen Schlitz der beiden Gehäuseteile i und z eingesetzt ist und mit dem festen Gehäuseteil verbunden ist, so daß der abnehmbare Gehäuseteil von ihm abgezogen werden kann. Die Gehäuserückwand weist eine Öffnung 71 (Abb. 3) auf, die durch einen festschraubbaren Deckel 72 verschließbar ist und durch welche die Kupplungs- und Antriebsvorrichtung beobachtet werden kann.
  • Wie bereits bemerkt, trägt die Schwungscheibe 15 die Nocke 16 für den Stoffschieberhebel 17. Zur Regelung der Bewegung dieses Hebels und damit des Stoffschiebers ist der Hebel bei 47 auf einem Lenker 46 gelagert, dessen Drehungspunkt verstellbar ist. Zu diesem Zweck ist der Lenker 46 an dem Arm 48 angelenkt. Dieser Arm sitzt zusammen mit einer Lochscheibe 49 drehbar auf einem Zapfen 5o, der von einer mit dem abnehmbaren Gehäuseteil i verschraubten Wand 51 getragen wird. Diese Wand trägt außerdem ein Auge 52, in dem ein Zapfen 53 drehbar ist, der. einerseits das Stiftenrad 54 und andererseits den Handgriff 55 trägt, der mit einem auf einer Skala spielenden Zeiger 56 versehen ist. Das Rad 54 bildet zusammen mit der Lochscheibe 49 einen Winkeltrieb, der die Verstellung des Lenkers 46 von dem Handgriff 55 aus gestattet.
  • Die Handgriffe 55 und 3o der Verstellvorrichtungen für den Stoffschieber und für die Kupplung sind von ihren Tragzapfen abschraubbar. Entfernt man sie und löst die Befestigungsschrauben 7 und 13 des abnehmbaren Gehäuseteiles i, so kann man diesen ohne weiteres von dem festen Gehäuseteil e abziehen.
  • Die Gestängeteile 17 und 20 und die sich an diese anschließenden Teile, welche die Bewegung von der Hauptwelle 8 zum Stoffschieber und zur Spule fortleifen und zwischen den Spitzenpaaren 57, 58 und 59 gelagert sind, zeigen übliche Form, jedoch eine besondere Konstruktion.- Abb. 5 und 6 zeigen als Beispiel den zwischen den Spitzen 57 gelagerten Teil. Er besteht aus einer Hülse 6o aus gepreßtem Blech. Zur Lagerung dienen in die Hülse eingeführte Einsatzstücke 61, die eine durchgehende Bohrung 62 aufweisen, die außen eine zur Lagerung dienende Erweiterung 63 und innen eine Erweiterung 64 aufweist, die durch einen Pfropfen 65 abgeschlossen ist und zur Aufnahme von Schmiermittel dient. Auf der Hülse 6o sitzen noch eine Nocke 66 und zwei Arme 67 und 68, welche Teile mit der Hülse ,am besten durch Schweißungverbunden sind. Gabeln, die mit Nocken zusammenarbeiten, wie sie z. B. der Arm 68 und der Stoffschieberhebel 17 aufweisen, besitzen Einsatzstücke 69 aus Bronze o. dgl. zur Verringerung der Abnützung.
  • Der jenseits des Lagers i i der Hauptwelle 8 liegende Teil 73 der Maschine ist von bekannter Ausführung und daher nur in Ansicht dargestellt.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Nähmaschine mit zweiteiligem, aus Blech gepreßtem Gehäuse, dadurch gekennzeichnet, daß statt des üblichen außenliegenden Schwungrades die für den gleichmäßigen Gang der Maschine erforderlichen Schwungmassen im Inneren der Maschine auf der Hauptwelle (8) zu den Lagern (i2, 12) gleichmäßig verteilt angeordnet sind.
  2. 2. Nähmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß einzelne Teile der gleichmäßig verteilten Schwungmassen als Teile des Innentriebwerks (Kupplung mit der Hauptantriebsscheibe, Antriebsexzenter für den Stoffschieber und den Greifer) ausgebildet sind.
DEG76174D 1928-08-16 1928-08-22 Naehmaschine mit zweiteiligem, aus Blech gepresstem Gehaeuse Expired DE554823C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEG76174D DE554823C (de) 1928-08-16 1928-08-22 Naehmaschine mit zweiteiligem, aus Blech gepresstem Gehaeuse

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT680343X 1928-08-16
DEG76174D DE554823C (de) 1928-08-16 1928-08-22 Naehmaschine mit zweiteiligem, aus Blech gepresstem Gehaeuse

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE554823C true DE554823C (de) 1932-07-14

Family

ID=25608388

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEG76174D Expired DE554823C (de) 1928-08-16 1928-08-22 Naehmaschine mit zweiteiligem, aus Blech gepresstem Gehaeuse

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE554823C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE974411C (de) * 1952-03-15 1960-12-15 Gritzner Kayser Ag Naehmaschine mit Gewichtsausgleich zur Beseitigung von Schwingungen

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE974411C (de) * 1952-03-15 1960-12-15 Gritzner Kayser Ag Naehmaschine mit Gewichtsausgleich zur Beseitigung von Schwingungen

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