DE77780C - Schützentreiber für Webstühle. -J. u - Google Patents

Schützentreiber für Webstühle. -J. u

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DE77780C
DE77780C DENDAT77780D DE77780DA DE77780C DE 77780 C DE77780 C DE 77780C DE NDAT77780 D DENDAT77780 D DE NDAT77780D DE 77780D A DE77780D A DE 77780DA DE 77780 C DE77780 C DE 77780C
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Germany
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DENDAT77780D
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A. MUIR, Glasgow, Schottl
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03DWOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
    • D03D49/00Details or constructional features not specially adapted for looms of a particular type
    • D03D49/24Mechanisms for inserting shuttle in shed
    • D03D49/26Picking mechanisms, e.g. for propelling gripper shuttles or dummy shuttles
    • D03D49/36Pickers; Arresting means therefor

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Treatment And Processing Of Natural Fur Or Leather (AREA)

Description

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KAISERLICHES
PATENTAMT.
- KLASSE 86: Weberei.
Wie Fachleuten wohl bekannt, brechen die gewöhnlichen ledernen Treiber sehr bald, wenn sie für schnell laufende Webstühle verwendet werden. Dies rührt daher, dafs dieselben starken Stöfsen und Erschütterungen ausgesetzt sind. Die vorliegende Erfindung bezweckt nun, die aus Leder, Segeltuch, Gummi oder dergleichen Material hergestellten Treiber bedeutend fester und dauerhafter als bisher zu gestalten, indem dieselben mit einem oder mehreren Bändern oder Stücken aus federndem Stahl oder sonst geeignetem biegsamen Material verbunden werden.
Auf beiliegender Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand zur Darstellung gebracht.
Fig. ι und 2 sind eine Seitenansicht bezw. waagrechter Schnitt eines ledernen Treibers, welcher mit einer U-förmig gestalteten Einlage b aus federndem Stahl versehen ist. Dieselbe wird zwischen die äufseren und inneren Falten c und d des Leders eingeführt und durch die üblichen Niete e festgehalten, die das Leder, die Zunge f und die Einlage rechtwinklig durchziehen. Zu diesem Zwecke wird die letztere mit Oeffnungen versehen.
Fig. 3 ist ein waagrechter Schnitt durch einen Treiber, in welchen zwei gerade Stahlstreifen bl b2 eingefügt werden, von denen je einer an jeder Seite zwischen, die Lederfalten cd zu liegen kommt. Die Niete e werden in diesem Falle ebenfalls rechtwinklig durch die ledernen Seitentheile, durch die Zunge und die Streifen bl b'2 durchgesteckt.
Fig. 4 zeigt einen waagrechten Schnitt durch einen Treiber, bei welchem ein zusammenhängendes, biegsames Metallband b3 zwischen die inneren und äufseren Falten c d eingeführt ist. Dasselbe läuft die eine Treiberseite entlang, um dessen Rücken herum und zur anderen Seite nach vorn und wird dann bei g zwischen der Zunge und der inneren Falte d zurückgebogen. Die Niete e dringen auch hier rechtwinklig durch die Lederfalten, die Zunge, sowie durch die beiden Seitentheile und den zurückgebogenen Theil g der Metalleinlage.
Diese Einlage, welche in Fig. 5 schaubildlich dargestellt ist, erhält an ihrer Vorderseite ein Loch h, um dem Schützen einen unnöthigen Widerstand nicht entgegenzusetzen.
Fig. 6 zeigt einen waagrechten Schnitt durch einen Treiber, dessen Band b* an jeder Seite mit umgebogenen Lappen i il ausgestattet ist. Diese Lappen sind um den Treiber nach aufsen gebogen, um zu verhindern, dafs die Nietköpfe die äufseren Falten c des Leders beschädigen.
Fig. 7 ist ein waagrechter Schnitt eines Treibers, dessen Band b5 an dem einen Ende mit einem umgebogenen Lappen i ausgestattet ist, während sein anderes Ende in derselben Weise wie das Band der Fig. 4 nach innen umgebogen wird. Aufser diesem Band kann noch an der einen Seite zweckmäfsig ein U-förmig gestaltetes Hülfsband j Verwendung finden.
Fig. 8 und 9 zeigen einen doppelzüngigen Treiber bezw. in Oberansicht und waagrechtem Schnitt, ff1 sind die Zungen und e el die Niete, welche durch den Treiber und die Zungen hindurchdringen. Zwei Metallstreifen b1 b'2, ähnlich wie in Fig. 3, werden zwischen

Claims (1)

  1. die Lederfalten c d eingefügt. Die Niete dringen hier durch die Enden jeder der Metallstücke hindurch und halten dieselben so in ihrer Lage fest. Wenn bei diesem Treiber die eine Seite unbrauchbar wird, so kann derselbe umgekehrt werden.
    Die Bänder können wie aus Fig. io und ii ersichtlich gestaltet werden, damit sie eine grofse Nachgiebigkeit erhalten.
    Fig. io zeigt die Seitenansicht eines U-förmig gestalteten Stahlbandes, welches mit Schlitzen k k1 ausgestattet ist, durch welche die Niete e hindurchdringen. Die Schlitze gestatten dem Bande, beim Dehnen des Leders nachzugeben.
    Fig. 11 zeigt eine Seitenansicht eines U-förmig gestalteten Bandes, dessen Enden bei /Z1 weggeschnitten sind. Die beiden Band-' lappen m liegen hierbei zwischen den Nieten.
    Fig. 12 zeigt ein U-förmig gestaltetes Band in Oberansicht und ist hier der Rückentheil η verstärkt, weil derselbe die gröfste Beanspruchung erfährt, wenn mit einem Treiberstock gearbeitet wird.
    Fig. 13 stellt ein Band in Oberansicht dar, welches aus zwei Theilen ο ο1 gebildet ist. Die beiden Theile überlappen sich und bilden so die gewünschte Verstärkung.
    Das Verstärkungsband oder der Verstärkungsstreifen kann entweder innerhalb oder aufserhalb des Leders statt zwischen den Lederfalten angebracht sein.
    Patent-Ansρruch:
    Ein Schützentreiber, welcher durch Einlagen aus Federstahl oder, einem diesem entsprechenden Material verstärkt ist,
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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