DE621083C - Verfahren und Vorrichtung zum Befestigen von Blechen auf Metallkoerpern - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Befestigen von Blechen auf Metallkoerpern

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DE621083C
DE621083C DEF74498D DEF0074498D DE621083C DE 621083 C DE621083 C DE 621083C DE F74498 D DEF74498 D DE F74498D DE F0074498 D DEF0074498 D DE F0074498D DE 621083 C DE621083 C DE 621083C
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cams
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sheet metal
frame
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WILHELM FENTSCH DR
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WILHELM FENTSCH DR
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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E06DOORS, WINDOWS, SHUTTERS, OR ROLLER BLINDS IN GENERAL; LADDERS
    • E06BFIXED OR MOVABLE CLOSURES FOR OPENINGS IN BUILDINGS, VEHICLES, FENCES OR LIKE ENCLOSURES IN GENERAL, e.g. DOORS, WINDOWS, BLINDS, GATES
    • E06B7/00Special arrangements or measures in connection with doors or windows
    • E06B7/16Sealing arrangements on wings or parts co-operating with the wings
    • E06B7/22Sealing arrangements on wings or parts co-operating with the wings by means of elastic edgings, e.g. elastic rubber tubes; by means of resilient edgings, e.g. felt or plush strips, resilient metal strips
    • E06B7/232Resilient strips of hard material, e.g. metal

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Securing Of Glass Panes Or The Like (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM
!.NOVEMBER 1935
: · REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
- ■ -'- KLASSE 37b GRUPPE 5 οι
" F7449S Vjsr b
.Dr. Wilhelm Fentsch in Velbert, RhId.
Das Befestigen von dünnen Platten, insbesondere Blechteilen, auf Metallkörpern erfolgt bisher im allgemeinen mittels Schrauben oder durch. Löten bzw. Schweißen. Die ErfLndung betrifft ein neues Verfahren zum Befestigen dieser Bleche, das den Vorteil bietet, daß es auch außerhalb der Werkstatt, insbesondere bei schon eingebauten Einrichtungen, in einfacher Weise anwendbar ist und mit geringen Kosten eine feste Verbindung erzeugt. Es eignet sich besonders gut für die nachträgliche Befestigung der an sich. bekannten federnden Abdichtungsstreifen aus Blech an eisernen Fensterrahmeli bzw. Fensterflügeln.
Nach der Erfindung werden von der Oberfläche der Metallkörper aus spanartige Nocken ausgehoben, diese dann. durch das Blech hindurchgetrieben und sodann wieder niedergedrückt, wobei der entstandene Blechgrat mit. niedergedrückt wird, so daß der niedergedrückte Nocken, das Blech am Metallkörper anklemmt. Um eine besonders gute. Verbindung zu schaffen,, kann man die Nocken in verschiedener Richtung ausheben und niederdrücken, und zwar wechselt man. zweckmäßig bei'den Nocken einer Reihe abwechselnd die Richtung.
Für die Ausbildung der Nocken an .Rahmeneisen u. dgl. benutzt man zweckmäßig eine Vorrichtung, bei welcher an einem mit ' Handgriff- und Schlitzführung für die Aufnahme des zu bearbeitenden Eisens versehenen Halter ein Drehkörper gelagert ist, der einen beim Ausschwenken des Hebels in die Schlitzführung eindringenden scharfen Zahn aufweist.
Die Zeichnung erläutert das Verfahren und zeigt mehrere Ausführungen der mit Hilfe des Verfahrens hergestellten Fensterabdichtung sowie eine Ausführungsform der Hilfsvorrichtung. Es zeigen:
Fig. ι das Eisen mit ausgehobenen Nocken im Schnitt,
Fig. 2 und 3 dazugehörige Vorderansichten,
Fig. 4 das Anlegen des zu befestigenden Blechstreifens,
. Fig. 5 das Eisen mit endgültig befestigtem Blechstreifen im Schnitt,
Fig. 6 bis 10 Fensterabdichtungen verschiedener Art,
Fig. 11 eine Vorrichtung zur Herstellung der Nocken.
Wie Fig. ι zeigt, wird aus dem Metallkörper α, beispielsweise dem Rahmeneisen des Fensters, ein Nocken b ausgehoben. Die Form dieses Nockens kann verschieden sein. Die Fig. 2 und 3 zeigen die Vorderansichten; bei der Ausführungsforni nach Fig. 3 sind die Nocken b abwechselnd nach verschiedenen Richtungen hin ausgehoben. Es ist.das zweck- ^ mäßig für die Befestigung des Bleches. Der " Blechstreifen c wird beispielsweise auf das mit Nocken versehene Eisen gelegt und beispielsweise unter Verwendung einer Zwischen-
lage aus Holz fest angetrieben, so daß die Xocken durch das Blech hindurchtreten, wobei dann eine Blechzunge d den Nocken überdeckt. Nunmehr werden die Nocken wieder niedergedrückt bzw. vernietet, beispielsweise durch Hammerschläge, und dadurch die Befestigung des Blechstreifens c herbeigeführt, wie in Fig. 5 dargestellt ist.
Den zur Abdichtung an eisernen Fenstern to benutzten federnden, beispielsweise gewellten Blechstreifen c kann man, wie Fig. 6 zeigt, in der angegebenen Weise mit einem Längsrand an der abzudichtenden Seite des Eisens befestigen. Man kann., nie in Fig. 7 dargestellt ist, den Blechstreifen C1 aber auch mit einer etwa U-förmigen Abbiegung e versehen und dann die Befestigung durch Nokken auf der Rückseite des Eisens vornehmen. Je nach der Breite der gegeneinander abzudichtenden Schenkel richtet man dabei die Öffnung des Abdichtungsstreifens nach der Außenkante, wie in Fig. 7 dargestellt ist, oder nach der Innenkante, wie Fig. 10 zeigt. Da für die Abdichtung ein sehr dünnes, aber gut federndes, verhältnismäßig teures Spezialblech benutzt wird, ist es zweckmäßig, ein stärkeres Blech von billigerem Material zur Befestigung hinzuzufügen. Eine derartige Anordnung zeigt Fig. 8. Hier wird das federnde Blech C2 von einem stärkeren, U-förmig gebogenen Blechstreifen/ umfaßt, und dieser ist an der Rückseite mit Nocken an dem Fenstereisen befestigt. Die Abdichtungsstreifen können an dem Flügeleisen oder auch, wie in Fig. 9 zur Erläuterung dargestellt ist, an den Rahmeneisen befestigt sein.
In Fig. 11 ist eine Vorrichtung dargestellt, / welche beispielsweise zur Herstellung der Nocken benutzt werden kann. Der mit Handgriff o· versehene Halter A weist seitlich einen Schlitz/ für die Aufnahme des zu bearbeitenden Eisens α auf. In dem Halter ist ein Drehkörper k gelagert, der in gewissem Abstand voneinander zwei exzentrisch angeord-♦5 nete Zähne mx, m2 aufweist und der mit einem Handhebel ti verbunden ist. Beim Ausschwenken des Drehkörpers aus der Mittellage in der einen Richtung wird mit Hilfe des einen Zahnes ein Nocken in der einen Richtung und beim Ausschwenken des Drehkörpers in der anderen Richtung mit dem anderen Zahn ein Nocken in der anderen Richtung erzeugt. Der Hebel kann gegebenenfalls lösbar in den Drehkörper eingesetzt sein, so daß er jeweils in eine für die Benutzung bequeme Lage eingestellt werden kann. Die Vorrichtung hat den Vorteil, daß sie eine Bearbeitung der Fensterrahmen- bzw. Flügeleisen, eingebauter Fenster bis unmittelbar an ihre Enden ermöglicht. .

Claims (7)

Patentansprüche:
1. Verfahren zum Befestigen von Blechen auf Metallkörpern, dadurch gekennzeichnet, daß von der Oberfläche der Metallkörper aus Nocken (b) ausgehoben und diese dann durch das volle Blech hindurchgetrieben und zusammen mit dem hierdurch entstandenen Blechgrat niedergedrückt werden.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Nocken (&) einer
• Reihe in verschiedener Richtung ausgehoben und niedergedrückt werden.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2 zur Herstellung von Abdichtungen für eiserne Fenster, dadurch gekennzeichnet, daß am Rand des Fensterrahmens bzw. des Fensterflügels aus dem Rahmen- bzw. Fiügeleisen Nocken ausgehoben und durch diese Nocken an sich bekannte, federnd abstehende Blechstreifen befestigt werden.
4. Nach dem Anspruch 3 hergestellte Abdichtung für eiserne Fenster, dadurch gekennzeichnet, daß die Nocken (b) an der Rückseite des Rahmens bzw. Flügels ausgehoben und der Blechstreifen (C1) in an sich bekannter Weise um den Rand des Rahmens bzw. Flügels herumgebogen ist.
5. Abdichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der federnde Blechstreifen (c2) von einem ihn umfassenden U-förmigen Blechstreifen (/), der durch die Nocken der Rückseite des Rahmens bzw. Flügels befestigt ist, festgehalten wird.
6. Vorrichtung zur Herstellung der Nocken bei dem Verfahren nach An-Spruch i, dadurch gekennzeichnet, daß an einem mit Handgriff (g) und Schlitzführung (/) für die Aufnahme des zu bearbeitenden Eisens versehenen Halter (A) ein Drehkörper (A) gelagert ist, welcher einen exzentrisch angeordneten, beim Ausschwenken des Hebels (ri) in die Schlitzführung eindringenden scharfen Zahn aufweist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Drehkörper zwei entgegengesetzt gerichtete, exzentrisch angeordnete Zähne (tnv m2) aufweist.
Hierzu r Blatt Zeichnungen
DEF74498D 1932-11-20 1932-11-20 Verfahren und Vorrichtung zum Befestigen von Blechen auf Metallkoerpern Expired DE621083C (de)

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