DE35943C - Elastische Radreifen - Google Patents

Elastische Radreifen

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Publication number
DE35943C
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DE
Germany
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tire
insert
flat
elastic
elastic wheel
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT35943D
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English (en)
Original Assignee
H. BARRETT und J. J. VARLEY in London, England
Publication of DE35943C publication Critical patent/DE35943C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60CVEHICLE TYRES; TYRE INFLATION; TYRE CHANGING; CONNECTING VALVES TO INFLATABLE ELASTIC BODIES IN GENERAL; DEVICES OR ARRANGEMENTS RELATED TO TYRES
    • B60C7/00Non-inflatable or solid tyres
    • B60C7/22Non-inflatable or solid tyres having inlays other than for increasing resiliency, e.g. for armouring

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Tires In General (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 63: Sattlerei und Wagenbad.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 14. Juli 1885 ab.
Die Erfindung betrifft elastische Radreifen und Riemen aus vulcanisirtem Kautschuk, deren Einlage oder innerer Kern aus einem oder mehreren flachen Stahlbändern oder aus Bändern ähnlichen Materials wie Stahl, z. B. Ebonit, besteht.
Auf beiliegender Zeichnung stellt Fig. 1 ein Stück eines Radreifens dar, dessen flache Stahlbandeinlage mit entsprechendem Stoff, ζ. Β. Hanf, überzogen ist; Fig. 2 ist der Querschnitt des Reifens; Fig. 3 zeigt die Verbindung der Enden des Reifens; in Fig. 4 ist eine ähnliche Verbindung, bei welcher die Bänder keinen Ueberzug besitzen, angegeben; Fig. 5 zeigt einen Reifen, ähnlich wie in Fig. 1 und 2, dessen Enden indessen nicht überlappen; Big. 6 stellt in kleinerem Mafsstabe das vollständige Einlageband dar und Fig. 7 und 8 zeigen in Ansicht und Querschnitt einen flachen Reifen mit mehreren Einlagen, als Riemen verwendbar.
Für einen Radreifen, Fig. 1,2, 3 und 6, ist das flache Einlageband α aus elastischem Material, z. B. flachem Federstahl, mit einem Ueberzug b von passendem Stoff, z. B. Hanf, versehen; nachdem das Band oder der Streifen α im Kreise von einem Durchmesser, welcher dem zu bereifenden Rade entspricht, Fig. 6, gebogen ist, werden die überlappenden Enden, Fig. 3, durch eine elastische Zwischenlage c, ζ. B. einen Streifen vulcanisirten Kautschuks, mit einander auf irgend welche Weise verbunden. Diese Einlage kann demnach, wenn sie auf die Radfelge aufgebracht ist, allen Biegungen derselben mit Leichtigkeit folgen. Die Enden des Bandes α brauchen indessen nicht durch die elastische Zwischenlage c verbunden zu sein, in diesem Falle werden beim Fahren die Enden sich über einander verschieben, wobei man noch, um die Trennung der Enden bei dieser Verschiebung zu verhüten, eine Schnalle oder Klammer um dieselbe herumlegen kann.
Um dieses Stahlband α wird nun eine elastische Masse d aus vulcanisirtem Kautschuk oder ähnlicher Kautschuk- oder Gummimasse in bekannter Weise herumgelegt.
Auf diese Weise erhält man einen elastischen Radreifen, welcher nun in die Radrinne hineingezwängt wird und durch seine Elasticität ohne sonstige weitere Befestigungsmittel darin festliegt und nicht wieder herausspringen kann, namentlich wenn die Stahleinlage flach zur Radfelge zu liegen kommt, da alsdann das Herausspringen des Reifens durch diese flachliegende Einlage verhütet wird.
Gleichzeitig besitzt dieser Reifen noch den Vorzug, dafs, wenn die äufsere oder die Laufseite abgenutzt ist, man den Reifen, nachdem er abgenommen und die innere Seite nach aufsen gedreht wurde, zum zweiten Male benutzen kann, wenn die abgenutzte Seite nun in die Nuth der Radfelge eingelegt wird.
Die flache Einlage α kann auch ohne Umspinnung oder Ueberzug b verwendet werden, wie dies in Fig. 4 dargestellt ist, wo die flachen Enden α unmittelbar durch die Zwischenlage c mit einander verbunden sind.
Bei dem in Fig. 5 dargestellten, im übrigen wie soeben in den Fig. 1, 2, 3 und 6 beschrieben hergestellten Reifen sind die Enden der Stahleinlage nicht überlappt, sondern stofsen stumpf vor einander, lassen auch einen kleinen
Zwischenraum zwischen sich, den das elastische Umhüllungsmaterial d ausfüllt, damit während des Aufzwängens des Reifens auf die Felge an dieser Stelle der Reifen aus einander federn kann. Die Enden der Einlage können auch durch eine Feder mit einander verbunden sein, welche die beim Aufzwängen nöthige Elasticität hergiebt.
Anstatt die Einlage, wenn sie aus Metall besteht, mit Hanf oder ähnlichem Stoff zu bekleiden, kann man als Ueberzug auch Hartgummi oder ähnliches Material verwenden; für den Fall, dafs man zur Einlage statt Federstahl Ebonit oder ein ähnliches Material verwendet, braucht man keinen besonderen Ueberzug dafür. Auch kann man statt eines einzigen Streifens oder Bandes a, wie Fig. 6 zeigt, auch einzelne Theile eines solchen, die entsprechend verbunden sind, als Einlage verwenden.
Die Fig. 7 und 8 zeigen einen flachen Streifen mit mehreren Einlagen, der auch als Riemen zum Antrieb von Maschinen verwendet werden kann; hier liegen mehrere flache Einlagen in einer der Breite des Riemens entsprechenden Zahl neben einander; die Einlagen α mit dem Ueberzug b und der elastischen Umhüllung d sind im übrigen ebenso hergestellt, wie bereits oben bei dem Radreifen beschrieben. Will man einen endlosen Riemen herstellen, so werden die Enden a zweckmäfsig in der aus Fig. 3 ersichtlichen Weise verbunden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein Radreifen aus Kautschuk, dessen Einlage α aus Metall oder Ebonit an den zusammenstofsenden Enden durch einen zwischengelegten Streifen aus Kautschuk oder dergleichen gemäfs den Fig. 3, 4 und 6 verbunden wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT35943D Elastische Radreifen Expired - Lifetime DE35943C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR3035615A1 (de) * 2015-04-30 2016-11-04 Marc Daniel Simeray

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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