DE209169C - - Google Patents

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DE209169C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60CVEHICLE TYRES; TYRE INFLATION; TYRE CHANGING; CONNECTING VALVES TO INFLATABLE ELASTIC BODIES IN GENERAL; DEVICES OR ARRANGEMENTS RELATED TO TYRES
    • B60C7/00Non-inflatable or solid tyres
    • B60C7/22Non-inflatable or solid tyres having inlays other than for increasing resiliency, e.g. for armouring

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Tires In General (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JV* 209169 '-■ KLASSE 63 e. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 24. Juli 1907 ab.
Gegenstand der Erfindung ist ein Radreifen für Wagen beliebiger Art, bei dem Ringe aus mit zungenartigen Ausdrückungen versehenen Metallstreifen von einer Gummi-, Papier- oder Holzfasermasse oder von sonst zweckentsprechendem Material so umkleidet werden, daß die Enden der hochstehenden Zungen oder Metalläppen mit der äußeren Fläche des Radreifens abschneiden. Dabei können ein oder
ίο mehrere solcher Ringe vorgesehen werden und die Zungen des einen Metallringes durch die anderen Metallringe hindurchtreten. Hierdurch erhalten die mit den durchsetzten Metallzungen versehenen Radreifen eine bedeutende Widerstandsfähigkeit gegen Abnutzung, und gleichzeitig wird ein Glattwerden derselben auf ihrer Lauffläche verhindert, so daß mit derartigen Radreifen versehene Fahrzeuge auf glatten Straßen nicht so leicht ins Schleudem kommen.
Es sind Radreifen aus Gummi und Stofflagen bekannt geworden, in denen einzelne U-förmige Drähte eingebettet sind. Diese für sich bestehenden, losen Metallstücke geben jedem von außen auf den Radreifen ausgeübten Druck oder sonstigen Kraftäußerung nach, verschieben sich und geben dadurch Anlaß mit zur Zerstörung des Radreifens.
Auf der Zeichnung ist die Erfindung veranschaulicht.
Als Beispiel zur Herstellung eines Radreifens nach der Erfindung sind hier drei mit zungenartigen Ausdrückungen versehene Metallstreifen vorgesehen. Mit α ist der zu äußerst liegende Metallstreifen bezeichnet, mit b der zweite und mit c der dritte Streifen (vgl. Fig. ι bis 3)·
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Der Streifen α ist in beliebigem Abstande mit zungenartigen Ausdrückungen a1 versehen, die nach einer Seite umgebogen werden und somit hochstehende Vorsprünge bilden.
Der Metallstreifen δ besitzt ebenfalls in bestimmtem Abstande zungenartige Ausdrückungen b1, welche jedoch länger sind wie diejenigen des vorbeschriebenen Metallstreifens a, und zwar um ein Stück, welches gleich ist dem Abstande zwischen den beiden Metallstreifen α und b. Diese Ausdrückungen δ1 sind schmäler wie die Ausdrückufigen im Metallstreifen α, um durch die in letzterem entstandenen öffnungen hindurchzutreten, sobald die Streifen zu Ringen gebogen und ineinandergelegt werden. Zweckmäßig gestaltet man die Ausdrückungen b1 nun so, daß sie nach ihrer Basis zu eine entsprechende Verbreiterung erhalten, wie Fig. 2 zeigt, so daß deren vorstehende Kanten dem Ringstreifen a als Auflager dienen. Hierdurch wird ein auf die hochstehenden Zungen a1 von außen' ausgeübter Druck auf beide Metallstreifen gleichmäßig übertragen, sobald dieselben in einem Radreifen eingebettet sind.
Der Metallstreifen c besitzt ebenfalls in bestimmten Abstande zungenartige Ausdrückungen c1, welche wiederum um ein solches Stück länger sind, als Streifen c vom Streifen δ entfernt liegt (Fig. 5). Diese zungenartigen Ausdrückungen c1 sind ebenfalls an ihrer Basis zweckmäßig breiter gehalten, um eine Stützkante zu bilden. Nach oben sind diese Ausdrückungen zweizinkig gestaltet, jedoch so schmal gehalten, daß sie durch die Öffnungen der Streifen δ und α durchtreten können, sobald die Ringe ineinanderliegen. Da die zwei-
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zinkigen Ausdrückungen c1 nach oben ziemlich dicht nebeneinanderliegen, so müssen in dem Streifen b noch an entsprechenden Stellen Lochungen 52 (Fig. 2) vorgesehen werden, um für die Ausdrückungen c1 passenden Durchtritt zu gewinnen.
Nach der Erfindung werden die Radreifen nun in folgender Weise hergestellt:
Aus einem mit zungenartigen Ausdrückungen versehenen Metallstreifen c wird ein in sich geschlossener Ring gebildet, darüber ein zweiter Ring in passendem Abstande gebracht, welcher aus einem Metallstreifen b gebildet wird. Dieser Ring b bekommt einen etwas größeren Durchmesser wie Ring c und wird über letzteren so aufgebracht, daß dessen durch die Ausdrückungen und sonst notwendig vorgesehenen Lochungen die Zungen c1 des Ringes c durchtreten lassen. Alsdann wird über den Ring b ein noch etwas größerer Ringe so aufgebracht, daß dessen durch die Ausdrückungen der Zungen entstandenen Lochungen die Zungen b1 und c1 der anderen Ringe durchtreten lassen, und dann wird dieser Ring auch in sich auf beliebige Weise geschlossen. Dieses so geschaffene Ringgebilde mit nach außen vorstehenden zungenartigen Ausdrückungen wird darauf in eine geeignete Form gebracht, die Gummimasse d oder auch andere Masse hineingegossen und darauf einem passenden Druck der Erhärtung während einer gewissen Zeit ausgesetzt. Die Form, ob liegend oder stehend, ist dabei so bemessen, daß unter dem dem Mittelpunkt zunächst gelegenen Metallstreifen eine entsprechend starke Schicht für die Radreifenmasse verbleibt. Auch wird man die Metallstreifen vorher mit einem Material belegen, das eine gute Verbindung zwischen demselben und der Masse ermöglicht. Diese Radreifen xkönnen in jeder Abmessung und Form hergestellt werden und eignen sich besonders gut wegen ihrer großen Festigkeit für eine erhöhte Druckaufnahme bei geringerer Abnutzung und größerer Sicherheit gegen Gleiten für die modernen Kraftfahrzeuge.

Claims (3)

Patent-An Sprüche:
1. Radreifen für Motor- und andere Fahrzeuge aus elastischer Masse mit Metalleinlagen, dadurch gekennzeichnet, daß die Metalleinlagen aus mit zungenartigen Ausdrückungen (a1, b1, c1) versehenen Ringen (a, b, c) bestehen, welche von der Gummi- oder sonstigen Masse, so umgeben werden, daß die äußersten Kanten der zungenartigen Ausdrückungen in der Lauffläche des Reifens liegen.
2. Ausführungsform der Radreifen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere solcher Ringe mit zungenartigen Ausdrückungen in gewissem Abstande voneinander so vorgesehen sind, daß die Zungen des einen Ringes durch Öffnungen des anderen Metallstreifens hindurchgreifen.
3. Ausführungsform der Radreifen nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die zungenartigen Ausdrückungen der Ringe kleineren Durchmessers mit in passender Entfernung angeordneten Verbreiterungen versehen sind, so daß der Ring größeren Durchmessers sich auf die Absetzkanten der Ausdrückungen des Ringes kleineren Durchmessers aufstützen kann.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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