DE239609C - - Google Patents

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DE239609C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60CVEHICLE TYRES; TYRE INFLATION; TYRE CHANGING; CONNECTING VALVES TO INFLATABLE ELASTIC BODIES IN GENERAL; DEVICES OR ARRANGEMENTS RELATED TO TYRES
    • B60C9/00Reinforcements or ply arrangement of pneumatic tyres
    • B60C9/02Carcasses
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60CVEHICLE TYRES; TYRE INFLATION; TYRE CHANGING; CONNECTING VALVES TO INFLATABLE ELASTIC BODIES IN GENERAL; DEVICES OR ARRANGEMENTS RELATED TO TYRES
    • B60C9/00Reinforcements or ply arrangement of pneumatic tyres
    • B60C9/02Carcasses
    • B60C9/023Carcasses built up from narrow strips, individual cords or filaments, e.g. using filament winding

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Tires In General (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 239609 KLASSE 63 e. GRUPPE
RICHARD LATOUR in MENIN, Belg.
gelegten Schnüren.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 27. Januar 1910 ab.
Gegenstand der Erfindung ist ein Schutzmantel für Luftreifen, bei welchem sowohl die eigentliche Mantelfläche als auch die seitlichen Befestigungswulste eine Einlage von kreuzweise gewickelten Hanfschnüren erhalten. Die Wicklung erfolgt in zwei oder mehr Schichten übereinander derart, daß sowohl die einzelnen Schnüre selbst als auch die einzelnen Schichten in Paragummi eingebettet, ίο also voneinander isoliert sind und demgemäß ei.ne gegenseitige Reibung derselben bei Querschnittsveränderung des Luftreifens (bei Zusammendrücken usw.) vollständig ausge-... schlossen wird.
Der Erfindungsgegenstand unterscheidet sich von den bekanntenAusführungsformen, bei denen Schnureinlagen Verwendung finden, einerseits durch die Isolierung der einzelnen Schnüre oder Schnurschichten und weiterhin dadurch, daß diese Schnüre zugleich auch in die seitlichen Befestigungswulste eingeführt werden und dadurch deren Widerstandsfähigkeit sowohl erhöhen, als auch eine besondere Befestigungsart der Schnurenden ermöglichen.
Der Erfindungsgegenstand ist auf beiliegender Zeichnung veranschaulicht.
Fig. ι ist ein Querschnitt des Schutzmantels, teilweise in der Länge aufgeschnitten; Fig. 2 zeigt eine Darstellung der Lagerung der Schnüre;
Fig. 3 zeigt die Verbindung der inneren mit der äußeren Schnurschicht;
Fig. 4 ist der Schnitt durch einen Schutzmantel mit drei Schnurschichten;
j Fig. 5 zeigt in vergrößertem Maßstabe den
ι Querschnitt eines Teiles des Reifens in einer.
besonderen Ausführungsform.
An der Innenseite des Schutzmantels sind eine oder mehrere Leinwandschichten vorgesehen, welche bei der Herstellung des Schutzmantels bekanntermaßen auf ein dem Querschnitt des Luftreifens entsprechendes Holzmodell aufgezogen und mit einer Schicht Paragummi b bedeckt werden. Auf diese Paraschicht wird eine Lage unter sich paralleler Hanf schnüre c, c derart gelegt, daß dieselben einen bestimmten Abstand voneinander einhalten; diese Hanfschnüre verlaufen nicht in Richtung des Radumfanges, sondern schneiden die Tangente an denselben unter einem spitzen Winkel, und zwar abwechselnd nach der einen und anderen Richtung (s. Fig. 2). .
Diese erste Schicht von Hanf schnüren wird in folgender Weise gebildet:
Man schneidet die Schnur in eine Anzahl Teile von gleicher Länge, von denen die beiden äußeren Enden jedes Teiles durch einen Knoten vereinigt oder (s. Fig. 2) bei d miteinander verflochten sind. Diese endlosen Stücke c, e bilden somit eine Doppelschnur und werden entsprechend der Fig. 2 derart übereinander gelegt, daß Teile β, e überhängen. Diese überhängenden Teile werden, nachdem eine weitere Schicht Paragummi f aufgelegt worden ist, um eine aus Hartgummi bestehende Einlage g (s. Fig. 5) geschlungen, welche den
Kern einer der beiden seitlichen Wulste p
bildet und zweckmäßig einen dreieckigen Querschnitt aufweist. Die Vereinigung der Schnurenden erfolgt derart, daß die Enden der der inneren Schicht angehörigen Schnüre c, c eine Schleife h (s. Fig. 3) bilden und diejenigen der oberen Schnurschicht e einen Knoten d; die Knoten h und d werden entsprechend der Fig. 3 miteinander verflochten oder durch eine Schlinge k verbunden.
Auf die zweite Schnurschicht wird eine dritte Schicht I von Paragummi gelegt, welche von einer äußeren Leinwandschicht m bedeckt wird; auf dieser liegt eine Deckschicht η aus weicherem Gummi. Die endgültige Fertigstellung des Reifens erfolgt durch Vulkanisierung in der bekannten Weise.
Es ist von Wichtigkeit, daß die Schnüre der oberen Schicht e sorgfältig unter sich sowie von der unteren Schicht getrennt sind, derart, daß nach der Vulkanisierung jede Schnur vollständig in Paragummi eingebettet ist und eine Reibung der Schnüre untereinander vermieden wird.
Bei dem Ausführungsbeispiel der Fig. 4 ist eine dritte Schicht 0 von Hanfschnüren vorgesehen, wobei die Wicklung dieser Schicht nicht entsprechend der Fig. 2 erfolgt, sondern senkrecht zur Radebene. Die Hinzufügung einer dritten Schicht von Hanf schnüren dient dem Zwecke, den Widerstand der Umhüllung zu vergrößern und gegebenenfalls die äußere Leinwandschicht m (Fig. 1) zu ersetzen.
Die Verbindung der Enden d und h der Schnüre untereinander durch eine Schlinge entsprechend Fig. 2 und 3 ist nicht unbedingt erforderlich. Die Enden können auch unverbunden bleiben und lediglich einander übergreifen, wie das Ausführungsbeispiel der Fig. 5 ersehen läßt.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Schutzmantel für Luftreifen mit Einlagen von kreuzweise übereinander gelegten Schnüren, dadurch gekennzeichnet, daß nicht nur in bekannter Weise die einzelnen Schnüre einer Lage in Abständen angeordnet sind, sondern auch die einzelnen Lagen durch Zwischenschichten der elastischen Masse des Schutzmantels zwecks Verhinderung der gegenseitigen Reibung vollständig voneinander dadurch getrennt sind, daß die Schnüre der inneren je zweier Lagen um eine Einlage eines seitlichen Flansches herumgeschlungen und außerhalb einer trennenden Zwischenschicht eine neue Lage bildend zurückgeführt sind.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß je zwei Lagen durch Nebeneinanderlegen einzelner Schnurstücke mit in sich vereinigten Enden gebildet sind, und daß jedes Schnurstück um eine Einlage des einen seitlichen Reifenflansches geschlungen wird, während die innerhalb des anderen Reifenflansches liegenden schleifenartigen Enden mittels einer oder mehrerer besonderer Schnüre miteinander verkettet sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US8357508B2 (en) 2005-03-04 2013-01-22 Phb Industrial S.A. Process for extracting and recovering polyhydroxyalkanoates (PHAs) from cellular biomass

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