DE849113C - Geraeuschloses Fahrzeugrad mit Einlagen aus elastisch nachgiebigen Stoffen, z. B. Gummi, insbesondere fuer Schienenfahrzeuge - Google Patents

Geraeuschloses Fahrzeugrad mit Einlagen aus elastisch nachgiebigen Stoffen, z. B. Gummi, insbesondere fuer Schienenfahrzeuge

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Publication number
DE849113C
DE849113C DEW1528A DEW0001528A DE849113C DE 849113 C DE849113 C DE 849113C DE W1528 A DEW1528 A DE W1528A DE W0001528 A DEW0001528 A DE W0001528A DE 849113 C DE849113 C DE 849113C
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DE
Germany
Prior art keywords
tire
vehicle wheel
elastic
wheel according
circumferential direction
Prior art date
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Expired
Application number
DEW1528A
Other languages
English (en)
Inventor
Rudolf Ahrens
Ernst Kreissig
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Waggonfabrik Uerdingen AG
Original Assignee
Waggonfabrik Uerdingen AG
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Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60BVEHICLE WHEELS; CASTORS; AXLES FOR WHEELS OR CASTORS; INCREASING WHEEL ADHESION
    • B60B17/00Wheels characterised by rail-engaging elements
    • B60B17/02Wheels characterised by rail-engaging elements with elastic tyres

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Tires In General (AREA)

Description

  • Geräuschloses Fahrzeugrad mit Einlagen aus elastisch nachgiebigen Stoffen, z. B. Gummi, insbesondere für Schienenfahrzeuge Die Erfindung bezieht sich auf ein geräuschloses Fahrzeugrad mit Einlagen aus elastisch nachgiebigen Stoffen, z. B. Gummi, insbesondere für Schienenfahrzeuge.
  • Das geräuschlose oder auch geräuscharme Rad ist im Straßenverkehr durch den Vollgummi- und auch den Luftgummireifen verwirklicht. Seine geringe Tragfähigkeit erfordert aber die Anwendung einer Vielzahl von Rädern, so daß eine einfache Übertragung der im Straßenverkehr bekannten Konstruktionen auf den Schienenverkehr nicht gegeben ist. Zudem erfordern diese Räder winden hohen Anteil an Energie zur Überwindung der Walkarbeit im Gummi, was ebenfalls ihrer Verwendung im Eisenbahnbetrieb entgegensteht.
  • Vereinzelt bei vielrädrigen Triebwagenzügen verwendete Gummiluftbereifungen haben sich nicht allgemein einzuführen vermocht, da sie aus den angegebenen Gründen kurzzeitig erneuert werden mußten.
  • Die Erfindung erstrebt ein Rad der obigen Art für Schienenfahrzeuge, das diese Nachteile nicht aufweist.
  • Sie sieht gleichfalls die Verwendung elastischer Stoffe, wie Gummi, Kunststoff od. dgl., vor, welche jedoch erfindungsgemäß durch zusätzliche Einrichtungen in ihrer natürlichen Federung behindert werden und dadurch in radialer Richtung eine größere. Widerstandsfähigkeit erhalten, ohne ihre schalldämmenden Eigenschaften zu verlieren. Der Laufkranz trägt zu diesem Zweck einen von einem Laufring umhüllten elastischen Ring bzw. Reifen, dessen Querschnittsverformung sowohl in axialer als auch in Umfangs- und dadurch in radialer Richtung weitgehend gehindert wird, so daß der elastische Reifen imstande ist, hohe radiale Druckspannungen aufzunehmen, ohne viel Walkarbeit zu leisten. Der elastische Reifen kann aus einem dünnen, spiralig gewundenen Band oder konzentrischen Ringen aus Metall, Metallfolie, Draht- oder Kordgewebe bestehen, wobei dieses Band oder diese Ringe auf einer oder auf beiden Seiten eine lose aufgelegte, aufgeklebte oder aufvulkanisierte hochelastische Belagschicht erhalten. In weiterer Ausgestaltung der Erfindung kann der mit Laufring versehene Reifen axial mehrfach unterteilt sein. Eine weitere Ausführungsmöglichkeit besteht darin, daß der elastische Reifen beliebigen Querschnitts durch Umwickeln, Umspinnen oder sonstwie geartetes Einkleiden mit hochfestem Stahldraht, Drahtgewebe oder anderen hochfesten Stoffen gegenüber den Raddrücken widerstandsfähig gemacht ist, d. h. in seiner Federung behindert wird, wobei die Wirkung der Fliehkraft durch weitere in Umfangsrichtung angeordnete Drahtwindungen kompensiert wird. Ist der den Reifen nach außen umkleidende Laufring nicht aus Stahl, sondern aus einem anderen verschleißfesten Material hergestellt, so kann auch er mit Drahtwindungen in Umfangsrichtung, wie vorbeschrieben, verstärkt werden, um hohe Adhäsion und hohen Verschleißwiderstand zu erreichen. Darüber hinaus ist es möglich, zur Vergrößerung der Auflagefläche des elastischen Reifens zwischen diesem und dem Radkörper einen federnden Ring einzuschalten, welcher bei Abplattung auf hohe Druckbeanspruchung in Umfangsrichtung gebracht wird und damit einen erheblichen Widerstand gegen Verformung bietet, wie er auch eine mehr oder minder große Abplattung des elastischen Reifens mit dem Laufring an der Fahrbahn gestattet.
  • In der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung in fünf Abbildungen jeweils im Querschnitt dargestellt.
  • Abb. I zeigt einen Radausschnitt mit elastischem Reifen und Laufring, Abb. 2 die Aufteilung des elastischen Reifens und Laufrings in mehrere Einheiten, Abb. 3 eine Ausführung mit Vollgummireifen und Laufring und Abb. 4 und 5 Weiterentwicklungen der Ausführung nach Abb. I.
  • Das in Abb. I gezeigte Schienenrad besteht aus dem Radkörper a, dem schalldämpfenden elastischen Reifen b und dem Laufring c. Der den äußeren Umfang des Radkörpers a umgebende elastische Reifen b ist unter Verwendung von hochelastischen Stoffen, wie Natur- und Kunstgummi oder ähnlichen Werkstoffen mit schalldämpfenden Eigenschaften, hergestellt, deren Verformung unter hohen Beanspruchungen weitgehend gehindert ist. Im vorliegenden Fall besteht der elastische Reifen b aus einem dünnen Band d aus Metall oder Metallfolie von der Breite des Reifens b, wobei dieses Band auf einer oder auf beiden Seiten mit schalldämpfendem, aber hochelastischem Stoff bekleidet ist. Die erste Lage des Bandes d wird zweckmäßig mittels Verklebung oder Vulkanisation am Umfang des Radkörpers a befestigt und dann in weiteren Lagen aufgetragen, bis die gewünschte Dicke des Reifens b erreicht ist. Ein solcher elastischer Reifen b kann radiale Pressungen aufnehmen, da durch die Haftung zwischen Metall und schalldämpfendem Werkstoff ein so hoher Widerstand gegen Verformung des Werkstoffes in axialer oder- Umfangsrichtung des Reifens b entsteht, daß sich nur ein geringer Verformungsweg in radialer Richtung ergibt. In umgekehrtem Verhältnis zu letzterem wächst aber die Beanspruchungsmöglichkeit in radialer Richtung, so daß eine hohe Belastung des Reifens b durch den Auflagerdruck auf der Fahrbahn ermöglicht wird, ohne die außerordentlich störende Schallentwicklung in Kauf nehmen zu müssen. Ebenso kann an Stelle des Metallbandes d ein Band aus dünnem Metallgeflecht oder Kordgewebe Verwendung finden, was eine noch bessere Haftung ergibt als die Haftung auf einer glatten oder aufgerauhten Metallfläche.
  • Die bei hohen Fahrgeschwindigkeiten auftretende Fliehkraft, welche den Reifen b in Umfangsrichtung zu dehnen versucht, wird durch das eingelegte Metallband d wirkungsvoll aufgenommen.
  • An seinem äußeren Umfang ist der Reifen b mit einem Laufring c aus Stahl oder einem anderen verschleißfesten Material, wie Hartgummi od. dgl., bekleidet, der dem R id den für Schienenräder erforderlichen hohen Reibungsbeiwert und hohen Verschleißwiderstand vermittelt.
  • An Stelle des einen Reifens b nach Abb. I können auch mehrere solcher Reifen b' in geringerer Breite nebeneinander angeordnet werden, und zwar mit mehr oder minder großen Zwischenräumen, in welche die Laufringe c' eingreifen (Abb. 2).
  • Eine andere Ausführungsform des gleichen Erfindungsgedankens stellt Abb. 3 dar. Auf den Radkörper a ist ein elastischer Reifen e aufgelegt, der .ebenfalls durch einen Laufring f gegen Abnutzung geschützt wird. Der Reifen e besteht gleichfalls aus schaldämpfendem und hochelastischem Werkstoff, welcher durch eine am Umfang des Reifens angeordnete Umwicklung g mit hochfestem Draht oder durch ein Gewebe aus Draht oder sonstigem hochfesten Werkstoff so eingekleidet wird, daß er sich nur in sehr geringem Maße dehnen kann. Auf diese Weise wird der Verformung des Reifens e in radialer Richtung ein erheblicher Widerstand entgegengesetzt, da mit jeder radialen Verformung bei gleichbleibender Querschnittsfläche eine Vergrößerung des Querschnittsumfanges verbunden ist. Wird letztere durch die Einkleidung gunterbunden, so wächst nicht nur der Widerstand gegen Verformung, sondern auch die Beanspruchungsmöglichkeit des Reifens e in radialer Richtung unter Herabsetzung der Walkarbeit während des Laufs. Die Größe der Starrheit des Reifens gegen Querschnittsänderung hängt von der Widerstandsfähigkeit der Bewehrung g ab, die notwendigenfalls auch in mehreren Lagen mit Zwischenlagen aufgetragen werden kann. Ebenso ist es zweckmäßig, die Bewehrung g auch nach außen hin durch eine weichere Einkleidung zu schützen. Um die Wirkung der Fliehkraft zu kompensieren, werden im Reifen e in Umfangsrichtung Windungen k angeordnet, welche die Fliehkraft aufnehmen. Diese Drahtwindungen können auch im Laufring f angeordnet sein, sofern dieser nicht aus Stahl gefertigt ist, sondern aus einem'anderen verschleißfesten Material, beispielsweise Hartgumrni, besteht. In diesem Fall wird der Laufring f an der dem Spurkranz zugeordneten Seite so umgebogen, daß er im Betrieb zwischen Gummireifen e und Radkörper a eingeklemmt ist, so daß er nicht vom Reifen e abgleiten kann. Auf der anderen Seite ist eine Verschiebung durch die Drahteinlage h des Laufringes f verhindert, die auch als mehrfache Drahtwicklung nach Auflegen des Reifens e ausgeführt werden kann.
  • Die konstruktive Ausführung läßt sich in verschiedener Form treffen; insbesondere kann der Radkörper a an seinem vom Spurkranz abgewandten Ende so geteilt sein, daß ein leichtes Auf- und Abziehen des Reifens e einschließlich Laufring f gewährleistet ist.
  • Bei sehr hohen Raddrücken, insbesondere für Güterwagen, entsteht die Notwendigkeit einer Verringerung der radialen Druckbeanspruchung des Laufrings. Diese kann gemäß Abb. 4 dadurch bewirkt werden, daß dem elastischen Reifen b oder e aus Abb. I und 3 bzw. den Laufringen c und f eine größere Druckfläche geboten wird. Diese Forderung kann in mehrfacher Weise erfüllt werden, und zwar einmal durch Zwischenschaltung einer hochfesten und mehr oder minder elastischen Zwischenlage I zwischen den Radkörper a und den elastischen Reifen b oder e.
  • Die Zwischenlage kann aus Moosgummi oder ähnlichen Materialien bestehen; die Hauptsache ist, daß durch die Zwischenlage I eine größere radiale Einfederung des elastischen Reifens b oder e und dadurch eine größere Abplattung an der Fahrbahn bzw. eine kleinere Druckbeanspruchung ermöglicht werden.
  • An Stelle der Zwischenlage I kann aber auch ein federnder Reifen o angewandt werden, wie in Abb. 5 dargestellt. Der elastische Reifen m, welcher in gleicher Ausführung und mit einem ähnlichen Laufring n hergestellt ist wie Reifen b in Abb. I, ist mit einem zweiten Reifen o fest verbunden, der ähnlich dem Reifen m aus Ringen oder einer Spirale aus Federstahlband hoher Federungseigenschaften besteht. Dieser Reifen o wird mit mehr oder minder großer Druckvorspannung in den Radkörper a eingesetzt und gegen radiale Dehnung nach außen durch Auflagen p aus elastischem Stoff gehindert. Die Auflagen p stützen sich einmal gegen eine entsprechende Ausnehmung im Radkörper a, zum anderen gegen einen Ring q ab, der mit dem Radkörper a fest verbunden ist, und zwar durch Verschraubung, Vernietung oder andere Verbindungsmittel. Unter Belastung platten sich die Reifen mund o ab, wodurch sich insbesondere der Umfang des federnden Reifens o verkürzt. Dadurch wird in Umfangsrichtung eine holle Druckspannung im Reifen o erzeugt. Um die damit verbundene Federung in Umfangsrichtung zu ermöglichen, müssen die Auflagen p elastisch federnd bzw. in Umfangsrichtung federnd nachgiebig sein.
  • PTENTNSPROCHE: I. Geräuschloses Fahrzeugrad mit Einlagen aus elastisch nachgiebigen Stoffen, z. B. Gummi, insbesondere für Schienenfahrzeuge, dadurch gekennzeichnet, daß der Laufkranz einen von einem Laufring (c) umhüllten elastischen Reifen (b) trägt, dessen Verformung sowohl in axialer als auch in Umfangsrichtung und dadurch in radialer Richtung weitgehend gehindert wird, so daß der elastische Reifen (b) hohe radiale Druckspannungen ohne viel Walkarbeit aufnehmen kann.

Claims (1)

  1. 2. Fahrzeugrad nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß der elastische Reifen (b) aus einem dünnen, spiralig gewundenen Band (d) aus Metall, Metallfolie, Drahtgewebe oder Kordgewebe besteht, wobei auf einer oder auf beiden Seiten des Bandes eine lose aufgelegte oder aufgeklebte bzw. aufvulkanisierte hochelastische Belagschicht aufgebracht ist, und daß der ihn zum Schutz gegen Abnutzung einhüllende Laufring (c) den Reibwiderstand an der Fahrbahn erhöht (Abb. I).
    3. Fahrzeugrad nach den Ansprüchen I und 2, dadurch gekennzeichnet, daß an Stelle des spiralig gewundenen Bandes (d) konzentrische Ringe zur Anwendung kommen.
    4. Fahrzeugrad nach den Ansprüchen I und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Reifen (b) axial in mehrere Reifen (b') unterteilt ist (Abb. 2).
    5. Fahrzeugrad nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß der elastische Reifen (e) von beliebigem Querschnitt durch eine feste Einkleidung (g), durch Umspinnen des Querschnitts mit hochfestem Stahldraht oder Einkleiden mit Drahtgewebe oder Gewebe aus anderen hochfesten Stoffen, gegen die zwischen Radkörper (a) und Fahrbahn wirkenden Raddrücke durch Behinderung der Federung in radialer Richtung widerstandsfähig gemacht ist, wobei die Wirkung der Fliehkraft durch in Umfangsrichtung angeordnete Drahtwindungen (k) kompensiert wird (Abb. 3).
    6. Fahrzeugrad nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß im gegebenenfalls aus Hartgummi oder einem anderen verschleißfesten Material hergestellten Laufring (f) in Umfangsrichtung Drahtwindungen (h) ähnlich den Windungen (k) im Reifen (e) angeordnet sind, um hohe Adhäsion und hohen Verschleißwiderstanctzu ermöglichen (Abb. 3).
    7. Fahrzeugrad nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß zur Vergrößerung der Auflagefläche des elastischen Reifens (m) zwischen diesem und dem Radkörper (a) ein federnder Ring (o) eingelegt ist, welcher bei Abplattung in Umfangsrichtung auf hohe Druckbeanspruchung gebracht wird und in dieser Gestalt einen erheblichen Widerstand gegen Verformung bietet bzw. eine entsprechend große Abplattung des ihn umgebenden elastischen Reifens (m) mit Laufring (n) an der Fahrbahn gestattet (Abb. 5).
DEW1528A 1950-03-30 1950-03-30 Geraeuschloses Fahrzeugrad mit Einlagen aus elastisch nachgiebigen Stoffen, z. B. Gummi, insbesondere fuer Schienenfahrzeuge Expired DE849113C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE19703281A1 (de) * 1997-01-30 1998-09-24 Estebanez Eva Garcia Rad

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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