DE77508C - Selbsttätiges Läutewerk für Eisenbahn-Wegübergänge - Google Patents

Selbsttätiges Läutewerk für Eisenbahn-Wegübergänge

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DE77508C
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F. LANGBEIN, Frankfurt a. O
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    • G08B3/00Audible signalling systems; Audible personal calling systems
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Description

KAISERLICHES
PATENTA
PATENTSCHRIFT
KLASSE 20: Eisenbahnbetrieb.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 3. Januar 1894 ab.
Gegenstand der Erfindung ist eine Signalläutevorrichtung mit automatischer elektrischer Ein- und Auslösung für Wegübergänge bei Eisenbahnen. Sie ist hauptsächlich für Bahnen untergeordneter Bedeutung und für solche Wegüberführungen derselben bestimmt, die eigene Absperrvorrichtungen oder Schrankenwärter nicht besitzen und besondere Signale oder andere Vorsichtsmafsregeln seitens der vorbeifahrenden Züge erforderlich machen. Doch ist sie auch für Vollbahnen zu benutzen und diesen durch die Erhöhung der Betriebssicherheit bei Verminderung des Aufsichtspersonals von Werth.
Auf beiliegender Zeichnung ist die Einrichtung durch Fig. 4 und 5 in Ansicht und Grundrifs für einen Wegübergang dargestellt, während Fig. ι Vorderansicht, Fig. 2 Seitenansicht und Fig. 3 Grundrifs des Contactapparates zeigen.
Bei dem Wegübergang W. Fig. 4 und 5, ist in einem Gehäuse H der Contactapparat, die Batterie B und eine Glocke G mit Selbstunterbrechung untergebracht. In zweckentsprechenden, von der Schnelligkeit der Züge abhängigen Abständen befinden sich längs der Bahn auf beiden Seiten des Wegüberganges die Contacthebel 1, 2, 3 und 4, welche beim Passiren einer Lokomotive den Strom der Batterie B auf kurze Zeitdauer einmal schliefsen. Alle vier Contacthebel sind auf den an der Ueberführung befindlichen Contactapparat parallel geschaltet. Dieser Apparat besteht aus einem Elektromagneten .E und einem Schaltwerk, dessen Zahnrad Z eine durch vier ohne Rest theilbare Anzahl von Zähnen besitzt. Bei jedem Stromschlufs wird dieses Rad durch die infolge dieses Vorganges vom Elektromagneten E angezogene Klinke K, deren Zurückbewegung nach Stromöffnung durch eine Spiralfeder S erfolgt, um einen Zahn weiter gedreht.
Auf gleicher Achse A mit dem Zahnrad Z sitzt die Contactscheibe C, deren Peripherie aus gleich grofsen Theilen leitenden und isolirenden Materials zusammengesetzt ist, und deren leitende Flächen durch die Achse A mit deren Lagerbock L elektrisch verbunden sind. Eine auf dem Umfang dieser Scheibe schleifende Feder F ist direct mit dem. einen Pol und der Bock L durch die 'Glocke G mit dem anderen Pol der im Gehäuse H befindlichen Batterie B verbunden.
Die Wirkung dieses Apparates erfolgt in der Weise, dafs die in der Ruhelage des ganzen Gebildes auf einem Isolirtheil der Contactscheibe C aufliegende Feder F bei der durch den herannahenden Zug mittelst des Contacthebels der Station 1 oder 4 erzielten Drehung des Zahnrades Z um einen Zahn auf ein leitendes Stück der mitgedrehten Scheibe C kommt. Der Strom wird damit durch die Glocke G geschlossen und letztere während dieser Zeit sowie auch bei dem in der Fahrrichtung liegenden zweiten Stromschlufs zum Tönen gebracht, währenddessen die Feder F immer noch mit einem leitenden Stück der Scheibe in Berührung ist. Erst nach dem dritten Stromschlufs, d. h. nach dem Passiren des Zuges über den Wegübergang, verstummt das Läuten infolge Einrückens der Feder F auf einen isolirten Theil der alsdann wieder um einen Zahn weiter vorgedrehten Scheibe C,

Claims (1)

  1. und ebenso für die vierte Station, deren Stromschlufs besagte Scheibe in die für die Wiederholung des ganzen Vorganges nöthige Anfangsstellung bringt. ·
    Pateντ-Ansprüch:
    Selbsttätiges Läutewerk für Wegübergänge von Eisenbahnen, bei welchem zwei vor und zwei hinter dem Uebergang in Parallelschaltung zu einerBatterie liegende Streckenstromschliefser ι und 2 bezw. 3 und 4 so mit einem Steigrad Z und einem damit verbundenen Umschalterrad C mit abwechselnd leitenden und nicht leitenden Streifen zusammenarbeiten, dafs das Rad Z bei Stromschlufs in 1 und 2 durch den Einflufs eines Elektromagneten E gedreht und eine Nebenleitung über Feder F, Lager L und Glocke G geschlossen wird und so lange geschlossen gehalten wird, bis bei Stromschlufs in 3 der Umschalter C einen isolirten Streifen seines Umfanges unter' die Feder F schiebt und bei Stromschlufs in 4 das Läutewerk für den nächsten Zugdurchgang in der Richtung 1-4 oder 4-1 vorbereitet wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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