DE266586C - - Google Patents
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- DE266586C DE266586C DENDAT266586D DE266586DA DE266586C DE 266586 C DE266586 C DE 266586C DE NDAT266586 D DENDAT266586 D DE NDAT266586D DE 266586D A DE266586D A DE 266586DA DE 266586 C DE266586 C DE 266586C
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- relay
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- contact
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- 230000011664 signaling Effects 0.000 claims description 7
- 235000015250 liver sausages Nutrition 0.000 claims 1
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- 238000011144 upstream manufacturing Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B61—RAILWAYS
- B61L—GUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
- B61L29/00—Safety means for rail/road crossing traffic
- B61L29/24—Means for warning road traffic that a gate is closed or closing, or that rail traffic is approaching, e.g. for visible or audible warning
- B61L29/28—Means for warning road traffic that a gate is closed or closing, or that rail traffic is approaching, e.g. for visible or audible warning electrically operated
- B61L29/288—Wiring diagram of the signal control circuits
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Train Traffic Observation, Control, And Security (AREA)
- Electric Propulsion And Braking For Vehicles (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
JVe 266586 KLASSE 2Oi. GRUPPE
SIEMENS & HALSKE AKT-GES. in BERLIN.
Selbsttätige Warnungssignalanlage für elektrische Bahnen.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 25. Januar 1913 ab.
Die Erfindung betrifft eine selbsttätige ' Warnungssignalanlage für elektrische Bahnen,
bei der das zum Ein- und Ausschalten der Signalvorrichtung dienende Relais den Betriebstrom
mittels eines Transformators von der Stromzuführung erhält. Gemäß der Erfindung
soll dem Relais zum Ein- und Ausschalten der Signalvorrichtung ein zweites Relais vorgeschaltet
sein, das durch einen vor dem ίο Transformator für das Relais der Signalvorrichtung
wirksam werdenden Transformator gesteuert wird, um das Relais für die Signalvorrichtung
nur bei der sich aus einer bestimmten Fahrtrichtung des Fahrzeuges ergebenden Reihenfolge des Anschlusses der
Transformatoren an die Stromzuleitung ansprechen zu lassen.
In der Zeichnung ist die neue Anlage in einem Ausführungsbeispiel dargestellt.
α ist das Gleis, b die Stromzuführungsleitung oder der Fahrdraht. In c befindet sich der Bahnübergang, an dem ein Läutewerk d vorgesehen ist. In einem gewissen Abstande vom Übergang c ist ein Transformator e angeordnet, dessen Primärwicklung einerseits mit den Schienen des Gleises α und andererseits mit einem Stromschließer f verbunden ist, der beim Vorbeifahren des Zuges mit dem Fahrdraht b leitend verbunden wird. Die Sekundärwicklung des Transformators ist an ein Relais g angeschlossen. Fließt beim Vorbeifahren eines Zuges Strom durch die Primärwicklung des Transformators e, so entsteht in seiner Sekundärwicklung ein Schließungsstromstoß für das Relais g, das seinen Anker h anzieht. Dieser Anker, der in der angezogenen Stellung durch eine Sperrfeder m oder in anderer bekannter Weise festgehalten wird, schließt an einem Kontakte i den Stromkreis eines zweiten Relais k Und der Sekundärwicklung eines zweiten Transformators I. Die Primärwicklung dieses Transformators I ist einerseits an die Schienen des Gleises α und andererseits an einen Stromschließer ν angeschlossen. Wird ν beim Vorbeifahren des Zuges mit dem Fahrdraht elektrisch verbunden, so entsteht hierbei in der Sekundärwicklung des Transformators I ein Stromstoß, der das Relais k veranlaßt, seinen Anker η anzuziehen und damit einen Kontakt c zu schließen, der durch eine Leitung p den Fahrdraht über das Läutewerk d mit den Schienen des Gleises α verbindet. Es wird dadurch das Läutewerk in Betrieb gesetzt. Der Anker η wird in der Stromschlußstellung durch eine Feder q festgehalten. In der Leitung ft sind in an sich bekannter Weise eine Sicherung, ein Ausschalter, ein Abzweigwiderstand und ein Blitzableiter angeordnet.
α ist das Gleis, b die Stromzuführungsleitung oder der Fahrdraht. In c befindet sich der Bahnübergang, an dem ein Läutewerk d vorgesehen ist. In einem gewissen Abstande vom Übergang c ist ein Transformator e angeordnet, dessen Primärwicklung einerseits mit den Schienen des Gleises α und andererseits mit einem Stromschließer f verbunden ist, der beim Vorbeifahren des Zuges mit dem Fahrdraht b leitend verbunden wird. Die Sekundärwicklung des Transformators ist an ein Relais g angeschlossen. Fließt beim Vorbeifahren eines Zuges Strom durch die Primärwicklung des Transformators e, so entsteht in seiner Sekundärwicklung ein Schließungsstromstoß für das Relais g, das seinen Anker h anzieht. Dieser Anker, der in der angezogenen Stellung durch eine Sperrfeder m oder in anderer bekannter Weise festgehalten wird, schließt an einem Kontakte i den Stromkreis eines zweiten Relais k Und der Sekundärwicklung eines zweiten Transformators I. Die Primärwicklung dieses Transformators I ist einerseits an die Schienen des Gleises α und andererseits an einen Stromschließer ν angeschlossen. Wird ν beim Vorbeifahren des Zuges mit dem Fahrdraht elektrisch verbunden, so entsteht hierbei in der Sekundärwicklung des Transformators I ein Stromstoß, der das Relais k veranlaßt, seinen Anker η anzuziehen und damit einen Kontakt c zu schließen, der durch eine Leitung p den Fahrdraht über das Läutewerk d mit den Schienen des Gleises α verbindet. Es wird dadurch das Läutewerk in Betrieb gesetzt. Der Anker η wird in der Stromschlußstellung durch eine Feder q festgehalten. In der Leitung ft sind in an sich bekannter Weise eine Sicherung, ein Ausschalter, ein Abzweigwiderstand und ein Blitzableiter angeordnet.
Auf der anderen Seite der Anker h und η
sind Gegenrelais r und s angeordnet, die hintereinander geschaltet und an die Sekundärwicklung
eines Transformators t angeschlossen sind. Die Primärwicklung dieses Transformators
t ist einerseits an die Schienen des Gleises α und andererseits an einen in der Nähe
des Überganges angeordneten Stromschließer u angeschlossen, der seinerseits beim Vorbeifahren
des Zuges mit dem Fahrdraht b elektrisch verbunden wird, so daß in der Primärwicklung
ein Stromstoß entsteht, der ein Ansprechen der beiden Gegenrelais r und s ver-
anlaßt, die die Anker h und η in ihre Ruhelage
zurückbringen und die Kontakte i und ο unterbrechen.
Hinter der Übergangsstelle c sind in entsprechendem Abstande zwei Stromschließer f
und v' angeordnet, die beim Vorbeifahren des Zuges ebenfalls elektrisch mit dem Fahrdraht
b verbunden werden. Der Kontakt v' ist mit der Primärwicklung des Transformators
I und der Kontakt f mit der Primärwicklung des Transformators e verbunden.
Die Wirkungsweise ist folgende:
Fährt ein Zug in der Richtung von links nach rechts, so schließt er beim Vorbeifahren am Kontakte f die Primärwicklung des Transformators e an den Fahrdraht δ an. Das Relais g wird erregt und zieht seinen Anker h an, der den Stromkreis des Relais k vorbereitet. Gelangt der Zug an den Kontakt v, so wird die Primärwicklung des Transformators I erregt; das Relais k spricht an, das seinerseits den Anker η anzieht und in 0 den Stromkreis des Läutewerkes schließt. Dieses ertönt dann so lange, bis der Zug den Kon-
Die Wirkungsweise ist folgende:
Fährt ein Zug in der Richtung von links nach rechts, so schließt er beim Vorbeifahren am Kontakte f die Primärwicklung des Transformators e an den Fahrdraht δ an. Das Relais g wird erregt und zieht seinen Anker h an, der den Stromkreis des Relais k vorbereitet. Gelangt der Zug an den Kontakt v, so wird die Primärwicklung des Transformators I erregt; das Relais k spricht an, das seinerseits den Anker η anzieht und in 0 den Stromkreis des Läutewerkes schließt. Dieses ertönt dann so lange, bis der Zug den Kon-
takt u an der Übergangsstelle c erreicht, wo
er die Primärwicklung des Transformators t an den Fahrdraht anschließt. Dabei werden
die Gegenrelais r und s erregt und ziehen ihre Anker h und η an. Dadurch wird einerseits
der Stromkreis des Relais k und andererseits der Strom in der Leitung j>
unterbrochen und das Läutewerk stillgesetzt.
Fährt nun der Zug am Kontakte v' vorbei, so kann das Relais k nicht erregt werden, da
sein Stromkreis in i unterbrochen ist. Erreicht der Zug den Kontakt f, so spricht das
Relais g an und bereitet den Stromkreis für das Relais k vor, ohne daß aber der Stromkreis
des Läutewerkes geschlossen werden könnte. Bewegt sich hiernach ein Zug in der anderen Richtung, d. h. von rechts nach
links, so tritt beim Vorbeifahren des Zuges am Kontakt f keine Zustandsänderung ein,
da der Stromkreis des Relais k bereits geschlossen ist. Erreicht dieser Zug den Kontakt
ν', so wird das Relais k erregt und schließt dadurch in 0 den Stromkreis für das Läutewerk.
Beim Vorbeifahren am Kontakt u wird das Läutewerk wieder in der bereits erwähnten
Weise abgestellt.
Claims (1)
- Pate nt-An SPRU CH:Selbsttätige Warnungssignalanlage für elektrische Bahnen, bei der das zum Ein- und Ausschalten der Signalvorrichtung dienende Relais den Betriebstrom mittels eines Transformators von der Stromzuführung erhält, dadurch gekennzeichnet, daß dem Relais zum Ein- und Ausschalten der Signalvorrichtung ein zweites Relais vorgeschaltet ist, das durch einen vor dem Transformator für das Relais der Signalvorrichtung in Wirkung tretenden Transformator gesteuert wird, um das Relais f>5 für die Signalvorrichtung nur bei der sich aus einer bestimmten Fahrtrichtung des Fahrzeuges ergebenden Reihenfolge des Anschlusses der Transformatoren an die Stromzuleitung ansprechen zu lassen.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE266586C true DE266586C (de) |
Family
ID=523713
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT266586D Active DE266586C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE266586C (de) |
-
0
- DE DENDAT266586D patent/DE266586C/de active Active
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