DE77319C - Als Aufsatz ausgebildete Heizvorrichtung mit Unterzug - Google Patents

Als Aufsatz ausgebildete Heizvorrichtung mit Unterzug

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DE77319C
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Germany
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heating device
individual
channel formed
girder
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DENDAT77319D
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Frau M. SCHULZ, Charlottenburg, Sophie-Charlottenstr. 79
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24BDOMESTIC STOVES OR RANGES FOR SOLID FUELS; IMPLEMENTS FOR USE IN CONNECTION WITH STOVES OR RANGES
    • F24B7/00Stoves, ranges or flue-gas ducts, with additional provisions for convection heating 
    • F24B7/005Flue-gas ducts

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
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  • Cookers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSeHRIFT
KLASSE 36: Heizungsanlagen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 7. Januar 1894 ab.
Die auf den beiliegenden Zeichnungen dargestellte Heizvorrichtung hat den Zweck, hauptsächlich als Aufsatz auf Küchenmaschinen, an Kachelofen und auf geeignet geformten Gufseisenkasten verwendet zu werden; dieselbe kann aber auch direct als Ofen hergestellt sein.
Durch ihre eigenartige Construction ist es ermöglicht, das Brennmaterial vollkommen auszunutzen und selbst den sich bildenden Rauch und Rufs zu' verzehren und in Wärme umzusetzen. Da die Luftzuführung direct von oben auf das Brennmaterial wirkt, dieses aber von unten entzündet wird, findet ein ungemein sparsames Brennen desselben statt, während der sich entwickelnde Rauch, direct mit Sauerstoff vermischt, durch 'die Glut nach unten gesaugt wird und infolge dessen verzehrt werden mufs.
Der Apparat, welcher in Fig. 1 auf einem Gufseisenunterkasten gewissermafsen als selbstständiger Ofen dargestellt ist, während der in Fig. 2 als Aufsatz an einem Kachelofen und gleichfalls , als solcher an einer Küchenmaschine wiedergegeben ist, besteht zunächst aus einem cannelirten Rohr, welches von beliebigem Querschnitt sein kann. Die einzelnen Cannelirungen bilden entweder einzelne Kammern, welche, wie aus Fig. 1 ersichtlich ist, mit einem gemeinsamen Mittelkanal' in Verbindung stehen, oder sie sind, wie dies Fig. 2 veranschaulicht, alsi^einzelne, von einander getrennte Rohre ausgebildet. Als Küchenaufsatz würde die Ausbildung dieses Apparates als einzelnes Rohr genügen.
In jedem Falle ist der Obertheil des cylindrischen Körpers mit einem mittelst Gelenks befestigten Deckel geschlossen. Dieser Deckel, welcher mit Durchbrechungen versehen ist, ist immer mit einem zweiten, seiner Form entsprechenden Deckel versehen, welcher behufs Regelung des Luftzutrittes zum Brennmaterial mittelst der auf dem Scheitel des Deckels befindlichen Zierrosette drehbar ist, wodurch der Querschnitt der Aussparungen in den beiden in einander liegenden Deckeln bezw. der Luftzutritt je nach Bedarf und Wunsch vergröfsert oder verringert werden kann.
Die im Untertheil befindliche Thür zur Entleerung des Aschekastens wird durch Verschraubung oder in anderer Weise möglichst luftdicht gemacht, um an dieser Stelle jedem unnöthigen Lufteintritt vorzubeugen.
Auf 2/3 der Höhe des cylindrischen Körpers ist in. jeder den durch die Cannelirung gebildeten Abtheilungen ein Rost angeordnet, und zwar in der Weise, dafs alle Roste zusammen einen Stern bilden, der in Fig. 1 in der Mitte einen mit erhöhtem Rand versehenen Abzugskanal enthält, welcher den Zweck hat, dem Rauch in dem Falle den Durchzug zu gestatten, wenn eine der Rostabtheilungen durch Asche versetzt sein sollte.
In Fig. 2 bilden die einzelnen Roste vollständig gegen einander abgeschlossene selbst-

Claims (1)

  1. ständige Herde. Um nun auch in diesem Falle dem Rauch im Falle von Verstopfung des Rostes freien Abzug zu ermöglichen, ist jede der einzelnen Abtheilungen mit einem seitlichen, ebenfalls durch eine erhöhte Rostwand abgegrenzten Kanal versehen.
    Das eben Gesagte findet auch bei dem einfachen, in Fig. 3 dargestellten Küchenaufsatz Anwendung.
    Sämmtliche genannten Einrichtungen werden, nachdem der Deckel aufgeklappt ist, von oben mit Feuerungsmaterial versehen, welches jedoch so angezündet werden mufs, dafs die Glut von unten nach oben fortschreitet.
    Pat ε ν τ - An spküch:
    Eine als Aufsatz ausgebildete und in Verbindung mit vorhandenen Heizeinrichtungen zu verwendende Heizvorrichtung, dadurch gekennzeichnet, dafs entweder ein einzelnes Rohr beliebigen Querschnitts oder eine beliebige Anzahl einzelner, sternförmig vereinigter Rohre angeordnet sind, welche in ihrem oberen Theil mit Rosten versehen sind, die entweder um einen gemeinsamen, von einem durchbrochenen konischen Stutzen gebildeten Mittelkanal angeordnet oder einzeln je mit einem, durch schräge Rostplatten gebildeten Seitenkanal versehen sind.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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