DE59840C - Füllofen mit aus Einschubplatten gebildetem Füllschacht und Entgasungskanal - Google Patents

Füllofen mit aus Einschubplatten gebildetem Füllschacht und Entgasungskanal

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DE59840C
DE59840C DENDAT59840D DE59840DA DE59840C DE 59840 C DE59840 C DE 59840C DE NDAT59840 D DENDAT59840 D DE NDAT59840D DE 59840D A DE59840D A DE 59840DA DE 59840 C DE59840 C DE 59840C
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plate
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plates
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DENDAT59840D
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C. SCHMAHL in Mainz
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24BDOMESTIC STOVES OR RANGES FOR SOLID FUELS; IMPLEMENTS FOR USE IN CONNECTION WITH STOVES OR RANGES
    • F24B1/00Stoves or ranges
    • F24B1/02Closed stoves
    • F24B1/08Closed stoves with fuel storage in a single undivided hopper within stove or range

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
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  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Solid-Fuel Combustion (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 36: Heizungsanlage!*.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 13. Februar 1891 ab.
Die vorliegende Erfindung betrifft einen Füllofen , welcher durch eine neue Ausnutzung des Ofenraumes und durch die wechselseitige Wirkung seiner besonderen Einrichtungen den Vorzug der Verwendbarkeit eines jeglichen Brennmaterials mit voller Entgasung und Rauchverbrennung und einfachster Handhabung vereinigt und sich zugleich durch einfache Construction und wesentlich billigere Herstellung, sowie durch mit äufserst geringen Kosten verknüpfte und zeitersparende Auswechselung der verbrauchten Theile auszeichnet. Um diesen erhöhten gewerblichen Werth zu erreichen, nimmt der Füllschacht in seinem unteren Theil die volle Breite des Feuerkörpers derart ein, dafs drei Seiten des Füllschachtes unmittelbar aus den entsprechenden Wänden des Feuerkörpers bestehen und die vierte Wand des Füllschachtes durch eine leicht auswechselbare, über die ganze Breite des Feuerkörpers reichende Wand gebildet wird, welche den aus dem hinteren Theil des Feuerkörpers bestehenden Füllschacht von dem vorn gelegenen, ebenfalls die volle Breite des Feuerkörpers einnehmenden Hauptzug trennt.
Es wird durch diese Einrichtung — bei niedrigen Herstellungskosten — die volle Ausnutzung des Raumes des Feuerkörpers erreicht und gleichzeitig den Heizgasen ein bestimmter Weg vorgeschrieben, welcher auch eine gute Ausnutzung derselben sichert.
Die beiliegende Zeichnung veranschaulicht einen mit derartigem Füllschacht versehenen eisernen Füllofen in Fig. 1 und 2 in zwei verticalen Schnitten ; Fig. 3 ist eine äufsere Ansicht des Ofens von der vorderen Seite.
Fig. 4 und 5 sind horizontale Querschnitte nach x-x, Fig. 1, bezw. y-y, Fig. 2. Fig. 6 ist ein verticaler Schnitt durch den Füllschacht in der Höhe der Entgasungsplatte.
Der auf dem Fufs α ruhende Feuerkörper c ist auf drei Seiten von einem Mantel b umgeben , welcher ebenfalls von der Platte d des Fufses α getragen wird. Der Raum zwischen dem Feuerkörper und dem Mantel b dient zur Circulation der Luft, welche durch Oeffnungen in der Tragplatte d des Fufses ein- und durch Oeffnungen in der, Deckplatte e des Mantels ausströmt.
Der Aufbau des oberen Obertheiles aus den Wänden g, dem Rahmen h und dem Deckel i ist aus den Fig. 1, 2 und 4 ohne Weiteres zu ersehen.
In den Aufsatz ist der obere Theil des Füllschachtes k eingebaut, welcher aus den zwischen Rippenpaare gl g2 bezw. k3, Fig. 2 und 4, eingeschobenen Platten kl bezw. k2 und einem Theil der hinteren Wand des Aufsatzes selbst besteht und oben durch eine in geneigter Lage auf den entsprechend abgeschrägten oberen Rändern der seitlichen Begrenzungswände k1 des Füllschachtes ruhende Platte k4 abgedeckt ist. ■
Der untere Theil des Füllschachtes wird von dem Feuerkörper c selbst gebildet und hat die volle Breite des letzteren, derart, dafs die hintere und die beiden seitlichen Begrenzungen des Füllschachtes hier unmittelbar aus den entsprechenden Wänden des Feuerkörpers bestehen. Nach vorn ist der Füllschacht durch eine über die ganze Breite des Feuerkörpers reichende Platte η begrenzt, welche
denselben von dem Brennraum trennt und zwecks leichter Auswechselbarkeit einfach zwischen Rippenpaaren c1 eingeschoben ist, die innen an den Seitenwänden des Feuerkörpers angegossen sind. Zwecks Ueberführung des unteren breiten Theiles des Füllschachtes in den oberen schmäleren Theil verjüngt sich die Platte η am oberen Ende bis zur Breite der Wand k2. Dieser verjüngte Theil des Füllschachtes wird an den Seiten durch Platten ο abgeschlossen, welche auf zwei an den Seitenwänden des Feuerkörpers angegossenen Rippen ο2, Fig. 5, aufliegen und durch einen Steg ο1 verbunden sind, der auf dem oberen Rande der Platte η ruht und in Verbindung mit den beiden Seitenplatten 0 sowohl die vordere Wand A"2, als auch die beiden Seitenwände k1 des im Aufsatz befindlichen Theiles des Füllschachtes stützt (Fig. 2 und 6). Die Verjüngung des Füllschachtes ist von doppelter Bedeutung. Einmal wird durch dieselbe der Durchgang für die Gase aus dem Brennraum nach den Zügen geschaffen und gleichzeitig den Gasen ein solcher Weg vorgeschrieben, dafs sie die seitlichen Begrenzungsplatten kl des Füllschachtes bestreichen und hierdurch eine gute Vorwärmung des Brennmaterials herbeiführen, zweitens hat dieselbe in ihrer Eigenschaft als von oben nach unten gerichtete innere Erweiterung bis zur ganzen Breite des Feuerraumes die Wirkung, dafs ein Festsacken des Brennmaterials im Füllschacht verhindert wird, selbst wenn das Brennmaterial von stark backender Natur ist, da das Nachfallen desselben aufserdem durch die eigenartigen Bewegungen des Rostes gefördert wird.
Es ist ersichtlich, dafs bei der vorliegenden Einrichtung des Füllschachtes vom unteren Theil desselben nur die Platte η und die beiden geneigt stehenden Platten ο von der Flamme getroffen werden. Es werden daher auch nur diese Platte η und 0 stark angegriffen. Da nun der Aufsatz des Ofens ein Ganzes bildet, welches ohne Weiteres abgehoben werden kann, und die Platten 0 mittelst des Steges o1 einfach auf dem oberen Rand der Platte η hängen und letztere nur eingeschoben ist, so läfst sich eine Auswechselung dieser der Zerstörung am stärksten ausgesetzten Theile aufserordentlich leicht und rasch bewerkstelligen, und die hierbei jedesmal entstehenden Kosten sind gering.
An der inneren Seite der unten etwas nach vorn geneigten Platte η ist eine Platte ρ so befestigt, dafs zwischen den beiden Platten ein sich nach unten zweckmäfsig etwas erweiternder freier Raum q verbleibt, welcher als Entgasungskanal dient. Die Platte ρ ist mit mehreren Reihen versetzt angeordneter, birnenförmiger Löcher r versehen, welche sich nach dem Entgasungskanal hin erweitern, um ein Verstopfen durch das an der Platte ρ entlang nach abwärts gleitende Brennmaterial zu verhindern. Uebrigens ist der Kanal von der Feuerthür aus leicht zu reinigen.
Die sich entwickelnden Gase werden von dem die untere Kante des Entgasungskanals streifenden, aufwärts gerichteten Zug vor der Platte η durch die Löcher r hindurch angesaugt, mitgerissen, mit der durch die obere Oeffnung der Regulirvorrichtung einströmenden Luft vermengt und verbrannt.

Claims (3)

  1. Patent-Ansprüche:
    ι . Ein Füllofen, dessen Füllschacht im unteren Theil die volle Breite des Feuerkörpers (c) einnimmt und von dem Brennraum durch eine leicht auswechselbare Einschubplatte (η) getrennt ist, während die hintere und die beiden Seitenplatten des Füllschachtes durch die Wände des Feuerkörpers selbst gebildet werden.
  2. 2. Bei einem Füllofen nach Anspruch 1. die Anordnung einer Verjüngung an der den Hauptzug vom Füllschacht trennenden Platte (n) in Verbindung mit der Verjüngung entsprechend geneigt angeordneten seitlichen Abschlufsplatten (0), zu dem Zweck, den beiden an der Verbindungsstelle des Ofenaufsatzes mit dem Ofensockel abzweigenden Theilzügen hinreichenden Durchgangsquerschnitt zu geben und ein inniges Bestreichen der seitlichen Begrenzungsplatten (klj des Füllschachtes zu erzielen.
  3. 3. Bei einem Füllofen nach Anspruch 1. die Anordnung einer das untere Ende des Füllschachtes begrenzenden, mit nach letzterem hin sich verjüngenden Löchern (r) versehenen Platte (p), derart, dafs zwischen dieser Platte und der den Hauptzug begrenzenden Platte (n) ein Abzugskanal für die durch Destillation sich bildenden Gase entsteht und letztere von dem Hauptzuge abgesaugt werden.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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