DE552192C - Feuerungseinsatz fuer Hausbrandoefen - Google Patents

Feuerungseinsatz fuer Hausbrandoefen

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DE552192C
DE552192C DES100570D DES0100570D DE552192C DE 552192 C DE552192 C DE 552192C DE S100570 D DES100570 D DE S100570D DE S0100570 D DES0100570 D DE S0100570D DE 552192 C DE552192 C DE 552192C
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  • Baking, Grill, Roasting (AREA)
  • Solid-Fuel Combustion (AREA)

Description

  • Feuerungseinsatzfür Hausbrandöfen Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung für Öfen, durch die durch Verkleinerung des Feuerraumes eine wesentliche Ersparnis an Feuerungsmaterial erreicht und der Ofen selbst in einen Dauerbrandofen umgewandelt wird und unterscheidet sich von bekannten derartigen Einrichtungen dadurch, daß dieselbe aus einem Schott aus feuerfestem Material besteht, durch das der Feuerungsraum in zwei Teile zerlegt wird, welche unten über dem Rost miteinander in Verbindung stehen, und von denen die hintere Abteilung oben durch eine Klappe gegen den Schornsteinzug abgedeckt ist.
  • Der Vorteil gegenüber den bekannten Einrichtungen liegt darin, daß nicht nur der eigentliche Feuerungsraum verkleinert, sondern auch die Brennzeit angenähert verdoppelt wird. Dieser Vorteil entsteht dadurch, daß der Brennstoffvorrat zunächst in der vorderen Abteilung von oben nach unten abbrennt und dann dadurch weiter in Brand gehalten wird, daß jetzt das Feuer aus der hinteren Abteilung Brennstoffzufuhr durch die untere Öffnung im Schott erhält, indem der Brennstoff nach dem Grade der Verbrennung nachrutscht.
  • Auf der Zeichnung ist die Erfindung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt, und zwar zeigt Abb. i ein Schaubild auf das Schott, Abb. 2, 3, q. verschiedene Querschnitte durch das Schott.
  • Die Erfindung besteht aus einem Schott aus Eisen mit oder ohne Schamottebelag, durch das der Feuerungsraum in zwei Teile zerlegt wird. Bei neuen Öfen wird im allgemeinen das Schott aus einem Teil hergestellt und gleich mit eingebaut. Bei nachträglichem Einbau in einen vorhandenen Ofen kann das Schott zum besseren Einbringen in den Feuerraum des Ofens geteilt werden. Diese Teilung ist in verschiedener Weise möglich. Dargestellt sind drei verschiedene Ausführungsmöglichkeiten. Nach Abb. i bis 3 besteht das Schott aus zwei Platten a und b, deren Trennungsfuge durch eine Platte c A-gedichtet wird. Um die Teile a und b fest an die Feuerungswände pressen zu können, kann man den Teile (Abb,. i, 3, q.) auch keilförmig gestalten. Unten sind die Teile a, b über dem Rost r mit Ausschnitten d versehen, um eine Verbindung zwischen den beiden Feuerungsräumen zu erhalten. Ferner haben die beiden Teile a und b Ohren oder Nasen e, um sie gegebenenfalls an den Schamottewänden des Feuerraumes befestigen zu können. Die hintere Abteilung ist oben durch eine Klappei abdeckbar eingerichtet, die durch Scharniere an einem Bogenband k befestigt ist. Dass Bogenband k wird an einer der Platten a, b befestigt. An diesem Bogenband k befinden sich Ansätze g, über denen gegebenenfalls noch Zwischenringe aufgelegt werden können, ähnlich wie die Herdringe. Diese Ringe werden von oben durch die Ansätze h an der Klappe/ festgehalten.
  • Die Klappe f wird zum Füllen der hinteren Abteilung mit Brennstoff geöffnet und nach dem Füllen sofort geschlossen, hierauf wird die vordere Abteilung angefüllt und von oben angezündet. Das Feuer brennt dann in der vorderen Abteilung nach unten durch, bis es den Rost erreicht, dann erhält es durch .die Ausschnitte d im Schott a, b, c Zufuhr, solange in der hinteren Abteilung Brennstoff vorhanden ist.
  • Wenn oben über dem Schott genügend Raum vorhanden ist, so daß die Klappe/ durchgeschlagen werden kann, kann man die Scharniere derselben auch am Schott vorsehen, wodurch mit dieser Klappe sowohl der hintere als auch der vordere Raum nach Bedarf abgeschlossen und geöffnet werden kann, so daß man beide Abteilungen nach Bedarf benutzen kann.
  • Das Schott ist nicht nur für Zimmeröfen verwendbar, sondern kann bei allen Arten von Feuerungen Verwendung finden, wenn. es darauf ankommt, die Brennzeit zu verlängern.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Feuerungseinsatz für Hausbrandu. dgl. öfen, dadurch gekennzeichnet, daß der Feuerungsraum durch einen feuerfesten Schott (a, b) in zwei Teile zerlegt wird, welche unten über dem Rost (r) miteinander durch öffnungen (d) in Verbindung stehen und von denen die hintere Abteilung oben durch eine Klappe (f) gegen den Schornsteinzug abgedeckt ist.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Schott zum besseren Einsetzen 3n. vorhandene öfen aus zwei Platten (a, b) besteht, deren Trennungsfuge durch eine dritte Platte (c) abgedichtet wird, durch die zugleich die Seitenteile (a, b) gegen die Wandungen des Feuerraumes gepreßt werden können.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Klappe (f) zur Abdeckung der hinteren Abteilung durch Scharnier an einem Bogenband (h) befestigt ist, welches oben an den Schottwänden (a, b) sitzt und mit Ansätzen (g) versehen ist, über denen gegebenenfalls zur vollständigen Abdekkiing Zwischenringe aufgelegt werden können. q.. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Klappe (f) am Schott derartig angeordnet ist, daß sowohl der hintere als auch der vordere Raum nach Bedarf abgeschlossen werden kann.
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