DE362091C - Grudeofen - Google Patents

Grudeofen

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DE362091C
DE362091C DEG48695D DEG0048695D DE362091C DE 362091 C DE362091 C DE 362091C DE G48695 D DEG48695 D DE G48695D DE G0048695 D DEG0048695 D DE G0048695D DE 362091 C DE362091 C DE 362091C
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grudeofen
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grude
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  • Grudeofen nach Patent 336514. Zusatz zum Patent 336514. Durch das Hauptpatent 336514 ist ein Grudeofen geschützt, bei dem zur Erzielung starker Seiten- und Oberhitze an den Wandungen in dem Kochraume der Grude senkrechte Schächte zur Aufnahme einer Grudekaksfenerung angeordnet sind. Zur Beschickung werden diese Seitenschächte nach der Mitte des Kochraumes zu in eine schräge Lage geschwenkt und dann von oben mit Grudekoks gefüllt. Die Entleerung muß durch Öffnungen am Boden dieser Schächte erfolgen, die durch Schieber, Klappen o. dgl. wieder verschlossen werden können. Durch die Erfindung werden diese -,#ibschlußvorrichtung,en entbehrlich, und sowohl das Füllen als auch das Entleeren der Schächte wird auf einfache Weise bewirkt.
  • Die Erfindung ist in der Zeichnung in zwei Ausführungsbeispielen dargestellt. Gemäß Abb. i ist an den Wandungen des Kochraumes der Grude ein senkrechter, mit durchbrochenen Wänden versehener Schacht angeordnet, der aus zwei Teilen a und b besteht. Von diesen reicht der untere, kürzere und feststehende Teil b bis zu der Bodenfeuerung herab, so daß der Schacht beim Füllen unten durch .die natürliche Böschung des Brennstoffes abgeschlossen `wird. Der obere Teil des Schachtes a ist durch ein Gelenk c derart mit dem unteren Teil b vereinigt, daß der obere Teil nach innen umgelegt werden kann, wenn er mit neuem Grudekoks beschickt werden soll. Wird der obere Teil in die senkrechte Lage zurückgeschwenkt, so kann mit der Vorrichtung im Betriebe eine große Seiten- und Oberhitze in dem Kochraum d der Grude erreicht werden. Die Brennstoffmenge in dem Schacht wird durch die aus der Bodenfeuerung aufsteigenden Heizgase entzündet und. sinkt allmählich herab, die Asche tritt in den Hauptfeu:erungskasten der Grude über, aus der sie in bekannter Weise in den Aschekasten f gelangt. Diese Einrichtung ermöglicht einen ununterbrochenen Betrieb, wenn in dem Kochraum d der Grude für längere Zeit starke Seiten- und Oberhitze erforderlich ist.
  • Man kann auf die .das Füllen erleichternde Teilung des Füllschachtes in zwei Teile, von denen der untere feststeht und der obere gegen ihn drehbar ist, auch verzichten, wenn man zwischen der oberen Schachtöffnung e (A:bb. 2) und :den zur Abführung der Heizgase bestimmten hohlen Seitenwänden einen entsprechenden, zur Einführung des neuen Brennstoffes genügend großen Schlitz h freiläßt. Dieser Schlitz kann für dem geregelten Betrieb durch Fallklappen o. dgl. verschlossen «-erden.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Grudeofen nach Patent 336514, dadurch gekennzeichnet"daß die in den Wandungen des Kochraumes der Grude angeordneten senkrechten Schächte, die zur Aufnahme einer Grudekoksfeuerung dienen, unten offen sind und derart bis auf die Bodenfeuerung herabreichen, daß der Brennstoff ohne Absperrmittel durch die natürliche Böschung am Herausfallen gehindert wird.
  2. 2. Grudeofen nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß in dem senkrechten Füllschacht ein den Durchtritt des Brennstoffes ermöglichendes hohles Gelenk (c) angeordnet ist, um das der obere Teil (d) -des Schachtes zum Zwecke der Beschickung umgelegt werden kann.
DEG48695D Grudeofen Expired DE362091C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1023442B (de) * 1956-04-07 1958-01-30 Phoenix Rheinrohr Ag Vorrichtung an einem mit Verschleissleisten versehenen Walzenstaender

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
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