DE659935C - Einrichtung zum Beschicken von Fuellschachtheizungskesseln - Google Patents

Einrichtung zum Beschicken von Fuellschachtheizungskesseln

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DE659935C
DE659935C DEW91313D DEW0091313D DE659935C DE 659935 C DE659935 C DE 659935C DE W91313 D DEW91313 D DE W91313D DE W0091313 D DEW0091313 D DE W0091313D DE 659935 C DE659935 C DE 659935C
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grate
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downpipe
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fuel
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C H WECK KOMM GES
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23KFEEDING FUEL TO COMBUSTION APPARATUS
    • F23K3/00Feeding or distributing of lump or pulverulent fuel to combustion apparatus
    • F23K3/06Feeding or distributing of lump or pulverulent fuel to combustion apparatus for shaft-type furnaces

Description

  • Einrichtung zum Beschicken von Füllschachtheizungskesseln Gegenstand des Ratents 630316 ist eine Einrichtung zum Beschicken von Füllschachtheizungskesseln, bei welcher der Brennstoffbeschicker sich nur über einen Teil des Feuerraumes erstreckt und im Füllschacht des Kessels ein sich nach seinem Auslaßend-e hin in Richtung ;des Rosthaanmes erweiterndes Brennstoffallrohr,angeordnet ist, in dem nach seirnem Auslaßende hin auseinandergehend@e Leitschaufeln nviecks einer gleichmäßigen Verteilung des Brennstoffes über den gesamten Kamm des satteldachartigen Rostes vorgesehen sind. Für die Verteilung des Brennstoffes in der Breiterrichtung sorgt hierbei der Sattelrost.
  • Durch die Erfindung soll erreicht werden, daß auch bei schmiedeeisernen Kesseln mit im wesentlichen flachem Rost bei Verwendung dieser Beschickungseinrichtung der Brennstoff in der Breiterrichtung verteilt wird, so d;aß auch bei diesen Kesseln backende Kohle verheizt werden kann.
  • Gemäß der Erfindung sind daher bei Verwendung dieser Beschickungseinxichtung für schmiedeeiserne Heizkessel mit einem im wesentlichen flachen Rost verhältnismäßig großer- Breite außer den in dem Brennstofff.allrohrangeordneten, nach unten in Längsrichtung des Rostes auseinandergehenden Leitschaufeln auch Mittel zur Kohleverbeilung in der Breiterrichtung vorgesehen. Zur Verteilung des Brennstoffes in der Breiterrichtung des Rostes kann entweder auf dem Rost selbst ein. Verteilungsmittel angebracht werden, z. B. in Form eines in Längsrichtung auf dem Mittelteil des Rostes verlaufenden dachartigen Kammes, oder das nach dem älteren Patent in Längsrichtung des Rostes nach unten a@useinandergehende Brennstofffallrohr kann sich auch in,der Breiterrichtung des Rostes erweitern und mit Einbauten, wie z. B. Leitsch:aüfeln, zur Verteilung des Brennstoffes in der Breiterrichtung versehen sein.
  • Die zuletzt angegebene Lösung bewährt sich in der Praxis besser als .die zuerst angegebene Lösung, weil der Kamm beim Abschlacken des Rostes stört.
  • Die Zeichnungen zeigen drei -Ausführungsbeispiele für schmiedeeiserne Füllschachtkessel gemäß :der Erfindung, und zwar zeigen Abb. i und z Längs- und Querschnitt eines Flammrohrkessels, , Abb. 3 ,einen Schnitt durch eilten Ringgli.ederkessel, Abb. .4 und 5 eine weitere Ausführungsform. Bei dem Kessel gemäß den Abb. i und z führt der senkrechte Brennstoffschacht von dem Kesselmantel bis zu dem Flammrohr. Daseine Ende des Schachtes ist mit dem Kesselmantel und das andere mit dem Flammrohr verschweißt. Auf den. Schacht ist ein mechanischer Besrhicker mit Brennstoffvorratsbehälter aufgesetzt, der im wesentlich; 1` aus einer schrittweise drehbaren Walzea steht. In deli Brennstoffschacht ist ein an dei" Beschicker angeschlossenes Fallrohr b eingesetzt, das mit verstellbaren Leitschaufeln c zur gleichmäßigen Verteilung des herabfallenden Brennstoffes über .die Rostlänge versehen ist. Zur Verteilung des Brennstoffes in der Breitenrichtung ist der Rost d mit einem Kamm d1 versehen. Der Rost d besteht aus quer zur Flammrohrlängsachse liegenden Roststäben, die in der Mitte zur Bildung des Kammes dl nach oben durchgebogen und an den Enden gerade sind, derart, daß die Roststabenden waagerechte Rostseiten und die Roststabmitten einen sich in Rostlängsrichtung erstrekkenden Kamm bilden. Die durch das Fallrohr b herunterfallende Kohle wird durch die Leitschaufeln c in Rostlänge gestreut, während der Kamm ein Streuen in Breitenrichtung bewirkt.
  • Bei der zweiten Ausführungsform nach der Abb. 3 handelt es sich um einen Ringgliederkessel. Hier ist in den Füllschachtraum ein rechteckiges Fallrohr mit verstellbaren Leitschaufeln eingehängt. Die Leitschaufeln bewirken auch hier eine Verteilung der Kohle in Rostlängsrichtung, während ein aufgesetzter Rostkamm ,di für die Verteilung in der Breitenrichtung sorgt.
  • An Stelle des Rostkammes kann das Fallrohr in beiden Richtungen, Längsrichtung und Breitenrichtung, erweitert und mit Breitstreuflächen versehen werden. Eine solche Ausführungsform veranschaulichen die Abb.4 und 5, und zwar zeigt Abb. 4 einen Querschnitt durch den Kessel und Abb.5 einen hierzu senkrechten, .also in Rostlängsrichtung liegenden Scluiitt durch das Fallrohr. Hier sind die im Fallrohr angeordneten Leitschaufeln c für die Verteilung ln Längsrichtung noch mit ,;irteileruasen in versehen, die eine gleichirtä.i3ige Verteilung dies Brennstoffes über die "ganze Rostbreite gewährleisten.

Claims (1)

  1. P:1 TENTANSPRLCHR: i. Einrichtung zum Beschicken von Füllschächtheizungsanlagen nach Patent 630316, dadurch gekennzeichnet, daß bei Verwendung dieser Beschickungseinrichtung für schmiedeeiserne Heizkessel mit einem im wesentlichen flachen Rost verhältnismäßig großer Breite außer den in dem Brennstoffallrohr angeordneten, nach unten in Längsrichtung des Rostes auseinandergehenden Leitschaufeln auch Mittel zur Kohleverteilung in der Breitenrichtung vorgesehen sind. ?. Beschickungseinrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß bei Anwendung eines nur in Rostlängsrichtung erweiterten Fallrohres der flache Rost auf seinem Mittelteil mit einem in seirner Längsrichtung verlaufenden dachartigen Kämm versehen ist. 3. Beschickungseinrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, d.aß bei Verwendung eines Planrostes das Fallrohr nach unten sowohl in Richtung der Rost-. länge ,als .auch in Richtung der Rostbreite erweitert und mit in Rostlänge sowie in Rostbreite äuseinanderg ehenden Leitflächen versehen ist. 4. Beschickungseinrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die in das Fallrohr eingebauten, in: Rostlängsrichtung auseinandergehenden Leitschaufeln Sam unteren E nde mit Breitstreunasen versehen sind.
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