DE2457529C3 - Wärmespeichereinsatz für Ölfeuerungsanlagen - Google Patents

Wärmespeichereinsatz für Ölfeuerungsanlagen

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DE2457529C3 DE19742457529 DE2457529A DE2457529C3 DE 2457529 C3 DE2457529 C3 DE 2457529C3 DE 19742457529 DE19742457529 DE 19742457529 DE 2457529 A DE2457529 A DE 2457529A DE 2457529 C3 DE2457529 C3 DE 2457529C3
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Anmelder Gleich
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Körting, Felix, 5243 Herdorf
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Description

Die Erfindung bezieht sich auf Wärmespeichereinsätze für ölfeuerungsanlagen, insbesondere ölbefeuerte Zentralheizungskessel.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen in jeden Heizkessel nachträglich einsetzbaren Wärmespeichereinsatz zu schaffen, der eine wesentliche Einsparung an Betriebskosten ermöglicht
Zur Lösung dieser Aufgabe ist ein erfindungsgemäßer Wärmespeichereinsatz gekennzeichnet durch allseitig zu geschlossenen Hohlräumen verschweißte Blerhe, die mit Kies gefüllt sind und die so ausgebildet sind, daß eine geschlossene Spitze koaxial vor dem Flammrohr eines ölbrenners angeordnet ist und daß um diese Spitze mehren: Flammkanäle symmetrisch angeordnet sind.
Eine weitere Verbesserung des Wirkungsgrades wird dadurch erreicht, daß von den Flammkanälen nach oben und nach den Seiten Querkanäle verlaufen und daß die Querkanäle von benachbarten Flammkanälen fluchtend ineinander übergehen.
Zweckmäßig sind um die dem Flammrohr zugewandte Spitze herum vier Flammkanäle mit quadratischem Querschnitt angeordnet, die in Richtung zum ölbrenner hin trichterförmig erweitert sind.
Die Blech-Schweißkonstruktion besteht vorzugsweise aus Edelstahlblechen.
Die Erfindung wird anhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels beschrieben. Dabei zeigt
Fig. 1 eine Vorderansicht eines eifindungsgemäßen Wärmespeichereinsatzes,
F i g. 2 einen Schnitt nach der Linie H-II in F i g. 1,
F i g. 3 eine Draufsicht, während
Fig.4 schematisch vereinfacht die Anordnung des Wärmespeichereinsatzes in einem Heizkessel wiedergibt.
ίο Der Wärmespeichereinsatz besteht aus Edelstahl-Blechteilen 2, die zu einer Blech-Schweißkonstruktion 1 so zusammengeschweißt sind, daß Hohlräume 3 und Flammkanäle 4 gebildet werden. Vier Flammkanäle 4 sind vorgesehen, die quadratischen Querschnitt haben und symmetrisch um eine Spitze 5 herum angeordnet sind. Von den Flammkanälen 4 gehen Querkanäle 6 nach allen Seiten aus, nur nicht nach unten bei den unteren Flammkanälen 4.
im eingebauten Zustand ist die Spitze 5 koaxial zum
Flammrohr 7 eines ölbrenners 8 angeordnet, und in Richtung zu diesem Flammrohr 7 sind die Flammkanäle 4 trichterförmig erweitert, so daß die Flamme des Brenners 8 ohne Stau und ohne nennenswerten Energieverlust die Rückwand 9 eines Heizkessels 10 erreicht. Die Flamme wird lediglich in vier Einzelstrahlen aufgeteilt, die durch die Flammkanäle 4 verlaufen. Abzweigungen der Flamme verlaufen auch durch die Querkanäle 6, so daß insgesamt der Wärmespeichereinsatz ohne zusätzlichen Energieaufwand durch bessere Ausnutzung der sonst durch den Kamin verlorengehenden Wärmeenergieanteile erhitzt wird und nach Abschalten des Brenners 8 während der Brennerpausen seine Wärmeenergie wieder abgibt. Auf diese Weise weruen die Brennerpausen wesentlich verlängert.
Um möglichst viel Wärme speichern zu können, sind die Hohlräume 3, die durch die Blechteile 2 und die Flamm- und Querkanäle 4,6 herum gebildet werden, mit Kieselsäure, z.B. Rheinsand (vorher gut getrocknet), gefüllt, wie insbesondere F i g. 2 zeigt.
Es können verschiedene Größenabmessungen hergestellt werden, so daß die gängigsten Kesseltypen erfaßt werden. Der Wärmespeichereinsatz kann durch die vordere Heizkesselöffnung (Tür) eingebracht werden. Er weist Stützfüße 11 auf, mit denen e- sich auf dem Kesselrost oder Kesselboden 12 (F i g. 4) abstützt.
Versuche an einem Heizkessel mit einer Nennleistung von 15 000 bis 25 000 kcal/h und mit einem Leichtölbrenner (Düseneinsatz 0,7) bei gleichbleibenden Witterungsbedingungen und gleicher Gesamtbetriebsdauer haber gezeigt, daß die effektive Laufzeit des Brenners ohne Wärmespeichereinsatz innerhalb eines Zeitraumes von 115 Stunden 21,3 Stunden betrug, während sie in einem gleich langen Zeitraum bei eingebautem Wärmespeichereinsatz nur 15,9 Stunden betrug. Das waren 5,4 Stunden weniger Laufzeit des Brenners, was einer Einsparung von gut 25% entspricht.
Eine gute Korrosionsbeständigkeit des Wärmespeichereinsatzes ist durch die Verwendung von Edelstahl (18/8) gegeben.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Wärmespeichereinsatz für ölfeuerungsanlagen, insbesondere ölbefeuerte Zentralheizungskessel, gekennzeichnetdurch allseitig zu geschlossenen Hohlräumen (3) verschweißte Bleche, die mit Kies gefüllt sind und die so ausgebildet sind, daß eine geschlossene Spitze (5) koaxial vor dem Flammrohr (7) eines ölbrenners (8) angeordnet ist und daß um diese Spitze (5) mehrere Flammkanäle (4) symmetrisch angeordnet sind.
2. Wärmespeichereinsatz nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß von den Flammkanälen (4) nach oben und nach den Seiten Querkanäle (6) verlaufen und daß die Querkanäle (6) von benachbarten Flammkanälen (4) fluchtend ineinander übergehen.
3. Wärmespeichereinsatz nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß um die dem Flammrohr (7) zugewandte Spitze (5) herum vier Flammkanäle (4) mit quadratischem Querschnitt angeordnet sind, die in Richtung zum ölbrenner (8) hin trichterförmig erweitert sind.
4. Wärmespeichereinsatz nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Blech-Schweißkonstruktion (1) aus Edelstahlblechen (2) besteht.
DE19742457529 1974-12-05 Wärmespeichereinsatz für Ölfeuerungsanlagen Expired DE2457529C3 (de)

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DE2457529A1 DE2457529A1 (de) 1976-06-16
DE2457529B2 DE2457529B2 (de) 1976-09-30
DE2457529C3 true DE2457529C3 (de) 1977-04-28

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102006034282A1 (de) * 2006-07-21 2008-01-24 Eco Power Star Gmbh Heizkessel und Verfahren zum Nachrüsten eines Heizkessels

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
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