DE565686C - Kleinverbrennungsofen - Google Patents

Kleinverbrennungsofen

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Publication number
DE565686C
DE565686C DEH126794D DEH0126794D DE565686C DE 565686 C DE565686 C DE 565686C DE H126794 D DEH126794 D DE H126794D DE H0126794 D DEH0126794 D DE H0126794D DE 565686 C DE565686 C DE 565686C
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Germany
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furnace
container
crucible
annular projection
sputum
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Expired
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DEH126794D
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HOENNICKE G
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HOENNICKE G
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23GCREMATION FURNACES; CONSUMING WASTE PRODUCTS BY COMBUSTION
    • F23G5/00Incineration of waste; Incinerator constructions; Details, accessories or control therefor
    • F23G5/08Incineration of waste; Incinerator constructions; Details, accessories or control therefor having supplementary heating

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Incineration Of Waste (AREA)
  • Gasification And Melting Of Waste (AREA)

Description

  • Kleinverbrennungsofen Die Erfindung betrifft einen Verbrennungsofen zur Vernichtung von Sputum, gebrauchten Verbandstoffen, Operationsabfällen u. dgl.
  • Es ist bereits vorgeschlagen, innerhalb eines Ofens über einer Feuerung einen Behälter anzuordnen, der das zu vernichtende Gut aufnimmt. Dieser Behälter, der aus rechtwinklig und schiefwinklig zueinander stehenden Platten zusammengesetzt ist, steht mit dein Ofenmauerwerk in fester Verbindung. Unter dein Einfluß der hohen Temperaturen, die zur Verbrennung erforderlich sind, dehnt sich der Behälter stark aus, und beim Wiedererkalten des Ofens zieht er sich entsprechend zusammen. Dadurch wird sowohl der Verband des Behälters mit dem Mauerwerk gelockert, als auch das Mauerwerk selbst bald zerstört.
  • Um diesen Übelstand zu beseitigen, wird nach der Erfindung der Behälter im Innern des Ofens lose aufgestellt und kann sich daher unter der Einwirkung der Erhitzung nach jeder Richtung frei ausdehnen. Das Mauerwerk wird durch die Ausdehnung des Behälters nicht in Mitleidenschaft gezogen.
  • Wenn es sich um die Vernichtung von Sputum oder etwaigem sonstigen überwiegend lüssigein Verbrennungsgut handelt, wird der Behälter mit geschlossenen Seitenwandungen ausgeführt. Bei Verbrennungsgut aus überwiegend festen Teilen, die ihren Feuchtigkeitsgehalt nicht rasch abgeben, wird der Behälter mit durchbrochenen Seitenwandungen versehen, und den Zutritt der Heizgase durch die Durchbrechungen hindurch unmittelbar zu dem Gut zu ermöglichen. Der Erfindungsgegenstand läßt sich also den besonderen Anforderungen des Verbrennungsgutes in einfachster Weise anpassen.
  • Über den Rand des Behälters greift ein ringförmiger Vorsprung des festen Ofenfutters oder des Ofenmantels über. Hierdurch wird erreicht, daß das Verbrennungsgut mit Sicherheit in das Behälterinnere hineinfällt und daß die Heizgase nach innen hin abgelenkt und etwas gedrosselt werden. Dadurch wird die Berührung der Heizgase mit der geschlossenen oder durchbrochenen Seitenwandung eine innigere. Das Ofengehäuse ist an der Unterkante des ringförmigen Vorsprunges geteilt, so daß der obere Teil abgenommen werden kann. Der Behälter kann daher bequem herausgenommen werden, nachdem der obere Teil des Ofenrumpfes abgenommen ist.
  • Der Erfindungsgegenstand ist in zwei Ausführungsbeispielen auf der Zeichnung dargestellt.
  • Abb. i zeigt einen Kleinverbrennungsofen mit vollwandigem Tiegel, Abb. 2 einen Ofen, dessen Tiegel eine durchbrochene Seitenwand aufweist.
  • Der Ofen besteht aus einem Eisengehäuse i, welches gemäß Erfindung bis zur Oberkante des Tiegelraumes reicht. Das Gehäuse i ist mit einer vollständigen Feuerung, also beispielsweise mit einem Rost a, einer Feuertür 3 und einer Aschenfalltür 4 ausgerüstet. Innerhalb des feuerfesten Futters 5 steht der Tiegel 6 auf einer (nicht gezeichneten) Stützvorrichtung.
  • In Abb. x ist der Tiegel 6 vollwandig dargestellt, so daß er in seiner ganzen Höhe mit Sputumflaschen beschickt werden kann. Nach der Abb.2 weist der Tiegel 6 einen vollen Boden auf. der noch von einem anschließenden vollen Wandungsstück überragt wird, dessen Seitenwand im oberen Teil jedoch durchbrochen ist.
  • Oberhalb des Tiegels 6 ist auf den Unterteil i ein zweites Eisengehäuse 7 aufgesetzt und in geeigneter Weise, z. B. durch einen Ring 8, mit dem Unterteil i verbunden. Das feuerfeste Futter des Oberteiles greift mit seinem ringsherum laufenden Vorsprung g über den Rand des Tiegels 6 hinweg. Alle Teile, die durch die Einfülltür io hindurchgeworfen werden, müssen daher in den Tiegel 6 hineinfallen, auch wenn sie rasch und unachtsam während des Betriebes des Ofens eingeworfen werden.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verbrennungsofen zur Vernichtung von Sputum, gebrauchten Verbandstoffen, Operationsabfällen u. dgl., dadurch gekennzeichnet, daß im Innern des Ofens zur Aufnahme des zu vernichtenden Gutes ein Behälter lose aufgestellt ist, über dessen oberem Rand ein ringförmiger Vorsprung des feuerfesten Ofenfutters oder des Ofenmantels angeordnet ist.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Behälter je nach Art des Verbrennungsgutes geschlossene oder durchbrochene Seitenwandungen aufweist.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Ofengehäuse an der Unterkante des ringförmigen Vorsprunges geteilt ist, so daß der obere Teil des Ofenrumpfes abgenommen werden kann.
DEH126794D 1931-05-05 1931-05-05 Kleinverbrennungsofen Expired DE565686C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP1160509A1 (de) * 1994-09-26 2001-12-05 Maejima, Fumio Müllverbrennungsvorrichtung mit Trocknungskammer

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP1160509A1 (de) * 1994-09-26 2001-12-05 Maejima, Fumio Müllverbrennungsvorrichtung mit Trocknungskammer

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