DE644622C - Sandtrockenofen - Google Patents

Sandtrockenofen

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DE644622C
DE644622C DEB172152D DEB0172152D DE644622C DE 644622 C DE644622 C DE 644622C DE B172152 D DEB172152 D DE B172152D DE B0172152 D DEB0172152 D DE B0172152D DE 644622 C DE644622 C DE 644622C
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DE
Germany
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sand
ribs
drying oven
combustion chamber
drying
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Application number
DEB172152D
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Breitenfeld & Scholz GmbH
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Breitenfeld & Scholz GmbH
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F26DRYING
    • F26BDRYING SOLID MATERIALS OR OBJECTS BY REMOVING LIQUID THEREFROM
    • F26B17/00Machines or apparatus for drying materials in loose, plastic, or fluidised form, e.g. granules, staple fibres, with progressive movement
    • F26B17/12Machines or apparatus for drying materials in loose, plastic, or fluidised form, e.g. granules, staple fibres, with progressive movement with movement performed solely by gravity, i.e. the material moving through a substantially vertical drying enclosure, e.g. shaft
    • F26B17/16Machines or apparatus for drying materials in loose, plastic, or fluidised form, e.g. granules, staple fibres, with progressive movement with movement performed solely by gravity, i.e. the material moving through a substantially vertical drying enclosure, e.g. shaft the materials passing down a heated surface, e.g. fluid-heated closed ducts or other heating elements in contact with the moving stack of material
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F26DRYING
    • F26BDRYING SOLID MATERIALS OR OBJECTS BY REMOVING LIQUID THEREFROM
    • F26B2200/00Drying processes and machines for solid materials characterised by the specific requirements of the drying goods
    • F26B2200/14Sand

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Drying Of Solid Materials (AREA)

Description

Es sind Sandtrockenöfen mit vorzugsweise kegelförmig gestaltetem Feuerraum bekannt, bei denen oberhalb des Feuerraumes in einem gewissen Abstand ein Sieb angeordnet ist, durch welches .der trockene Sand nach, unten fällt. Diese Öfen haben den Nachteil, daß durch den zwischen Feuerraum und Sieb vorhandenen Zwischenraum eine Isolation des eigentlichen Sandbehälters von der Heizstelle
ίο erfolgt, so daß nicht genügend Wärme übertragen wird. Andererseits ist aber dieser Raum notwendig, um eine einwandfreie Ableitung des trockenen Sandes zu erzielen und ,· auch eine zu starke Erwärmung des Sandes zu verhindern.
Die Erfindung betrifft eine Einrichtung, durch welche einerseits eine genügende Isolation des zu trocknenden Sandes von der Heizkarnrner erzielt wird, andererseits aber doch eine vorteilhafte Wärmeübertragung stattfindet, so daß ein rasches und vollkommenes Austrocknen des . Sandes erfolgen kann. Zu diesem Zweck sind gemäß der Erfindung auf den den Feuerraum abdeckenden Metallkörper Rippen aufgesetzt, die in den Sandraum hineinragen.
Die Zeichnung zeigt als Beispiel eine Ausführungsform der Erfindung, und zwar ist
Fig. ι in der linken Hälfte ein Schnitt durch den Ofen, in der rechten Hälfte eine Ansicht darauf, wobei lediglich der obere Teil geschnitten ist.
Fig. 2 ist ein Schnitt durch Fig. 1 in Richtung der Linie 2-2 in der rechten Hälfte nach Entfernung 4er Siebe.
Fig. 3 ist ein Schnitt durch den Feuerraum, gegenüber dem Schnitt in Fig. 1 tun 900 gedreht.
Fig. 4 ist ein Schnitt durch Fig. 3 in Richtung der Linie 4-4.
Der Ofen ist vorzugsweise für Quarzsand, Gebläaekies u. dgl. verwendbar, also für nicht zusammenbackende Stoffe.
In der Zeichnung ist α der Ofensockel und b der Hieizraum, c der Aschenraum. Unmittelbar an den Heizraum schließt sich der vorzugsweise aus dem gleichen Stück gegossene Feuerraum an, der innen mit Rippen <i zur besseren Wärmeübertragung ausgestattet ist. Der Heizraum mündet in das zur Abführung der Heizgase dienende Abzugsrohre.
Bei dem Ausführungsbeispiel ist an eine Heizung mittels eines festen Brennstoffs gedacht; man kann aber den Ofen auch mit Gas oder elektrisch heizen. Um den Heizraum und den Rauchabzugskanal herum ist der Sandhehälter / angeordnet, der vorzugsweise trichterförmig gestaltet ist und sich nach unten hin verjüngt. Der Sandbehälter kann mit dem Heiz- und Feuerraum aus einem Stück gegossen oder in beliebiger Weise mit diesem verbunden sein.
Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel
ist der deh rieizraum nach oben abschließende Metallkörper mit Rippen versehen, die aus einem unteren stärkeren Teil A1 und einem oberen etwas schwächeren Teil A2 bestehen (Fig. 3 und 4). An dem Teil A1 ist eine Nase A3 angebracht, auf die der Sandbehälter / aufgesetzt wird.
Im Innern des Sandraumes sind dachförmige Kanäle £, A angeordnet, die dazu dienen, die beim Trocknen entstehenden Dämpfe abzuführen. Auf die durch die breiteren Teile der Rippen gebildeten Schultern setzen sich Siebe auf, die den Sandraum nach unten hin abschließen. Der getrocknete Sand tritt durch die Siebe hindurch und kann durch die von den Rippen, dem Feuerraum und den Sieben gebildeten Ablaufräume nach außen fallen,
Um den Sandbehälter / herum ist ein Verstärkungsring m gelegt, auf den eine Anzahl, bei dem Ausführungsbeispiel zwei, Vibratoren einwirken. Den Vibratoren wird durch eine Leitung p, p1, p- Druckluft zugeführt. Zwischen den Rohren p1 und p2 ist ein Ventil q eingeschaltet, das durch einen umlaufenden Nocken/· zu gewissen Zeiten geöffnet wird. Auf diese Weise erfolgt in gewissen Zeitabständen durch die Vibratoren eine Stoßbewegung gegen den Ring/n und damit gegen den Sandrauim, um den Sand in Bewegung zu halten und ein genügend rasches Durchlaufen durch die Vorrichtung zu sichern.
Die Rippen dienen als Wärmeleiter zur unmittelbaren Übertragung der Wärme aus dem Heizraum nach dem Sandraum. Sie sind so bemessen, daß sie eine verhältnismäßig große Wärmemenge übertragen, jedoch keine Temperaturen annehmen können, die für den Sand schädlich sind. Die Anzahl der Rippen und ihre Gestalt ist den jeweiligen Verhältnissen anzupassen.
Die Erfindung ist nicht auf Trockenofen mit kegelstumpfartigem Heizraum beschränkt; Vielmehr kann der Heizraum eine beliebige Form haben,, wobei dann auch die Rippen} das Sieb und die Ablaufrinnen entsprechende Gestalt erhalten. Auch kann man die Siebe in anderer Weise an den Rippen befestigen, sie z. B. in Nuten einschieben oder sie auf daran angebrachte Ansätze aufsetzen.

Claims (3)

  1. Patentansprüche:
    ι. Trockenofen, insbesondere zum Trocknen von Quarzsand und Gebläsekies, bei dem der Aufinahmbehälter um die dachartige, mit Rippen besetzte Decke des Feuerraums herumgelegt ist und zwischen Feuerraum und Sandraum durch Einschaltung eines Siebes ein nach unten offener Ablaufraum für das trockene Gut geschaffen wird, dadurch gekennzeichnet, daß die auf die Decke aufgesetzten Rippen (A1, A2) in den Sandraum hineinragen.
  2. 2. Trockenofen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Rippen mit nach außen gerichteten Nasen (A3) versehen sind, auf denen das Sandgefäß lagert.
  3. 3. Trockenofen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Sandgefäß mit einem Ring {m) versehen ist, mit dem Vibratoren zusammenwirken, und daß die Druckluftzufuhr zu den Vibratoren durch eine Nockenscheibe o. dgl. in bestimmten Abständen freigegeben bzw. abgesperrt wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEB172152D 1935-12-13 1935-12-13 Sandtrockenofen Expired DE644622C (de)

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DEB172152D DE644622C (de) 1935-12-13 1935-12-13 Sandtrockenofen

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DE644622C true DE644622C (de) 1937-05-08

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DE (1) DE644622C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1011359B (de) * 1941-03-12 1957-06-27 Wilhelm Fischer Trocknungseinrichtung
CN109354027A (zh) * 2018-12-24 2019-02-19 江门市新会区金昌矽砂有限公司 一种新型的硅砂批次加热机

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1011359B (de) * 1941-03-12 1957-06-27 Wilhelm Fischer Trocknungseinrichtung
CN109354027A (zh) * 2018-12-24 2019-02-19 江门市新会区金昌矽砂有限公司 一种新型的硅砂批次加热机

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