DE765977C - Schaltung fuer elektrische Weichen-, Signal- und Riegelantriebe - Google Patents

Schaltung fuer elektrische Weichen-, Signal- und Riegelantriebe

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Publication number
DE765977C
DE765977C DEV39632D DEV0039632D DE765977C DE 765977 C DE765977 C DE 765977C DE V39632 D DEV39632 D DE V39632D DE V0039632 D DEV0039632 D DE V0039632D DE 765977 C DE765977 C DE 765977C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
relay
contact
control
contacts
circuit
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Expired
Application number
DEV39632D
Other languages
English (en)
Inventor
Wilhelm Dr-Ing Habil Schmitz
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Vereinigte Eisenbahn Signalwerke GmbH
Original Assignee
Vereinigte Eisenbahn Signalwerke GmbH
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Publication date
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61LGUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
    • B61L7/00Remote control of local operating means for points, signals, or track-mounted scotch-blocks
    • B61L7/06Remote control of local operating means for points, signals, or track-mounted scotch-blocks using electrical transmission
    • B61L7/061Remote control of local operating means for points, signals, or track-mounted scotch-blocks using electrical transmission using electromotive driving means
    • B61L7/062Wiring diagrams

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Train Traffic Observation, Control, And Security (AREA)

Description

  • Schaltung für elektrische Weichen-, Signal- und Riegelantriebe Bei der Steuerung elektrischer Weichen-, Signal- und Riegelantriebe durch Drucktasten hat man bisher für jeden Antrieb zwei Drucktasten verwendet, von denen die eine die Ströme zur Umstellung der Antriebe von der Plus- in die Minusstellung, die andere die Ströme zur Umstellung der Antriebe von der Minus- in die Plusstellung beeinflüßte. Wurden an Stelle der Drucktasten kleine Schalthebel verwendet, so war jeder Schalthebel mit einem Plus- und einem Minuskontakt ausgerüstet. Entsprechend dieser Plus-und Minuskontakte an den Tasten oder kleinen Hebeln waren für jeden Antrieb jeweils zwei Steuerrelais für die Plus- und Minusumstellung vorhanden, die über die Kontakte der vorerwähnten Drucktasten oder Hebel eingeschaltet wurden und die ihrerseits durch entsprechende Kontakte die Steuerstromkreise beeinflußten. Durch die für jeden Antrieb vorzusehenden zwei Tasten wurde der Bedienungstisch unnötig vergrößert, außerdem ging dabei die leichte Übersicht verloren. Andererseits beanspruchen aber auch die mit je einem Plus- und Minuskontakt ausgerüsteten kleinen Schalthebel immer noch einen verhältnismäßig großen Raum. Außerdem müssen die, Schalthebel mit Steuermagneten versehen sein, durch die sie beim fahrstraßenweisen Einstallen der Weichen in die der Antriebslage entsprechende Stellung gebracht und bei eingestellter Fahrstraße in dieser Stellung festgehalten «erden. Zur weiteren Verkleinerung und übersichtlicheren Gestaltung der Bedienungstische ist es bekannt, für jeden Antrieb nur eine Drucktaste vorzusehen, durch deren Betätigung die Antriebe jeweils in die entgegen'esetzte Lage umgestellt .verden. Da diese Tasten mit Rücksicht auf den geringen zur Verfügung stehenden Raum nur einen Kontakt - aufweisen, der nach dein Niederdrücken wieder in die Grundstellung, d. h. in die unterbrochene Stellung zurückkehrt, ist die Auswahl der Plus- oder 1linussteuerrelais nicht ohne weiteres möglich. Es erforderte also einen erheblichen Aufwand an Relais, um mit einer Taste die gleichen Bedingungen zu erfüllen wie mit den bisher für jeden Antrieb vorgesehenen zwei Tasten.
  • Ferner ist eine Relaisanordnung bekannt, bei der die Relaiskontakte mechanisch abgestützt sind und die bei der Erregung des Relais einmal umschalten, während eine nochmalige Umschaltung der Kontakte abhängig ist von dem Stromlosiverden und der erneuten Erregung des Relais und dessen Ankeranzug von der vorherigen Erregung eines Sperrrelais. Verwendet man ein derartiges Relais in Verbindung mit einer Drucktaste zur Steuerung elektrischer Weichen-, Signal- und Riegelantriebe, so erhält man eine einfache und übersichtliche Schaltanordnung, wenn man gemäß der Erfindung die Anordnung so trifft, daß ein Kontakt des Sperrelais entweder die überwachungs- oder die Stellbatterie an die Plus- oder Minusstellungen für den -Weichenmotor oder an die Halt- oder Fahrtstelleitungen für das Signal über Kontakte des Steuerrelais legt.
  • Ein Ausführungsbeispiel für eine derartige Anordnung ist in den Abb. i und 2 dargestellt, und zwar zeigt Abb. i die Schaltung für die Steuereinrichtung und Abb. 2 die Schaltung für einen elektrischen Weichenantrieb; sie ist sinngemäß auch für alle anderen Antriebsarten anzuwenden.
  • In der Abb. i ist der Kontakt der Drucktaste mit i bezeichnet. Auf die Kontakte und 3 der nicht dargestellten Fährstraßenrelais wird besonders eingegangen. Der Kontakt 4. wird durch ein nicht dargestelltes Relais zur Fahrstraßenfestlegung oder auch durch ein Relais der Weichenhebelsperre gesteuert. Die Stromkreise sind über die Sicherung 5 geführt. Durch das Sperrelais 6 mit der Anschaltwicklung 611 und der Haltewicklung 6b wird das Steuerrelais 7 in der Grundstellung mechanisch gesperrt. Außerdem ist der Stromkreis des Steuerrelais; bei stromlosem Sperrelais 6 durch den Kontakt 61 unterbrochen. In Abb. 2 ist der Über-, wachungsstrom von 34 V über die Sicherung 8 und der Stehstrom von 136 V über die Sicherung g geführt. Die Kontakte 62, 63 und 64. werden von dem Sperrelais 6 gesteuert. Die Kontakte; i und 72 gehören zum Steuerrelais ;. Der Weichenüberwachungsmagnet io steuert den Kontakt ioo. Der Antriebmotor 14 mit den Wicklungen 15, 16 und den Kontakten 1.7 und i8. ist über die Leitungen 1i, 12, 13 mit dem Stellwerk verbunden. In Fig. i sind in Reihe mit den Kontakten 2 und 3 weitere Kontakte 73 und 7.4 des Steuerrelais eingeschaltet, deren Zweck «-eiter unten noch erläutert wird.
  • Der Weichenantrieb befindet sich in der Pluslage. Der Überwachungsstrom fließt über Sicherung 8, Kontakte 62, 71, Leitung i i, Kontakt 17. Leitung 12, Kontakt 63 zum Überwachungsmagneten io. Dieser ist erregt und zeigt die Ordnungsstellung an. Soll der Antrieb in die Minuslage umgestellt «-erden, so wird beim Drücken der Bedienungstaste der Kontakt i geschlossen. Dadurch erhält die Einschaltwicklung 6'1 des Sperrmagneten 6 Strom, so daß dieser durch Anzielten seines Ankers das Steuerrelais 7 entsperrt und die Stellung seiner Kontakte 61. 62. 63 und 6d. ändert. Durch den Kontakt 6i wird der Stromkreis zum Steuerrelais 7 vorbereitet. Der Kontakt 62 schaltet die Überwachungsbatterie ab und die Stellbatterie an. Der Kontakt 63 unterbricht den Überwachungsstromkreis, während der Kontakt 64 im Stellstromkreis schließt. Nach dem Ankerabfall des Überwachungsmagneten io wird der Kontakt ioo geschlossen, so daß nunmehr der Steuermagnet 7 erregt wird und seine Kontakte 7i, 72, 73 und 7.1. umlegt. Der Weichenantrieb erhält Stellstrom über die Sicherung 9, die Kontakte 62, 72, die Leitung 13 und den Kontakt r8. Nach dem Anlaufen des Weichenantriebes schaltet sofort der Kontakt i7 um, wodurch die Rückstellung des Antriebes vorbereitet wird. Die Umschaltung des Kontaktes i8 erfolgt erst dann, wenn der Antrieb vollständig die Endstellung erreicht hat. Wird nun die Taste weiterhin gedrückt gehalten, so bleibt der Magnet 6 erregt und damit auch der Kontakt 63 unterbrochen. Es kommt also kein Überwachungszeichen zustande. Erst wenn der Kontakt i nach dem Loslassen der Taste wieder unterbrochen wird, kann der Anker des Sperrmagneten, der während des Umlaufens des Antriebes durch die stromdurchflossene Spule 6b gehalten wird, abfallen. Die Kontakte 61, 62, 63 und 64 werden wieder in die gezeichnete Stellung umgelegt, so daß nun der Überwachungsstrom über Sicherung 8, Kontakte 6#a, 72, Leitung 13, Kontakt 18, Leitung 12, Kontakt 63 zum Überwachungsmagneten io fließt. Dadurch wird auf einfache Weise erreicht, daß für jede Antriebsumstellung eine besondere Bedienung der Taste erforderlich und beim Gedrückthalten der Taste ein Pendeln der Antriebe, d. h. ein dauerndes Hinundherlaufen verhindert wird. Wird beim Einstellen einer Fahrstraße der Kontakt 2 des nicht dargestellten Fahrstraßenrelais geschlossen, so erhält der Sperrmagnet 6 über den geschlossenen Kontakt 2 und die Kontakte 73 und 4 Strom, so daß sich nun die Schaltvorgänge genau so abspielen, wie vorher bei der Handstellung beschrieben. Wird bei Einstellung der Fahrstraße der Kontakt 3 eines anderen nicht dargestellten F'ahrstraßenrelais geschlossen, so erfolgt eine Umstellung der Weiche nicht, weil der . Kontakt 74 unterbrochen ist, d. h. weil die Weiche sich bereits in der für die Fahrstraße in Fragekommenden Lage befindet.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Schaltung für elektrische Weichen-, Signal- und Riegelantriebe mit Steuerung durch Drucktasten unter Zwischenschaltung von Steuerrelais, bei der zur Umstellung der Antriebe von Weichen von der Plus- in die Minusstellung oder von Signalen von der Halt- in die Fahrtstellung das Schließen des gleichen Drucktastenkontaktes dient und ein Steuerrelais verwendet wird, dessen Kontakte mechanisch abgestützt sind und bei Erregung des Relais einmal umschalten, während eine nochmalige Umschaltung der Kontakte abhängig ist von dem Abschalten und der erneuten Erregung des Steuerrelais und wobei die Erregung des Steuerrelais abhängig ist von dem vorherigen Arbeiten eines Sperrelais, dadurch gekennzeichnet, daß ein Kontakt (62) des Sperrelais (6) entweder die Überwachungs-oder die Stellbatterie (34 V bzw. 136 V) an die Plus- oder Minusstelleitungen (i i, i2) für den Weichenmotor (14) oder- an die Halt- oder Fahrstelleitungen für das Signal über Kontakte (71, 72) der Steuerrelais (7) legt.
  2. 2. Schaltung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Sperrelais (6) eine Einschaltspule (6a) und eine Haltespule (6v) aufweist.
  3. 3. Schaltung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß, im Stromkreis des Steuerrelais (7) ein Kontakt (6-1) des Sperrelais (6) liegt. 4Schaltung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß im Stromkreis des Steuerrelais (7) ein Kontakt (ioo) des Weichenüberwachungsmagneten (io) liegt. 5. Schaltung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß im Stromkreis des Weichenüberwachungsmagneten (io) ein Kontakt (63) des Sperrelais (6) liegt. 6. Schaltung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zum fahrstraßenweisen Einstellen der Weichen in die parallel zu dem Drucktastenkontakt (i) über die Kontakte (2, 3) der Fahrstraßenrelais geführten Stromkreise Kontakte (73, 74) des Steuerrelais (7) eingeschaltet sind.
DEV39632D 1943-01-28 1943-01-28 Schaltung fuer elektrische Weichen-, Signal- und Riegelantriebe Expired DE765977C (de)

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DE (1) DE765977C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1125474B (de) * 1959-01-09 1962-03-15 Werk Signal Sicherungstech Veb Schaltungsanordnung zur Steuerung und UEberwachung elektrischer Schrankenantriebe

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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