DE765797C - Stellhebel fuer elektrische Weichen- und Signalantriebe - Google Patents

Stellhebel fuer elektrische Weichen- und Signalantriebe

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DE765797C
DE765797C DEV38468D DEV0038468D DE765797C DE 765797 C DE765797 C DE 765797C DE V38468 D DEV38468 D DE V38468D DE V0038468 D DEV0038468 D DE V0038468D DE 765797 C DE765797 C DE 765797C
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monitoring
switch
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signal drives
control lever
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Expired
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DEV38468D
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Vereinigte Eisenbahn Signalwerke GmbH
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61LGUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
    • B61L19/00Arrangements for interlocking between points and signals by means of a single interlocking device, e.g. central control
    • B61L19/06Interlocking devices having electrical operation
    • B61L19/14Interlocking devices having electrical operation with electrical locks

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Push-Button Switches (AREA)

Description

  • Stellhebel für elektrische Weichen- und Signalantriebe In elektrischen Stellwerksanlagen wird zur Umstellung der Weichen- und Signalantriebe meistens rzo Volt Gleichstrom und zur überwachung der Antriebe 3o Volt Gleichstrom verwendet. Die Stellhebel sind daher reit einem Springschalter ausgerüstet, durch dessen Kontakte beim Umlegen des Weichenhebels der Überwachungsstrom abgeschaltet und der Stellstrom eingeschaltet wird. Nach dem vollständigen Umlaufen des Antriebs wird der Springschalter ausgelöst, so daß er unter der Einwirkung einer beim Umlegen des Hebels gespannten Feder in die Grundstellung zurückspringt. Hierbei wird dann der Stellstrom ab- und der Überwachungsstrom angeschaltet. Bei den Schaltungen für elektrische Weichen-und Signalantriebe ist es für die Sicherheit der Schaltung erforderlich, daß der Überwachungsmagnet nur dann erregt wird, wenn die Hebelstellungaund die Antriebslage vollständig übereinstimmen. Es muß also überprüft werden, daß der Überwachungsmagnet beim jedesmaligen Umlegen des Hebels abfällt und erst dann wieder erregt wird und die Ordnungsstellung zeigt, wenn der Antrieb der Hebelbewegung vollständig gefolgt ist und seine Endlage erreicht hat. Dies wird z. B. durch die sogenannte Ankersperre erzwungen. Die Ankersperre ist eine Einrichtung, die das vollständige Umlegen des Weichenhebels nur dann gestattet, wenn vorher der Überwachungsmagnet abgefallen ist. Die Auslösung des beim Unilegen des Hebels umgesteuerten Springschalters erfolgte bisher durch den Ankeranzug des Weichenüberwachtingsmagneten, d. 1i. der Weichenüberwachungsmagnet erhielt nach dem vollständigen Umlaufen des Antriebs zunächst eine Spannung von 1-2o Volt und löste durch Anziehen seines Ankers den Springschalter aus. Erst dann wurde der Stehstrom abgeschaltet und der Überwachungsstrom angeschaltet. Der Überwachungsmagnet wurde also beim jedesmaligen Umstellen des Antriebs zunächst mit 12o Volt erregt. Löste dann der Springschalter nicht aus, z. B. infolge einer mechanischen Hemmung, so wurde der Überwachungsstrom nicht angeschaltet, so daß der Überwachungsmagnet dauernd an 120 Volt angeschlossen blieb. Diese Unregelmäßigkeit macht sich nicht bemerkbar, weil der überwachungsmagneterregtund dieÜberwachungskontakte geschlossen waren. Da jedoch die Spule des übenvacllungsmagneten nicht für den dauernden Anschluß an 1-2o Volt Gleichstrom bemessen war, so verbrannte sie nach kurzer Zeit. Daher wurde später für die Auslösung des Springschalters ein besonderer Auslösemagnet vorgesehen, wodurch der Überwachungsmagnet überhaupt nicht mehr mit der Stellstromspannung in Verbindung kam. Dieser Vorteil wurde jedoch durch den zusätzlichen Aufwand eines besonderen Auslösemagneten erkauft. Es ist ohne «-eitergis verständlich, daß bei größeren Stellwerksanlagen z. B. mit aoo und mehr Weichen die Unterbringung dieser Auslösemagneten große Schwierigkeiten bereitet.
  • Die Erfindung zeigt einen Stellhebel für elekfrische Weichen- und Signalantriebe mit Überwachungsmagnet, Ankersperre und Springschalter, jedoch ohne besonderen Auslösemagneten, bei dem die Anordnung so getroffen ist, daß die Auslösung des Springschalters unmittelbar durch den Überwachungsmagneten geschieht und bei dem die Überwachungskontakte erst dann geschlossen werden, wenn der Springschalter in die Grundstellung zurückgekehrt ist. Hierdurch wird erreicht, daß ein etwaiges Hängenbleiben des Springschalters nach Anziehen des Überwachungsmagneten sich sofort dadurch bemerkbar macht, daß die Überwachungskontakte nicht geschlossen werden.
  • Der Erfindungsgegenstand ist in der Abbildung an einem Beispiel erläutert.
  • Der mit i bezeichnete Überwachungsmagnet steuert über seinen um den Punkt 3 drehbaren Ankerhebel 2 den Kontaktsteg i i mit den Kontakten 6. ; und '8. Der Kontaktsteg i i ist mit dein Ankerhebel 2 durch die Feder 1 2 verbunden. Der um den Punkt io drehbare Sperrhebel 9 wird durch die Verbindungsstange 5. die im Punkt .I mit dem Ankerliebel 2 verbunden ist, gesteuert. Der um die Achse 1; schwingende Springschalter 13 wird durch die Feder v; in der gezeichneten Lage testgehalten. Die Kontakte 1d und 15 «-erden durch den Springschalter 13 betätigt. In der gezeichneten Stellung. d.h. also in der Grundstellung. ist der Kontakt 1.I geschlossen. d. h. der Überwachungsstrom ist angeschaltet. Wird der Weichenhebel umgelegt, so wird gleichzeitig in berannter Weise der Springschalter 13 in Pfeilrichtung be«-egt. Der Hell kann jedoch nur so weit bewegt werden, bis die Kante c des Springschalters 13 gegen den Kontaktsteg i i stößt. Das vollständige Umlegen des Weichenhebels ist also so lange verhindert, wie der Anker des Überwachungstnagneten i angezogen ist. Im ersten Teil der Hebelbewegung, d. h. also, bevor die Kante c des Springschalters 13 an den Kontaktsteg i i stößt, wurde der Springschalterkontakt 14 geöffnet und damit der Überwachungsstromkreis unterbrochen. Der Überwachungsmagnet i wird stromlos, so daß dessen Anker 2 abfällt. Dadurch bewegt sich auch der Kontaktsteg i i nach unten, so daß nun der Weichenhebel vollständig umgelegt werden kann. Hierbei tritt die Kante a des Springschalters 13 über den Kontaktsteg i i, so daß die Aufwärtsbewegung des Steges und damit das Wiederschliez3en der Überwachungskontakte 6. ; und S verhindert ist. Durch das Abfallen des Ankers a des Überwachungsmagneten wurde auch die Verbindungsstange 5 nach oben bewegt, so daß die Sperrklinke 9 nach dem vollständigen Umlegen des Weichenhebels hinter die Sperrnase b des Springschalters 13 tritt. Damit ist der Springschalter zunächst mechanisch festgehalten. Durch die Drehung des Springschalters um die Achse 1; wurde der Kontakt 15 geschlossen und damit der Stellstrom eingeschaltet. Nach dem vollständigen Umlaufen des Antriebs erhält der Weichenüberwachungsmagnet in bekannter Weise Strom aus der 1zo-Volt-Stellstrombatterie. Durch das Anziehen des Ankers 2 wird die Verbindungsstange 5 wieder nach unten bewegt und der um den Punkt io drehbare Sperrhebel 9 in die Grundstellung zurückgebracht. Dadurch wird der Springschalter 13 frei, so daß er unter der Einwirkung der Feder 16 in die gezeichnete Stellung zurückspringt. Hierbei wird der Kontakt 15 unterbrochen und der Kontakt 14. geschlossen, d. h. also der Stehstrom wird ab= und der Überwachungsstrom angeschaltet. Sobald der Springschalter seine Grundstellung erreicht hat, kann auch der Kontaktsteg i i, der vorher durch die Kante a festgehalten wurde, unter Einwirkung der Feder 1-, die beim Anziehen des Ankers z des überwachungsmagneten i gespannt wurde, wieder hochspringen. Dadurch werden die überwachungskontakte 6, 7 und 8 geschlossen, so daß die Ordnungsstellung erreicht ist. Wird der Springschalter nach dem. Anziehen des Ankers des Überwachungsmagneten i infolge einer mechanischen Hemmung nicht in die Grundstellung zurückgezogen, so bleibt die Kante a des Springschalters 13 über dem Kontaktsteg i i sitzen und verhindert damit das Hochspringen des Kontaktsteges und das Schließen der Überwachungskontakte 6, 7 und B. Die Störung macht sich also. sofort bemerkbar.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Stellhebel für elektrische Weichm-und Signalantriebe mit Überwachungsmagnet, Ankersperre und Springschalter, dadurch gekennzeichnet, daß die Auslösung des Springschalters durch den Anker des Überwachungsmagneten geschieht und die Überwachungskontakte (6, 7, 8) erst dann geschlossen werden, wenn der Springschalter (13) in die Grundstellung zurückkehrt.
  2. 2. Stellhebel für elektrische Weichen-und Signalantriebe nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Kontaktsteg (i i) des Überwachungsmagneten (i) mit dem Anker (2) federnd gekuppelt ist.
  3. 3. Stellhebel für elektrische Weichen-und Signalantriebe nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der federnd gekuppelte Kontaktsteg (i i) des überwachungsmagneten (i) bei nicht ausgelöstem Springschalter (13) durch den Springschalter in der Tiefstellung festgehalten wird.
DEV38468D 1942-01-29 1942-01-29 Stellhebel fuer elektrische Weichen- und Signalantriebe Expired DE765797C (de)

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