DE765409C - Vorrichtung fuer Aquarien zum Entfernen von auf dem Grunde ihres Wassers abgesetztemSchlamm - Google Patents

Vorrichtung fuer Aquarien zum Entfernen von auf dem Grunde ihres Wassers abgesetztemSchlamm

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Publication number
DE765409C
DE765409C DEW110466D DEW0110466D DE765409C DE 765409 C DE765409 C DE 765409C DE W110466 D DEW110466 D DE W110466D DE W0110466 D DEW0110466 D DE W0110466D DE 765409 C DE765409 C DE 765409C
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DE
Germany
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water
container
sludge
filter
riser
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Expired
Application number
DEW110466D
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English (en)
Inventor
Hermann Dipl-Kaufmann Winkler
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Individual
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01KANIMAL HUSBANDRY; AVICULTURE; APICULTURE; PISCICULTURE; FISHING; REARING OR BREEDING ANIMALS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NEW BREEDS OF ANIMALS
    • A01K63/00Receptacles for live fish, e.g. aquaria; Terraria
    • A01K63/04Arrangements for treating water specially adapted to receptacles for live fish
    • A01K63/045Filters for aquaria

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Marine Sciences & Fisheries (AREA)
  • Animal Husbandry (AREA)
  • Biodiversity & Conservation Biology (AREA)
  • Jet Pumps And Other Pumps (AREA)

Description

Es sind Vorrichtungen für Aquarien bekannt, mittels welchen der am Grunde abgesetzte Schlamm durch Saugwirkung abgehoben wird, die dadurch entsteht, daß Luft in ein Steigrohr hineingedrückt wird. Das hierbei entstehende Luft-Wasser-Gemisch steigt infolge seines geringen spezifischen Gewichtes auf und übt damit eine Saugwirkung am unteren Steigrohr ende aus. Bei ίο diesen bekannten Vorrichtungen wurde das Schlammwasser, nachdem es das Steigrohr durchströmt hatte, einem über dem Wasserspiegel angeordneten Filter zugeleitet, aus
welchem das gefilterte Wasser in das Aquarium wieder zurückgeführt wurde.
Diese Einrichtung hat den Mangel, daß der Schlamm das Steigrohr verunreinigt und vor allem die Einführungsstelle für die Luft der naheliegenden Gefahr der Verstopfung ausgesetzt ist. Auch ist die Einrichtung nur für eine bestimmte Wassertiefe brauchbar, welche sich nach der Steigrohrhöhe bestimmt; für andere Wassertiefen sind- andere Steigrohre anzuwenden. Überdies ist auch der Luftverbrauch groß, weil sich das Filter über dem Wasserspiegel befindet.
Diese Mängel werden erfindungsgemäß dadurch beseitigt, daß dem Steigrohr ein luftdicht verschließbarer Behälter an einer nahe seinem Boden liegenden Stelle mit einem seinen Boden dicht durchsetzenden, außerhalb von ihm in kurzem Abstande mündenden und andererseits in den Raum des Behälters hineinragenden Saugrohrstück und im Behälter ein mit seinem Rande auf seinem Boden dicht
ίο aufsitzendes, über den hineinragenden Teil des Saugrohrstückes gestülptes frei stehendes Filter vorgeschaltet ist.
In der Abbildung ist eine derartige Einrichtung schematisch dargestellt. Es bezeich-
net ι das Steigrohr, das am unteren Ende U-förmig gebogen ist (14) und mit seinem möglichst nahe dem Boden 12 angeordneten Ende bei 4 in den Behälter 2 mündet. Bei dem unteren Knie ist das Luftzuführungsrohr 11 in das Steigrohr 1 eingeführt. Der Behältern ist hohlzylindrisch gestaltet und an seinem oberen Ende durch einen Deckel 5 luftdicht abschließbar. Durch den Boden 12 ist ein Saugrohr 3 derart hindurchgeführt, daß das außerhalb des Behälters 2 befindliche Schlammansaugeende 10 kurz ist und das andere Ende in den Behälter hineinragt: die Durchführungsstelle ist dicht. Über dieses Ende ist ein Filter 9 so gestülpt, daß sein unterer Rand dicht auf den Behälterboden 12 aufsitzt. Zwischen der Behälterwand und dem Filter muß ein kleiner Zwischenraum vorhanden sein, damit das durch das Filter hindurchtretende Wasser leicht zur Mündungsstelle 4 gelangen kann. An dem Behälter 2 können noch Ösen 7, 8 zur Befestigung eines Stabes 6 angeordnet werden, um die Einrichtung mit dem Stab unter Wasser halten und führen zu können.
Ist die Einrichtung mit Wasser gefüllt, der Deckel aufgesetzt und wird durch das Rohr 11 Luft in das Steigrohr 1 eingeleitet, dann erfährt das Wasser in diesem Rohr infolge der Mischung mit Luftbläschen einen Auftrieb, und es entsteht im Behälter 2 ein Unterdruck, der am Schlammansaugeende 10 eine Saugwirkung hervorruft. Der Schlamm tritt in den Behälter 2 hinein und setzt sich an der Innenwand des Filters 9 ab, während das vom Schlamm befreite Wasser durch die Filterwand und die Mündung 4 hindurch in das Steigrohr 1 tritt, gefördert wird und sich in das Aquarium ergießt. Nachdem der Schlamm aus dem Aquarium abgesaugt worden ist, wird die Einrichtung so weit gehoben, daß das Saugrohrende 10 unterhalb des Wasserspiegels bleibt, aber verschlossen werden kann; hierauf kann die Einrichtung aus dem Aquarium herausgenommen und der Deckel 5 abgehoben werden. Es erfolgt nun eine Entleerung der Vorrichtung und das Herausnehmen des Filters zur Reinigung.
Je kürzer der senkrechte Förderweg von der Schlammansaugestelle 10 bis zum Ausguß aus dem Steigrohr 1 ist, desto geringer ist der Luftbedarf. Das Steigrohr soll daher am besten unterhalb des Wasserspiegels ausgießen. Um dennoch eine große Steigrohrhöhe und damit eine kräftige Wirkung zu erhalten, wird das Steigrohr mittels des U-förmig gebogenen Endes unterhalb des Behälterbodenniveaus herabgeführt. Diese Maßnahme ermöglicht es, das Saugrohrende 10, wenn es angebracht erscheint, lang zu halten. Das Mündungsende 4 wird zweckmäßigerweise nahe beim Boden 12 des Behälters eingeführt, wodurch einer vorzeitigen Verstopfung des Filters vorgebeugt wird. Ebenso ist es zweckmäßig, das Saugrohr 3 in den Behälter 2 hineinragen zu lassen, damit der sich absetzende Schlamm nicht durch das einströmende Schlammwasser immer wieder hochgewirbelt wird.
Die neue Einrichtung ist gedrängt in der Bauart; sie ermöglicht, den Luftaufwand gering zu halten, ist bei allen praktisch vorkommenden Wassertiefen brauchbar und gestattet, große Schlammengen in einem Zuge herauszuholen.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Vorrichtung für Aquarien zum Entfernen von auf dem Grunde ihres Wassers abgesetztem Schlamm, bei der ein Gemisch von Schlamm und Wasser durch Saugwirkung von in ein Steigrohr eingeführter Druckluft in ein Filter gefördert wird, von dem der Schlamm zurückgehalten und filtriertes Wasser dem Wasser des Aquariums zugeleitet wird, dadurch gekennzeichnet, daß dem Steigrohr ein luftdicht verschließbarer Behälter (2) an einer nahe seinem Boden liegenden Stelle mit einem seinen Boden dicht durchsetzenden, außerhalb von ihm in kurzem Abstande mündenden und andererseits in den Raum des Behälters hineinragenden Saugrohrstück (3) und im Behälter ein mit seinem Rande auf seinem Boden dicht aufsitzendes, über den hineinragenden Teil des Saugrohrstückes gestülptes frei stehendes Filter (9; vorgeschaltet wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
    © 9565 10.54
DEW110466D 1942-02-18 1942-02-18 Vorrichtung fuer Aquarien zum Entfernen von auf dem Grunde ihres Wassers abgesetztemSchlamm Expired DE765409C (de)

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