DE764633C - Hilfsmotorantrieb fuer Fahrraeder - Google Patents
Hilfsmotorantrieb fuer FahrraederInfo
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- DE764633C DE764633C DES126897D DES0126897D DE764633C DE 764633 C DE764633 C DE 764633C DE S126897 D DES126897 D DE S126897D DE S0126897 D DES0126897 D DE S0126897D DE 764633 C DE764633 C DE 764633C
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- flexible shaft
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B62—LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
- B62M—RIDER PROPULSION OF WHEELED VEHICLES OR SLEDGES; POWERED PROPULSION OF SLEDGES OR SINGLE-TRACK CYCLES; TRANSMISSIONS SPECIALLY ADAPTED FOR SUCH VEHICLES
- B62M9/00—Transmissions characterised by use of an endless chain, belt, or the like
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Combustion & Propulsion (AREA)
- Transportation (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Steering Devices For Bicycles And Motorcycles (AREA)
Description
- Hilfsmotorantrieb für Fahrräder Die Erfindung bezieht sich auf einen Hilfsmotorantrieb für Fahrräder, bestehend aus einem im Fahrradrahmen angeordneten Motor sowie einer auf dem Vorderrad laufenden Reibscheibe, die an der Vorderradgabel schwenkbar angelenkt ist und durch eine Hebelübertragung bekannter Art, z. B. von der den Lenkstangengriff umfassenden Hand des Fahrers verstellt werden kann, wobei die Kraftübertragung vom Motor auf die Reibrolle durch eine biegsame Welle erfolgt.
- Erfindungsgemäß wird der Motor in dem Fahrradrahmen derartig beweglich gelagert, daß er den Bewegungen der biegsamen Welle und der Reibrolle folgen kann.
- Durch die bewegliche Lagerung des Motors wird erreicht, daß sich die biegsame Welle beim Verschwenken der Antriebsreibrolle mit dem Lenkrad- immer von selbst in die günstigste Lage einstellen kann, die die Kraftverluste in der biegsamen Welle auf dein möglichen Mindestwert beschränkt.
- Als weitere vorteilhafte Ausbildung gemäß der Erfindung ist die einseitig gelagerte Reibrolle als einseitig geschlossener Hohlkörper ausgebildet und der Wellenanschluß auf der hohlen Seite eingeführt. Dadurch ist es möglich, die Länge der biegsamen Welle kurz zu halten und in bezug auf die Längsachse des Fahrzeuges so zu verteilen, daß der Bogen, den die biegsame Welle bildet, nicht übermäßig seitlich herausragt.
- In der Zeichnung ist eine Ausführungsform des Gegenstands der Erfindung dargestellt, und zwar zeigt Abb. i eine Seitenansicht des Fahrrades mit dem Hilfsmotorantrieb und Abb. 2 eine Draufsicht auf die Antriebsanordnung.
- Der -Motor m wird an beliebiger Stelle des Fahrradrahmens angeordnet und treibt mittels einer biegsamen U eile «,, eine Reibrolle t, «-elche z. B. auf das Vorderrad «wirkt. Der Motor ist beweglich aufgehängt, so daß er den WinkeländeTungen der biegsamen Welle derart nachgeben kann, daß diese sich von selbst in die jeweils günstigste Lage. einstellen kann, in der der Verwindungswiderstand der biegsamen Welle am geringsten ist. Es kann ferner noch eine längs verschiebliche Kupplung t, in der biegsamen Welle angeordnet sein, die die durch die Lenkbewegung hervorgerufenen Längenänderungen ausgleicht.
- Zur Erzielung eines möglichst kurzen Bogens und einer günstigen Anordnung der biegsamen Welle wird diese durch die als einseitig geschlossener Hohlkörper ausgebildete Antriebsrolle bzw. Reibrolle t hindurchgeführt und an der entgegengesetzt der Welle einseitig gelagerten Achse der Rolle befestigt. Die Seitenscheibe der Rolle an der Lagerseite kann dabei kegelförmig nach außen verlaufen.
- Zur Erläuterung -werden noch folgende nicht zur Erfindung gehörende Einrichtungen beschrieben.
- Die Antriebsrolle t ist beliebig an- und abschaltbar eingerichtet; sie hat ein Außenprofil, welches sich dem Reifen anpaßt. Bei Verwendung nur einer Rolle beträgt ihr Durchmesser etwa ein Viertel des Vorderrades, um einen guten Wirkungsgrad zu erzielen und ein Gleiten bei nassem Wetter zu vermeiden. Er wird so gewählt, daß für ihn ein Gummibelag paßt, -,welcher aus normalen Luftreifenprofilen geschnitten «-erderz kann. Bei Anordnung mehrerer hintereinander geschalteter Rollen können diese einen geringeren Durchmesser haben.
- Die Antriebsrolle t kann ferner in bekannter Weise mehrere stufenförmig angeordnete Laufbahnen verschiedenen Durchmessers haben, um eine Änderung des Übersetzungsverhältnisses zu ermöglichen.
- Die Schaltbewegung der Rolle t erfolgt nach Art einer Fahrradhebelbremse, «-elche in bekannter Weise die Rolle durch Federbelastung im geringen Abstand vom Reifen hält. Durch Anziehen des Hebels lt. wird die Rolle auf den Luftreifen gedrückt. Den günstigsten Anpreßdruck kann man dabei beliebig einstellen: er bleibt in gleicher Größe erhalten, weil der Hebel h. durch die Sperrklinke s in der einmal eingestellten Lage gehalten wird. Zum raschen Abschalten genügt ein Druck auf den Hebel x der Sperrklinke, um sie auszulösen. Durch diese Anordnung gelingt die gefühlsmäßige Zuschaltung des -Motors und dessen rasche Ausschaltung, ohne die Hand vom Lenker nehmen zu müssen.
Claims (2)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Hilfsmotorantrieb für Fahrräder, bestehend aus einem im Fahrradrahmen angeordneten Antriebsmotor sowie einer auf dem Vorderrad laufenden Reibscheibe, die an der Vorderradgabel schwenkbar angelenkt ist und durch eine Hebelübertragung bekannter Art, z. B. von der den Lenkstangengrift umfassenden Hand des Fahrers verstellt werden kann. «wobei die Kraftübertragung vom -Motor auf die Reibrolle durch eine biegsame Welle erfolgt, dadurch gekennzeichnet, daß der Motor (m) in dem Fahrradrahmen derartig beweglich gelagert ist, daß er den Bewegungen der biegsamen Welle (w) und der Reibrolle (t) folgen kann.
- 2. Hilfsmotorantrieb nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die einseitig gelagerte Reibrolle (t) als einseitig geschlossener Hohlkörper ausgebildet und der `@rellenanschluß auf der hohlen Seite eingeführt ist. ZurAbgrenzung des Erfindungsgegenstands vom Stand der Technik sind im Erteilungsverfahren folgende Druckschriften in Betracht gezogen worden: Deutsche Patentschriften N r. 304 852, 4,87:284; französische Patentschriften Nr. 377832, 537 970 . 538 807, 545 818: schweizerische Patentschrift \r. 23 32.1; britische Patentschrift Nr. 8 287 vom Jahre 19i4; USA.-Patentschrift Nr. 688838.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES126897D DE764633C (de) | 1937-04-20 | 1937-04-20 | Hilfsmotorantrieb fuer Fahrraeder |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES126897D DE764633C (de) | 1937-04-20 | 1937-04-20 | Hilfsmotorantrieb fuer Fahrraeder |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE764633C true DE764633C (de) | 1953-10-12 |
Family
ID=7537301
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES126897D Expired DE764633C (de) | 1937-04-20 | 1937-04-20 | Hilfsmotorantrieb fuer Fahrraeder |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE764633C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4404518A1 (de) * | 1994-02-12 | 1995-08-17 | Joerg R Bauer | Elektromotorische Antriebsvorrichtung zum Anbau an drehantreibbare Einrichtungen, insbesondere Fahrzeuge |
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| GB191408287A (en) * | 1914-01-21 | 1914-12-24 | Arthur William Wall | Improvements in the Mode of and Means for Propelling by Power or Assisting by Power in the Propulsion of a Bicycle or like Vehicle. |
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-
1937
- 1937-04-20 DE DES126897D patent/DE764633C/de not_active Expired
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