DE764540C - Verfahren zur Herstellung eines Widerstandes aus Silbersulfid - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines Widerstandes aus Silbersulfid

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Publication number
DE764540C
DE764540C DEI62347D DEI0062347D DE764540C DE 764540 C DE764540 C DE 764540C DE I62347 D DEI62347 D DE I62347D DE I0062347 D DEI0062347 D DE I0062347D DE 764540 C DE764540 C DE 764540C
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DE
Germany
Prior art keywords
silver
resistor
silver sulfide
sulfide
power supply
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Expired
Application number
DEI62347D
Other languages
English (en)
Inventor
Leonard Joseph Harris
Henry Wolfson
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
International Standard Electric Corp
Original Assignee
International Standard Electric Corp
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Filing date
Publication date
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Application granted granted Critical
Publication of DE764540C publication Critical patent/DE764540C/de
Expired legal-status Critical Current

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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01CRESISTORS
    • H01C7/00Non-adjustable resistors formed as one or more layers or coatings; Non-adjustable resistors made from powdered conducting material or powdered semi-conducting material with or without insulating material
    • H01C7/04Non-adjustable resistors formed as one or more layers or coatings; Non-adjustable resistors made from powdered conducting material or powdered semi-conducting material with or without insulating material having negative temperature coefficient
    • H01C7/042Non-adjustable resistors formed as one or more layers or coatings; Non-adjustable resistors made from powdered conducting material or powdered semi-conducting material with or without insulating material having negative temperature coefficient mainly consisting of inorganic non-metallic substances

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Microelectronics & Electronic Packaging (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Apparatuses And Processes For Manufacturing Resistors (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung eines Widerstandes aus Silbersulfid Die Erfindung bezieht isieh auf einen elektrischen Widerstand mit negativem Temperaturkoieffizienten aus S,iJbersulfid. Bei. der Herstellung solcher Widbnstände wird nach einem bekanntenVerfahreneinSilberkörperSchwefeld'ämpfen ausgesetzt und dadurch in Silbersulfid verwandelt. Dabei macht es aber Schwierigkeiten, Stromzuführungen an dem Widers,tandskörpe.r so zu befestigen, -daß .s.ne guten el,ektr;i,sclhen Kontakt geben und mechanisch fest mit .dem Widerstandskörper z@usammenhaliten. Erfindungsgemäß wiTiddies : dadurch erreicht, idaß die Stromzuführungen für den Widerstand in dem S@ilb,erkörper befestigt werden, bevor er in S-i,l:bersulfid umgewan@delit wird, und daß für diese Stromzuführungen ein Material genommen wird, das von den Schwefeldämpfen nicht angegriffen wird.
  • Der Silberkörper kann z. B. Schwefeldämpfen in einem Gefäß wähnend einer Zeit von 15 Minuten oder mehr hei. 300 bi,s 400'C ausgesetzt werden, so daß s,nch das ganze Silber in Silbersulfid umwandelt, ohne daß die Kontalkte angegriffen werden. Um den. Widerstand zu stabildsIeren, wird das. Element danach bei, einer Temperatur von 200 biss 300'' C in einem trägen Gas erhitzt.
  • Wenn man einen Silber,sulfvdiwi,deristand will, verwendet man für die Kontakte Wolfram oder Platin oder auch Nickel-Chrom-Legierungen. Es können auch andere Metalle benutzt werden, wenn s,ie während der Behandlung des Silberkörpers nicht in Sulfide tlingewandelt werden.
  • In der Abb. i ist ein Silherstab 2 dargestellt, welcher runden, rechteckigen oder auch einen andren OOuerschnitt haben kann und mit zwei Rinnen i versehen ist. Der Abstand zwischen den beiden Rinnen ist durch die Größe des Wid,-rstandes gegeben, welchen man Herstellen will. E%'olfratn-, Platin- oder Nicl;e-I-Cliroiii-Draht von beispielsweise 0.3 min Durchmesser wird in die Rinnen gewickelt und dicht miteinander verdrillt. uni einen guten elektrischen Kontakt mit dein Silber zti geben und die Stromzuführungen 3 (Abb. 2) zu bilden. Der Silberkörper wird dann Schwefeldämpien bei einer Temperatur voll 300 bis d.oo:# C während einer Zeit von i` Minuten oder mehr ausgesetzt, so daß der ganze Silberkörper in Silbersulfid umgewandelt wird. Danach wird der überschüssige Schwefel entfernt und das Element einer Temperatur von 200 bis 300= C in einem trägen Gas, wie z. B. Stickstoff, unterworfen, um den Widerstandswert zu stabilisieren.
  • Es hat sich gezeigt. daß das Silhersulfld um die Wolfram- oder Legierungskontakte herum anschwillt und diese vollständig bedeckt, so daß ein guter elektrischer Kontakt mit dem Si;l1)ersulfid erzielt wird. Bei der Behandlung des Silberkörpers werden @<'olfram oder die -Nicl;el-Chrom-Legierungen nicht in Sulfide umgewandelt. Infolgedessen wird der Kontakt zwischen Metall und Silbersulfid und nicht zwischen einem Metallsu!Ifid und Silbersulfid 1)--wirl;t. In dem letzten Fall würden leicht Kontaktstörungen auftreten.
  • Bei einer anderen Ausführungsform wird durch den Silberstab 2 (.hl). 3) ein Loch längs der Achse gebohrt und ein genau passender Kern .4 aus Wolfram oder einer i\ icl;el-Cliroin-Legierung eingeschoben, so daß ein Ende des Kernes Herausragt. In den Silberstab, 2 sind eine oder mehrere Rinnen eingedreht, in denen die Konta:l;tdrälite 3 aus Wolfram oder Chromnickel untergebracht sind. Der Silberstab wird dann in Silbersulfid umgewandelt und einer weiteren Wärmebehandlung unterworfen, wie es oben beschrieben. ist. Der Widerstand li-gt zwischen dem Kern -4 und den Drähten 3.
  • Bei dem in der Abb.-1 dargestellten Widerstand sind an beiden Enden in den Silbertab axiale Löcher gebohrt, und bei dein Widerstand der Abb. 3 sind an den entgegengesetzten Enden des Stahe:2 Löcher senkrecht zur Achse angebracht. Bei beiden Widerständen werden eng passende Kerne d. so in d:i.e Löcher .eingeführt, daß sie an den Enden herausragen. Danach wird der Silberkörper in der oben beschriebenen Wei3e behandelt.
    Das Widerstandselement kann :ti eine Hart-
    glasröhre eingeschlossen und von außen her in
    bekannter Weise erhitzt werden. Diese Anord-
    nung kann in einem Glaskolben untergebracht
    «-erden. welcher evakuiert oder finit einem
    trägen Gas niedrigen Druckes gefüllt ist. Das
    Widerstandselement kann auch die horin eine:
    Rohres haben und durch Pehaii@l:lii einer Sil-
    berröhre mit Schwefeldampf oilei- durch Auf-
    bohren eines aus Silhersul.fid hestelietiden
    Elementes hergestellt werden. Di,e Kontakte
    können so angebracht weiden, wi-- es in (I°i-
    _@hly. ? rlargestellt ist.

Claims (1)

  1. PATEXTANSPRt.CHE:
    i. Verfahren zur Ilerstcllung eine: Widerstandes aus Silbersulfid. hei dein ein Silberkörper durch die Wirkung von Schwefeldämpfen in Silbersulfid unige- wandelt wird. dadurch gekemizeichnet, <laß die Stromzuführungen für den in dem Silberkörper h#-festi-"t werden, be- vor er in Silbersulfid unig. @vaiidelt wird, und daß für diese Stroinzufiihrungen ein Material genommen wird, das von den Schwefeldämpfen nicht angegriffen wird. 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Silberkörper (2) mit Rillen (i) versehen ist, in «-elche die Stromzuführungen (3) in Drahtform ge- wanden werden und in deilen durch rlie an diesen Enden der Stroinzufül)rungen wäh- rend der Umwandlung des Silbers in Sul- fid eintretende Volumenzunahme ein guter elel;triscli,er Kontakt zwischen dein Silher- stilfidwidzrstan@i und der Metallstroinzu- führung tiervorgerufen wird (AM,). i und 2). 3. -'erfahren nach Anspruch i. dadurch gekennzeichnet, daß die Kontakte (4) in Löchern des Widerstandes befestigt sind. in denen durch die Volumenzunahme bei der Sulfidbildung ein guter elektrischer Kontakt zwischen dein Silberstilfidwidei-- stand und der --#Ietallstroiliztifülirtlilg be- wirkt wird (Ab!). d. und @).
    Zur Abgrenzung des Erhildun;;:;#L#eilstailds vom Stand der Technik silid An El-teilungs- v°rfahren folgende Druckschriften iii ßetraclit gezogen worden: Deutsche Patentschrift N r. 688 3-[2; britische Patentschriften N r. .165 923. 412 144 I_ S ..-Patentschrift -Nr. 2 o31 -PSo: Ullniann. »Enzyklopädie der technischen Chemie:. 2. Aufl. (1932j. Bd.9. S. 210Z Hofmann, K. A., »Lehrbuch der annr;-a- nischen Cllelnie;<, 2. Allft. (191g). S. ;8,g.
DEI62347D 1937-08-30 1938-08-28 Verfahren zur Herstellung eines Widerstandes aus Silbersulfid Expired DE764540C (de)

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Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2031480A (en) * 1933-05-30 1936-02-18 Gen Electric Ballast resistance
GB465923A (en) * 1936-03-27 1937-05-19 Western Electric Co Resistance units of silver sulphide and circuits utilising them
GB472144A (en) * 1936-01-17 1937-09-17 Standard Telephones Cables Ltd Improvements in or relating to electric resistances
DE688342C (de) * 1936-10-31 1940-02-19 Patra Patent Treuhand In gasgefuelltem Gefaess untergebrachte Widerstandsanordnung

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