DE445990C - Untersuchungsinstrument, insbesondere fuer zahnaerztliche Zwecke - Google Patents
Untersuchungsinstrument, insbesondere fuer zahnaerztliche ZweckeInfo
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- DE445990C DE445990C DEC35015D DEC0035015D DE445990C DE 445990 C DE445990 C DE 445990C DE C35015 D DEC35015 D DE C35015D DE C0035015 D DEC0035015 D DE C0035015D DE 445990 C DE445990 C DE 445990C
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Description
- Untersuchungsinstrument, insbesondere für zahnärztliche Zwecke. Die Erfindung betrifft ein Untersuchungsinstrument, insbesondere für zahnärztliche Zwecke, aus einem zwei elektrische Zuleitungsdrähte einschließenden Griff und besteht darin, daß die Leitungsdrähte auf ihrer ganzen Länge innerhalb des Griffes durch Isoliermasse im Abstand voneinander gehalten sind und mit ihrem einen Endenpaar an das eine zu einem Kontaktstöpsel ausgebildete Griffende angeschlossen sind, während das andere Endenpaar in Form rein metallischer, zur galvanischen Untersuchung von Zähnen o. dgl. geeigneter Polenden aus dem anderen Griffende herausragt, welches letztere gegebenenfalls etwas abgebogen sein kann.
- Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise dargestellt, und zwar zeigt Abb. i denselben in Gebrauch, Abb.2 einen Aufriß und teilweisen Schnitt desselben in vergrößertem Maßstabe und Abb.3 einen Einzelheitsschnitt durch sein Arbeitsende.
- Der Erfindungsgegenstand besteht aus einem Fassungsstöpsel i mit Gewinde 2, der zum Teil mit Isolationsmassen 3 ausgefüllt ist. Eine Öffnung- q. in dieser Isolationsmasse oder Querwand gestattet den Durchgang eines Leiters -zu .der äußeren Kontaktplatte 5 des Stöpsels. Er ist zylindrisch ausgebildet und dient zur Aufnahme der Röhre 7, welche an diesen Flansch durch Zement angekittet ist, der Feuchtigkeit, und Säuren im allgemeinen. widersteht. Die Hülse oder Röhre 7 besteht vorzugsweise aus Milchglas oder weißem Glas und hat die zur Handhabung notwendige Länge und einen passenden Durchmesser. Das dem Stöpsel gegenüberliegende Ende dieser Glasröhre ist zugeschmolzen oder sonstwie verschlossen, wie in. Abb. i und 3 gezeigt. In diesen Abbildungen ist auch angedeutet, daß dieses Arbeitsende abgebogen ist. Diese Abbiegung ist jedoch nicht notwendig, da sich das Instrument auch in einer geraden Verlängerung fortsetzen kann.
- In dem dargestellten Ausführungsbeispiel sind an dem zugeschmolzenen Ende, voneinander getrennt, zwei metallische Buchsen oder kleine Röhrchen 8 und 9 eingeschmolzen, und zwar so, daß ihre Achsen parallel zueinander und auch parallel zur Achse des Glaskörpers laufen. Die Buchsen 8 und 9 dienen zur Führung und Sicherung zweier dünner Drahtenden io und i i, die in die Bohrungen der Röhrchen 8 und 9 eingesetzt sind, so daß die beiden Enden i o, i i aus diesen Röhrchen beiderseits herausstehen. Statt dieser Führung in den Röhrchen 8 und 9 können die Drahtstücke io und i i auch unmittelbar in die Röhre 7 eingeschmolzen werden. Sie bestehen vorzugsweise aus Nickel oder einem ähnlichen Metall, das nicht leicht oxydiert. Die inneren Enden dieser Drahtstücke sind nun an die Leiter 12 und 13 angelötet oder auf andere Weise angeschlossen. Die Leiter 12 und 13 erstrecken sich durch die ganze Länge der Röhre 7 und stehen an ihren Enden mit dem Metallmantel 2 des Stöpsels und der Kontaktplatte 5 in Verbindung.
- Um die beiden Leiter.12 und 13 im inneren der Röhre möglichst weit voneinander getrennt zu halten und sie in dieser Lage zu sichern, ist in das eine Ende der Röhre ein Abstandsglied 14 in Gestalt eines Stöpsels eingeführt. Der Stöpsel 1¢ mag aus faserigem Material, beispielsweise Filz oder Holzmasse, bestehen; er ist in die Röhre 7 dicht,eingepaßt, so daß er darin durch Reibung festgehalten wird. Die beiden Leiter 12 und 13 werden im inneren der Röhre 7 im Abstande voneinander durch Gips oder ein ähnliches Zementmaterial 15 gehalten, das die Röhre ausfüllt.
- Nachdem der Stöpsel i in eine passende Fassung eingeschraubt und der Strom eingeschaltet ist, bringt der Arzt die herausragenden Enden der Leiter io und ii in Berührung mit jenen Teilen der Zähne, die untersucht werden sollen. Wenn nun der Schmelz oder die Außenwand des Zahnes irgendwo gebrochen ist oder auf einen ganz dünnen überzug verringert worden ist, so wird der Patient sofort einen elektrischen Schlag erhalten; hat sich jedoch der Nerv zurückgezogen, ist also wie abgestorben und verkümmert, oder in jenen Fällen, in welchen die Nervensubstanz vcllständig absorbiert worden ist, , wird der Stromkreis durch den Schmelz hindurch geschlossen werden, ohne daß der Patient es wahrnimmt.
- Es ist natürlich ratsam, den Strom durch einen Widerstand in Spannung und Stärke oder nur in einem dieser Faktoren abzudrosseln, so daß der Patient nur jene Reflexbewegung zeigen wird, die eben den Zustand des Dentins oder des Nervs gibt.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Untersuchungsinstrument, insbesondere für zahnärztliche Zwecke, aus einem zwei elektrische Zuleitungsdrähte einschließenden Griff, dadurch gekennzeichnet, daß die Leitungsdrähte (12, 13) auf ihrer ganzen Länge innerhalb des Griffes durch Isoliermasse (15, i4)_ im Abstand voneinander gehalten sind ud mit ihrem einen Endenpaar an das eine zu einem Kontaktstöpsel ausgebildete Griffende angeschlossen sind, während das andere Endenpaar iri Form rein metallischer, zur galvanischen Untersuchung von Zähnen o. dgl. geeigneter Polenden aus dem anderen Griffende herausragt, welches letztere gegebenenfalls etwas abgebogen ist (Abb. 3).
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEC35015D DE445990C (de) | 1924-06-20 | 1924-06-20 | Untersuchungsinstrument, insbesondere fuer zahnaerztliche Zwecke |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEC35015D DE445990C (de) | 1924-06-20 | 1924-06-20 | Untersuchungsinstrument, insbesondere fuer zahnaerztliche Zwecke |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE445990C true DE445990C (de) | 1927-06-20 |
Family
ID=7021613
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEC35015D Expired DE445990C (de) | 1924-06-20 | 1924-06-20 | Untersuchungsinstrument, insbesondere fuer zahnaerztliche Zwecke |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE445990C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19537050A1 (de) * | 1995-10-05 | 1997-04-10 | Joest Gmbh & Co Kg | Vorrichtung zum Kühlen von Trockenbraunkohle |
-
1924
- 1924-06-20 DE DEC35015D patent/DE445990C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19537050A1 (de) * | 1995-10-05 | 1997-04-10 | Joest Gmbh & Co Kg | Vorrichtung zum Kühlen von Trockenbraunkohle |
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