DE688342C - In gasgefuelltem Gefaess untergebrachte Widerstandsanordnung - Google Patents

In gasgefuelltem Gefaess untergebrachte Widerstandsanordnung

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DE688342C
DE688342C DE1936P0074068 DEP0074068D DE688342C DE 688342 C DE688342 C DE 688342C DE 1936P0074068 DE1936P0074068 DE 1936P0074068 DE P0074068 D DEP0074068 D DE P0074068D DE 688342 C DE688342 C DE 688342C
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DE1936P0074068
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Dr Wilfried Meyer
Hans Neldel
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Osram GmbH
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Patent Treuhand Gesellschaft fuer Elektrische Gluehlampen mbH
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    • C04CEMENTS; CONCRETE; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES
    • C04BLIME, MAGNESIA; SLAG; CEMENTS; COMPOSITIONS THEREOF, e.g. MORTARS, CONCRETE OR LIKE BUILDING MATERIALS; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES; TREATMENT OF NATURAL STONE
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    • C04B35/01Shaped ceramic products characterised by their composition; Ceramics compositions; Processing powders of inorganic compounds preparatory to the manufacturing of ceramic products based on oxide ceramics
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    • C04B35/462Shaped ceramic products characterised by their composition; Ceramics compositions; Processing powders of inorganic compounds preparatory to the manufacturing of ceramic products based on oxide ceramics based on titanium oxides or titanates based on titanates
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    • H01ELECTRIC ELEMENTS
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    • H01C7/00Non-adjustable resistors formed as one or more layers or coatings; Non-adjustable resistors made from powdered conducting material or powdered semi-conducting material with or without insulating material
    • H01C7/04Non-adjustable resistors formed as one or more layers or coatings; Non-adjustable resistors made from powdered conducting material or powdered semi-conducting material with or without insulating material having negative temperature coefficient
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Description

  • In ,gasgefülltem Gefäß untergebrachte Widerstandsanordnung Halbleiterwiderständen- mit hohen Temperaturkoeffizienten des Widerstandes, die aus Metalloxyden oder Oxydgemischen bestehen, kann man durch eine Fremdheizung willkürlich verschiedene -Widerstandswerte geben. Solche bekannten Widerstände besitzen- 7.B. die Gestalt eines an -beiden- Enden offenen Röhrchens, in dessen Innern ein elektrischer Heizdraht untergebracht ist. Um einen Schütz gegen äußere Einflüsse- zu erhä:lten, muß das Ganze in einem dichten G_ efäß untergebracht werden. Hierbei tritt zwischen' dem Heizdraht und dem Widerstandsröhrdhen-eine Gasströmung auf, - die die Wärmeübertragung zwischen Heizdraht und Widerstand beeinflußt. Daneben sind Halbleiterwiderstände bekanntgeworden, die entweder die Form einer unmittelbar auf -einen Heizdraht aufgebrachten Schicht besitzen oder die ebenfalls die Gestalt eines Röhrchens haben, in i dessen Innern der Heizdraht ausgespannt und mit den Verschlußkappen des Widerstandsröhrchens verbunden ist. Da bei solchen Widerständen eine unmittelbare elektrische Verbindung zwischen Heizleiter und dem Halbleiterwiderstand besteht, können sie nicht willkürlich geregelt werden.
  • Nach der Erfindung wird ein fremdgeregelter, in einem gasgefüllten Gefäß untergebrachter rohrförmiger Widerstand mit Innenheizung geschaffen, der eine äußerst kurze Aufheiz- und Abkühlzeit besitzt. Erfindungsgemäß umschließt ein rohrförmiger Widerstandskörper aus Metalloxyden reit Elektronenleitung -einen Heizkörper, der mit ihm elektrisch nicht verbunden ist, derart, daß im Innern- des Widerstandskörpers eine Temperaturströmung des Gases unterdrückt ist, etwa zufolge eines :geringen Abstandes zwischen Widerstandskörper und Heizkörper, während im gasgefüllten Gefäß rund um den Widerstandskörper zufolge genügend großen Abstandes zwischen letzterem und der Gefäßwand eine freie Temperaturströmung des Gases, etwa Wasserstoff, der unter einem Druck von i o bis 30o mm Quecksilbersäule steht, möglich ist.
  • Der sehr geringe Abstand zwischen dem Heizkörper und dem Widerstandskörper sorgt dafür, daß eine die Beheizung störende Gasströmung zwischen dem Heizkörper und dein Widerstandskörper nicht stattfindet. Der Widerstandskörper wird daher durch Leitung und Strahlung schnell auf die gewünschte Temperatur aufgeheizt. Wählt man:' nun das umhüllende Gefäß groß genug und benutzt ein leicht bewegliches Gas, wie beispielsweise Wasserstoff, so ist im wesentlichen nur die Außenseite des Körpers im Betrieb einer starken Temperaturströmung des Gases ausgesetzt. Es gelingt leicht, die Außenseite des Widerstandes auf diese Weise nahezu, auf der Temperatur des umgebenden Raumes zu halten. Bei einem Versuch wurde etwa 40`' Übertemperatur gemessen. Da der Gasvorrat außerhalb des Röhrchens eine -wesentlich niedrigere Temperatur hat als der nicht strömende kleine Gasvorrat innerhalb des Röhrchens, braucht der außerhalb des Röhrchens befindliche Gasvorrat nicht wesentlich abgekühlt zu werden. Er spielt daher für dye Wärmeträgheit der ganzen Anordnung keine wesentliche Rolle. An Stelle von Wasserstoff können in manchen Fällen auch Stickstoff oder Argon benützt werden.
  • Der Heizkörper kann aus einem Werkstoff hergestellt werden, der keinen Temperaturkoeffizienten des Widerstandes besitzt; dadurch wird eine schnelle Gleichgewichtseinstellung auch in solchen Fällen erreicht, in denen eine verhältnismäßig niedrige Temperatur des Heizkörpers benutzt wird. In diesem Falle stellt man den Heizkörper beispielsweise aus Konstantan oder temp:eraturkoeffizientenfreien Halbleiterstoffen her. Will man eine besonders schnelle Einstellung des Widerstandes bei stärkerer Heizung erreichen; so wählt man einen Heizkörper mit höherer Betriebstemperatur. Dafür sind Heizkörper aus Wolfram oder Molybdän mit einer Betriebstemperatur =oberhalb von 800°C geeig# net. Der Abstand zwischen der Oberfläche des Heizkörpers und der Innenfläche des Widerstandskörpers soll im allgemeinen weniger als 3 mm und zweckmäßig o,8 bis i mm betragen, um -.eine Temperaturströmung des Gases in diesem Zwischenraum zu vermeiden. Wenn man, um einen großeg Querschnitt des Halbleiterividerstandskörpers bei geringer Dicke zu erhalten, ein weites Rohr aus Halbleiterstoff als Widerstazidsköfper wählt, ist es häufig, nicht möglich oder nicht zweckmäßig, dem Heizwiderstand selber einen so goßen Querschnitt zu erteilen, daß der gewünschte geringe Abstand zwischen der Oberfläche des Heizkörpers und der Innenfläche des Halbleiterwiderstandskörpers erhalten wird, In diesem Fälle wird man andere Hilfsmittel benutzen müssen, um eine Temperaturströmung des Gases zu unterdrücken. Hierfür kommen Kappen an Enden der Widerstandsanordnung oder Scheiden, die quer zur Längsrichtung der Widerstandsordnung verlaufen, beispielsweise in Betracht. Der Abstand der Gefäßwandung von dem Widerstandskörper beträgt zweckmäßig mehr als i cm. Als Gasfüllung eignet sich eine Füllung von i o bis 30o mm Quecksilbersäule Wasserstoff. Besonders bewährt hat sich eine Füllung mit 17o bis aoo mm Quecksübersäule bei einem gegenseitigen Abstand von i mm zwischen Widerstandskörper und Heizkörper, Als Widerstandskörper eignen sich vornehmlich leitende Spinelle, wie Magnesiumtitanat. Derartige Widerstandskörper können aus 6o Gewichtsteilen Magnesiümöxzd und 4o Gewichtsteilen Titandioxyd hergestellt werden, und zwar zweckmäßig in der Weise, daß das Gemisch in Röhrchenform ausgespritzt wird und die erzeugten Röhrchen dann zunächst bei i ioo° C i Stunde in Luft und darauf ebenfalls i Stunde bei 145o bis 1500' C in i Wasserstoffatmosphäre gebrannt werden. Der Wasserstoff wird hierbei vor dem Einströmen in den Ofen durch mit Wasser gefüllte Waschflaschen geleitet, um ihn mit Wasserdampf zu beladen.
  • Bei einem Ausführungsbeispiel der Erfindung wurde ein Röhrchen aus Magnesium-Titan-Spinell von einem Außendurchmesser von i,2 mm und einem Innendurchmesser von i,o mrn sowie einer Länge zwischen den Stromzuführungen von 4 mm durch einen Wolframfaden geheizt, der etwa 4 W aufnahm. Die durch den sehr kleinen Innendurchmesser des Röhrchens veranlaßte innere Reibung des Gases verhinderte hierbei mit Sicherheit. eine Strömung des Gases im Innern des Röhrchens. Das Gefäß umschloß bei dieser Ausführung den Widerstandskörper mit etwa i 5 mm Abstand und war mit Wasserstoff von zoo mm Drück gefüllt. Der Widerstand des Röhrchens betrug bei dieser Heizung, von 4 W etwa i a ooo Ohm. Nach dem Abschalten des Heizstromes kühlte sich der Widerstandskörper so- schnell. ab; daß er be-. reits nach 1,5 bis 4 Sekunden 9o ojo des Kaltwiderstandes erreicht hatte. Nach q. Sekünden -wurden einige .hunderttausend -Ohm gemessen. Diese geringe Zeit wird dadurch erreicht, daß durch Strahlung, durch Leitung und durch die Wärmeströmung des frei im Glasgefäß strömenden Gases nur die Wärmemenge abgeführt zu werden braucht, die sich im inneren Teil des Röhrchens, in dem vom Röhrchen eingeschlossenen Gas und in dem Heizfaden befindet. Diese Wärmemenge ist sehr gering, und durch die geringe Stärke des Röhrchens kann sie leicht an das Gas abgegeben werden.
  • In der Abb. z ist ein Ausführungsbeispiel für den Gegenstand nach der Erfindung dargestellt, Der beispielsweise aus Urandioxyd bestehende rohrförmige Widerstandskörper i umschließt mit geringem Abstand den Heizfaden 2. Der Heizfaden z wird von einer Feder 3 gespannt. Die Anordnung befindet sich innerhalb eines geschlossenen, mit Wasserstoff gefüllten Glasgefäßes q.. Die Quetschung 5 wird von vier Stromzuführungen durchsetzt, von denen die Stromzuführungen 6 und x zum Widerstandskörper und die Stromzuführungen 8 und 9 zum Heizkörper führen.
  • Die Widerstandsänderung in dem Widerstandskörper infolge der unterschiedlichen Heizung durch den Heizwiderstand erfolgt stetig und ohne daß Wackelkontakte auftreten können. Die Schaltung kann leicht so. getroffen werden, daß eine Änderung des dem Heizwiderstand vorgeschalteten Vorwiderstandes um eine Längeneinheit, z. B. um einen oder mehrere Zentimeter, einer Änderung des Halbleiterwiderstandes um eine Zehnerpotenz entspricht. In dieser Weise ist es leicht möglich, mit dem Halbleiterwiderstand ein Gebiet von drei Zehnerpotenzen zu überstreichen.
  • Die Widerstände nach der Erfindung lassen sich mit großem Erfolg als selbsttätig regelnde oder willkürlich geregelte Widerstände für Entladungsgefäße aller Art verwenden.
  • Die Abb.2 zeigt ein Anwendungsbeispiel für ein gasgefülltes Entladungsgefäß. An die Spannungsquelle i o sind in Reihe ein V orschaltwiderstand i i und der Halbleiterwiderstandskörper i z angeschlossen. Parallel zum Halbleiterwiderstand 12 liegt die Primärspule des Transformators 13, der die Energie für eine Nutzlast, beispielsweise das gasgefüllte Entladungsgefäß 1q:, liefert. Auf der Sekundärseite des Transformators liegt in Reihe mit dem Heizkörper für den Halbleiterwiderstand das Entladungsgefäß. Es ist leicht einzusehen, daß bei dieser Schaltung ein zu starkes Steigen des durch dieses Entladungsgefäß gehenden Stromes den Heizkörper für den Halbleiterwiderstand erwärmt. Dadurch wird auch die Temperatur des Halbleiterwiderstandes erhöht, und dieser Halbleiterwiderstand nimmt weniger Spannung auf. Dies hat zur Folge, daß die Primärwicklung des Transformators eine geringere .Spannung erhält. Die geringere Spannung am Transformator setzt selbsttätig den Strom durch das Entladungsgefäß herab. Man hat hier also eine selbsttätige Regelung.
  • Die Abb.3 zeigt eine andere Anordnung. Häufig soll ein Transformator mit großer Streuung, also verhältnismäßig großen Kupfer- und Eisenverlusten, verwendet werden, um die den Entladungsröhren zugeführte Energie zu begrenzen. Die Streuung des Transformators, d. h. die Spannungsverminderung mit wachsender Stromaufnahme, kann nicht beliebig groß gemacht werden, weil dadurch der Transformator zu hocherhitzt wird, Um dies zu vermeiden, ist .es vorteilhaft, den Widerstandskörper nach der Erfindung parallel zur Sekundärwicklung zu legen. Die Sekundärwicklung des Transformators 13 speist zunächst einen Vorschaltwiderstand und die mit ihm in Reihe liegende Entladungsröhre 1¢. Der Vorschaltwiderstand dient gleichzeitig als Heizwiderstand für den Widerstandskörper 12. Dem Widerstandskörper 12 kann noch ein weiterer Widerstand i i vorgeschaltet sein. Der Heizfaden hat hierbei sowohl die Aufgabe, als Vorschaltwiderstand für das Entladungsgefäß zu dienen, als auch die Aufgabe, das Halbleiterröhrchen zuerwärmen. Er erwärmt das Halbleiterröhrchen um so mehr, je mehr Strom von der Nutzlast, also vom Entladungsrohr, aufgenommen wird. Bei steigendem Stromdurchgang durch das Entladungsrohr sinkt infolgedessen der Widerstand des Halbleiterröhrchens, und es steigt daher gleichzeitig der Stromzufluß durch dieses Halbleiterröhrchen. Dies bedingt aber dann eine zusätzliche Belastung .der Sekundärspule und damit ein Absinken der Transformatorspannung. Auch hier hat man also eine selbsttätige Regelung.
  • Ein weiteres Anwendungsbeispiel ist in der Abb. q: dargestellt. Der Heizfaden für den Halbleiterwiderstand 12 liegt in diesem Falle in Reihe mit einem Regelwiderstand 15 an einer besonderen Sekundärwicklung des Transformators 13 oder auch an einer Anzapfung dieses Transformators. Die Hauptsekundärwicklung des Transformators 13 speist die Entladungsröhre 1 ¢ und den damit in Reihe liegenden Halbleiterwiderstand 12. Man kann durch willkürliches Einstellen des Regelwiderstandes i 5 den Widerstandswert des Halbleiterröhrchens regeln und damit den durch das Entladungsgefäß gehenden Strom auf den gewünschten Wert einstellen. Beispielsweise ist es bekannt, daß gasgefüllte Entladungsröhren nach längerer Beanspruchung hart brennen, d. h. durch Gasaufzehrung einen höheren Spannungsabfall am Ge# fäß haben. Durch Nachregeln des Widerstandes 15 kann die Spannung am Entladungsgefäß leicht den jeweiligen Betriebsverhälthissen angepaßt werden. Ein besonderer Vorteil ist hier, daß die Regelung- auch bei solchen Anordnungen, die mit Hochspannung betrieben werden, an einem =Teil vorgenommen wird, der keine Hochspannung, führt. Es sind hier also keine besonderen Vorsichtsmaßregeln erforderlich. -Die bisher beschriebenen Anwendungsbeispiele betrafen gasgefüllte Entladungsgefäße. Der Gegenstand der Erfindung kann aber auch mit großem Vorteil bei solchen Anordnungen benützt werden, die Vakuumentladungsgefäße. enthalten. Ein Beispiel dafür ist die: Lautstärkeregelung am Verstärkergerät. Diese Lautstärkeregelung kann man durch sog: Potentiometerwiderstände vornehmen, -die entweder einen N@ebenschluß zur Eingangsspule des Antennenkreises oder einen Nebenschluß zum Gitterkreis der ersten Niederfrequenzröhre bilden. je-nach der Größe des Nebenschlusses durch den Potentiometerwiderstand wird-die einfallende Hochfrequenzamplitude mehr öder -weniger stark vermindert. Für diese Schaltungen benutzt man vorteilhaft den Widerstand-nach der, Erfindung. . Bei Wechselstromgeräte liegt dabei der Heizfaden des Halbleitefk:örpers in Reihe mit einem Regelwiderstand an der Heizwicklung des Transformators. Bei Gleich- oder Allstromgeräten legt man. ihn parallel zu einem Regelwiderstand in den Heizkreis. Die bisher verwendeten Potentiometerwiderstände, die meist aus Kohlewiderständen mit Gleitkontakten hergestellt werden, haben große Nachteile, da die übergangswiderstände zwischen dem gleitenden Kontakt und dem Widerstandswerkstoff sehr leicht Kratzgeräusche hervorrufen, ` die dann mitverstärkt werden und im Lautsprecher ein störendes Rauschen hervorrufen. Diese Schwierigkeit wird durch den Widerstand nach der Erfindung völlig überwunden, da irgendwelche Kratzgeräusche - bei fehlendem Gleitkontakt überhaupt nicht mehr auftreten können. Den Halbleiterwiderstand wählt man, wenn er einen Nebenschluß zur Antennenspule bildet, dabei zweckmäßig so, daß er bei Raumtemperatur einen Widerstand von i o5 bis j o6 Ohm und bei der höchsten Betriebstemperatur einen Widerstand von io3 Ohm besitzt. Legt man den Widerstand zwischen Hoch- und Niederfrequenzverstärkerstufen, so- wählt- man ihn vorteilhaft so, daß der Kaltwiderstand i o4 bis f o5 Ohm und der Widerstand bei Betriebstemperatur 1 o bis i o= Ohm beträgt.
  • Die Widerstandsanordnung nach der Erfindung kann ferner auch zum Steuern von Glühlampen benutzt werden. In den Abb. 5 und' 6 sind Ausführungsbeispiele hierfür angegeben. Nach der Abb.5 umschließt das f6Tiderständsröhrchen 16 einen. Teil des im Lampengefäß 17 -in üblicher Weise mittels eines Quetschfußes 18, eines Tragstieles ig und der Tragdrähte- 2o gehalterten Glühlampendrahtes 21. Der Glühlampendraht 21 ist an ' die Sekundärwicklung 22 eines Transformators angeschlossen, während der Widerstandskörper i 6 parallel zur Primärwicklung 23 liegt. Der Primärwicklung des Transformators ist ein Widerstand 2¢ vorgeschaltet, der beispielsweise :ein Eisenwasserstoffwiderstand sein kann. Die Glühlampe ist mit einem möglichst leicht beweglichen Gas gefüllt. -Bei dieser Anordnung wird bei steigender Belastung der Glühlampe der Widerstandskörper z 6 erwärmt und dadurch die Spannung an den Enden der Primärwicklung 23 des Transformators deswegen herabgesetzt, weil die dem Transformator zugeführte Stromstärke primärseitig durch den Widerstand 24. begrenzt ist. Je nach der Abstimmung der einzelnen Teile aufeinander kann mit dieser Anordnung entweder die durch den Glühdraht 21 der Lampe fließende Stromstärke bei schvwankender. Netzspannung konstant gehalten werden, was für die Verwendung einer derartigen Lampe für Meßzwecke vorteilhaft ist, oder es wird durch die Rückkopplung zwischen der Heizung @ des Widerstandskörpers 16 und dem Kurzschließen der Primärwicklung des Transformators eine Schwingung erzeugt, die z. B, für Signalzwecke verwendet werden kann: Bei der Anordnung nach Abb.6 ist der Heizkörper 25 - der Widerstandsanordnung nach der Erfindung in Reihe mit dem Glühlampendraht 2 i geschaltet. Parallel zur Glühlampe liegt der Widerstandskörper 16. Die Anordnung arbeitet in ähnlicher Weise wie die Anordnung nach Abb.5. Hierbei dient der Heizkörper 25 der Widerstandsanordnung nach der Erfindung als Vorschaltwiderstand für die Glühlampe. -Werden die beschriebenen Anordnungen benutzt, um die= Strombelastung der Glühlampe unveränderlich zu halten, so kann hiermit eine so genaue Einhaltung des eingestellten Wertes erzielt werden, daß sehr genaue Belichtungen bei der Vervielfältigung von Aufnahmen im Lichtbildverfahren erhalten werden. Die Belichtungszeiten können daher ein für allemal unveränderlich eingestellt werden und sind frei von Schwankungen der Netzspannung.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: In gasgefülltem Gefäß untergebrachte Widerstandsanordnung mit einem Widerstandskörper aus Metalloxyden mit Elektronenleitung, dadurch gekennzeichnet, däß der hohlzylindrische Widerstandskörper einen Heizkörper, mit dem er elektrisch nicht verbunden ist, derart umschließt, daß im Innern des rohrförmigen Widerstandskörpers eine Temperatursträmung des Gases unterdrückt ist, etwa zufolge eines geringen Abstandes zwischen Widerstandskörper und Heizkörper, während im gasgefüllten Gefäß rund um den Widerstandskörper zufolge genügend großen Abstandes zwischen letzterem und der Gefäßwand eine freie Temperaturströmung des Gases, etwa Wasserstoff, der unter einem Druck von io bis 3oo mm Quecksilbersäule steht, möglich ist.
DE1936P0074068 1936-10-31 1936-10-31 In gasgefuelltem Gefaess untergebrachte Widerstandsanordnung Expired DE688342C (de)

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