DE757352C - Einrichtung zum Auslassen geschmolzenen Glases aus einer Wanne - Google Patents

Einrichtung zum Auslassen geschmolzenen Glases aus einer Wanne

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DE757352C
DE757352C DEP79572D DEP0079572D DE757352C DE 757352 C DE757352 C DE 757352C DE P79572 D DEP79572 D DE P79572D DE P0079572 D DEP0079572 D DE P0079572D DE 757352 C DE757352 C DE 757352C
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DE
Germany
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glass
mouthpiece
outlet
tub
vat
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Expired
Application number
DEP79572D
Other languages
English (en)
Inventor
Joseph Gaskell
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Pilkington Group Ltd
Original Assignee
Pilkington Brothers Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Pilkington Brothers Ltd filed Critical Pilkington Brothers Ltd
Application granted granted Critical
Publication of DE757352C publication Critical patent/DE757352C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C03GLASS; MINERAL OR SLAG WOOL
    • C03BMANUFACTURE, SHAPING, OR SUPPLEMENTARY PROCESSES
    • C03B5/00Melting in furnaces; Furnaces so far as specially adapted for glass manufacture
    • C03B5/16Special features of the melting process; Auxiliary means specially adapted for glass-melting furnaces
    • C03B5/26Outlets, e.g. drains, siphons; Overflows, e.g. for supplying the float tank, tweels
    • C03B5/265Overflows; Lips; Tweels

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Glass Melting And Manufacturing (AREA)

Description

  • Einrichtung zum Auslassen geschmolzenen Glases aus einer Wanne Die Erfindung betrifft eine Einrichtung, die dazu dient, Glas aus einer Wanne beispielsweise einer Walzmaschine zuzuführen und bezweckt eine Verbesserung derAbschlußmittel für den Glasstrom und der Einrichtungen zur Überwachung der Zuflußgeschwindigkeit.
  • Der Gegenstand der Erfindung ist anwendbar auf diejenige Gattung von Glaszuführungen, bei denen der Auslaß für das Glas aus einem Mundstück besteht, das etwas: unterhalb des Glasschmelzenstandes gelegen ist, so daß das Glas durch das Mundstück auf die Walzen des Walzwerks aufläuft.
  • Bisher wurde bei derartigen Einrichtungen der Durchfluß- des Glases durch das Mundstück im allgemeinen mittels eines Schiebers aus feuerfestem Ton überwacht, der hinter dem Mundstück angebracht ist und von oben herabgesenkt werden kann, so daß seine Unterkante in Berührung mit der Sohle des zum Mundstück führenden Durchlaßkanals gebracht werden kann. Auf diese Weise kann die Glaszufuhr abgesperrt werden, oder der Schieber kann so eingestellt werden, daß er nur einen schmalen Spalt frei läßt, durch den das Glas dem Mundstück zufließen kann.
  • Die durch diesen Spalt strömende Glasmasse übt aber eine Erosionswirkung auf die Unterkante des Absperrschiebers und auch auf den Boden der Durchlaßöffnung aus, und zwar ist die auswaschende Wirkung nach der Mitte der Durchlaßöffnung zu größer, weil dort eine höhere Strömungsgeschwindigkeit herrscht als an den seitlichen Enden de: Spaltes. Infolgedessen werden die Unterkante des Schiebers und die Sohle des Durchlaufkanals konkav, und der Schieber kann nicht länger den vollständigen Abschluß des Glasstromes gewährleisten, läßt vielmehr, auch wenn er soweit wie möglich geschlossen ist, einen dünnen Glasstrom durchtreten, der dann die ganze Oberfläche des Mundstücks bedeckt und dort erstarrt.
  • Bevor die Glaszuführung dann wieder aufgenommen «wird, muß diese erstarrte Glasmasse durch Abschmelzen mittels Brenner entfernt werden, um zu verhindern, daß sie das frische Glas verunreinigt. Dieses Entfernen des geschmolzenen Glases ist eine mühselige und langwierige Arbeit.
  • Es ist auch bereits eine Vorrichtung zum Ablassen geschmolzenen Glases aus einem Schmelzofen bekannt, bei der der vordere Teil des Auslaufes hochkippbar ausgeführt ist und an Stelle eines besonderen Schiebers als Abschluß dient. Aber auch diese Einrichtung ist in vielen Fällen insofern nachteilig, weil sich beim Herunterkippen des Auslaufes die Fallhöhe des auslaufenden Glases ständig ändert, was zu Lufteinschlüssen und sonstigen Störungen in der Gleichmäßigkeit des zu verarbeitenden Glases führt.
  • Erfindungsgemäß «,wird das Mundstück an der Vorderseite des Wannenauslasses so angebracht, daß es, ähnlich wie beim Entleeren von Glashäfen bekannt, um eine in der 'Zähe der vorderen Kante des Mundstückauslasses gelegene Achse gekippt werden kann, wodurch das hintere Ende seines Bodenteiles in der Höhe unterhalb des Glasflußspiegels eingestellt werden kann, um den Abfluß des Glases aus der Wanne zu überwachen, während die Fallhöhe des auslaufenden Glases jedoch praktisch unverändert bleibt. Ebenso kann das hintere Ende des Bodenteiles auch über den Glasstand angehoben werden, um auf diese Weise den Ausfluß von Glas aus dem Mundstück zu sperren.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird an Hand der Zeichnung erläutert, die einen vertikalen Längsschnitt des Vorderteiles einer Glasbahn mit einem Mundstück nach der Erfindung zeigt.
  • Die Wanne hat einen Boden i und eine Decke 2 und enthält Glas bis zur Höhe 3. Am vorderen Ende der Wanne befindet sich, wie bei Glasschmelzöfen an sich bekannt, ein unabhängiges Kanalstück 4, das auf Seitenrahmen 5 ruht, die ihrerseits von der Decke her durch Stangen 6# mit Einstelleinrichtungen 7 getragen «-erden. Die Rahmen 5 enthalten Drehzapfen 8, an denen das Mundstück 9 mit seinem Bodenteil io schwenkbar gelagert ist. Das -Mundstück ist dargestellt, wie es Glas durch das natürliche Gefälle einem Walzwerk mit Walzen i i zuführt. Das hintere Ende des Mundstücks ist bei 1a l:onve-x-zylindrisch gestaltet, wobei der Drehzapfen 8 auf der Achse des zugehörigen Zylinders liegt. An dieser runden Fläche ist das Mundstück eingepaßt in das entsprechend konkav-zylindrisch geformte Vorderende des Kanalstücks .4. Dadurch kann das -Mundstück auf seinem Drehzapfen 8 verschwenkt werden. Es wird getra-('Ten durch Stangen 13, die an den Enden durch eine Querstützstange 14 verbunden sind und an ihren oberen Enden Gewinde tragen, die durch Muttern 15 hindurchgehen. Diese sitzen auf Trägern 16, die von nicht dargestellten seitlichen Stützen gehalten werden. Schneckenräder 17 auf den Muttern 1,5 stehen im Eingriff mit endlosen Schrauben 18 auf einer Querstange i9. Dadurch können die Muttern 15 gedreht werden, um das hintere Ende des Mundstücks zu hehen oder zu senken, indem das ll-Zundstück dabei um seinen Drehzapfen b eine Kippbewegung ausführt.
  • auf diese Weise kann das Mundstück also aus der dargestellten Lage, in der sein Bodenteil io voll ausgezogen gezeichnet ist, in diejenige Lage verstellt werden, in der der Lodenteil bei iö gestrichelt gezeichnet ist, und in der ein vollständiger Abschluß des in der \%, anne befindlichen Glases von der Ausflußöffnung gewährleistet ist, so daß kein Hindurchsickern von Glas in das :Mundstück möglich ist. Außerdem wird die Wirksamkeit des Abschlusses nicht beeinträchtigt durch irgendwelches Auswaschen der rückwärtigen Kante oder des Endes des Bodenstücks io, weil der unterste Punkt dieses Bodenteils über den Glasstand gehoben werden kann.
  • Dieselbe Kippbewegung des Mundstücks dient auch zur Überwachung des Glasflusses durch das Mundstück. Zu diesem Zweck wird die Höhenlage des rückwärtigen Endes des Bodenteils io unterhalb des Glasstands 3 verändert. Auf diese Weise läßt sich die Ausflußmenge genauer regeln, als es auf die sonst übliche Art möglich ist, bei der die Höhenlage der unteren Schieberkante unterhalb der Glasoberfläche geregelt wurde. Für eine gegebene Durchflußmenge ist die Höhe der Glasschicht oberhalb des Bodenteils io größer als die Höhe des Glasstroms unterhalb des Schiebers, weil das Glas unter einem geringeren Cberdruck steht und daher eine gegebene 1-')ewegung des hinteren Endes des Bodenteils io einen geringeren Einfluß auf den burchstrom hat, als eine gleiche Bewegung eines Absperrschiebers.
  • Das in der angegebenen besonderen Weise kippbare Mundstück hat den weiteren Vorteil, daß das Glas eine ununterbrochene Oberfläche von der Wanne bis zum Auslaß des Mundstücks hat, und daß es infolgedessen beim Herabfluß durch das Mundstück bei g eine gleichmäßigere Temperatur hat und freier ist von solchen Verunreinigungen, die durch Auswaschungen hervorgerufen sind, als wenn das Glas unter einem Schieber hinweggehen würde.
  • In dem dargestellten Ausführungsbeispiel hat das Mundstück 9 eine mit ihm einheitliche Decke 2o. Diese Decke kann aber auch unabhängig vom eigentlichen Mundstück an ihm befestigt sein.
  • Weiter ist bei der dargestellten Bauart der ganze Kanal 4 zusammen mit dem Mundstück mittels der Einstellvorrichtung ;7 etwas heb-und senkbar, um die Höhe des Auslasses des Mundstücks gegenüber den Walzen i i verändern zu können. Diese Bauart ist jedoch für die Erfindung nicht unbedingt wesentlich und kann, wenn eine derartige Einstellung nicht erforderlich ist, auch unterbleiben, so daß dann das Mundstück an einem festen Punkt schwenkbar angebracht sein kann. Die Stelle :2i wird als der Auslaß der Wanne angesehen, gleichgültig, ob das Kanalstück 4. beweglich ist oder ob es einen einheitlichen Teil des Wannenkörpers bildet.
  • Die Schwenkachse des Mundstücks wird vorzugsweise, wie dargestellt, so nahe an den Auslaß des Mundstücks gelegt, daß die Schwenkbewegung zur Überwachung des Glasflusses nicht wesentlich die Höhe des Auslasses verändert.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Einrichtung zum Auslassen geschmolzenen Glases aus einer Wanne, bestehend aus einem vor dem Ofen angeordneten, um eine waagerechte Achse schwenkbaren Auslaß, gekennzeichnet durch ein Mundstück (9), welches derart auf einer zum Auslaß ausgerichteten, in der Nähe der Auslaßkante (9') liegenden Achse (8) gelagert und um diese schwenkbar ist, daß ohne wesentliche Änderung der Höhenlage der vorderen Auslaßkante (9) das hintere Ende des Mundstückbodenteils (io) zur Überwachung der Ausflußmenge in seiner Höhenlage unterhalb des Glasstands einstellbar oder zur Unterbrechung des Ausflusses über die Glasoberfläche anhebbar ist.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der WannenauslaB (2i) in einem Kanalstück (,4) liegt, das ebenfalls gegenüber der Wanne auf und ab beweglich ist. Zur Abgrenzung des Erfindungsgegenstands vom Stand der Technik sind im Erteilungsverfahren folgende Druckschriften in Betracht gezogen worden: Deutsche Patentschriften N r. 423 449, E12 976, 634 124; britische Patentschrift Nr. 24 333 vom Jahre igoi.
DEP79572D 1938-08-24 1939-08-09 Einrichtung zum Auslassen geschmolzenen Glases aus einer Wanne Expired DE757352C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
GB757352X 1938-08-24

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE757352C true DE757352C (de) 1953-01-05

Family

ID=10496638

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEP79572D Expired DE757352C (de) 1938-08-24 1939-08-09 Einrichtung zum Auslassen geschmolzenen Glases aus einer Wanne

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DE (1) DE757352C (de)

Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
GB190124333A (en) * 1901-11-29 1902-05-29 Homer Brooke Improvements relating to Glass Furnaces & other Receptacles for Molten Material & Means for Pouring such Material therefrom
DE423449C (de) * 1923-03-03 1926-01-05 Friedrich Riechers Dipl Ing Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Glasplatten durch Umkippen eines Hafeninhalts
DE612976C (de) * 1932-03-09 1935-05-09 Schlesische Spiegelglas Manufa Vorrichtung zum Ablassen geschmolzenen Glases
DE634124C (de) * 1935-03-31 1936-08-20 Pittsburgh Plate Glass Co Verfahren zum ununterbrochenen Herstellen von Tafel- und Spiegelglas

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