DE75507C - Glanzofen - Google Patents
GlanzofenInfo
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- DE75507C DE75507C DENDAT75507D DE75507DA DE75507C DE 75507 C DE75507 C DE 75507C DE NDAT75507 D DENDAT75507 D DE NDAT75507D DE 75507D A DE75507D A DE 75507DA DE 75507 C DE75507 C DE 75507C
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Classifications
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C03—GLASS; MINERAL OR SLAG WOOL
- C03B—MANUFACTURE, SHAPING, OR SUPPLEMENTARY PROCESSES
- C03B29/00—Reheating glass products for softening or fusing their surfaces; Fire-polishing; Fusing of margins
- C03B29/04—Reheating glass products for softening or fusing their surfaces; Fire-polishing; Fusing of margins in a continuous way
- C03B29/06—Reheating glass products for softening or fusing their surfaces; Fire-polishing; Fusing of margins in a continuous way with horizontal displacement of the products
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- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Materials Engineering (AREA)
- Organic Chemistry (AREA)
- Surface Treatment Of Glass (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Glanzofen.
Vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen Ofen, in welchem geprefste oder andere Glasgegenstände
eine glänzende Oberfläche erhalten sollen, und welchem die frisch von der Presse
kommenden Glasgegenstände, nachdem sie auf zu diesem Zweck vorgesehene Köpfe aufgesteckt
sind, selbstständig und absatzweise zugeführt werden. Die Glasgegenstände können dabei
mit Stielen oder dünnen Füfsen versehen sein, ohne dafs die Gefahr einer Deformation vorliegt.
■
Der wichtigere Theil der Erfindung bezieht sich auf die selbstthätig bewegte Vorrichtung,
welche die zu behandelnden Gegenstände auf geeigneten Stützen trägt, und welche auf einem
Rahmen befestigt ist, der sie in den Ofen hineintransportirt, wo sie der Wirkung der Hitze
ausgesetzt werden und dadurch eine glänzende Oberfläche erhalten.
In beiliegender Zeichnung ist Fig. 1 ein
Längsschnitt durch den Apparat gemäfs vorliegender Erfindung,
Fig. 2 ist eine Endansicht desselben,
Fig. 3 ist ein Querschnitt durch eine etwas abgeänderte Form des Ofens und
Fig. 4 zeigt einen Theil des Transportapparates in vergröfsertem Mafsstabe.
Der Ofen Q. wird aus geeignetem und genügend widerstandsfähigem Material hergestellt
und erhält die Gestalt einer Retorte. Am vortheilhaftesten ist die in Fig 2 oder 3 dargestellte
Querschnittsform. Bei der in Fig. 3 dargestellten Querschnittsform werden die dünnen
Theile, Stiele oder Füfse der zu behandelnden Glasgegenstände V vor der directen Einwirkung
der Hitze bezw. der vom Brenner»» kommenden Flamme geschützt. Die Brenner w treten von
jeder Seite des Ofens in denselben ein und sind mit einem Hauptrohr w' durch Zweigrohre
w'2 verbunden. Das Hauptrohr kann mit
Gas und OeI oder anderem brennbaren Gemisch oder auch mit einem Gas- und Luftgemisch
gefüllt sein, um den Brennern n> die nöthige Hitze zuzuführen. Die Brenner w sind
so angeordnet, dafs ihre Hitze direct auf die Glasgegenstände V einwirkt. Der Ofen Q. ist
auf einem Rahmen R angeordnet, welcher auf Rollen £2 bewegt werden kann. Der Rahmen R
trägt zwei Ketten- bezw. Zahnrädern1, welche
die Vorwärtsbewegung einer Kette 5 bewirken, die mit Tragplatte r4 und Träger r ausgestattet
ist. Die Träger r wirken auf Stifte oder Achsen r5, welche Zahnräder r2 tragen, die
mit einer im Ofen fest angeordneten Zahnstange r3 in Eingriff kommen. Hierdurch erhalten
die Träger r im Ofen eine rötirende Bewegung, so dafs die Aufsenseiten der zu behandelnden
Glasgegenstände auf allen Seiten mit der Flamme bezw. der Hitze der Brenner w
in Berührung kommen. Der Ofen Q. besitzt ein Abzugsrohr q1, durch welches die Verbrennungsgase
entweichen.
Das Ketten- oder Zahnrad sl und mit ihm
die Träger r . erhalten durch ein Sperrrad s5
■mit Sperrklinke si eine absatzweise Bewegung,
die dem Sperrrad s5 auf irgend eine geeignete
Weise mitgetheilt wird. Es ist jedoch selbstverständlich,
dafs auch andere mechanische Mittel zur Vorwärtsbewegung der Kettenrädern1
zur Anwendung gelangen können, wie auch der Ofen Q. irgend eine passende Querschnittsform erhalten kann. Die Hauptsache ist, dafs
die auf der Peripherie einer Kette 5 vorgesehenen
Träger r an einer Seite in den Ofen hineingelangen und an der anderen Seite wieder
herauskommen, und dafs sie bei dieser Vorwärtsbewegung gleichzeitig auf irgend eine
Weise in rotirende Bewegung versetzt werden. Nachdem die Glasgegenstände auf oben beschriebene
Weise im Feuer polirt sind, d. h. eine glänzende Oberfläche erhalten haben, werden
sie von den Trägern r wieder abgenommen.
Mit Bezug auf die Fig. 3 und 4 ist noch zu bemerken, dafs, um auch die unteren
Kanten der geprefsten Glasgegenstände mit dem Feuer in Berührung zu bringen, es nothwendig
wird, die zu behandelnden Gegenstände von Zeit zu Zeit von diesen Trägern etwas hoch
zu heben. Zu diesem Zweck ist jeder Träger r mit einer kleinen Platte r6 versehen, die an
einer verticalen Stange oder Spindel r7 sitzt. Diese Stange r7 trägt einen Ring r8, welcher
die Bewegung einer Spiralfeder r9 begrenzt,
die sich im hohlen Theile des Trägers r um die Stange r7 legt.
An den festen Theilen sind unter den Tragplatten r* in geeigneten Abständen Auflaufflächen
r10 (Fig. 4) vorgesehen, derart, dafs, wenn die Tragplatte r4 auf eine solche Auflauffläche
r10 aufläuft, der geprefste Glasgegenstand für einen Augenblick angehoben
und dadurch der Flamme Gelegenheit gegeben wird, die Innenseite des Glasgegenstandes zu
bespülen und dieselbe also auch glänzend zu machen.
Claims (1)
- Patent-Ansprüche:Ein Glanzofen, durchweichen auf Trägern (r) angeordnete Gläser derart hindurchgeführt werden, dafs sie während ihres Durchganges eine Drehung um die Trägerachse erfahren.Die Verbindung der Träger fr) mit Zahnrädern (r -), welche während des Durchganges der Gläser durch den gemäfs Anspruch i. geschützten Glanzofen mit einer festen Zahnstange fr3) in Eingriff kommen. Eine Vorrichtung zum zeitweisen Abheben der sich in dem durch Anspruch 1. geschützten Glanzofen drehenden Gläser von dem Träger fr), bestehend aus einer unter Federwirkung stehenden, zwischen Träger und Glas angeordneten Platte (r6), welche auf einer durch den Träger hindurchreichenden Spindel fr7) befestigt ist, die absatzweise auf feste, im Ofen angebrachte Flächen fr10) aufläuft.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE75507C true DE75507C (de) |
Family
ID=348456
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT75507D Active DE75507C (de) | Glanzofen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE75507C (de) |
-
0
- DE DENDAT75507D patent/DE75507C/de active Active
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