DE754973C - Schalteinrichtung fuer Wechselstrom - Google Patents

Schalteinrichtung fuer Wechselstrom

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DE754973C
DE754973C DES136116D DES0136116D DE754973C DE 754973 C DE754973 C DE 754973C DE S136116 D DES136116 D DE S136116D DE S0136116 D DES0136116 D DE S0136116D DE 754973 C DE754973 C DE 754973C
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DES136116D
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Hermann Dipl-Ing Harz
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Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
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Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
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    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05DSYSTEMS FOR CONTROLLING OR REGULATING NON-ELECTRIC VARIABLES
    • G05D3/00Control of position or direction
    • G05D3/12Control of position or direction using feedback
    • G05D3/121Control of position or direction using feedback using synchromachines (selsyns)
    • G05D3/122Control of position or direction using feedback using synchromachines (selsyns) without modulation

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  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Control Of Position Or Direction (AREA)

Description

  • Schalteinrichtung für Wechselstrom Bei Fernsteueranlagen will man geradlinige oder Drehbewegungen verhältnisgleich, aber unter Zwischenschaltung eines Verstärkers über eine gewisse Entfernung übertragen. Ein bekanntes Beispiel dafür ist die elektrische Rudermaschine, bei der das Ruderlegen ohne großen Kraftaufwand von Seiten des Rudergängers erfolgen soll. Durch eine Drehung des Steuerrades erhält über einen Kontaktschalter der Zwischenverstärker Befehl und dreht das Ruder in die gewünschte Lage, in der durch eine Rückdrehvorrichtung@der gegebene Befehl wieder aufgehoben wird. Man will nun die mit offenen Kontakten arbeitenden Steuerungen vermeiden, da sie ständiger Wartung bedürfen bzw. leicht Anlaß zu Störungen geben. Es ist bereits ein bontaktloser Schalter für Wechselstrom bekannt, der aus einer in Reihe mit dem zu schaltenden Gerät liegenden Drosselspule mit Eisenkern besteht. Der Blindwiderstand dieser Drosselspule wird nun einmal durch gutem Leitwert des magnetischen Krei(se@s auf einen großen Wert gebracht und einmal durch Verminderung des Leitwertes auf einen kleinen Wert beschränkt. Dieser bekannte kontaktlose Schalter hat jedoch noch den Nachteil, daß er nicht in genügendem Maß die Bedingung erfüllt, daß. der Widerstand der Drosselspule für die Stellung geöffneter Schalter ein so großer ist, daß von einer Unterbrechung des Stromes gesprochen werden kann, und das anderseits der Widerstand der Drosselspule für die Stellung geschlossener Schalter so verschwindend gering ist, daß durch die Drosselspule keine schädlichen Spannungsabfälle des durchfließenden Stromes verursacht werden. Bei der bekannten Anordnung wird die Induktivität der Drosselspule durch die Annäherung und die Entfernung eines Eisenteiles (Anker) geändert. Damit ist es aber nicht möglich, die Induktivität der Drosselspule auf einen genüg°nd kleinen Wert zu bringen, weil nach der Entfernung des Eisenteiles der Drosselkern auch für sich allein noch eine erhebliche Induktivität aufweist.
  • Die Erfindung betrifft einen kontaktlosen Schalter für Wechselstrom der geschilderten Art, an dem dieser Nachteil der bekannten Anordnung vermieden ist. Erfindungsgemäß verläuft der magnetischeFluß derDrosselspule sowohl in der Einschaltstellung als auch in der Ausschaltstellung des Schalters im Eisen. Ferner weist gleichzeitig das Eisen der Drosselspule zwei gegeneinander bewegliche und für die Durchführung des Schaltvorgangs zwangsläufig in der gegenseitigen Lage gesteuerte Teile auf, und in der einen gegenseitigen Lage dieser Teile (Einschaltstellung des Schalters) ist der magnetische Fluß durch eine den Eisenpfad umschlingende kurzgeschlossene Spule geleitet, in der anderen gegenseitigen Lage (Ausschaltstellung) dieser Teile hingegen nicht. Dadurch, daß der magnetische Fluß in der Einschaltstellung durch eine Kurzschlußspule geleitet wird, wird der Widerstand der Drosselspule derart verringert, daß wesentlich--, Spannungsabfälle in der Drosselspule nicht mehr entstehen.
  • Es ist bereits eine Einrichtung bekannt, bei -der ebenfalls zwei gegeneinander bewegliche Eisenteile vorgesehen sind, wobei auf dem .°inen Eisenteil sich eine von einer Wechselspannung gespeiste Wicklung befindet, während auf dem zweiten Eisenteil sich eine kurzgeschlossene Wicklung befindet. Bei dieser bekannten Einrichtung handelt es sich aber zunächst nicht um einen kontaktlosen Schalter, sondern um eine Einrichtung zur Fernübertragung von Bewegungen bzw. Zeigerstellungen. Entsprechend diesem Unterschied im technischen Zweck weist diebekannte Einrichtung auch wesentliche Unterschiede in der Schaltung und in der Wirkungsweise auf. Bei der Erfindung liegt der kontaktlose Schalter mit dem zu schaltenden Gerät in Reihe. Bei der bekannten Einrichtung ist eine solche Reihen-I schaltung nicht vorhanden, da es auch kein zu schaltendes Gerät gibt. Aber auch die Ausbildung der Drosselspule selbst ist wesentlich verschieden. Bei der Erfindung nimmt -der bewegliche Teil der Drosselspule gegenüber dem festen Teil zwei verschiedene Stellungen ein, je nachdem ob man durch den Schaltvorgang den Wechselstrom einschaltet oder ihn ausschaltet. Der bewegliche Teil ist gegenüber dem festen Teil zwangsläufig gesteuert. Bei der bekannten Einrichtung sollen Bewegungen bzw. Zeigerstellungen übertragen werden, und dies wird dadurch erreicht, daß die auf dem festen Eisenkern befindlichen Spulen verschoben werden und daß die auf dem beweglichen Eisenkern befindlichen Kurzschlußspulen dieser Verschiebung folgen und dadurch den beweglichen Eisenkern verdrehen. Nach jeder betriebsmäßigen Betätigung des Apparates ist aber die relative Lage der Spule auf dem festen Eisenkern zu der Spule auf dem beweglichen Eisenkern dieselbe. Dementsprechend ist auch der bewegliche Teil der bekannten Einrichtung nicht zwangsläufig gesteuert. Er stellt sich vielmehr frei nach dem vom festen Teil ausgehenden magnetischen Feldein und nimmtdementsprechendzudiesem festen Teil stets dieselbe Relativlage ein. Schließlich ändert sich der die bekannte Einrichtung durchfließende Wechselstrom bei der Betätigung des Apparates praktisch überhaupt nicht. Eine Unterbrechung dieses Wechselstromes ist also auch nicht annähernd vorhanden.
  • Die Anordnung nach der Erfindung eignet sich insbesondere als kontaktloser Schalter zum Betrieb einer Fernsteueranlage (Rudermaschine), wobei der V erstellmotor der Rudermaschine ein Mhehrphaseninduktionsmotor (Kurzschlußläufer) ist, der über kontaktlose Schalter ab- und zugeschaltet sowie umgesteuert werden kann. Der kontaktlose Schalter kann dabei in an sich bekannter Weise durch eine Kulisse gesteuert werden, die über ein Differentialgetriebe einerseits von einer Geberstelle (Kommandol),rücke,), anderseits von. dem Verstellmotor betätigt wird. Wie bereits geschildert, 'kommt es gerade bei diesen Verstellmotoren von Rudermaschinen darauf an, mit offenen Kontakten arbeitende Steuerelemente zu vermeiden. Einerseits sind solche offenen Kontakte gerade auf Schiffen besonders leicht Anfressungen ausgesetzt (Salzgehalt der Luft), anderseits stehen aber auch auf Schiffen nicht immer Leute zur Verfügung, die derartige mit offenen Kontakten arbeitende Einsrichtungen stets sachgemäß betreuen können. Fig. i der Zeichnung zeigt den Erfindungsgedanken auf eine kontaktlos gesteuerte Rudermaschine angewendet. Es bezeichnet i das Ruder, das durch einen hydraulischen Servomotor 2 .gelegt wird, dessen Steuerkolben 3 einerseits unter dem Einfluß des Verstellm;otors 4, anderseits unter dem der Rückführung 5 steht. Diese Rückführung ist nötig, damit der Steuerkolben stets wieder in die Nullage gebracht wird, wenn das Ruder eine Sollstellung erreicht hat. Der Verstellmotor,4 ist ein einfacher Kurzschlußläufer, dessen Ständer einmal für Rechtslauf und einmal für Linkslauf über die beiden kontaktlosen Schalter 6 und 7 ans Drehstromnetz gelegt ist. Die beiden Schalter sind zweiphasig dargestellt. Der magnetische Kreis entspricht dem eines mehrschenkligen Umspanners und ist in einen festen und in einen beweglichen Teil aufgetrennt. Über die Spulen auf dem festen Teil ist der Motor ans Netz angeschlossen. Die Spulen auf dem beweglichen Teil sind für sich kurzgeschlossen. Der Schalter 6 ist in der Stellung dargestellt, in der er den kleinsten Widerstand besitzt. In den festen Spulen kann sich kein Fluß ausbilden, da er sofort durch die gleichachsig gegenüberstehenden kurzgeschlossenen Spulen im beweglichen Teil unterdrückt wird. Der Schalter 7 besitzt in der gezeigten Stellung den größten Widerstand; denn .der Fluß der festen Spulen kann sich ungehindert im .magnetischen Kreis ausbilden. Dies ist durch zwei Feldlinien 8 und 9 angedeutet. Da der Schalter 7 in dieser Stellung einen kleinen magnetischen Widerstand aufweist, genügt schön ein kleiner Strom, um an ihm die volle Netzspannung entstehen zu lassen. Der geringe Strom, der sich hierbei über den Motor ,4 schließt, vermag dort keine nennenswerte Spannung zu erzeugen. Es wird daher im Motor die über den Schalter 6 nahezu ungeschwächt wirksame Netzspannung ein Feld z. B. für Rechtslauf ausbilden. Der Motor wird sich; .so, lange drehen; bis der Schalter 6 ebenfalls in die dargestellte Stellung des Schalters 7 gebracht ist. Der Motor wird dann nahezu spannungslos. Es bleibt eine geringe Spannung am Motor bestehen, die noch dazu einphasig ist, da die kleinen Spannungsreste hinter den Schaltern- am Motor gegenläufig wirken.
  • Die beiden Schalter 6 und 7 werden durch eine Kulisse io so gesteuert, -daß sie bei einer gewissen Stellung, der Nullstellung, den größten Widerstand besitzen. Der Motor 4 ist in Ruhe nahezu spannungslos, was besonders wertvoll ist; weil keine Gefährdung durch Stromerwärmung im Stillstand besteht. Bei Bewegung der Kulisse -nach rechts erhält der Schalter 6 seinen Kleinstwert, der Motor arbeitet mit Rechtslauf. Der "Schalter 7 behält weiterhin seinen größten Widerstandswert bei. Bei Bewegung der Kulisse aus der Nullstellung nach links ist das Umgekehrte der Fall. Der Motor läuft nach,der anderen Seite, der Schalter 6 behält seinen Höchstwiderstand bei, und der Schalter 7 ist induktiv kurzgeschlossen. Der Motor läuft so lange, bis die Kulisse wieder in die Nullstellung zurückgedreht ist. Dies geschieht durch eine der bekannten Rückstellvorrichtungen. In Fig. i arbeitet der Motor 4 über die Welle i i in das Differential 12 hinein, das mit der Differenzwelle 13 die Kulisse io verstellt. Über die Welle 14 wird dem Differential der zurückzulegende Wegmitgeteilt. Dies geschieht über die beiden elektrischen Ferndreher 15 und 16 vom Steuerrad 17 von der Kommandobrüche aus. Die Ferndreher sind einphasig im Ständer gespeiste Asynchronmotoren, deren Läufer mehrphasig miteinander verbunden sind.. Wird 16 durch das Steuerrad gedreht, so folgt 15 synchron mit und verdreht über das Differential i2 bei zunächst noch stillstehendem Motor 4 die Kulisse io irr eine Stellung, die dem vom Steuerrad 17 zurückgelegten Weg entspricht. Der Motor 4. beginnt zu laufen und bewegt einerseits den Steuerkolben 3 aus seiner Nullage, anderseits dreht er übeir i i bei nunmehr festgehaltenem Steuerrad die Kulisse wieder in die Nullage zurück. Damit kommt der Motor 4 zum Stillstand, und nachdem der Servomotor 2 seinen Sollweg zurückgelegt hat, hat er über 5 auch den Steuerkolben 3 wieder in die Nullage gebracht. Es kann demnach von der Kommandobrücke aus mit kleinen Verstellkräften das große Verstellkräfte erfordernde Ruder in jede gewünschte Lage gebracht werden, wobei sich die vom Ruder und vom Steuerrad zurückgelegten Wege verhältnisgleich bleiben. Diel -Vorteile der sympathischen. Steuerung bleiben demnach gewahrt, ohn daß Schalter mit ofenen.Kontakten benötigt werden. Steuerrad 17 und Ferndreher 16 können auf der Kommandobrücke untergebracht werden, alles übrige beim Servomotor in der Nähe des Ruders, so daß zwischen Ruder und Steuerrad nur ein 5a;driges Kabel verlegt werden muß. Unter Umständen genügt auch ein 3adriges, wenn die Ständer der Ferndreher unmittelbar an das Netz gelegt werden können. Die kontaktlosen Schalter 6 und 7 sind im gezeigten Beispiel nach Art einer mehrschenkligen Drosselspüle ausgeführt. Es können dafür auch einphasige Induktionsmotoren verwendet werden, deren Ständerwicklungen in je eine der zum Motor 4 führenden Phasen eingeschaltet sind. Die Läuferwicklungen sind einachsig kurzgeschlossen. Stehen Ständerachse und Läuferachse senkrecht aufeinander, so besitzt die Ständerwicklung einen großen Blindwiderstand (Fig. z), fallen beide zusammen, so ist dis Ständerwicklung induktiv kurzgeschlossen (Fig. 3). Man braucht dann im Beispiel der Fig. i vier solcher Einphasenmotoren, vor denen je zwei miteinander gekuppelt sind, zwei an Stelle der Drossel 6 und zwei an Stelle von 7.
  • Durch Drehung um 9o°' e1. erreicht man bei diesen Drosselschaltern den Übergang vom kleinsten auf den größten Widerstandswert und umgekehrt. Im übrigen bleibt die Wirkungsweise der Anordnung nach Fig. i unverändert. Statt eine kurzgeschlossene Zweitspule gegenüber der Erstspule zu verdrehen bzw. zu verschieben, kann man die elektromagnetische Kupplung und Entkupplung auch dadurch bewirken, daß man die beiden Spulen in der gleichen Lage zueinander läßt und einen magnetischen Nebenschluß zwischen beiden ausschaltet bzw. einschaltet. Fig. 4 zeigt eine derartige Anordnung. 18 bedeutet eine dreischenklige Drosselspule. Auf je einem Schenkel sind Erst- und Zweitspule je einer Phase angeordnet, der dritte Schenkel dient für den Rückscbluß der magnetischen Flüsse, er kann aber ebenfalls noch Spulen für die dritte Phase tragen. Zwischen den Erst-und Zweitspulen sind bewegliche Jochstücke i9 vorgesehen. Sind sie eingelegt wie in Fig. q., so schließt sich der von den Erstspulen ausgehende Fluß über diese Jochstücke und kann sich voll ausbilden. Die Joch- und Schenkelstücke mit den kurzgeschlossenen Spulen sind völlig flußfrei. Sind dagegen die Jochstücke i9 entfernt, so kann sich der Fluß nur über die kurzgeschlossenen Spulen ausbilden und wird dadurch nahezu auf Null herabgedrückt. Die Jochstücke icg können in geeigneter Weise durch Hub- oder Drehbewegung betätigt werden. ° Das Anwendungsgebiet der kontaktlosen Schalter braucht nicht auf den Fall der kontaktlos gesteuerten Rudermaschine beschränkt zu sein, sondern kommt überall da in Betracht, wo man aus besonderen Gründen keinen mit offenen Kontakten arbeitenden Schalter verwenden will, z. B. in explosionsgefährdeten Räumen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Schalteinrichtung für Wechselstrom, die aus einer in Reihe mit dem zu schaltenden Gerät liegenden Drosselspule mit Eisenkern besteht, an der der Blindwiderstand einmal durch guten Leitwert des magnetischen Kreises einen großen Wert erreicht und einmal auf einen kleinen Wert beschränkt wird, dadurch gekennzeichnet, daß der magnetische Fluß der Drosselspule sowohl in der Einschaltstellung als auch in der Ausschaltstellung der Schalteinrichtung im Eisen verläuft, daß das Eisen der Drosselspule zwei gegeneinander bewegliche und für die Durchführung des Schaltvorgangs zwangsläufig in der gegenseitigen Lage gesteuerte Teile aufweist und d'aß in der einen gegenseitigen Lage dieser Teile (Einschaltstellung der Schalteinrichtung) der magnetische Fluß durch eine den Eisenpfad umschlingende kurzgeschlossene Spule geleitet ist, in der anderen gegenseitigen Lage (Ausschaltstellung) hingegen nicht. a. Schalteinrichtung-nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Drosselspulenwicklung sich auf dem einen der beiden gegeneinander beweglichen Eisenteile befindet, und daß der andere Eisenteil zwei magnetische Wege aufweist, von denen -der eine von der kurzgeschlossenen Spule umschlungen ist, der andere hingegen nicht. 3. Schalteinrichtung nach Anspruch a, dadurch gekennzeichnet, daß die Drosselspule im wesentlichen den Aufbau eines Schubumspanners besitzt und die beiden beweglichen Teile gegeneinander verschoben werden. 4. Schalteinrichtung nach Anspruch a, dadurch gekennzeichnet, daß die Drosselspule im wesentlichen den Aufbau eines Drehumspanners hat und die beiden beweglichen Teile gegeneinander verdreht werden. 5. Schalteinrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß sich sowohl die Drosselspulenwicklung als auch die kurzgeschlossene Spule auf dem einen der beiden gegeneinander beweglichen Eisenteile befindet und daß der zweite Eisenteil in der Ausschaltstellung des Schalters einen guten magnetischen Nebenschluß zu dem die kurzgeschlossene Spule durchdringenden Teil des magnetischen Weges der Drosselspule bildet. 6. Anwendung der Schalteinrichtung nach Anspruch i bis 5 zum Betrieb einer Fernsteueranlage (Rudermaschine), bei welcher als Verstellmotor ein Mehrphaseninduktionsmotor (Kurzschlußläufer) dient, dadurch gekennzeichnet, daß die Schalteinrichtung zum Zu- und Abschalten und Umsteuern des Induktionsmotors dient. 7. Fernsteueranlage (Rudermaschine) nach Anspruch 6,dadurch gekennzeichnet, daß die Schalteinrichtung durch eine Kulisse gesteuert wird, die über ein Differentialgetriebe einerseits von einer Geberstelle (Kommandobrücke), anderseits vom Verstellmotor betätigt wird, derart, daß nach Erreichen der Sollstellung der Verstell.motor die Kulisse über das Differentialgetriebe in die Nullstellung zurückgedreht hat. Zur Abgrenzung des Erfindungsgegenstands vom Stand der Technik -sind im Erteilungsverfahren folgende Druckschriften in Betracht gezogen worden: Deutsche Patentschriften Nr. 99 862, 611 856, 648 4o6; britische Patentschrift Nr. 467 628; USA.-Patentschriften Nr. r 547 635, 1 844 7o4.
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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1043457B (de) * 1954-03-09 1958-11-13 Siemens Ag Schalteinrichtung zur Beherrschung von vorzugsweise grossen Wechselstroemen bei Ab- und Einschalten

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