DE741862C - Stufentransformator - Google Patents

Stufentransformator

Info

Publication number
DE741862C
DE741862C DES136845D DES0136845D DE741862C DE 741862 C DE741862 C DE 741862C DE S136845 D DES136845 D DE S136845D DE S0136845 D DES0136845 D DE S0136845D DE 741862 C DE741862 C DE 741862C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
winding
adjustable
voltage
transformer
controllable
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DES136845D
Other languages
English (en)
Inventor
Dr-Ing Walter Petrzelka
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Application granted granted Critical
Publication of DE741862C publication Critical patent/DE741862C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01FMAGNETS; INDUCTANCES; TRANSFORMERS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR MAGNETIC PROPERTIES
    • H01F29/00Variable transformers or inductances not covered by group H01F21/00
    • H01F29/02Variable transformers or inductances not covered by group H01F21/00 with tappings on coil or winding; with provision for rearrangement or interconnection of windings
    • H01F29/04Variable transformers or inductances not covered by group H01F21/00 with tappings on coil or winding; with provision for rearrangement or interconnection of windings having provision for tap-changing without interrupting the load current

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Control Of Electrical Variables (AREA)

Description

  • Stufentransformator Es sind Stufentransformatoren mit einer regelbaren Wicklung und einer nicht regelbaren Wicklung gleicher Windungszahl bekannt. Bei solchen Transformatoren ist es möglich, durch Zu- und Gegenschalten der regelbaren Wicklung zur nicht regelbaren Wicklung einen Spannungsbereich stufenweise zu beherrschen, der dem doppelten Spannungswert der regelbaren Wicklung entspricht, und zwar kann von einem positiven Spannungswert bis auf Null und umgekehrt geregelt werden.
  • Aufgabe der Erfindung ist es nun, bei einem Stufentransformator mit einer regelbaren Wicklung und einer nicht regelbaren Wicklung gleicher Windungszahl dafür zu sorgen, daß ohne Vergrößerung des Laststufenschalters und ohne Vermehrung der Regelstufenzahl eine Spannungsregelung von einem positiven Wert, der der doppelten Spannung der regelbaren Wicklung entspricht, über Null zum gleichen negativen Wert erreicht wird. Zu diesem Zweck ist erfindungsgemäß nicht nur die regelbare, sondern auch die nicht regelbare Wicklung mittels Schalter ohne Leistungs- bzw. Stromunterbrechung umpolbar gemacht. Die Umpolung der nicht regelbaren Wicklung erfolgt, wenn die Transformatorspannung Null ist. Die Spannung Null wird erreicht entweder durch Gegenschalten der beiden Wicklungen des Transformators oder durch aufeinanderfolgendes Ausschalten der nicht regelbaren und der regelbaren Wicklung.
  • Wollte man entsprechend der bekannten Anordnung, bei der der Laststufenschalter im allgemeinen aus zwei beim Überschalten gegeneinander beweglichen Kontakten besteht, die über einen Widerstand miteinander verbunden sind, und bei der nur der regelbare Wicklungsteil umpolbar ist, denselben Spannungsbereich beherrschen, wie er mit der Anordnung gemäß der Erfindung beherrscht werden kann, dann müßten beide Wicklungen für die doppelte Spannung ausgelegt werden. Dadurch würden aber auch die Spannungsstufen der regelbaren Wicklung und somit der Laststufenschalter doppelt so groß «-erden. Wollte man dieselbe Laststufenschaltergröße benutzen, dann wäre die doppelte Anzahl vors Anzapfungen an der regelbaren Wicklung notwendig. Demgegenkleineren über ermöglicht Laststufenschalter nun die Erfindung, auszukommen;, mit einem.' ohne daß an der Regelstufenzahl der regem:.' baren Wicklung etwas geändert wird.
  • In der Zeichnung sind die beiden Schaltmöglichkeiten gemäß der Erfindung in vereinfachter Form dargestellt. Die Primärwicklung ist in allen Figuren fortgelassen. Die Fig. i bis 9 geben die Schaltphasen eines Transformators wieder, bei dem gemäß der Erfindung die Spannung 17u11 durch Gegeneinanderschalten der Transformatorwicklungen herbeigeführt wird. Die Fig. io bis 18 dagegen zeigen die Schaltphasen eines Transformators, bei dein die Spannung Null durch aufeinanderfolgendes Ausschalten der Transformatorwicklungen erreicht wird.
  • In den Figuren bedeutet a die regelbare Transformatorwicklung mit den Anzapfungskontakten I bis V, auf denen der Regelkontakt c des Laststufenschalters gleitet. b ist die nicht regelbare Wicklung des Transformators. i. 2, 3, .I sind die erfindungsgemäß vorgesehenen stroni- und leistungslos zu betätigenden Wendeschalter, 5 bis i: die zugehörigen Umschaltkontakte. VI ist ein mit dem Kontakt 7 verbundener weiterer Kontakt, der ebenfalls vorn Regelkontakt c bestrichen werden kann. 13, 14 sind die Transformatoranschlußleitungen. Die Pfeile deuten die Richtung der in den Wicklungen induzierten Spannung an.
  • In Fig. i sind die Transformatorwicklungen a. und b gleichsinnig in Reihe geschaltet, so daß sich ihre Spannungen addieren. je nach der Stellung des Kontaktes c wird eine größere oder kleinere Spannung der Wicklung a zur Spannung der Wicklung b hinzugesetzt. Ist die Regelwicklung a. durchlaufen. der Kontakt c also auf dem Kontakt V angelangt, so wird im stromlosen Zustand der Schalter 3 geschlossen und hierauf der Kontakt c auf VI gebracht. Dann ist die nicht regelbare Wicklung b allein eingeschaltet (Fig. 2). Der Schalter i wird nun strom- und leistungslos von 6 auf 3 umgelegt (Fig.3), so daß die Wicklung a gegensinnig an die Wicklung b angeschlossen ist. Wird jetzt der Kontakt c wieder von Stufe I ausgehend nach und nach über die Stufenkontakte 1I, III usw. bewegt, so wird eine immer größere Gegenspannung aus a der Spannung von b entgegengeschaltet, bis schließlich (Fig.4) beide Wicklungen a und b einander in ihrer vollen Größe entgegenwirken, die Spannung am Transformator also \7u11 ist.- Nun ist es möglich, die Wicklungen zwecks Umpolung von den Transforinatorleitungen abzutrennen, was dadurch geschieht, daß ein einfacher Nebenschluß zu ihnen hergestellt wird, indem zuerst der mit einem verlängerten Kontaktstück versehene Schalter d. nach i i bewegt und dann vor dein schalten des Schalters d. von io der Regeltakt c auf den Kontakt VI übergeführt `Wird (Fig. 5). Bei dieser Schaltung kann ohne Strom- oder Leistungsunterbrechung die nicht regelbare Wicklung b durch Umlegen des Schalters 2 von g auf b umgepolt und zugleich die regelbare Wicklung a durch Umlegen des Schalters i von 5 auf 6 zu ihr gegensinnig angeschlossen werden. Gleichzeitig ist auch der Schalter d. von i i auf 12 weiterzubewegen. Wird nun, wie in Fig.6 gezeigt, der Regelkontakt c auf die Anfangsstufe I gebracht, dann sind beide Wicklungen ca und b wiedereingeschaltet, jedoch beide umgekehrt wie früher, so daß sich auch nach der L`mpolung wieder die Spannung Null am Transformator ergibt. Durch stufenweises Abschalten der Regelwicklung wird ntin eine gegen früher entgegengesetzt gerichtete Spannung wieder aufgebaut (Fig.7). Ist die regelbare Wicklung vollständig durchlaufen, so wird durch Überführen des Regelkontaktes c auf VI (Fig. 8) die Umpolung der Regelwicklung ca durch den Schalter i ohne Strom- und Leistungsunterbrechung ermöglicht, so daß sich bei stufenweisem Einschalten der Regelwicklung deren Spannung zur Spannung der nicht regelbaren Wicklung addiert (Fig. g). Die Summenspannung ist der durch die Schaltung nach Fig. i erhaltenen entgegengesetzt gerichtet.
  • In den Fig. io bis 18 bedeutet ca wieder die regelbare Wicklung, b die nicht regelbare Wicklung, c den Regelkontakt, der auf den Anzapfungskontakten I bis V der regelbaren Wicklung gleitet. i bis d. sind die erfindungsgemäß angeordneten Schalter, ;, 6, 7. 8 sind die zugehörigen Umschaltekontakte, VI ist ein niit dem Schalter .I verbundener Kontakt, der vom Regelkontakt c bestrichen «-erden kann. Gemäß Fig. io sind die Wicklungen a und b gleichsinnig eingeschaltet, so daß sich ihre Spannungen addieren. Fig. i i zeigt die Schaltphase, bei der nach Durchlaufen der regelbaren Wicklung nur noch die nicht regelbare Wicklung b eingeschaltet ist. Gemäß Fig. 12 wird nun durch Umlegen des Schalters -2 von 7 auf 6 und darauffolgendes überführen des Regelkontaktes c auf Stufe I die regelbare Wicklung a an Stelle der nicht regelbaren Wicklung eingeschaltet. Ist, wie Fig. 13 zeigt, im Verfolg der weiteren Spannungsregelung der Regelkontakt c auf der Stufe V angelangt, die regelbare 1@'icklung also ganz durchlaufen, so ist die Tranformatorspannung Null erreicht. Durch Umlegen des Schalters 4 auf den Kontakt 8 (Fig. 13) und Überführen des Regelkontaktes c auf VI (Fig. 14) ist es nun möglich, beide Transformatorwicklungen stromlos umzupolen. Dies wird durch Umlegen des Schalters i auf Kontakt 5 bzw. des Schalters 3 auf Kontakt 7 erreicht; die Verbindung des Schalters 2 mit Kontakt 6 wird gleichzeitig unterbrochen und hierauf der Regelkontakt c auf die Anfangsstufe I übergeführt (Fig. i 5) . Durch stufenweises Weiterschalten des Regelkontaktes c wird die Spannung entgegengesetzt wie früher wieder aufgebaut. Die nicht regelbare Wicklung ist hierbei zunächst noch ausgeschaltet: Ist der Regelkontakt c auf der Stufe V angelangt, so ist die regelbare Wicklung ganz eingeschaltet (Fig. 16). Durch Überführen des Regelkontaktes auf den Kontakt VI wird die regelbare Wicklung d ausgeschaltet und an ihrer Stelle die nicht regelbare Wicklung b eingeschaltet (Fig. i7). Durch das Überführen des Regelkontaktes c auf VI ist es gleichzeitig möglich, den Schalter i stromlos auf den Kontakt 6 umzulegen (Fig. 18). Wird nun wieder der Regelkontakt c auf die Stufe I gebracht, so kann nun die regelbare Wicklung ca gleichsinnig zur Wicklung b stufenweise zugeschaltet werden, bis, nachdem der Regelkontakt c die Stufe V erreicht hat, die den beiden Wicklungen entsprechende volle Spannung erreicht ist (in Fig. 18 gestrichelt gezeichnet).
  • Die Wendeschalter werden zweckmäßig in an sich bekannter Weise durch entsprechende Steuerorgane zwangsläufig in Abhängigkeit von einer Antriebswelle betätigt.
  • Mit den Wicklungsteilen des Stufentransformators nach der Erfindung (a und b in der Zeichnung) können naturgemäß auch weitere, nicht geregelte Wicklungsteile noch. in Reihe geschaltet sein, die entweder bei 13 oder 14 oder auch bei 13 und 14 angeschlossen werden.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE i. Stufentransformator mit einer regelbaren Wickhing und einer nicht regelbaren Wicklung gleicher Windungszahl, dadurch gekennzeichnet, daß zur Spannungsregelung von einem positiven Wert, der der doppelten Spannung der regelbaren Wicklung entspricht, über Null zum gleichen negativen Wert nicht nur die regelbare, - sondern auch die nicht regelbare Wicklung mittels Schalter ohne Leistungs- bzw. Stromunterbrechung umpolbar ist.
  2. 2. Regelverfahren für einen Stufentransformator nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß nach dem Durchlaufen der Stufen der mit der nicht regelbaren Wicklung gleichsinnig in Reihe- geschalteten regelbaren Wicklung diese an die nicht regelbare Wicklung umgekehrt angeschlossen wird, daß nach nochmaligem Durchlaufen der Stufen der regelbaren Wicklung (Spannung Null am Transformator) die nicht regelbare Wicklung umgepolt und gleichzeitig die regelbare Wicklung im entgegengesetzten Sinne zur ersteren in Reihe geschaltet wird, so daß durch stufenweises Abschalten der regelbaren Wicklung eine der früheren Spannung des Transformators entgegengesetzt gerichtete Spannung aufgebaut wird, die nach dem Durchlaufen sämtlicher Stufen der regelbaren Wicklung durch umgekehrtenAnschluß dieser Wicklung weiter erhöht wird (Fig. i bis 9).
  3. 3. Regelverfahren für einen Stufentransformator nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß nachdem Durchlaufen der Stufen der mit der nicht regelbaren Wicklung gleichsinnig in Reihe geschalteten regelbaren Wicklung nur die regelbare Wicklung eingeschaltet wird, daß nach nochmaligem stufenweisem Abschalten dieser Wicklung (Spannung Null am Transformator) die regelbare und die nicht regelbare Wicklung umgepolt werden, daß dann nur die regelbare Wicklung stufenweise eingeschaltet und nach erfolgter Einschaltung durch die nicht regelbare Wicklung ersetzt wird, worauf durch gleichsinnige Zuschaltung der regelbaren Wicklung die Spannung stufenweise weiter erhöht wird (Fig. io bis 18). Zur Abgrenzung des Anmeldungsgegenstandes vom Stand der Technik sind im Erteilungsverfahren keine Druckschriften in Betracht gezogen worden.
DES136845D 1938-04-26 1939-04-25 Stufentransformator Expired DE741862C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT741862X 1938-04-26

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE741862C true DE741862C (de) 1943-11-18

Family

ID=3680265

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DES136845D Expired DE741862C (de) 1938-04-26 1939-04-25 Stufentransformator

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE741862C (de)

Non-Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Title
None *

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE733500C (de) Stufenschalter fuer Regeltransformatoren
DE741862C (de) Stufentransformator
DE2936519C2 (de) Kontaktanordnung bei einem Stufenwähler für einen Transformator
DE1763020B1 (de) Schaltanordnung zur Laengs- und Querspannungsregelung eines dreiphasigen Stufentransformators
AT157656B (de) Regeltransformator.
DE598245C (de) Einrichtung zur unterbrechungslosen Spannungsregelung unter Last mittels Stufentransformatoren
DE902656C (de) Regeleinrichtung fuer Stufentransformatoren
DE923375C (de) Anordnung zur stromlosen Umschaltung unter Last und zur Feinregelung bei Stufentransformatoren
DE736041C (de) Regeleinrichtung fuer Stufentransformatoren
DE870457C (de) Stufenregeleinrichtung fuer Transformatoren oder Drosseln
DE539835C (de) Steuerung fuer elektrisch betriebene Fahrzeuge
DE764391C (de) Hochspannungstransformator
DE496253C (de) Verfahren zum Umschalten der Anzapfungen an Stufentransformatoren
DE605585C (de) Regelanordnung fuer Stufentransformatoren, an welchen ein Zusatztransformator mit Feinregler entlang geschaltet wird
DE608661C (de) Einrichtung zur Einstellung des Aufnahme- und Durchleuchtungsstromkreises bei Roentgenanlagen
DE559547C (de) Einrichtung zur Steuerung fuer Stufentransformatoren, deren Anzapfungen untereinander abwechselnd zu den verschiedenen Enden eines Stromteilers gefuehrt sind
DE627615C (de) Stufentransformatorschaltung mit einem zu- und gegenschaltbaren regelbaren Zusatztransformator
DE711962C (de) Vorrichtung zum Anlassen und Regeln von zwei Wechselstrommotoren
DE401954C (de) Anordnung zur stetigen AEnderung eines stufenweise unterteilten Leiters
AT97838B (de) Einrichtung zur Spannungsregelung von Wechselstromfahrzeugmotoren.
DE673694C (de) Durch Buerstenverschiebung regulierbarer, staendergespeister Drehstromnebenschlussmotor
DE754973C (de) Schalteinrichtung fuer Wechselstrom
DE720442C (de) Stromrichteranordnung fuer wechselseitigen Energieaustausch zwischen einem Wechselstromnetz und einem zeitweilig als Generator arbeitenden Gleichstrommotor wechselnder Drehrichtung
DE542705C (de) Einrichtung zum Steuern mehrphasiger Motoren mittels Transformatoren
DE914154C (de) Einrichtung zur Erhoehung der UEberlastbarkeit von Kontaktumformern