DE7541C - Krampenbiegemaschine - Google Patents

Krampenbiegemaschine

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DE7541C
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Germany
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wire
staples
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same
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DENDAT7541D
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English (en)
Original Assignee
Westfälische Union, Aktien-Gesellschaft für Bergbau, Eisen- und Draht-Industrie in Hamm
Publication of DE7541C publication Critical patent/DE7541C/de
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Classifications

    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21F—WORKING OR PROCESSING OF METAL WIRE
    • B21F45/00—Wire-working in the manufacture of other particular articles
    • B21F45/16—Wire-working in the manufacture of other particular articles of devices for fastening or securing purposes
    • B21F45/24—Wire-working in the manufacture of other particular articles of devices for fastening or securing purposes of staples; of belt-fastening elements

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Wire Processing (AREA)

Description

1879.
WESTFÄLISCHE UNION,
Acton-Gesellschaft für Bergbau, Eisen- und Draht-Industrie in HAMM.
Krampenbiegemaschine.
■ Patentirt im Deutschen Reiche vom' 7. Februar 1879 ab.
Die Krampen oder Klammern, welche man namentlich zur Befestigung der Drähte für Einfriedigungen u. s. w. benutzt, sind bisher von Hand geschmiedet oder auch aus Draht hergestellt worden und bediente man sich im letzteren Falle entweder ebenfalls der Handarbeit oder auch eines kleinen unvollkommenen Apparates. .
Im vorliegenden Falle können auf der, in den beiliegenden Zeichnungen, dargestellten Krampenbiegemaschine, Krampen oder Klammern auf ganz mechanischem Wege hergestellt werden und wird der von der Rolle entnommene Draht direct zu fertigen Klammern, ohne Zwischenarbeit verarbeitet.
Die Art, in welcher der Draht verarbeitet wird, geschieht folgen derm afs en und ist auf beiliegenden Zeichnungen, Blatt I, II und III, in denen dieselben Buchstaben dieselben Theile bezeichnen, dargestellt:
Der Draht geht zuerst durch ein System von Rollen R (siehe Blatt II und III), um dort gerichtet zu werden. Von hier wird er durch einen Mechanismus der Maschine in regelmäfsigen Abschnitten zugeführt.
Dieser. Mechanismus besteht aus einem festen und einem beweglichen Drahthalter Qi und Q1 der Pleuelstange IV und einer verstellbaren Kurbel.
Die beiden Drahthalter Qt und Q1 sind so
eingerichtet, dafs der Draht nur nach einer Richtung hin weiter gehen kann und ersieht man die Einrichtung des festen Drahthalters . aus Blatt I, die des beweglichen aus Blatt III.
In beiden Fällen druckt eine durch Feder angeprefste Schneide gegen den Draht, der nun auf der anderen Seite ebenfalls gegen eine. Schneide drückt. Die erstere Schneide ist um einen Stift drehbar und zwar derart, dafs sie nachgiebt, sobald der Draht vorgeschoben wird, jedoch den Draht festhält, sobald die entgegengesetze Bewegung eintreten will;
Der bewegliche Drahthalter Qx wird durch die Kurbel hin- und hergezogen. Bewegt er sich nach der Richtung der Maschine, so nimmt er den Draht mit sich, da die den Draht haltende Schneide sperrt, und ferner geht der Draht frei durch den Drahthalter Q1, da hier die Schneide gestattet, dafs der Draht in der angegebenen Richtung hindurch gezogen werden kann.
Sobald der Drahthalter Qx zurückgeht, wird der Draht von Q1 an einem Zurückgehen verhindert und <2i gleitet leer über den Draht zurück, um seinen vorigen Hub zu wiederholen. · ·'
Diese Bewegung bestimmt zugleich die Länge der späteren Drahtstückchen und kann dieselbe durch Verstellen der Kurbel ganz beliebig gemacht werden.
Der Draht geht dann in ein Röhrchen T (siehe Blatt III), das zur Führung dient. Das Ende dieses Röhrchens T steht dicht vor einem Paar Schneidemeifsel, die den Draht abschneiden.
Diese Meifsel K1 und K1 sind an den um die Axe L schwingenden Hebeln Z1 und L1 befestigt.
Zwei Blattfedern S1 und S1, die auf die Verlängerungen der Hebel Z1 und Z., drücken, halten, sobald die Schneidemeifsel nicht zum Zweck des Schneidens zusammengeprefst werden, dieselben aus einander.
Ein Zusammenpressen der Schneidemeifsel geschieht durch die zweiarmigen Hebel C1 und C1, die auf der rechten Seite Rollen tragen, gegen die zwei entsprechend geformte Curvenscheiben drücken können.
Ein von den Meifseln Kx und K1 abgeschnittenes Drahtstück, dessen Länge der Gröfse des Kurbelhubes entspricht, wird in die Rinne des Körpers G geschoben und liegt darin so, dafs gerade in seiner Mitte die spätere Durchbiegung vermittelst des Stempels Jl geschieht. '
Dieser Stempel in der Führung G wird durch einen Doppelhebel F, der mittelst Daumen E auf der Schwungradwelle gehoben bezw. gesenkt wird, gegen den Drahtstift gedrückt und denselben zu einer Klammer, die nach unten in einen Sammelkasten herabfällt.
Eine Feder V, die stets auf den rechten Arm des Hebels F drückt, hält denselben gegen den Daumen E und läfst den Zugang nach der Rinne im Körper G für den Drahtstift offen, i
Eine Stellscheibe U verhindert, dafs der Draht zu weit hinausgeschoben werden kann. Die-

Claims (1)

  1. ■selbe ist für alle Orofsen von Klammern passend einstellbar. -^ ; ■· -'■).■■
    Diese Maschine kann für alle möglichen Sorten von Klammern gebraucht werden. Die Länge derselben. hängt · von der Kurbel ab, die ver-. stellbar ist.
    Benutzt man eine andere Drahtstärke, so setzt man ein dazu passendes Röhrchen T ein' und hat ferner die Rinne durch die- beiden·. Stellschrauben Wi und W1. (siehe Blatt ΙΠ, Schnitt durch a-b) so zu verstellen, dafs genügend Raum vorhanden ist für die beiden Drähte und den Stempel //. .: . .
    Aufser zur Herstellung von Klammern oder Krampen kann diese Maschine auch zur Anfertigung von Fischbandstiften und ähnlichen Stiften verwendet werden, und kann für solchen Fall das Stofswerk einfach ausgeschaltet werden.
    Pax ent- Anspruch:.
    Die durch Zeichnung und Beschreibung dar-· gestellte Maschine.
    Hierzu 3 Blatt Zeichnungen.
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