DE12156C - Spiralfeder-Windemaschine - Google Patents

Spiralfeder-Windemaschine

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Publication number
DE12156C
DE12156C DENDAT12156D DE12156DA DE12156C DE 12156 C DE12156 C DE 12156C DE NDAT12156 D DENDAT12156 D DE NDAT12156D DE 12156D A DE12156D A DE 12156DA DE 12156 C DE12156 C DE 12156C
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DE
Germany
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roller
coil spring
winding machine
machine
shaft
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Application number
DENDAT12156D
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English (en)
Original Assignee
G. DEUTGEN & CO. in Düren b. Cöln
Publication of DE12156C publication Critical patent/DE12156C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21FWORKING OR PROCESSING OF METAL WIRE
    • B21F3/00Coiling wire into particular forms
    • B21F3/02Coiling wire into particular forms helically
    • B21F3/06Coiling wire into particular forms helically internally on a hollow form
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21FWORKING OR PROCESSING OF METAL WIRE
    • B21F11/00Cutting wire
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21FWORKING OR PROCESSING OF METAL WIRE
    • B21F35/00Making springs from wire

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Wire Processing (AREA)

Description

1880.
Klasse 49.
GUSTAV DEUTGEN & CO. in DÜREN bei KÖLN. Spiralfeder-Windemaschine.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 21. März 1880 ab.
Die auf beiliegender Zeichnung dargestellte Maschine wickelt selbstthätig cylindrische und doppeltkonische Federn aus Metalldraht, wie solche für Matratzen, Möbel etc. gebraucht werden. In beiliegenden Zeichnungen ist:
Fig. ι eine Seitenansicht,
Fig. 2 eine Stirnansicht,
Fig. 3 eine Oberansicht,
Fig. 4 eine Oberansicht der Windewalzen nebst Biegevorrichtung,
Fig. 5 ein Längenschnitt durch die Abschneidevorrichtung,
Fig. 6 eine Oberansicht der Abschneidevorrichtung,
Fig. 7 ein Querschnitt der Abschneidevorrichtung,
Fig. 8 eine Stirnansicht derselben,
Fig. 9 ein Querschnitt und' Oberansicht eines Theiles des Schlittens zur Messerbewegung,
Fig. 10 die Seitenansicht der Windewalzen und Biegevorrichtung, und
Fig. 11 der Antrieb der Abschneidevorrichtung im Detail.
Der Antrieb der ganzen Maschine erfolgt von der Welle α aus, entweder durch eine Handkurbel oder, wie hier gezeichnet, durch Maschinenkraft vermittelst Treibriemens und Riemscheiben b. Diese Welle α trägt ein fest auf-■gekeiltes Zahnrad c, welches den Antrieb der Windewalzen A und B vermittelt, und eine Schnecke d, welche verschiedene Bewegungen der Maschine, wie später . beschrieben wird, einleitet.
Die erwähnten Windewalzen A und B sitzen auf den im Gestell J> gelagerten Wellen / und f1, und es wird die Walze B durch die Räder c c1 von der Welle α aus gedreht, während die Welle / der Walze A durch die Räder g g1 mit der ersteren in Verbindung steht und so in zu B entgegengesetzter Richtung umgedreht wird.
Der Antrieb der Abschneidevorrichtung geschieht durch den Kurbelzapfen h, der mittelst der Stange i und des Hebels ZT der Welle k eine oscillirende Bewegung ertheilt, die durch einen Hebel JI1 und eine Stange / auf den Schlitten G übertragen wird.
Die Schnecke d dreht vermittelst eines entsprechenden Rades d1 die verticale Welle in, auf welcher die Curvenscheibe K aufgekeilt ist, die zum Bewegen des Schiebers L dient.
Gleichzeitig wird von dieser Welle m aus die Drehung der Welle η vermittelst der Kegelräder ο o1 bewirkt, und es ist auf dem anderen Ende der Welle ein Excenter F angebracht, welches die Stange / bewegt. Diese Stange wird durch eine Spiralfeder mit einer Rolle gegen das genannte Excenter F (Profilscheibe) gehalten und trägt an ihrem anderen Ende eine Rolle E, welche zum Biegen des Doppelkonus der zu fabricirenden Spirale dient, d. fr. die Rolle bewirkt das Einschnüren der Feder nach der Mitte zu. Die Rolle JD, Fig. 4, ist am Lager C angebracht und dreht sich auf einem feststehenden Dorn.
Der Draht wird in die Nuth der Walze A zwischen dieser und der Schutzplatte <x eingeführt, von der geriffelten Walze B erfafst und in die im Lager C befindliche Nuth geschoben, welche schraubengangförmig gestaltet ist. Von hier aus gelangt derselbe in eine entsprechende Nuth der Rolle D und wird nun von der Rolle E, die das Excenter F bewegt, über die genannte Rolle D auf den richtigen Durchmesser gebogen, Fig. 4 und 10.
Die Abschneidevorrichtung arbeitet wie folgt: Auf dem Schlitten G befindet sich ein feststehendes Messer s, und mit diesem, durch einen Bolzen scharnierartig verbunden, ein bewegliches Messer t, Fig. 2, welches von einer horizontalen Schubstange u bewegt werden kann.
Die Schubstange u ist durch eine Gelenkstange ν mit einem Gleitstück R verbunden, welches letztere in einer Nuth des feststehenden Gestelltheiles .S sich leicht hin- und herschieben läfst. Die Messer s und t sind in ihrer normalen Stellung, Fig. 4, 5 und 6, durch einen Gummibuffer w oder eine Feder, welche auf dem Stift u sitzt, aus einander gehalten, und können also nur schneiden, wenn der Buffer mit Gewalt zusammengedrückt wird.
Der Schieber Z, Fig. 3, läuft in einer Nuth desselben Gestelltheiles S, und wird vermittelst einer Spiralfeder (3 immer fest gegen die Curyen-
scheiben K gedruckt, indem sich das kleine Röllchen z3, Fig. ι und 3, an letztere stützt. Die Profilscheibe k ist auf der verticalen Welle m, wie schon beschrieben, fest aufgekeilt.
Bewegt sich nun der Schlitten G auf seiner Bahn hin und her, so bildet, in der Zeit, in welcher die Messer nicht schneiden, die Schubstange u mit dem Gelenkstück ν einen stumpfen Winkel. Die Messer s und t sind durch einen starken Buffer oder eine Feder aus einander gehalten, und werden sich also nicht gegen einander bewegen, sondern es wird sich vielmehr das Gleitstück R des Gestelltheiles S in seiner Nuth hin- und herschieben. Das genannte Gleitstück R hat an der einen Stelle einen Ausschnitt λ, welcher so grofs ist, dafs der Schieber L hineinpafst, wenn er von der Curvenscheibe K zurückgedrückt wird. Tritt dieser Fall ein, so wird das Gleitstück R festgehalten, und wenn sich jetzt durch Bewegen des Schlittens G der von der Stange ic und υ gebildete Kniehebel streckt, so schwingt das Messer gegen das Messer t, wodurch der dazwischen befindliche Draht abgeschnitten wird.
Es wird nämlich durch das Festhalten des Gleitstückes R der Widerstand des die Messer aus einander haltenden Buffers oder der Feder überwunden. Geht der Schieber L wieder in seine ursprüngliche Lage, so wird das Gleitstück R frei, die Messer durch den genannten Buffer aus einander gedrückt, wodurch sie zum nächsten Schnitt bereit stehen u. s. w., Fig. 2, 3 und 9. Zu bemerken ist hierbei, dafs sich beim Rollen der Feder die letzte Windung derselben in der Höhe der Abschneidezange befindet und so im geeigneten Augenblick sicher gefafst und abgeschnitten wird.
Die Zahl der Umdrehungen der verticalen Welle ni, im Verhältnifs zu derjenigen der Walzen A und B, der Durchmesser der letzteren und der Hub der Profilscheibe F sind von den Dimensionen der Federn abhängig. Deshalb müssen jeder Maschine, die für die verschiedenen gewünschten Dimensionen der Federn verwendbar sein soll, die nöthigen Reservetheile, als Schneckenräder d1, Excenter F, Walzen A und B nebst Lagern C beigefügt werden.

Claims (1)

  1. PATENT-Anspruch:
    Die Construction einer Feder-Windemaschine solcher Gestalt, dafs Draht von beliebiger Querschnittsform zwischen zwei dazu passenden Walzen in die Maschine eingeführt, mit Hülfe von geeignet gestalteten Nuthen vorgebogen und durch eine durch Excenter bewegte Rolle in die doppeltkonische Form gebracht wird, in Combination mit der automatisch wirkenden Abschneidevorrichtung, bei welcher die Messer durch Streckung eines Kniehebels mit ihren Schneiden gegen einander bewegt werden, zum Zweck, cylindrische oder doppeltkonische Federn automatisch herzustellen.
    Hierzu 4 Blatt Zeichnungen.
DENDAT12156D Spiralfeder-Windemaschine Active DE12156C (de)

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DE12156C true DE12156C (de)

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DE (1) DE12156C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1017582B (de) * 1954-04-15 1957-10-17 Robert Dedering Abschneidevorrichtung an Maschinen zur selbsttaetigen Herstellung von Schraubenfedern mit je einer Verbindungsoese am Anfang und Ende des Federdrahtes

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1017582B (de) * 1954-04-15 1957-10-17 Robert Dedering Abschneidevorrichtung an Maschinen zur selbsttaetigen Herstellung von Schraubenfedern mit je einer Verbindungsoese am Anfang und Ende des Federdrahtes

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