DE50312C - Springfeder-Windemaschine - Google Patents

Springfeder-Windemaschine

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DE50312C
DE50312C DENDAT50312D DE50312DA DE50312C DE 50312 C DE50312 C DE 50312C DE NDAT50312 D DENDAT50312 D DE NDAT50312D DE 50312D A DE50312D A DE 50312DA DE 50312 C DE50312 C DE 50312C
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DE
Germany
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spring
cam
wire
lever
rear coupling
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT50312D
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English (en)
Original Assignee
MASCHINEN-WERKSTÄTTEN UND ElSENGlESSEREI IN ST. GEORGEN b. St. Gallen, Schweiz'
Publication of DE50312C publication Critical patent/DE50312C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21FWORKING OR PROCESSING OF METAL WIRE
    • B21F11/00Cutting wire
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21FWORKING OR PROCESSING OF METAL WIRE
    • B21F3/00Coiling wire into particular forms
    • B21F3/02Coiling wire into particular forms helically
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21FWORKING OR PROCESSING OF METAL WIRE
    • B21F3/00Coiling wire into particular forms
    • B21F3/02Coiling wire into particular forms helically
    • B21F3/06Coiling wire into particular forms helically internally on a hollow form
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21FWORKING OR PROCESSING OF METAL WIRE
    • B21F35/00Making springs from wire

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Preliminary Treatment Of Fibers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
bei ST. GALLEN (Schweiz).
S ρ r i η g f e d er- W i η d e m as c h i η e.
Patenürt im Deutschen Reiche vom 8. Januar 1889 ab.
Die auf beiliegender Zeichnung in Fig. 1 bis 12 dargestellte Maschine dient zur Anfertigung von Springfedern aus Draht, die bei Möbeln Verwendung finden. Sie windet die Federn und schneidet dieselben selbstthätig ab.
Im Ständer A ist die Antriebswelle α gelagert , welche das Schwungrad B nebst der Frictionsantriebsscheibe b trägt. Durch den federnden Äuskehrhebel b\ der zugleich als Bremse für das Schwungrad dient, ist mittelst Zugstange b2 und Handhebel bs die Aus- und Einkehrvorrichtung in bekannter Weise hergestellt. Die Welle α ist an ihrem vorderen Ende mit der Welle a\ welche den Abschneideapparat trägt, und die Welle α2 mit der Welle a3 vermittelst Gelenkkupplung verbunden. Die Welle a3 trägt die Zugrolle c, welche mit c1 die Zuführung des Drahtes besorgt. Die Wellen a und a2 sind durch die Zahnräder α4 und αβ und das Zwischenrad α5 mit einander in Verbindung und haben die gleiche Geschwindigkeit und die gleiche Drehrichtung. Letzteres ist deshalb nbthwendig, weil die gewundene Feder während des Laufes des Drahtes abgeschnitten werden soll.
Die Wellen al und as sind im Bügel e mittelst der in demselben gleitbaren Lager d und d1 in verticaler Richtung verstellbar, und zwar α1, um den Abschneideapparat, dem Durchmesser der Federn entsprechend, mittelst der Schraube g höher oder tiefer stellen zu können.. Die Verstellbarkeit von a3 erlaubt, vermittelst der Schraube g1 und der Feder g2 dickeren oder dünneren Draht auf die untere Zugrolle c1 zu pressen. Hinter den Zugrollen befinden sich zwei Zahnrädchen c2 und c3, um die Drehung der unteren Zugrolle c1 und damit die richtige Zuführung des Drahtes zu sichern. Im grofsen Bügel e (Fig. 1) befindet sich ein kleiner Bügel e1, der unten mit dem Lager d1 verbunden ist und oben in einer Schraube endigt. Der Zweck dieses Bügels ist, die Welle a3 bezw. die obere Zugrolle c etwas heben und den Draht zwischen die beiden Zugrollen bringen zu können.
Es handelt sich nun darum, zu erklären, wie der zu verarbeitende Draht in die doppelt konische Form der Springfeder mit deren seitlicher Steigung abgebogen wird. Die Form und Gröfse der Federn bezw. deren Umgänge werden sehr verschieden verlangt, und es soll die Maschine hierfür einstellbar sein.
Auf der Welle α sitzt die Schnecke a 7, welche die gezahnte Welle j in Umdrehung setzt. Durch die Räder j1 und j2 und mittelst des auf der Platte _/5 (Fig. 2 bis 4) verstellbaren Zwischenrades j 4 wird die Welle j3 gedreht. Am anderen Ende dieser Welle (Fig. 2), sitzt auf der festen Kugel A:1 der mit Kugelgehäuse versehene Führungsring k, sowie die Hinterlage k3. Der Führungsring ist vermittelst der Mutter k2 in beliebiger Lage einstellbar. Je nach der Stellung dieses Ringes k variirt auch die Stellung des Hebels /, der seinen Drehpunkt in I2 hat und an dem ejnen Ende die Leitrolle Z1, an dem anderen die Gleitrolle I3 trägt (Fig. 3 Und 5). Ist der Ring k genau rechtwinklig zur Achse j3 gestellt, so bleibt

Claims (1)

  1. der Hebel / und somit auch die Rolle Z1 am gleichen Punkte stehen, und die Feder wird genau cylindrisch gewunden. Je mehr der Ring k aus der rechtwinkligen Stellung verstellt wird, um so gröfser wird der Weg, den die Leitrolle Z1 beschreibt, und dadurch erhält die Feder an den Enden einen gröfseren, in der Mitte dagegen einen kleineren Durchmesser.
    Die Federn sollen in der Mitte verhälinifsmäfsig die stärkste seitliche Steigung erhalten. Es wird dies bei vorliegender Construction ohne besondere Mechanismen einfach dadurch erzielt, dafs der Hebel Z seinen Drehpunkt auf einem excentrisch gelagerten Zapfen Z2 hat,' durch dessen Drehbarkeit mittelst Handgriffes der Draht von der Zugrolle c1 aus von der geraden Linie mehr oder weniger nach rechts abgeleitet werden kann, wie dies in Fig. 5 die punktirte Lage der Rolle und des Drahtes 0 zeigt. Wird der Zapfen Z2 und somit der Hebel Z mehr nach aufsen gestellt, so wird der Durchmesser der Feder überall etwas gröfser, im umgekehrten Falle dagegen kleiner. Die seitliche Steigung der Feder wird durch den etwas schwingbaren Traghebel Z5, auf welchem der Zapfen Z2 mittelst der Schraube Z* festgestellt werden kann, bewirkt und regulirt. Hieraus ist ersichtlich, dafs je nach der Stellung des Ringes k und des Zapfens Z2 der Springfeder jede beliebige Form und Gröfse gegeben werden kann.
    Es bleibt noch zu erklären, auf welche Weise das Abschneiden der Feder erfolgt. Der Abschneideapparat sitzt vorn auf der Welle a1 und ist hauptsächlich aus den zwei inneren Klauenkupplungshälften fl und f2 und den äufseren Klauenkupplungshälften f3 und /4 gebildet (Fig. 8 bis 10). Beide haben gerade Verzahnung (Fig. 10) und sind auf der Welle al in einander verschiebbar, wodurch die in f3 und fi befestigten Messer fs und fe gegen einander geführt werden und der dazwischen eingelaufene Draht abgeschnitten wird (Fig. 8). f ist der Leitring für die Schiebung der hinteren Kupplungshälften und ist durch den Ring f8, der einen Nocken trägt (Fig. 12), lose eingeschlossen. Die zwei hinteren Kupplungshälften f2· und fi bilden sammt dem Ring fs ein ganzes Stück und sind lose auf der Welle. Der Kupplungstheil f1 ist auf der Welle a1 durch den KeU-/9, dessen eines Ende zu einer Feder ausgearbeitet ist, festgekeilt, während der Kupplungstheil f3 sich ebenfalls lose auf f1 befindet und nur die Drehung der hinteren Kupplungshälfte mitmacht. Der ganze Abscheerapparat mit Ausnahme von f1 macht, während eine Springfeder gewunden wird, nur eine Umdrehung, und zwar nur dann, wenn eine fertig gewundene Feder abgeschnitten werden soll, was, wie schon oben bemerkt, während des Laufes des Drahtes geschieht.
    Das Abscheeren der Feder erfolgt, sobald der Nocken je (Fig. 4) gegen die Nase des Hebels m stöfst, wodurch dieser sammt der Stelze Ot1 vorgeschoben und mittelst des Leitringes /7 die ganze hintere Kupplungshälfte vorwärts und mit dem immer rotirenden Kupplungstheil f1 in Eingriff gebracht wird., Dadurch wird auch die hintere Kupplungshälfte sammt f3 in Umdrehung gesetzt, und da, der Nocken von/8 (Fig. 11) gegen den am Lager d befestigten Nocken η (Fig. 11) drückt, so wird die hintere Kupplungshälfte zugleich mehr vorgeschoben und dadurch das Messer f6 zur Messerkante von f5 geführt, wodurch der dazwischen liegende Draht bezw. die Feder abgeschnitten wird. Der Rückzug der hinteren Kupplungshälften erfolgt durch dieSpiralfederm8, welche am unteren Ende des Hebels m festgemacht ist, sobald der Nocken j6 die Nase von m verlassen hat, wie dies in Fig. 4 bereits als' erfolgt angegeben ist. Die weitere Drehung des Abschneideapparates in die Anfangsstellüng, mit beiden Messern nach oben gerichtet (Fig. 7), wird durch den federnden Theil des Keiles f9 bewirkt, indem letzterer das hintere Kupplungsstück mitnimmt, bis der Nocken /8 sich an den Nocken η anlegt. Der seitlich am Lager d angebrachte geschlitzte Arm n1 verhindert den Leitring am -Drehen, und der federnde Stift m2 sorgt für das richtige Ineinanderlaufen der Kupplungszähne.
    Pa teντ-Anspruch:
    Eine Springfedern-Wickelmaschine, bei welcher zwei Gelenkwellen α α1 und a2 a3, und zwar letztere zum Wickeln des Drahtes und erstere zum Abschneiden der gewickelten Feder vorhanden sind; bei welcher ferner die Federform von einem beliebig schräg einstellbaren Führungsring k nebst dem verstellbaren Zapfen Z2 des Rollen-Traghebels Z gebildet wird, welche Theile ohne Anwendung von Excentern u. dergl., also durch blofses Einstellen derselben die Leitrolle Z1 einen solchen Weg zu beschreiben zwingen, dafs dadurch jede gewünschte Springfedernform gebogen werden kann bei welcher endlich der drehbare Abschneideapparat angebracht ist, gekennzeichnet durch die Theile f1 bis/8, und zwar so, dafs durch die Nocken/8 und η eine Schiebung' der hinteren Kupplungshälften erfolgt, und somit eine Verschiebung des Messers fe gegen das Messer f5 stattfindet.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT50312D Springfeder-Windemaschine Expired - Lifetime DE50312C (de)

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