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Maschine zum Schweissen und Schmieden von Metallringen.
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stellung der Stangen D in die Ruhestellung die linke Stange D nur während eines Teils seiner Bewegung verschiebt.
Wenn man den Hebel 8 dagegen nach rechts umstellt, so drücken die Hebel 1 und 2, indem sie sich gegen die Federn L legen, die Stangen D vor, so dass sie sich einander nähern. Die Anschläge J kommen dann in Berührung mit den Daumenscheiben E, welche infolge der Umdrehung der Welle C die Stangen D wieder nach hinten zurückstossen, während die Federn L sie energisch wieder nach vorne fahren. Wenn man also annimmt, dass das Arbeitsstück ein bei Schweisstemperatur aus einer schraubenförmig gewickelten Stange bestehender Ring ist, so ist leicht einzusehen, dass die wiederholten Bewegungen der Hämmer 1, I das Schweissen der verschiedenen Windungen des Ringes, um ihn kompakt zu machen, und das Schmieden desselben bewirken.
Die Federn L, L könnten durch Kolben für komprimierte Luft, Dampf oder dgl. ersetzt werden.
Die an den inneren Enden der Stangen D sitzenden Köpfe oder Hämmer sind in Fig. 4-6 veranschaulicht. Sie tragen an ihrem Umfang vier Einschnitte 11, in welche sich vier Längsrollen P, P und R, R (Fic. 11) legen. Ist das zu schmiedende Stück ein Kettenring, so tragen beide Hämmer I an ihren Arbeitsflächen kreisförmige Nuten 12, welche zusammen die Form, die dem Ring gegeben werden soll, bilden und ferner einen Einschnitt 13 zur Aufnahme des fertigen Kettenringes, mit dem sich der zu bildende Ring verketten soll. Wird dem Einschnitt 13 eine bestimmte ovale Form gegeben, so wird dem Ring, der in diesen Einschnitt gelegt wird, eine ovale Form gegeben. Während der Arbeit schneidet ein Messer 14 von dem sich drehenden Ring die Nähte ab.
Um dem Werkstück eine Drehbewegung während des Hämmern zu erteilen, hat die Maschine folgende Anordnung : Zwei untere Rollen P von genügender Länge sind in den beiden mittleren Lagern B der Maschine derart gelagert, dass sie, wie Fig. 10 erkennen lässt, ein wenig nach aussen, entgegen dem Druck von Federn 17 (Fig. 10), welche sie stets nach innen drücken, bewegt werden können. Zwei andere Rollen R, die parallel zu den ersten, aber viel kürzer sind, werden von Hebeln Q, Z, die um die Punkte S sich drehen, getragen. Diese Hebel endigen in einer Schelle T, die auf einer von einem Lager B getragenen Säule U verschiebbar sitzt. Die Schelle wird durch eine Feder Y nach oben gedrückt, während sie durch das eine exzentrische Fläche bildende Ende eines am oberen
Teil der Säule U drehbaren Handhebels W nach unten gedrückt werden kann (Fig. 10 und 12).
Wird nun durch den liebe IV die Schelle T nach unten gedrückt, so werden dabei die um S drehbaren Hebel Q und damit auch die Rollen R auseinander gedrückt, so dass diese nicht mehr das Werkstück berühren, letzteres also zurückgezogen und durch ein anderes ersetzt werden kann. Wird dagegen, nachdem der Hebel W in die in Fig. 10 dargestellte Lage gedreht ist, die Schelle T durch die Feder V nach oben gedrückt, so nähern sich die Walzen R, so dass sie gegen den zu bearbeitenden Ring drücken. Die vier Rollen P, P, R, R tragen an ihren Enden Zahnräder, die untereinander durch auf den Achsen 8 sitzende Zwischengetriebe in Verbindung stehen und durch ein auf der Hauptwette C sitzendes Getriebe F gedreht werden.
Die vier Rollen drehen sich also in einem Sinne und übertragen ihre Drehung auf den zwischen ihnen befindlichen Ring.
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vorbewegt ist, so greift die Stange N2 in die Windungen dieses Ringes ein. Da sich nun dieser Ring dreht, so tritt die Wirkung eines Schraubengetriebes auf und der Ring wird vorbewegt. Hiebei greift auch die Stange NI in die Windungen des Ringes ein und befördert die Vorbewegung desselben, während die Stange N, deren Ende nach ist, bei ihrer Drehung ununterbrochen auf die erste Windung des Ringes schlägt, um zu verhindern, dass sie aus dem schon fertigen Ring während des Eintretens der anderen Windungen heraustritt. Auf diese Weise werden die Windungen des Ringes vollkommen zusammengedrückt.
Hierauf wird der Hebel 8 nach rechts wie oben beschrieben, umgelegt und der Schlitten 0 zurückgezogen, es kommen dann die Hämmervorrichtungen D, I in Bewegung und bewirken, wie oben beschrieben, das Hämmern und Schweissen des Ringes.
Fig. 13 zeigt eine Ausführungsform des Hammerkopfes, mittels welchem verschiedene Ringgrössen bearbeitet werden können, während Fig. 14 einen Kopf mit geneigten Flächen zwecks leichteren Abschneidens der Nähte zeigt.
PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Maschine zum Schweissen und Schmieden von Metallringen nach Patent Nr. 16576, dadurch gekennzeichnet, dass die Betätigung der zwei Hämmervorrichtungen (D, 1) dadurch erfolgt, dass sie durch an einer umlaufenden Welle (C) sitzende Anschläge (E, J) abwechselnd vom Ring wegbewegt und durch Federwirkung (L) wieder gegen den Ring vorgestossen werden.
2. Eine Maschine nach Patent Nr. 16576, dadurch gekennzeichnet, dass die oberen, den zu bearbeitenden Ring aufnehmenden Rollen (R, R) federnd gelagert sind und durch
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bezw. Herausnehmen und eine geringere Vergrösserung des Ringes während des Hämmerns zu ermöglichen.